Frage von GhostNutzer, 13

Sind Eiszeiten gut oder schlecht und warum?

Z.b. Bei der Entstehung des Alpenvorlandes oder des Norddeutschen Tieflandes. Ich schreibe morgen einen Test in Erdkunde und kann mir die Frage nicht beantworten. Kann mir jemand helfen?

Antwort
von FelixLingelbach, 5

Kaltzeiten während eines Eiszeitalters, dass meinst du wohl mit Eiszeiten:

- Es wäre hier bei uns in D. bis zu 10 Grad kälter. Die Alpen sind ein einziger riesiger Eisklotz, von der Nord- und Ostsee schiebt sich eine kilometerdicke Eiswand zu uns rein. Auf den höheren Erhebungen dazwischen taut der Schnee im Sommer nicht ab. Es bilden sich auch dort Gletscher.

- Die Luft enthält sehr wenig CO2, was Pflanzen in ihrem Wachstum einschränkt. Gräser kommen damit am besten klar. Deutschland wäre eine Kaltsteppe.

- Ab und zu gibt es Wärmeeinbrüche. Auch nicht gut. Es taut überall und gibt Überschwemmungen ohne Ende.

- Das Wetter ist dafür aber gut. Es verdunstet wenig Wasser, also regnet es auch viel weniger.

Ein Wollhaarnashorn müsste nicht lange überlegen. Alles optimal in einer Eiszeit. Wir Menschen könnten uns hier allerdings nicht mehr ernähren. Wenn die Eiszeit dann vorbei ist, ist sie auch nicht gut oder schlecht gewesen. Sie hat die Landschaft aber sehr verändert. Die Gletscher hobeln Täler aus und schieben Geröll vor sich her. 

http://www.gletscher-info.de/wissenschaft/gletscher-landschaftsgestaltung.html

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