Frage von ChrisTheRabbit, 73

Eisenmangel dauerhaft bekämpfen?

Eine freundin von mir hat Eisenmangel, was genau kann ich euch leider nicht sagen. Ich weiß nur das sie Eisenmangel hat und ich wollte mal nachfragen ob man das dauerhaft beseitigen kann? Wenn ja habt ihr tipps für mich die ich ihr sagen kann? Wie lange würde es ungefähr dauern (klar die Dauer ist unterschiedlich) Sie nimmt zwar Tabletten, aber letztens wurde ihr davon schwindelig und sowas, was ich natürlich nicht möchte. Bitte nicht so antworten wie: Viele Nahrungsmittel essen wo Eisen drin ist. Vielleicht wäre es auch ganz gut, wenn ihr eigene Erfahrungen damit habt oder Lebensmittel aufschreiben könntet wo eigentlich viel Eisen drin ist. Dankeschön im vorraus an alle Leute die antworten.

Antwort
von sozialtusi, 41

Als Leidgeplagte kann ich dazu was beitragen ;)

Auch wenn Du es nciht hören willst: langfristig muss man mehr Speisen einbauen, die verwertbares Eisen enthalten. Listen lassen sich googeln. Wenns eben geht: nicht vegetarisch leben. Tierisches Eisen lässt sich weeesentlich besser verwerten.

Die Tabletten MÜSSEN sein, egal, welche Nebenwirkungen. Der Schwindel kommt vom Eisenmangel, nicht von den Tabletten. Falls sie Erbrechen auslösen, kann man das Ganze über Infusionen regeln. Bis die Speicher wieder voll sind (darüber sagt der "oberflächliche Eisenwert nichts aus!) dauert es gerne mal ein Jahr Eisenzufuhr von außen. 

Es kann immer mal wieder sein, dass der Wert runtergeht. Ich merke das mittlerweile und steuere dann mit Eisentabletten nach, weil ichs über die Ernährung nicht reinbekomme und auch viel Kaffee oder auch mal nen Rotwein (Eisenkiller) trinke.

Kommentar von ChrisTheRabbit ,

danke für deine antwort

Antwort
von tonesi, 47

Es gibt natürliche Zusatzstoffe (z. B. Eisen), die sie nehmen könnte (gibt es im Dorgeriemarkt oder du musst mal in der Apotheke nachfragen). Oder ihr müsst mal zu einem Arzt gehen und eventuell ein Blutbild machen lassen.
Hat sie das immer oder nur teilweise?

Kommentar von ChrisTheRabbit ,

danke für deine antwort, sie hat es immer glaub ich

Kommentar von tonesi ,

Dann würde ich das auf jeden Fall mal zur Sicherheit von einem Arzt abklären lassen.

Antwort
von dermitdemball, 39

Rotes Fleisch, Leber, Blutwurst - vorausgesetzt man will und mag tierische Produkte! - sonst Hülsenfrüchte wie Linsen, Sojabohnen oder Kichererbsen! 

Kommentar von ChrisTheRabbit ,

danke für deine antwort

Antwort
von Hundefreund088, 38

naja ich muss leider auch 1 mal im Jahr ca 3 Monate durch eisenpräperate einnehmen, immer nach dem ESSEN.

ansonsten zusätzlich viel Lebensmittel essen wo eisen enthalten ist wie zb. spinat, rucola etc

am besten ihr redet mir eurem Hausarzt

Kommentar von plappergei22 ,

eher Rote Bete, Leber, rotes Fleisch... Spinat  als Lebensmittel mit VIEL Eisen wurde längst zum Ammenmärchen erklärt...

Kommentar von Hundefreund088 ,

nicht jeder isst Fleisch, das ist auch ein Grund für den mangel ;) nur zur info

Antwort
von labertasche01, 23

In der Apotheke gibt es einen Saft der nennt sich Eisenblutsaft. Der ist auch gut. Den bekam ich in der Schwangerschaft.  

Kommentar von ChrisTheRabbit ,

danke für deine antwort, aber Ist das eine möglichkeit es dauerhaft loszuwerden?

Kommentar von labertasche01 ,

Ich denke nicht das man das dauerhaft los wird. Ich glaube eher das sie immer mal wieder zur Kontrolle muss und auffüllen muss.
Vielleicht isst sie nicht das richtige, vielleicht kann ihr Körper das Eisen aus der Nahrung nicht richtig verarbeiten oder speichern.
  

Kommentar von labertasche01 ,

Viele Frauen haben Eisenmangel. Das liegt zum Teil auch an der Periode.

Zitrone hilft dem Körper das Eisen aufzunehmen. Deshalb etwas Zitrone über das Essen träufeln.

Gut sind auch:

• Sesam
• Goabohnen (Prinzessbohnen)
• Mohn
• Hirse
• Quinoa
• Amaranth
• getrocknete Aprikosen
• Weizenkleie
• Hafer
• Leinsamen
• Steinpilze
• Zuckerrübensirup
• Haferkleie
• Broccoli
• gekochte Linsen
• Kichererbsen
• Knäckebrot

Diese Stoffe hemmen die Eisenaufnahme - und sollten deshalb während der Behebung der Mangelerscheinung eher gemieden werden:

• Tannin: in schwarzem Tee, Kaffee oder Rotwein
• Phytate: in Nüssen und Kleie
• Oxalsäure: in Spinat und Rhabarber
• Phosphat: in Cola und Limonaden
• Lignin: z.B. im Aromastoff Vanillin.
• Calciumsalze
• generell Fertigprodukte mit vielen Zusatzstoffen

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