Frage von Millena1997, 158

Eiseninfusion "Unverträglichkeit"?

Hallo, ich leide seit etwa einem Jahr an Eisenmangel (Anämie, mit Blutarmut). Anfangs hat mein Arzt mir pinke Tabletten verschrieben, die ich zwei Mal täglich einnehmen musste. Da meine Eisenwerte nach ein bisschen weniger als einem halben Jahr von "5" auf "30" stiegen (nicht sicher, was das heisst, hat mein Arzt mir so berichtet), durfte ich die Tabletten kurzerhand absetzen. Das ging auch einige Monate gut, doch dann fingen die Beschwerden (Schwindel, Müdigkeit, Kopfschmerzen, usw.) wieder an, und nach einer Untersuchung wurde festgestellt, dass meine Werte wieder auf "5" gefallen sind. Wieder die selben Tabletten verschrieben worden, doch nach vier Monaten immer noch keine grosse Besserung feststellen können. Im Gegenteil, ich hatte fast täglich starken Schwindel und bin mehrmals in Ohnmacht gefallen.

Vor sechs Wochen bekam ich eine Eiseninfusion, und die ersten drei, vier Wochen fühlte ich mich wunderbar. Hatte wieder Motivation, und nur noch ganz selten Schwindel. Vor etwa zwei Wochen fingen dann die Beschwerden wieder langsam an. Seit mehreren Tagen getraue ich mich kaum mehr, aus dem Bett zu steigen, weil ich innerhalb dieser kurzen Zeit schon wieder zwei Mal in Ohnmacht gefallen bin. Nach einer Blutentnahme wurde festgestellt, dass meine Eisenwerte wieder fast zum Originalpunkt gesunken sind. Provisorisch habe ich wieder angefangen, meine alten Eisentabletten zu nehmen, bis mein Arzt mir weitere Anweisungen gibt. Ein Bekannter meinte, dass ich evt. in eine "Therapie" (Behandlung) muss, wo ich alle zwei, drei Wochen eine kleine Infusion bekomme, damit mein Körper dieses Eisen nach und nach aufnehmen und sich daran gewöhnen kann.

Hat jemand (auch) Erfahrung damit, dass eine Eiseninfusion nicht die gewünschte Wirkung gezeigt hat? Wie seid ihr weiter vorgegangen?

Antwort
von DODOsBACK, 156

Wenn das Eisen nur im Blut rumschwimmen würde, müsste so eine Infusion natürlich ewig halten. Aber dein Körper verarbeitet es und braucht es auf! Deswegen nimmt es eben immer wieder ab, wenn du nicht ausreichend "nachfüllst".

Das kannst und solltest du auch über die Ernährung tun:

http://www.gesundheit.de/ernaehrung/rund-ums-lebensmittel/viel-eisen

Was du mit "Unverträglichkeit" meinst, verstehe ich leider nicht. Und auch nicht, warum du deine Fragen hier stellst statt beim behandelnden Arzt. Aber offensichtlich traust du jedem anderen (uns oder deinem Bekannten) mehr zu... Das ist nicht nur schade, sondern auch ziemlich dumm!

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