Frage von djLuzz, 64

Einsteiger Les Paul?

Hallo, Ich interessiere mich in der letzten zeit neben EDM Sehr für Rock, Metal Etc.(Z.b. Skilelt ,Linkin Park, Rammstein, AC/DC, Metallica aber auch z.B. Pink Floid) Bis jetzt habe ich immer auf einer Geliehenen Stratocaster von einem Kumpel gespielt (Yamaha Pacifica 112). Allerdings gefällt mir der Sound nicht (zu "Clean" bzw. nicht angebracht für meine Richtung). Jetzt würde ich mir als erste eigene Gitarre gerne eine Les Paul zulegen. Diese sollte erst mal zum heimischen rumprobieren in verbindung mit Guitar rig sein. Muss also keinen Bombensound haben (Aber natürlich den bestmöglichen). Ich habe so an den gleichen Preis wie eine Yamaha Pacifica gedacht (um die 250). Die Verarbeitung sollte natürlich auch so gut wie Möglich sein. Ich weis das ich in dem Preissegment keine Wunder erwarten darf, aber wenn ich mich entschließe das Gitarren spielen "Ernst" zu nehmen (also nicht nur 5 Lieder) Werde ich mich natürlich nach alternativen (Fender, Gibson, ESP) Umsehen.

Vielen Dank im Vorraus -Lukas

Antwort
von AndyG66, 35

hmm der Sound kommt hauptsächlich von den Pickups und weniger durch die Bauart der Gitarre.

Du suchst den klassischen Humbucker Sound des Klassik Rock. Oder den Powerstrat/Superstrat Sound des Heavy Metal.

Also viele von den Referenz-Bands welche du auflistest haben nicht eine Les Paul verwendet. 

Wesentlich wichtiger wie welche Gitarrenart (Strat, Les Paul) ist der Unterschied in der Mensurlänge und der Dicke des Halses...

Ich fühle mich auf einer Les Paul z.B. überhaupt nicht wohl.. Zu wenig Platz für die Finger und schlechte Gewichtsverteilung...  

Die PRS Mensur welche zwischen Strat und Les Paul liegt finde ich extrem schnell und ökonomisch.  Eine Strat Mensur perfekt für verschiedene Techniken (Fingerpicking, Thumbpick...Hybrid).

Wenn einer meiner Schüler jedoch unbedingt eine Les Paul will empfehle ich Epiphone. Diese sind super verarbeitet haben ein gutes Sustain und man kann die billigeren Pickups später updaten um mehr Tondifferenz mit viel Power zu haben.

Antwort
von Djentelman, 20

Was fast noch wichtiger als die Gitarre selbst ist, ist der amp. Mit ner guten Gitarre und nem scheiß Amp kriegst du nen scheiß Sound, dasselbe umgekehrt. Ich an deiner Stelle würde mindestens genauso viel für den Amp ausgeben als für die Gitarre. Und wenn du merkst das es nichts für dich ist verkauft du das Zeug halt. Hast du zwar ein kleinen Geldverlust aber den hast du ja eh wenn du keine Lust mehr hast. Nur in dem Fall, das dir das doch Spass macht, würde sich das lohnen direkt auch in ein guten Amp zu investieren.

Kommentar von djLuzz ,

Ich hab die Möglichkeit entweder über den Marshall Amp des Nachbars zu spielen, mit meiner "Noname" amp, welche sich eigentlich auch ganz ordentlich anhört. Und, was ich am meisten mache, ich spiele gerne Mit Guitar rig rum. Ist zwar nicht zum ernsthaften Spielen geeignet, aber es Macht Spaß damit rumzuspielen.

Antwort
von OnkelSchorsch, 44

Da habe ich eine ganz klare und absolut eindeutige Empfehlung.

Die hier:

https://www.thomann.de/de/harley_benton_sc_550_paradise_amber_flame.htm

Und wieso? Das erklärt dir der Henning:

Expertenantwort
von Harry83, Community-Experte für E-Gitarre, 32

Guck dich mal bei Epiphone um. Epiphone baut 1 zu 1 lizensierte Kopien von Gibson. Natürlich kann man das Original nicht mit einem Nachbau vergleichen. Meine Erfahrung hat aber gezeigt, dass Epiphone, was die Verarbeitung angeht, oftmals sogar besser sind. 

Beispiel: https://www.thomann.de/de/epiphone_lp100_vsb.htm

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