Frage von Schedle, 127

Einstieg in die Börse mit kleinem Geld, welchen weg sollte man einschlagen?

Hallo zusammen,

ich bin vor einiger Zeit durch einen Arbeitskollegen auf die Börse aufmerksam geworden, da er mir immer wieder was erzählte von Aktienkäufen etc. pp.

Plan hatte ich absolut keinen, doch irgendwie hat es mich dann gepackt und ich informier mich seit Tagen über das Thema.

Für mich war die Börse bis jetzt nur etwas für Leute die bereits Geld haben, doch viele Artikel im Internet haben mir gezeigt, dass es auch mit kleineren Beträgen möglich ist. Reich werde ich dadurch natürlich nicht, das ist mir klar.

Verwirrend für mich ist nur, welcher Weg der richtige ist. Kurzzeitanlagen/Langzeitanlagen/Tradings .... ? Welche Möglichkeiten habe ich.

Mit ETFs könnte ich ja bereits einsteigen. Dazu bräuchte ich noch nicht mal ein Grundkapital, sondern könnte mit, sagen wir mal 50€ Monatlich, einsteigen.

Mein Maximalbudget würde ich erst einmal bei 100€/Monat belassen. Das zu verlieren tut zwar schon weh, ist für mich jetzt aber nicht Lebenswichtig.

Lässt sich damit überhaupt arbeiten? Wenn ich es richtig verstanden habe, geht es ja bei so kleinen Beträgen hauptsächlich um die Gebühren, die sich ja bei großem Startkapital relativ Gering auswirken. Bei kleinem Kapital bräuchte ich dann schon wieder einige Zeit um die Gebühr wieder rein zu bekommen.

Was lohnt sich denn nun wirklich und was kann ich sowohl als Langfristige Anlage nehmen und auch auf Kurze Sicht Geld machen ...

Ich will hier nicht an das große Geld kommen, wenn aber der ein oder andere Euro hier hängen bleibt wäre das natürlich schön.

Mit dem Gedanken Verlust zu machen, habe ich mich angefreundet.

Natürlich will ich nicht einfach ins Blaue irgendwas kaufen und/oder Investieren, nein, ich möchte einfach wissen in Welche Richtung ich mich bewegen muss.

Würde mich über ein paar Antworten freuen.

Danke

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von AlexChristo, 43

Verwirrend für mich ist nur, welcher Weg der richtige ist. Kurzzeitanlagen/Langzeitanlagen/Tradings .... ? Welche Möglichkeiten habe ich.

Du hast hier ja schon einiges gelesen. Ich will mal ein paar Sachen aus der Sicht eines Traders ergänzen.

Man unterscheidet bei Aktien grob, wie lange man sie handelt.

Traden (also Handeln) tut man, wenn man Aktien eher kurzfristig hält, von Stunden/Tage bis ein paar Monate.

Investieren tut man, wenn man Aktien eher langfristig hält, also mehrere Jahre.

Dazwischen gibt es Überschneidungen. Beispielsweise habe ich mir Anteile eines Öl-Indizies gekauft, als der Ölpreis so weit unten war. Im Moment lasse ich den einfach laufen und schaue, was passiert.

Ich persönlich sehe Investieren so: Man kauft sich eine Aktie mit dem Ziel, diese mehrere Jahre zu halten, also eine typische Buy-and-Hold-Strategie.

Auch wenn hier anderes behauptet wird, Traden hat nichts mit Roulette-Spielen zu tun.

Traden hat halt nur andere Herausforderungen. Ich würde sagen, es fordert einen Mental mehr und man muss bereit sein, sich mit seinem Ego auseinanderzusetzen.

Investieren ist da nicht ganz so kritisch. Jedoch sollte man unbedingt einen Plan haben, warum man was kauft und wann man was verkauft.

Meiner Meinung nach kann man auch einzelne Aktien mit wenig Geld kaufen und hier ist die Auswahl der richtigen Unternehmen kritisch.

Einfacher sind natürlich ETFs, sie haben ein gestreutes Risiko. Das bedeutet aber auch, dass die Rendite niedriger ist.

Zum Thema ETFs gibt es übrigens gute Blogs. Such mal nach dem Finanzwesir.

Viel Erfolg

Kommentar von Schedle ,

Viel dank schon einmal für deinen Kommentar.

Wie schon geschrieben, habe ich erst angefangen, mich einzulesen. Für mich ist beim Trading sowohl auch bei Einzelaktien aber ein gewisses Grundkapital notwendig? (Kann mich aber auch täuschen, aber so mein aktueller Stand).

Ich muss ja IMMER Gebühren Zahlen, was sich natürlich bei einem kleinen Betrag größer auswirkt, sprich ich brauch wesentlich mehr Gewinn um das wieder auszugleichen. Schaffe ich das nicht habe ich irgendwann den Totalverlust, richtig?

Mich interessieren aber beide Seiten, heißt sowohl Langzeitanlagen als auch Kurzzeitanlagen. Bei Kurzzeitanlagen ist gefühlt einfach mehr Risiko da und die Bereitschaft auch mal Verlust zu machen sollte einfach da sein.

Bei ETFs brauche ich ja nicht zwingend Kapital, doch beim Traden und/oder Einzelaktien sollte ich doch schon den ein oder anderen Euro beiseite haben und darauf verzichten können.

Bei Einzelaktien sollte ich ja schon von verschiedenen AGs kaufen um die die Streuung zu gewährleisten.

Ist mein Gedankengang so überhaupt richtig, oder liege ich komplett daneben?

Kommentar von AlexChristo ,

Für mich ist beim Trading sowohl auch bei Einzelaktien aber ein gewisses Grundkapital notwendig? (Kann mich aber auch täuschen, aber so mein aktueller Stand).Ich muss ja IMMER Gebühren Zahlen, was sich natürlich bei einem kleinen Betrag größer auswirkt, sprich ich brauch wesentlich mehr Gewinn um das wieder auszugleichen. Schaffe ich das nicht habe ich irgendwann den Totalverlust, richtig?

Es ist korrekt, du brauchst Startkapital. Die Gebühren sind abhängig vom Broker.

Ich bin beispielsweise bei Interactive Broker. Die Gebühren dort kosten rund 1 Dollar, also nicht viel. Jedoch braucht man dort dann ein Mindestdepot.

Wenn die Gebühren höher sind, z. B. 9 Euro (das bedeutet für den Kauf und Verkauf 18 Euro) dann muss man dies berücksichtigen.

Eigentlich ist das folgende ein Problem:

Eine übliche Absicherung (Risikomanagement) ist, dass man pro Trade nur 1 % seines Depots riskiert. Wenn du nur 1000 Euro hast, sind 1 % = 10 Euro. Dann die Gebühren dazu. Wenn diese 18 Euro betragen, dann hast du bei einem Verlusttrade 28 Euro verloren, also dann schon 3 %.

Deswegen ist es wichtig, geringe Gebühren zu haben und schon etwas Startkapital.

Es gibt andere Produkte an der Börse, wo man auch schon mit 1000 Euro handeln kann. Diese sind aber auch wirklich nur für Fortgeschrittene Trader zu empfehlen und nicht für Anfänger.

Bei Einzelaktien sollte ich ja schon von verschiedenen AGs kaufen um die die Streuung zu gewährleisten.

Naja, ich sehe das etwas anders. Wenn man das Geld nicht hat, um zu streuen, muss man entsprechend bei der Auswahl der AG vorgehen und sich bewusst sein, dass der Kurs einer AG auch mal runter gehen kann.

Kommentar von Schedle ,

Nochmal zu den Gebühren. Werden diese pro Trade gerechnet, also jedes Mal 18€? Das hieße ja, ich müsste die 10€ Aktie für 29€ wieder verkaufen um keinen Verlust zu machen? Das versteh ich noch nicht ganz, wie das funktionieren soll. Klar, bei einer 1000€ Aktie hätte ich wahrscheinlich ebenfalls eine Gebühr von 18€? Da sieht das dann schon wieder anders aus. Das würde dann auch Sinn ergeben, wieso man beim Traden ein Startkapital bräuchte.

Zu den Einzelaktien.

Ich verstehe was du meinst, macht auch Sinn, aber mit der Streuung verhindere ich doch einen Totalverlust oder nicht? Wenn eine Aktie fällt, hält mich die andere vielleicht über Wasser und ich kann überlegen ob ich diese Verkaufen will und eine andere ins Boot hole.

Danke schon einmal für deine Antwort ;)

Kommentar von AlexChristo ,

Nochmal zu den Gebühren. Werden diese pro Trade gerechnet, also jedes Mal 18€?

Eine Gebühr zahlst du, wenn du Kaufst und/oder wenn du Verkaufst.

Die Gebühren können unterschiedlich sein. Sie können davon abhängen, was du kaufst (von welcher Börse) und ggf. auch, wie viel du kaufst. Das ist von Broker zu Broker unterschiedlich.

Und ja, wenn du eine einzelne Aktie kaufst, die 10 Euro kostet, könntest du dann eine Gebühr zahlen, die genauso hoch ist. Das gibt dann keinen Sinn.

Ich verstehe was du meinst, macht auch Sinn, aber mit der Streuung verhindere ich doch einen Totalverlust oder nicht? Wenn eine Aktie fällt, hält mich die andere vielleicht über Wasser und ich kann überlegen ob ich diese Verkaufen will und eine andere ins Boot hole.

Also gegen einen Totalverlust kann man sich mit einem Stopploss absichern.

Es gibt aber Aktien, wo es einfach auch total unwahrscheinlich ist, dass diese auf 0 gehen. Könntest du dir vorstellen, das Beispielsweise Apple auf 0 geht? Oder der Disneykonzern? Selbst bei VW, die sich viel geleistet haben, ist der Kurs runtergegangen, ist aber schon wieder am steigen.

Wichtig ist bei einer Langzeitstrategie, dass man die Fundamentaldaten der jeweiligen Aktie analysiert und nicht nach Bauchgefühl vorgeht.

Vielleicht auch noch ein weiterer wichtiger Punkt. Aktienkurse gehen hoch und runter. Wenn der Kurs runter gegangen ist, z. B. unter den Einkaufspreis, hast du einen "unrealisierten" Verlust. Das bedeutet, wenn du die Aktie dann verkaufst, hättest du einen Verlust. Das musst du aber nicht tun, denn schließlich willst du ja eine Aktie jahrelang halten.

Wenn du 5 verschiedene Aktien hast, kann es gut sein, dass manche von denen gerade oben sind, andere dann unten. Hier kommt es dann eher drauf an, wann man diese Aktien mal verkauft.

Ach, das Thema Dividenden bei Aktien ist noch als Langzeitanleger interessant. Da könntest du dir auch was anlesen.

Kommentar von Schedle ,

Okay, alles super verständlich und auch nachvollziehbar.

Das Thema Dividenden habe ich bereits gehabt, zwar nicht ausführlich, aber ich weiß worum es hier geht. Ist natürlich ein schöner Nebeneffekt.

Ich habe momentan ja kein Grundkapital, das ich für Einzelaktien ausgeben könnte. Für mich kommt momentan eigentlich nur ein ETF in Frage, da es meiner Ansicht am rentabelsten ist, OHNE Kapital.

Werde mich aber definitiv noch sehr viel mehr einlesen, um dann irgendwann loszulegen, aber du hast mir schon sehr geholfen und einiges verständlicher erklärt, als ich es gelesen habe.

Danke dafür ;)

Antwort
von GuenterLeipzig, 100

Mit den von Dir genannten Beträgen macht der Handel mit Aktieneinzeltiteln keinen Sinn.

Du hast besser die Möglichkeit mit ETF systematisch Vermögen aufzubauen.

Wähle einen oder mehrere ETF, die in Aktien aus der ersten Reihe (sogen. Blue Chips) investieren, z. B. Eurostoxx50, DAX, CAC40 usw.

Günter

Kommentar von Schedle ,

Wenn ich das richtig verstehe, sind das alles Langzeitanlagen oder nicht?

Gibt es auch eine Möglichkeit über Trading mit solchen Beträgen den ein oder anderen Euro rein zu holen?

Natürlich bin ich für die ETFs nicht abgeneigt und werde mich in diesem Thema definitiv einlesen, aber ich hätte gerne noch weiter Möglichkeiten.

Ob das mit viel Risiko verbunden ist, lass ich jetzt erst einmal so im Raum stehen, mir geht es hier rein um die Möglichkeiten, die sich mir bieten.

Das mit den Einzelaktien habe ich mir schon gedacht.

Danke für deine Antwort.

Kommentar von GuenterLeipzig ,

Großartigen hin und her traden bringt nicht viel, erst recht nicht bei solchen kleinen Beträgen.

Ich habe es für meine Person am Anfang so gemacht, dass ich mehr oder minder regelmäßig Fondsanteile gekauft habe und sich auf diesem Wege so ein Vermögen ganz nebenbei angesammelt hat.

Handlungsbedarf ist nur, wenn der gesamte Markt extrem in die eine oder andere Richtung ausschlägt und dafür auf lange Sicht keine Änderung zu erwarten ist (weiß man oft nicht genau).

Politische Börsen haben oft nur kurze Beine, daher verstehe ich diese immer als günstige Nachkaufgelegenheit.

Wenn Du dann irgendwann > 25.000 EUR mit ETF angesammelt hast, kannst Du beginnen, schrittweise in mindestens 5 Einzelwerte umschichten (Risikostreuung).

Günter

Kommentar von Schedle ,

Okay, so in der Art habe ich mir das Vorgestellt. Sprich ich investiere kleine Beträge in ein oder mehrere ETFs (wenn mehrere überhaupt Sinn machen). Gehandelt wird nur wenn es notwendig ist. Nach einer bestimmten Zeit umschichten und sich sein eigenes Portfolie aufbauen.

Darf ich fragen wie viel du in die ETFs angelegt hast und auf welche Zeitspanne?

Danke nochmals für deine Hilfe.

Kommentar von GuenterLeipzig ,

Ich bin seit 1997 im Wertpapiergeschäft, damals habe ich regionenbezogene und themenbezogene, aktiv gemangte Fonds gekauft.

Diese sind hinsichtlich der Gebühren etwas teurer, was den Agio betrifft.

Da ich aber von Anfang an von einer langen Haltedauer ausgegangen bin, war mir das egal.

Manche Fonds habe ich heute noch und lasse diese als Basisinvestment einfach durchlaufen.

Ich hatte zeitweise bis ca. 10 Fonds im Depot

Derzeit habe ich nur noch 5 Fonds (13 %) und dafür 28 Einzeltitel (87 % vom Depotwert).

Auch heute mache ich möglichst wenige Trades, also nur wenn Handlungsbedarf ist.

Günter

Kommentar von Schedle ,

Nochmals danke Günter.

Hilft mir schon sehr weiter.

Antwort
von DinoSauriA1984, 65

Es gibt zahlreiche Tradingplattformen, die Dir anbieten, auch mit kleinsten Beträgen sofort ins Trading einzusteigen.

Das ist Blödsinn und funktioniert in den meisten Fällen auch bei denen nicht, die schon Erfahrung haben.

Wertpapiere sind seriöserweise eine längerfristige Angelegenheit. Wer traden möchte, kann genausogut ins Spielcassino gehen und beim Roulette auf Rot oder Schwarz setzen. Das kann durchaus eine Zeit lang gut gehen. In der Regel geht es schief!


In ETF zu investieren, oder Standartfonds, ist für den Start das einzig Erfolg versprechende Konzept. Langfristig hat man mit Standart-Fonds noch nie Verluste gemacht. Der DAX-Verlauf selber ist ein gutes Beispiel: Vor der IT-Blase in 2000 stand er bei etwas über 8.000 Punkten. Wer da eingestiegen ist, hat bis März 2003 etwa 2/3 seines Einsatzes verloren (Buchverluste). Wer da nicht aufgegeben hat, steht heute - trotz weiterer Krisen, wie z. B. der Finanzmarktkriese 2008/2009 bei 20 bis 25% im Plus. Mit 25 % in 16 Jahren wird man nicht reich, aber die Wertentwicklung war trotzdem solide. Wer das Glück hatte, erst in 2003 einzusteigen, hat seinen Einsatz in 13 Jahren mehr als verfünffacht.

Nochmals: Langfristigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg. Alles andere ist Glücks- oder eben Pechsache!

Kommentar von Schedle ,

Das mit den Tradingplattformen habe ich jetzt auch das Öfteren gelesen. Davon möchte ich auch erste mal die Finger lassen, wenn ich diesen Nervenkitzel brauche, kann ich, wie du bereits gesagt hast, das Casino aufsuchen.

Ich werde mir jedenfalls das Thema Wertpapiere ans Herz legen und es im Hinterkopf aufbewahren. Jetzt heißt es aber erst einmal lernen, da ich noch ziemlich Grün hinter den Ohren bin, was das ganze Thema angeht.

Danke dir.

Antwort
von Pareto2080, 17

Bei einigen Direktbanken kannst du kostenlos mit einem ETF-Sparplan investieren. So hast du für die monatlichen Käufe keinerlei Gebühren. Außerdem kannst du so den cost average effekt ausnutzen. Deine 100 € könntest du in 75€ MSCI World und 25 € MSCI Emerging Markets aufteilen. Statistisch gesehen, schlägt sowieso fast niemand den Markt, warum ihn dann nicht einfach abbilden ;)

Antwort
von MoJens, 34

Weil ich es hier gerade lese. Vorsicht: Mit gehebelten Derivaten an der Börse zu agieren ist für den Anfänger ein Spiel mit dem Feuer. Bei kleinen Beträgen macht das aus Sicht des Geldmanagements auch keinen Sinn.

Kurzfristig an der Börse Geld machen ist ein Trugschluss. Das erfolgreiche(!) spekulieren auf Kursgewinne setzt erstmal eine lange Einarbeitungszeit voraus. 

Mein Tip: Informiere dich erstmal in Ruhe zum Thema Börse. Es gibt kein Grund für überhastete Eile. Und dann welche Möglichkeiten für das (langfristige) Investieren geboten werden. Mit ETFs bist du da schon auf dem richtigen Weg

Ich kann den YouTube-Kanal "Aktien mit Kopf" empfehlen. Hier wird auf das Thema sehr gut eingegangen.

Zum Verlust:

Mein Maximalbudget würde ich erst einmal bei 100€/Monat belassen. Das zu verlieren tut zwar schon weh, ist für mich jetzt aber nicht Lebenswichtig.
Mit dem Gedanken Verlust zu machen, habe ich mich angefreundet.

Nichts für ungut, aber wie gut du mit Verlusten umgehen kannst wirst du erst zum Zeitpunkt einer Realisierung einschätzen können.

Kommentar von Schedle ,

Danke dir, werde ich mir mal anschauen.

Ja im Grunde hab ich mich schon in Richtung ETFs ausgelegt.

Das Spekulieren, traue ich mir noch nicht zu, dass kann ich irgendwann mal anschauen, wenn ich das Ganze verstanden habe.

Den Kanal werde ich mir ans Herz legen danke dafür.

Ja das mit dem Verlieren bzw. Verlust machen ist so eine Sache. Ich wollte damit eigentlich nur darstellen, dass ich die 100€ nicht brauche zzt. und auch nicht auf längere Sicht. Wie das dann in der Realität aussieht, ist eine andere frage.

Danke dir ;)

Antwort
von herakles3000, 45

Du kannst so keine Aktien kaufen der Grundbetrag sind 10.000 oder 20.000€ Was du machen kannst wären entweder Fonds zu kaufen wo du alles auch verlieren kamst oder du kaufst dir Bundesschatzbriefe die könnte sich lohne und selbst innerhalb der lauf zeit kannst du sie verkaufen..

Kommentar von DinoSauriA1984 ,

Wie man mit Fonds "alles" verlieren kann, muss mir mal einer erklären. Das Geld wird schließlich in Sachwerte investiert, die sich nicht einfach in Luft auflösen können. Und Bundesschatzbriefe werden es seit Dezember 2012 nicht mehr herausgegeben. Und wenn es sie heute noch gäbe, läge der Zinssatz nahe 0%.

Antwort
von kingbongo, 53

Turbo / Knock Out Zertifikate  können selbst mit kleinen Einlagen in einem kurzfristigem Zeitfenster (wenige Minuten)  eine hohe Rendite bringen. Durch die selbst definierbare Hebelung spekuliert man zB nicht mehr mit 1000€ sondern zB mit 100.000€ oder mehr. Entsprechend ist dann die Gewinn bzw Verlusthöhe. Bei klassischen Aktien sollte man mind.  20.000€ ins Depot bringen damit es einen spürbaren Effekt hat. Jedes Anlageprodukt hat seine Vor und Nachteile. Grundlagenwissen über Börse sowie Fundamental und Chartanalyse sowie Risikomanagment sollte man zudem mitbringen damit nicht das Konto am Ende geerdet ist. 

Kommentar von Schedle ,

Danke dafür, werde ich mir mal anschauen.

Antwort
von AnnaStark, 32

Mit 100,- €/Monat, die Dir im Verlustfall auch noch weh tun, hat das KEINEN Sinn, mit Aktien anzufangen. Lass es sein, bist Du ein Startkapital von mindestens 1.000,- € hast, und das Du im Falle eines Verlustes auch verschmerzen könntest.

Kommentar von Schedle ,

Ich glaube wenn 100€/Monat nicht reichen wird's mit 1000 auch schwer. Wenn ich mir mein eigenes Portfolio aufbaue mit Einzelaktien ist das natürlich zu wenig, weil ich dann nicht die Streuung habe, die ich haben sollte.

Bei ETFs schaut das ganze aber schon wieder anders aus meine ich.

Antwort
von Lumpazi77, 75

Du brauchst erstmal Kenntnisse wie die Börse funktioniert, wie man handelt, wie man Charts liest und beurteilt, um dann entscheiden zu können was man kauft und das Risiko möglichst gering hält.

Damit bist Du erst mal ein Jahr beschäftigt !

Spare in dIeser Zeit Geld an !

Kommentar von Schedle ,

Wie oben schon geschrieben, will und werde ich nicht ins Blaue irgendwas kaufen oder investieren. Mir ist durchaus bewusst, dass ich dazu Kenntnisse brauche und diese werde ich mir auch aneignen.

Mir geht es darum, ob ich überhaupt Möglichkeiten habe. Sprich auf kurz und/oder lang. Ansonsten informiere ich mich über die Börse, kann aber mit dem angewendetem Wissen nichts anfangen.

Kommentar von Lumpazi77 ,

Bücher und Seminare sind da hilfreich

Kommentar von Schedle ,

Ich weiß nicht ob du meine Frage nicht verstehst oder ich deine Antwort.

Ich habe mich die letzten Tage etwas eingelesen und verstehe das Grundprinzip des Ganzen. Es werden aber immer wieder Möglichkeiten aufgezeigt die sich toll anhören, im Endeffekt, aber nur profitabel sind, wenn man ein gewisses Grundkapital hat.

Daytrading, Aktieneinzeltiteln,  ETFs, Fonds ...usw..

Wenn ich mich aber weiter in eines dieser "Optionen" einlese, muss ich feststellen, dass sich viele dieser erst ab einem gewissen Grundkapital rentieren KÖNNEN. Da man ja Gebühren zahlen muss und diese ja soweit ich weiß immer in % gerechnet werden, wirken sie sich bei größerem Eigenkapital nicht so extrem aus und ich hätte die Gebühr schneller wieder drin. Bei geringem Eigenkapital bräuchte ich dann wesentlich mehr Zeit diese Gebühren wieder inne zu haben.

Meine Fragestellung war nun, welche Möglichkeiten habe ich überhaupt? Lohnt es sich, oder sollte man die Finge davon lassen, wenn man kein gewisses Kapital beiseite hat, auf das man verzichten kann.

Aufmerksam geworden bin ich dann eben auf die ETFs, da ich hier auch mit kleinen Beträgen und ohne Kapital einsteigen kann.

Nachteile würde ich hier sehen bei:

  • Steuerliche Gegebenheiten
  • die Auswahl des richtigen ETFs
  • keine Anpassung
  • der ETF läuft nur so gut wie der Index selber
  • vielleicht die Verwaltungsgebühren, auch wenn die möglicherweise gering sind

Ich will hier überhaupt keine Belehrungen und Äußerungen was ich machen muss und soll, sondern einfach nur ob ich die Möglichkeit habe oder nicht.

Alles andere schaue ich mir danach an.

Kommentar von Lumpazi77 ,

Du hast meine Antwort nicht verstanden.

Klar hast Du die Möglichkeiten allesamt, aber ohne intensive Kenntnisse geht das den Bach runter

Wenn Du Beratungsresistent bist na dann man los

Kommentar von Schedle ,

Ich bin nicht beratungsresistent, die anderen schaffen es ja auch mir zu sagen, von was ich die Finger lassen sollte, was sich rentieren könnte und was ich für Möglichkeiten habe. Das ich mich informieren muss steht hier doch gar nicht zur Debatte. Ich bin mir durchaus bewusst, dass es ohne nicht geht bzw. ich die Karre sonst gegen die Wand fahren würde. Lohnt sich somit eh nicht weiter hier zu diskutieren, da im nächsten Post eh wieder steht ich solle mir Kenntnisse aneignen....

Danke trotzdem für deine Mühen.

Kommentar von Lumpazi77 ,

In einem Punkt hast Du recht: Es lohnt sich nicht mit Dir zu diskutieren !

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community