Frage von dreiHerzen, 32

elche vorraussetzungen muss eine WG haben damit das arbeitsamt das auch als wg ansieht und nicht behauptet es sei nur ein vorwand?

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Arbeitsamt, 19

Jeder sein eigenes Zimmer,darin ein Schrank mit seinen Sachen,beim Mitbewohner sollten dann keine im Schrank liegen,dann jeder seinen Teil des Kühlschranks oder man kann zumindest sehen das der Inhalt dann einer bestimmten Person zugeordnet werden kann !

Dann im Bad jeder seine eigene Zahncreme,Waschmittel usw.sollte auch zwei mal vorhanden sein und in der Küche dann auch 2 x Spülmittel,kommt zumindest gut und fällt gleich auf.

Kein Kontozugriff auf das Konto des Mitbewohners,dass sollte ja dann wohl klar sein und auch keine gemeinsamen Verträge abschließen,wie für Telefon / Internet.

Ein Haushaltsplan / Putzplan wäre dann auch von Vorteil,so dass er gleich ins Auge fällt.

Ihr müsst eine evtl.Wohnungsbesichtigung zwar nicht zulassen,aber so kann man dann schnell nachweisen das es sich tatsächlich nur um eine WG - und nicht um eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) handelt.

Wobei man einer Unterstellung eine BG - zu bilden wahrheitsgemäß schriftlich widersprechen kann,denn wenn man sich nach dem Zusammenzug nicht freiwillig wirtschaftlich wie finanziell unterstützen möchte,dann darf das Jobcenter die Einkommen auch nicht auf den gemeinsamen Bedarf anrechnen,dass zumindest dann für das erste Jahr des gemeinsamen wohnens.

Antwort
von Franticek, 23

Was ist der Hintergrund, warum soll das Arbeitsamt denn die WG als solche anerkennen. Ich verstehe den Zusammenhang nicht recht.

Kommentar von dreiHerzen ,

möchte mit einen guten Freund zusammen ziehen und die meinten bei einer bekannten die das auch vorhatte sie mache das nur als vorwand als wg damit das gehalt von ihren guten freund nicht angerechnet wird... also die haben ihr unterstellt es sei ihr partner und sie möchte ihn nur als guten freund ausgeben damit sie weiterhin geld bekommt und seins nicht mit angerechnet wird wie es normalerweise bei einer Partnerschaft wäre....

Kommentar von Franticek ,

Jetzt verstehe ich.

Eine Möglichkeit ist, dass einer die Wohnung mietet, dann wird ein Zimmer mit Mitbenutzung Küche und Bad untervermietet. Wenn beide im eigentlichen Mietvertrag stehen, dann muss dort stehen, dass als WG vermietet wird mit gemeinsamer Küche und Bad und wer welches Zimmer hatt. Am besten ist dann noch, wenn die Miete von beiden separat ausgewiesen wird. Noch besser ist es, wenn der Vermieter sogar mit jedem separat einen Mietvertrag abschließt.

Wie die Gebühren wie Strom, Nebenkosten usw auseinandergehalten werden, sollte auch zu sehen sein. Eine Rundfunkanmeldung existiert dann auch für beide, da sie ja keinen gemeinsamen Haushalt bilden. Man sollte auch alles mit Entfernung zu Schule oder Arbeitsplatz begründen können. Ohne Arbeit wird man, solange man noch keine 25 ist, sonst schnell dazu verdonnert, bei den Eltern zu wohnen.

Für eine normale WG würde auch sprechen, wenn dort offiziell nicht nur zwei Leute wohnen. Zwei - das spricht eigentlich immer für eine Lebensgemeinschaft.

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