Einstieg in den Buddhismus?
Hallo alle zusammen :)
Ich interessiere mich schon seit Jahren für den Buddhismus und beschäftige mich auch damit. Allerdings weiß ich nicht, wie ich einsteigen könnte, also was man zu Beginn tun sollte. Ich habe hier in der Nähe vermutlich auch keine Gelegenheit eine Buddhistische Gruppe auszusuchen oder ähnlichen .
kann mir jemand helfen? Ich möchte mich gerne mehr mit dem Buddhismus beschäftigen und würde ihn auch gerne ausüben oder wie man es nennen mag. Kann mir jemand weiter helfen? Wie kann ich den Buddhismus in meinen Alltag einbringen?
Liebe Grüße
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Soviele Fragen auf einmal zu so einem komplizierten Thema*lach
Zum einsteigen finde ich die Vorträge von der ehrwürdigen Ayya Khema sehr gut, sie vertritt die Theravadalinie und auf dem sehr klaren Theravadabuddhismus baut dann auch alles auf, ist quasi die gut verständliche Wurzel aller Linien.Ohne die Lehren des Theravada geht in anderen Linien garnichts. Theravada kann somit sowohl sehr gut komplette Lebensweise und Praxis sein oder auch -Verzeihung, liebe Älteren - als Grundlage zum Weitergehen genutzt werden. Ausserdem benutzt sie nicht soo viele Fremdworte. das fand ich nämlich immer sehr abschreckend.
Ansonsten ist es schlau, über die "Deutsche buddhistische Union"Infos zu holen, die deutsche Buddhistische Union vereint alle in Deutschland praktizierten Linien (und das sind ziemlich viele!) unter einem dach, es gibt ein Forum und Mengen an Infos.
Buddhismus im Alltag leben wird durch den edlen achtfachen Pfad geregelt.
Die Grundgeschichte ist, folgendes zu üben:
Nicht verletzen oder töten
Nichts nehmen, was einem nicht gegeben wurde
Nicht lügen, nicht übelreden
Kein sexuelles Fehlverhalten (wird sehr kontrovers diskutiert)
Keine berauschenden Substanzen nehmen
Wenn du diese ethischen Grundsätze umsetzt (nicht leicht das, die Rede macht mir am meisten Schwierigkeiten) -dann bist du bereits mittendrin. Das heisst, eine buddhistische Lebensform schmiegt sich unaufdringlich an dein ganz normales Leben an. Ja und die Meditation ist dann noch ein weiteres Merkmal, ein zur Ruhe kommen.
Von daher kennst du vielleicht schon etliche Menschen, die so zu leben versuchen und hast es nicht gemerkt, weil das alles sehr diskret ablaufen kann. Schlusswort hat heute Buddha:
** "Glaubt nicht an irgendwelche Überlieferungen, nur weil sie für lange Zeit in vielen Ländern Gültigkeit besessen haben. Glaubt nicht an etwas, nur weil es viele dauernd wiederholen. Akzeptiert nichts, nur weil es ein anderer gesagt hat, weil es auf der Autorität eines Weisen beruht oder weil es in einer heiligen Schrift geschrieben steht.
Glaubt nichts, nur weil es wahrscheinlich ist. Glaubt nicht an Einbildungen und Visionen, die ihr für gottgegeben haltet. Glaubt nichts, nur weil die Autorität eines Lehrers oder Priesters dahinter steht.
**Glaubt an das, was ihr durch lange eigene Prüfung als richtig erkannt habt, was sich mit eurem Wohlergehen und dem anderer vereinbaren lässt."
Gautama Buddha**
Liebe Grüsse.
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Eine Freundin interessierte sich auch mal für den Buddhismus und ich fragte sie warum sie Interesse darin hätte. Sie konnte es mir nicht genau beantworten, bis sie dann zugab das es diese hübschen Figuren von dem dicken und lächelndem Buddha sind die ihr gefallen würden.
Meine Frage an dich: Was genau interessiert dich an dieser Philosophie?
Kommentar von KaterlinchenKaterlinchen 18.04.2012Das ist schwierig zu sagen. Ich finde einfach der Buddhismus ist die für mich beste Religion. Ich mag es, dass die nicht gesagt wird du sollst beten und in die kirche rennen und dafür kommst du in den himmel. ich finde das alles falsch und verlogen, denn nach dieser theorie kommen die aller liebsten menschen, wenn sie nicht an gott glauben usw nicht in den himmel. religionen an sich finde ich grässlich. der buddhismus ist allerdings anders. hier ist der schlüssel nicht irgendwas anbeten oder spenden oder sonstiges, sondern alles liegt alleine an dir und deinem verhalten. Das fasziniert mich am meisten. Der Buddhismus zeigt dir den richtigen Weg um vorallem mit dir selbst und der Welt ins Reine zu kommen. Buddha selbst fasziniert mich aber auch. Ich habe viel von ihm gelesen und finde seine Weisheiten einfach toll! DAS ist eine Religion, die den Menschen helfen möchte ein besseres Leben zu leben. Und wenn man mal in die Geschichte zurück denkt, dann hat es wegen anderen Religionen so oft Kriege und Tote gegeben. Der Buddhismus ist friedlich. Mir gefallen auch die "Regeln". Sie wollen dich nicht einengen sondernn dir einfach zeigen wie du am besten mit Situationen und Menschen umgehst. Letztendlich tust du damit auch das Beste für dich. Den Hinduismus mag ich auch, allerdings stört mich hier, dass Götter angebetet werden. Ein großer Vorteil vom Buddhismus ist, dass keine Gottheiten angebetet werden. Generell ist beten nicht wirklich vorhanden im Buddhismus. Buddha stellt ( und viele wissen das garnicht) garkeinen Gott dar, sondern einen Mensch der gelebt hat. Ach ich könnte dir tausend Sachen erzählen was mich daran interessiert. Meine Frage war ja deshalb auch wie ich den Buddhismus mehr in meinen Alltag einbringen kann, denn ich will nicht nur darüber reden sondern auch praktisch etwas tun. LG
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einige Informationen findest du im Vorfeld hier: http://www.diamantweg.de/
Kommentar von InjureInjure 15.04.2012Das ist aber nur ein Weg.
Kommentar von gina86gina86 16.04.2012...alles beginnt mit einem Weg ;)
Kommentar von FremderFreund 02.05.2012meiner meinung nach kein guter weg und kein guter anfang
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googeln und hintergrund und philosophie lesen. Grosse Buchhandlung aufsuchen und in hunderten von werken stöbern
Kommentar von KaterlinchenKaterlinchen 15.04.2012gelesen habe ich schon so einiges ;) ich würde nur gerne auch was in der praxis umsetzten können, weiß aber nicht wie
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Am Anfang musst du,denke ich mal, beginnen, die wahren Lehren von den falschen zu trennen, und so, den wahren Buddhismus herauszukristallisieren - es gibt mittlerweile eine Vielzahl von buddhistischen Erklärungen und Darlegungen, sodas es nicht immer leicht fällt, den oberflächlichen von dem tiefgehenden Buddhsimus zu trennnen. Such danach nach der Möglichkeit, einer lebendigen Form des Buddhismus nachgehen zu können - informiere dich im Bezug dazu vielleicht eingehender über das Zen, über gelebten Buddhismus in den verschiedenen Kulturen, verschiedenen Ländern, und in seinen verschiedenen Formen. -Das Zen stellt eine Form des Buddhismus dar, die über das bloße Theoretische hinausgeht, es kann es schaffen, dir die wahren Schätze und Kerne, Wahrheiten und Ziele der Lehre zu offenbaren. -Das Zen macht eben das generell. Die praktische Form bedarf der Erkenntnis, das du die Wahrheit jenseits der Welt findest, sie führt einen zu einer Reifung - menschlich -, die dich im Jetzt und Hier in die Lage versetzt, über jegliche Fähigkeiten zu verfügen, die gesammelt wurden, die erhaben sind. Der Buddhismus hat viele Lehrregeln, die in ihrem Kontext Sinn ergeben, doch ohne das Wissen um die Zusammenhänge, keine Verwendung finden lassen, sodas es wesentlich ist, langsam die Wahrheiten zu entdecken, sich dann mit ihnen zu identifizieren. Das ist kontinuierlich zu tun - und auch gelingt es so mit der Zeit, immer weitere Bereiche des Buddhismus zu beben rühren. Für den Anfang braucht man entweder am besten einen Meister, gute literarische Werke oder eine entsprechende spirituelle Gemeinschaft. Es ist sonst zu schwer, sich richtig zu entwickeln.
Es wäre so zu erklären, das du im religiösen Erleben vorangeschritten bist, denn die Religionen besitzen größtenteils gleiche und ähnliche Kerne, sodas man nicht sagen darf, man ist nun Christ statt Buddhist. Oder andersrum. Einen Teil des Buddhismus kennst du also schon.
Das ist meine Antwort!
MfG ct
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Svagatam ! Kaufe dir ein Buch, was sehr zu empfehlen ist : PATANJALI, DAS YOGASUTRA von R.SRIRAM Verlag Theseus. Dieses Buch berichtet über die Einführung, Übersetzung und Erläuterung von der Erkenntnis zur Befreiung. Und das neue Meditationshandbuch.
Liebe Grüße Jai sacchitanand Svagatam
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Lieber Kater, suche dir einfach eine buddistische Frau z.B. aus Nepal, es sind genug da ... ... lolz Buddhismus in meinen Alltag ? heute ist Wasserfest ... bist du denn bei deinen Eltern heute und ehrst sie ???
Kommentar von KaterlinchenKaterlinchen 15.04.2012Du Fisch ich bin ne Frau :D Aber ja... sehr hilfreich ;)
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Und dann: Einfach anfangen zu üben, täglich, stündlich, minütlich. Buddhismus ist eine Lebenshaltung und stete Übung, nicht nur der Meditation sondern auch des Alltags. Gruß, q.