Frage von meinereiner100, 51

Eintopf - Gemüse anschwitzen?

Hallo,

gestern unterhielt ich mich mit meinem Kneiper, der auch gelernter Koch ist und in seinem Lokal Veranstaltungen bekocht (kein Tagesgeschäft) darüber, dass ich endlich einmal einen Steckrübeneintopf gemacht habe. Geärgert hatte ich mich, dass ich es nicht schon eher probiert hatte , weil so gut gelungen ... So gut wie ich es von meiner Großmutter kannte (Jahrgang 1892)

Nun erzählte ich:

hab Zwiebelwürfen angeschwitzt (kein Speck genommen, weil die Kassler Hochrippe bereits recht fettig war) dann eine gewürfelte Sellerie, Karotte und eine Pastinacke mitangeschwitz - und zum Schluß noch kurz die gewürfelte Steckrübe. Und dann mit Brühe aufgefüllt .... Und dann sagte er mir: das ist falsch! Bei einem Eintopf wird Speck und Zwiebel angeschwitzt - und höchstens vielleicht noch das Suppengrün. Gemüse kommt eigentlich erst in die Brühe! Wenn man sich Rezepte im internet ansieht, wird in der Regel das Gemüse angeschwitzt.

Die Frage an den Fachmann (vielleicht liest das auch ein Großküchenkoch)

Was ist richtig? Und warum wird das dann so gemacht - Leider konnte ich dazu keine Fachliteratur finden.

Welches Gemüse sollte man - welches nicht anschwitzten ? Oder ist es einfach nur eine regional unterschiedliche Vorgehensweise?

Antwort
von Schwoaze, 51

So ein Gericht habe ich selber noch nicht gemacht, aber wenn ich z.B. eine Suppe mache (egal ob Rindsuppe oder Gemüsesuppe), röste ich das Gemüse zuerst kräftig  an. Tut dem Geschmack sehr gut, verstehe nicht, warum Du das nicht tun hättest sollen.... hat wohl jeder Koch seine eigenen Tipps und Tricks.

Antwort
von klugerpapa, 37

Ich bin kein Fachmann, aber deins war lecker, oder? Hauptsache!!!!

Antwort
von novembernebel, 44

da gibt es keine Regel.... jedereiner macht das so wie er (oder sie) mag.....

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