aggie am 07.10.2008 um 16:24 Uhr
hallo, ich ese unheimlich gerne eintöpfe, gerne auch "hausgemacht", d.h. mit speck, schinken, eisbein etc. aufgrund einer ernährungsumstellung möchte ich nun auf die deftigen einlagen weitgehend verzichten, habe aber das problem, dass mir die eintöpfe nicht schmecken, obwohl ich frisches gemüse, angebratene zwiebeln und knobi und geringfügig auch ein scheibchen bacon oder eine geflügelmettwurst hinzufüge, es schmeckt mir nicht. ich koche die hülsenfrüchte (erbsen, bohnen, linsen) stundenlang. aber es schmeckt mir einfach nicht. meist bleibt dann die hälfte stehen, was mir immer leid tut aufgrund der zutaten und er ganzen arbeit. habt ihr ideen für einen schmackhaften, aber einigermassen fettarmen eintopf. danke im voraus

Den besten Geschmack gibt ein Stück geräucherter Schinken, der kann ruhig auch fett sein oder auch "gut abgelagert" sein. Mitessen musst Du ihn nicht - es geht ja nur um den Geschmack!

Ein bißchen fettes Fleisch sollte auf jeden Fall sein, vielleicht !: 7 ! So das Verhältnis zum mageren Fleisch. Das schmeckt! Immer: Bon Apetito! Ich bin auch eine Eintopf-fresserin...

Geräucherte Mettendchen geben dem Eintopf mehr Geschmack und sind auch nicht soooo fett. Ein bißchen ist ja erlaubt
Das ist nur eine Gewöhnungssache. Du hast dich an das fette Zeug gewöhnt und dein Körper ist noch süchtig danach. Gib dir etwas Zeit, dann schmeckt dir das Zeug eh nimmer.
Wenn Du z.B. klassische Linsensuppe machst, also Linsen, Suppengrün, Kartoffelwürfel - dann mußt Du ganz zum Schluß, also direkt vor dem Servieren, Sojaöl dazugeben. Gibt einen wunderbaren Geschmack!
Frag mal beim Metzger Deines Vertrauens ob er Dir die Schwarten vom rohen Schinken aufhebt (für ihn eh nur Abfall) und koch die mit, das gibt den richtigen Räucherschinkengeschmack. Essen kann man die gekochten Schwarten auch (wenn man möchte schleck ) bestehen aus reichlich Bindegewebseiweiß (Gelatine wird daraus gemacht) wenig Feischeiweiß und wenig Fett.
LG
Rabbicook
PS Fett ist nun mal der Geschmacksträger und Fett selbst macht nicht Dick sondern der Umstand, daß dem Körper mehr Energie zugeführt wird als er verbraucht. Genetisch bedingt folgt dann die Energiespeicherung