Frage von Uschi44441, 104

Einstellungsberater polizei?

Hallo zusammen,

Ich hab den Wunsch nach der schule bei der polizei zu studieren. Ich komme aus Niedersachsen.

Als ich die Bewerbung angefangen hab auszufüllen ist mir klar geworden, dass ich wahrscheinlich nicht angenommen werde, weil ich mit 15 einmal einen suizidversuch unternommen hab (mit Tabletten) und anschließend in Behandlung war. Und es ist noch nicht genau drei Jahre her.

Seid 2 Monaten, ich bin jetzt 18, bin ich mit der Therapie durch. Und mein Therapeut meint auch, dass ich jetzt komplett stabil und gesund bin. Ansonsten würde ich ja nicht auf so eine Idee kommen.

Ich bin am überlegen ob ich meinen Arzt bitte es nicht auf den Bogen den er ausfüllen muss zu nennen, aber ich hab keine Ahnung ob das klappt.

Ich wollte fragen ob ich da mit dem einstellungsberater bei der Polizei reden kann oder ob ich dann schon verloren hab, weil er das weiß?

Liebe grüße

Antwort
von BlackApache, 54

Also ein Verschweigen von Krankheiten kann auch noch im Nachhinein zu einer Entlassung aus dem Beamtenverhältnis führen. Vorspiegelung falscher Tatsachen nennt man das.

Was war denn der Grund für dein Suizidversuch? Stress? Mobbing? All das widerfährt dir bei der Polizei tagtäglich. Nicht durch Kollegen aber durch deine "Kunden".

Kommentar von Uschi44441 ,

Das ist ja egal, ich bin als geheilt und völlig gesund entlassen

Kommentar von BlackApache ,

Du wirst doch auf dem Bogen nach allen schwerwiegenden Krankheiten oder Aufenthalten in ärztlicher Behandlung gefragt. Verschweigst du so etwas und es kommt raus, dann bist du schneller entlassen als du "ich bin geheilt" sagen kannst.

Ich weiß nicht mit wem du über so etwas sprechen kannst bei der Polizei, aber ich kann dir nur empfehlen es nicht zu verschweigen. Wenn es kein Risiko für dich oder andere darstellt, dann wird es kein Hindernis zur Einstellung.

Wenn aber entschieden wird, dass ein Polizist mit derartigen (psychischen?) Problemen, auch wenn sie in der Vergangenheit liegen, ein Risikofaktor ist, dann wars das.

Kommentar von Sirius66 ,

Momentan - ja. Das ist aber keine Garantie, daß du nicht noch einmal unter Belastung und Stress zusammenbrichst (was NICHT SCHLIMM IST !!!) aber dann hättest du einige Gadgets am Gürtel ... Nee - das passt nicht - und das ist gut so.

Gruß S.

Kommentar von Uschi44441 ,

Alles klar, studier dovh Psychologie, da fangen genug Menschen an die ne psychische Störung haben und nicht Therapiert wurden.

Kommentar von Sirius66 ,

Die können aber nicht ganz so viel anrichten. Begreif doch mal, daß du als Waffenträger nicht akzeptabel bist. Du bist Borderliner. Niemals. Du kannst jetzt schon mit dem Thread nicht umgehen. Arbeite weiter an dir und such dir etwas anderes. Du wirst auch etwas finden.

Antwort
von IsiGoing1337, 38

Wow... die Menschen scheinen hier wirklich nicht der Meinung zu sein, dass du es schaffst. 

Du siehst anhand ihrer Aussagen, was dich bei der Polizei erwarten wird, wenn du damit offen umgehst. Viele viele Menschen haben einfach keine Ahnung von psychischen Problemen und das was man nicht kennt, fürchtet man. Ergo hat man Angst dir eine Waffe in die Hand zu drücken, weil sie befürchten würden, dass du einen Suizidversuch machen würdest.

Viele Menschen vergessen aber einfach wieviel man durch so einen Prozess dazu lernt. Bei einer ordentlichen Therapie lernt man nämlich genau das was einem vor einer weiteren instabilität schützt. Du hast es gelernt. Andere die so etwas nicht durchgemacht haben es nämlich nicht. In einer wirklich schwer verarbeitenden Situation kennst du Methoden um damit besser umzugehen als andere.

Scheinbar hat keiner von den Antwortenden Menschen überhaupt irgendeine Ahnung von psychischen Problemen und Störungen und welchen Prozess man durchläuft.

Ich würde nicht lügen. Sprich mit deinem Arzt darüber. Sprich mit der Polizei. Argumentiere. Erzähle ihnen was du alles gelernt hast. 

"Es gilt der Grundsatz: Einmal labil - immer gefährdet. Einmal süchtig - immer gefährdet. Einmal straffällig - immer gefährdet."

Dieser Satz stimmt sicherlich irgendwo. Aber kennt ihr auch den Satz.

"Was einen nicht tötet, härtet einen ab?"

Wir wachsen, jeden Tag, mit jeder Situation und mit jedem schweren Erlebnis den wir durchmachen mussten.

Klar kann es sein, dass die Polizei dich deswegen nicht annimmt weil unsere Gesellschaft einfach immer noch das gleiche beschränkte Denken wie damals hat aber glaub mir es ändert sich langsam.

Ich glaube du hast verdammt vieles gelernt und weißt am besten wie man mit Stress und Druck umzugehen hat. Viel Glück!

Kommentar von IsiGoing1337 ,

Trotzdem der Tipp weil du scheinbar noch sehr jung bist. Sei ehrlich zu dir selbst. Du bist sensibel. Das ist keine schlechte Eigenschaft. Sondern eine sehr gute. Du wirst anders sein als die anderen Kollegen und das ist gut so. Du wirst eine andere Art haben an die Dinge heran zu gehen. Es ist einfach nur wichtig, dass du gut auf dich Acht gibst. Nutze das was du in deiner Therapie gelernt hast.

Kommentar von IsiGoing1337 ,

Ich meine wer könnte besser andere Suizidversuche verstehen als du? Du wärst meiner Meinung nach eine Bereicherung für die Polizei. Ich habe mal einen Security Mann aus Scherz gefragt ob es eine Mindestgröße gibt wovor Menschen Angst haben. Letzen Endes ging es darum ob es einen bestimmten Typus gibt den sie suchen. Er antwortete mir "Nein. Ganz im Gegenteil. Es ist von Vorteil so viele unterschiedliche Charakter zu haben wie möglich um für jede Situation vorbereitet zu sein."

Kommentar von Uschi44441 ,

Viele viele Dank für deinen Antwort. Ich sehe es ähnlich, bei einem Menschen wie mir, der auf Grund privater und familiärer Probleme einen suizidversuch unternommen hat, hat das nichts mit Sicherheit zu tun, wenn man mich nicht einstellt. Ich bin jemand der Ausnahmesituation sehr durchdacht handelt, das ist der Grund warum ich mir den Beruf gut vorstellen kann. Ich kann mich sehr gut von fremden Einflüsse abschotten. Und ich finde es nicht fair mir auf Grundeeiner Depression nicht die Chance zu geben, dass zu beweisen. In der Therapie hab ich sehe viel gelernt und ohne sie wäre ich wahrscheinlich wirklich nicht geeignet. Aber ich hatte das Glück den richtigen Therapeuten zu treffen. Und vielleicht ist es sicherer mich einzustellen, als jemand der keinen Ahnung hat wie man mit persönlichen Ausnahmesituationen umgeht. Und es ist ja klar das ich überlege es zu verschweigen, für mich wäre das nicht mal eine schlimme Lüge, weil ich es gemein finde jemanden auf Grund eines Fehlers von etwas auszuschließen. Ich war 15 ich hatte keine Ahnung, ich wollte einfach nur endlich Hilfe. Und jetzt hab ich mich daraußen gekämpft um festzustellen, dass es mir ewig vorgehalten wird. Ich hatte es wirklich schon fast vergessen. Und keiner meiner Freude würde es glauben, wenn ich es erzählen würde. Ich hoffe es gibt einen Weg, ich werde erstmal meinen ehemaligen Therapeuten kontaktieren.

Kommentar von IsiGoing1337 ,

Ich hoffe das lesen jetzt ALLE die hier ihre professionelle Meinung abgegeben haben. Ich habe eben bei der Polizei angerufen und habe ihm den Sachverhalt erklärt. Der Kollege meinte, dass das nicht schlimm ist. Mit 15 Jahren ist man noch sehr jung und formbar. Er meinte, dass man als Polizist die Belange der Menschen immer ernst nehmen muss, wie bescheuert sie manchmal auch klingen mögen. Wenn du mit Stress umgehen kannst, trotz Beleidigungen immer auf der Sachebene bleiben kannst dann bist du für den Job als Polizistin geeignet. Er meinte du sollst es versuchen. Gerade zur Zeit ist es eine gute Möglichkeit weil die Polizei stark nach Mitarbeitern sucht. Ich weiß nicht wie es in Niedersachsen aussieht aber in Hamburg ist das so :D

Du schaffst das!

Kommentar von IsiGoing1337 ,
Kommentar von IsiGoing1337 ,

Ich weiß der Satz klingt ziemlich bescheuert, hat mir in meiner Therapie aber tatsächlich gut getan zu sehen, dass ich nicht alleine war :)

Kommentar von Sirius66 ,

Falsche Hoffnungen nützen aber auch niemandem was und ich weiß auch, wie es in Niedersachsen aussieht.

Wenn mann "jemanden bei der Polizei" anruft und das so schildert, sagen sie so etwas.

Sicher gehört zur THERAPIE viel Feingefühl. In anderer Angelegenheit würde ich da auch anders reden, aber eine Ausbildung oder ein Studium im PolizeiVOLLZUG ist sehr sehr unwahrscheinlich. Auch dein Link mit dem Hinweis, daß man nicht allein ist, ist pseudopsycho - es ändert ja nichts an der Tatsache, daß man höchstwahrscheinlich PDU ist.

Den Rat, es zu versuchen und die Erfahrungen zu machen, habe ich bereits gegeben.

Uns macht nicht DER fertig, der die Wahrheit sagt, sondern die Wahrheit an sich.

Gruß S.

Kommentar von Sirius66 ,

Und dort wo du angerufen hast ... 

Er meinte, dass man als Polizist die Belange der Menschen immer ernst nehmen muss, wie bescheuert sie manchmal auch klingen mögen.

Genau DAS hat er in dem Moment getan. Er hat gemerkt, wie aufgewühlt du bist, hat dich beruhigt ...

Kommentar von IsiGoing1337 ,

Du könntest recht haben. Bist du eigentlich Polizist?

Kommentar von IsiGoing1337 ,

Sie wird es versuchen. Das ist doch die Hauptsache. Wer weiß vllt ist die Polizei in Hamburg anders als in Niedersachsen. Vielleicht entwickelt sich auch die Polizei weiter. Alles ist möglich.

Kommentar von Sirius66 ,

Nein.

Hier geht es aber nicht um Polizisten. Hier geht es um gesundheitliche Voraussetzungen für den Polizeidienst. Polizisten haben davon meist gar nicht so viel Ahnung. Haben sie doch gar nichts mit zu tun. Ist überhaupt nicht ihre Aufgabe. Sie kennen es nur soweit, wie es für sie selbst bei der Einstellung eine Rolle gespielt hat.

Das ist Sache des Medizinischen Dienstes. In diesem Dienst arbeiten keine Polizisten, sondern Ärzte, Krankenschwestern, Arzthelferinnen, Sekretärinnen und  - siehe da - Therapeuten unterschiedlicher Fachrichtungen. Dieser letzten Berufsgruppe gehöre ich an.

...

Gruß S.

Kommentar von Uschi44441 ,

Danke, für den Anruf, dass ist super lieb :) vielleicht sollte ich auf den Rat meines Therapeuten warten und dann eventuell mit dem einstellungsberater reden.

Kommentar von IsiGoing1337 ,

Gerne :> das hatte irgendwie selbst an mir genagt. Ich finde, dass ist eine gute Idee. Lass dich nicht stressen. Du bist noch so jung.

Kommentar von Sirius66 ,

... an dem ich immer noch zweifle. Abends um 21.00 Uhr.

Wenn man da wirklich irgendwo bei der Polizei anruft, hat man keinen vom Medizinischen Dienst dran, sondern einen (telefon-)diensthabenden Beamten, der nur eine Order hat: Zuhören, verstehen, empathisch sein, beruhigen, ggf. Maßnahmen einleiten.

Der hat wahrscheinlich nichtmal eine Aktennotiz angelegt und den Anruf bereits vergessen.

Kommentar von IsiGoing1337 ,

RUHE! ICH HABE DAS LETZTE WORT UND NICHT DU! :>

Expertenantwort
von Sirius66, Community-Experte für Polizei, 43

Kein Arzt der Welt setzt seine Zulassung dafür auf´s Spiel.

Deine Geschichte tut mir leid, aber für den akiven Polizeivollzug bist du damit absolut untauglich. Du gehst in einen sehr mental und körperlich anstrengenden, psychisch belastenden Beruf und bekommst eine Waffe in die Hand. Das passt nicht zusammen.

Es hat jeder Verstädnis für eine belastende Situation. Für Lebenskrisen. Der Mensch geht unterschiedlich damit um. Aber jeder Betroffene muss daraus auch seine Konsequenzen ziehen.

Es gilt der Grundsatz: Einmal labil - immer gefährdet. Einmal süchtig - immer gefährdet. Einmal straffällig - immer gefährdet.

Auf eine Stelle kommen 100 geeignete Bewerber. Warum sollte eine Behörde riskieren, dich mit einer solchen Vorgeschichte auszuwählen, wenn 99 zu Verfügung stehen, bei denen das nicht so bedenklich ist?

Es nicht anzugeben, wird nicht funktionieren. Außerdem wird es IMMER wie ein Damoklesschwert über dir hängen. Irgendjemand wird dich kennen, etwas wissen, irgendwann - und dann bist du fristlos entlassen, weil du gelogen hast. Egal, was du bis dahin geleistet hast. Willst du wirklich deine Karriere als Hüter von Recht und Ordnung damit beginnen, daß du betrügst/falsche Angaben machst? Willst du SOLCHE Leute in der Exekutive? ICH NICHT.

Der Einstellungsberater BERÄT - er hat keine Befugnisse, über Zu- oder Absage zu entscheiden. Ich würde diesen Weg wählen.

Gruß S.


Kommentar von Uschi44441 ,

mit 15 weiß man nicht was man tut, und ich wollte nur wissen was der einstellungsberater sagt

Kommentar von Sirius66 ,

Das Gleiche wie ich - 1000%ig - wir kennen dich nicht - du uns nicht. Wir wissen, wovon wir sprechen, glaub es mal.

Du bist völlig beratungsresistent. Versuch es. Der psychische Teil des EAV wird es SPÄTESTENS richten.

Du kommst ja jetzt schon mit unseren Antworten nicht klar - was soll das werden ... auf der Straße ... beim gewaltbereiten, spuckenden, pöbelnden, beleidigenden Gegenüber ... und du mit einer Knarre in der Tasche ...

NEIN - sicher nicht. Es wird immer unwahrscheinlicher, weil du dich mit deinem Auftreten selbst disqualifizierst.

Kommentar von IsiGoing1337 ,

Auf der Sachebene zu bleiben scheint ihr aber auch nicht gelernt zu haben. "Du bist völlig beratungsresisten" Du greifst an. Und ja ich weiß ich greife auch an. BEWUSST!

Kommentar von IsiGoing1337 ,

Ey tut mir leid. Ich finde es einfach nur Schade wie hier miteinander kommuniziert wird. Jetzt habe ich es auch getan argh.

Kommentar von Sirius66 ,

Die Art, wie Uschi mit den Antworten hier umgeht, zeigt eben, daß NICHT alles gut ist.

Fakt ist - und da sind wir uns im Grunde sogar einig:

Fertig mit der Therapie ist man NIE. Das ist kein trockener Alkoholiker jemals, kein Drogenkonsument jemals ... gefährdet bleibt man. Mit all seinen Erfahrungen, die einen auch in gewisser Weise in manchen Punkten reifer machen.

Aber muss jeder Arzt jede Krankheit durchmachen, um seine Patienten zu verstehen?

Muss jeder Psychologe jede Facette einer kaputten Seele selbst gespürt haben, um gut arbeiten zu können?

Muss ein Fahrlehrer sämtliche Unfälle und Fehler gemacht haben, um einen guten Unterricht geben zu können?

Du kannst nicht davon ausgehen, daß NUR ein Betroffener bestes Verständnis, größte Empathie und den gewissen Draht hat.

Wir können nichtmal sicher sein, daß einer, der heute eine Direktzusage bekommt, weil er in allen Tests hervorragende Ergebnisse hat, sich morgen mit seiner Dienstwaffe Schaden zufügt.

Es gilt das Wahrscheinlichkeitsprinzip. Warum soll man jemanden mit bedenklichen Umständen einstellen, wenn 99 andere zur Verfügung stehen, wo das nicht der Fall ist?

Uschi soll sich bewerben. Mit allem, was sie ist und hat. Mit der ganzen Vergangenheit und der Bewältigung derselben.

Ihre Idee, zu verschleiern, zu lügen und auch noch einen Arzt mit hinein zu ziehen, weil sie im Grunde genau weiß, daß man damit abgelehnt wird, geht gar nicht. Sorry.

Und da ich noch andere Lebensinhalte habe - gute Nacht.

Kommentar von Sirius66 ,

Es gibt übrigens Tausende von 15jährigen, die das trotzdem nicht so lösen wie du. Die so etwas eben nicht in ihrer Vita haben. Die auch Probleme haben, wo nicht immer alles glatt läuft. Da könnte man ja davon ausgehen, daß die besser wissen, was man tut - also nimmt man dann die ... oder nicht?

Kommentar von Uschi44441 ,

Ja ja Sirius du Polizeiexperte. Dann lass "gute Frage" weiterhin dein einziger Lebensinhalt sein. 4766 Antworten = lifegoals

Kommentar von IsiGoing1337 ,

Ich weiß es tut gut aber versuch trotzdem auf der Sachebene zu bleiben. Es unterscheidet dich nichts von Sirius wenn du ihn fertig machst so wie er versucht hat dich fertig zu machen. Ich muss dass auch noch lernen aber es ist ein seltenes Gut in unserer Gesellschaft. Es beweist Klasse und Reife

Antwort
von azeri61, 42

Der Arzt wird sein Beruf für dich nichts aufs Spiel setzen. Die charakterliche Eignung scheint dir auch zu fehlen. Such dir ein anderen "Traumberuf" bei der Polizei wird das nichts.

Kommentar von azeri61 ,

Suizidversuche sind absolute Ausschlussgründe.

Kommentar von Uschi44441 ,

Alles klar :) du musst es ja wissen. sowas kannst du garnicht Bewerten

Kommentar von Sirius66 ,

Doch - können wir. Und azeri hat nunmal recht. Auch wenn dir unsere Antwort nicht gefällt. Überlege dir einen Plan B.

Gruß S.

Kommentar von Uschi44441 ,

Ach ja weil ihr mich kennt?

Kommentar von Uschi44441 ,

Wenn ich mich in nem Jahr da bewerbe ist es eh egal, dann ist es raus

Kommentar von Sirius66 ,

Was soll denn da RAUS sein. Wesentliche Erkrankungen sind im Arztbogen zu erwähnen. Außerdem gibt es eine medizinische Selbstauskunft.

Du wirst EXPLIZIT danach gefragt, auch im AC/SI - glaub mal nicht, daß du klüger bist als die!

Was man im Laufe seiner Ausbildung über Gefahren in sozialen Netzwerken lernt, sagt ich mal lieber nicht ...


Kommentar von azeri61 ,

Da ist gar nix raus.... die charakterliche eignung scheint bei dir vollkommen zu fehlen deswegen mache ich mir keine sorgen das du mal als polizist/in anzutreffen bist.

Kommentar von azeri61 ,

Dem Einstellungsberater kannste sagen was du willst. Bewerben darfst du dich das entscheidet nicht der EB, sondern der PÄD.

Kommentar von Sirius66 ,

Das passiert in solchen Fällen sehr oft - Gott sei Dank - schon im AC/SI.

Gruß S.

Antwort
von Jerne79, 36

Mal ganz ehrlich, wo siehst du denn deine Qualifikation?

Nicht nur, dass du psychisch schon gezeigt hast, dass du unter bestimmten Umständen nicht belastbar bist, jetzt willst du diese Tatsache auch noch verschleiern.

Du willst durch Umgehen der Spielregeln Ordnungshüter werden. Das disqualifiziert dich in meinen Augen fast noch mehr als der Suizidversuch.

Mit Verlaub, spätestens beim Eignungstest würdest du aussortiert werden.



Kommentar von Uschi44441 ,

wieso? Ich lege ein super Abitur hin, mit mindestens 2? Und ich war 15. Ausserdem muss ich es in einem halben Jahr nicht mehr abgeben. Aber gut. Wenn bringt es denn um? Seid dem war nie mehr was?

Kommentar von Jerne79 ,

Mangelnde Konfliktfähigkeit, fehlendes Unrechtsbewusstsein,...

Eine 2 heißt im Übrigen immernoch gut, nicht super. Kämen wir also zum Thema Selbsteinschätung.

Kommentar von Sirius66 ,

seid - seit

Achte im Eignungstest drauf:

Ein zeitliches seit mit t

Ein seid aus sein und werden mit d

Kommentar von Uschi44441 ,

Wo siehst du denn deine Qualifikation? Mehr als 13155 Antworten auf "gute frage" gegeben zu haben?

Kommentar von Jerne79 ,

Siehe auch hier, Konfliktfähigkeit.

Kommentar von Uschi44441 ,

hahah lachhaft :D ich versuche ni Leute auf Grundlage von ein paar Sätzen einzuschätzen.

Kommentar von Jerne79 ,

Manche machen es einem einfacher als andere. Deine Reakionen zeigen deutlich, wo deine Schwächen liegen. Du bist in keiner Weise kritikfähig. Selbstreflektion findet nicht statt.

Und ganz ehrlich: Wenn du in den Polizeidienst kämst, MÜSSTEST du sogar andere Menschen in kürzester Zeit einschätzen.

Kommentar von Sirius66 ,

Uschi44441 ist Borderliner ... das kann sie niemals vertuschen.

Kommentar von Jerne79 ,

Deshalb der mit Bedacht gewählte Konjunktiv. Ich gehe davon aus, dass es hier keinen Weg gibt, irgendwie die psychologischen Tests zu bestehen.

Kommentar von IsiGoing1337 ,

Borderliner... wenn ich so etwas lese könnte ich schon kotzen. BAM Stempel auf die Stirn. Immer dieses kategorisieren. Uschi44441 ist ein Mensch!

Kommentar von Jerne79 ,

Ja, aber nicht jeder Mensch ist für alles geeignet. Vor allem eben nicht für Jobs, in denen man extrem belastbar sein muss.

Kommentar von Sirius66 ,

Jetzt übertreib mal nicht.

Es nützt ja alles nichts. Auch ein Epileptiker ist ein Mensch und man läßt ihn nicht an Maschinen. Auch ein Autist ist ein Mensch. Pilot werden kann er trotzdem nicht. Viele Menschen lieben Hunde und haben trotzdem eine Allergie gegen deren Haare. Ein Arzt mit Parkinson bleibt Arzt und Mensch. Meine Augen soll er bitte trotzdem nicht operieren. Ein psychisch labiler Mensch hat für seine Geschichte meist mein volles Mitgefühl. Aber er soll bitte nicht in der  ersten Reihe gegen Hooligans oder gewaltbereite Demonstranten stehen.

Uschi selbst hat in vielen vielen Treads ihr Borderline zum Thema gemacht. Das habe ich ja nicht erfunden.

Du fällst doch auch dein Urteil über die, die hier einfach nur sagen, worauf sich Uschi gefasst machen muss: Daß sie nicht in den aktiven Polizeidienst kann.

Wahrscheinlich absolut passend wäre Psychologie. Dann als Polizeipsychologe in den Höheren Dienst. Oder Soziologie. Irgendwas anderes, wo die eigene Erfahrung nützlich sein kann. Denn ERFAHRUNG hat sie mit psychischer Labilität - NICHT mit dem harten Polizeijob.


Kommentar von Uschi44441 ,

*nicht

Antwort
von Uschi44441, 35

Ich würde euch bitten auf meine Frage zu antworten und nicht zu schreiben was ich zu tun und zu lassen hab. Und ich habe nicht gesagt, dass ich es verheimlichen will, sondern das ich nach einer Möglichkeit suche. Deshalb die Frage mit dem einstellungsberater. Und wenn ihr alle so tolle hobbypsycholgen seid, dann studiert das doch und versucht nicht jemand aus der Ferne einzuschätzen den ihr nicht kennt.

Danke!

Kommentar von Sirius66 ,

Deine Rechtschreibkenntnisse reichen auch nicht.

Der Einstellungsberater berät dich und wird dir abraten, es nicht anzugeben. Er selbst wird deine Bewerbung prüfen und schauen, ob du es angegeben hast. Er wird sie erst weiterleiten, wenn du alles ordnungsgemäß ausfüllst.

Außerdem hast du geschrieben, daß du deinen Arzt bitten willst, es nicht auf den Bogen zu schreiben. Damit stiftest du ihn sogar zu einer Straftat an. Jetzt ruderst du zurück. Zu spät. Einen Arztbogen brauchst du, sonst ist deine Bewerbung ungültig.

Du musst es angeben. Du wirst PDU sein. EB hin oder her. Was er sagt, zählt nicht. Ebenso nicht das, was wir sagen. Aber der PÄD wird nichts anderes sagen. Mach diese Erfahrung selbst. Etwas anderes akzeptierst du ja doch nicht.

Kommentar von Uschi44441 ,

Alles klar, hau rein 👌

Kommentar von Sirius66 ,

Beim Computertest, der 1. Teil des Eignungs- und Auswahlverfahrens - zu dem sie dich ja dann in 1-2 Jahre zulassen wird, weil ES raus ist - musst du ein gefordertes Verhältnis von Anzahl der Wörter : Anzahl der Fehler halten. Daran scheitern auch viele.

Das klingt nicht schön, IST ABER SO! Die Wahrheit ist manchmal ganz einfach, aber alles andere als leicht.

Du musst weder trotzig noch bockig oder beleidigend werden, wenn man sagt, wie es ist.

Frag deinen Einstellungsberater und hau dann feste gegen sirius rein - bin gespannt ...


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