Frage von rossa123 26.03.2012

einspruch oder widerspruch einlegen beim Finanza.?

  • Hilfreichste Antwort von Erasco91 26.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du kannst einen Einspruch einlegen oder einen "Antrag auf schlichte Änderung" stellen.

    Beim Einspruch landet der Fall bei der Rechtsbehelfsstelle im Finanzamt und der gesamte Steuerfall wird noch einmal überprüft bzw. kann noch geändert werden. (Ob der jeweilige Beamte nicht nur den einen Punkt ändert ist in der Praxis aber eine andere Sache).

    Beim Antrag auf schlichte Änderung wird der Steuerfall nicht mehr in vollem Umfang geprüft, sondern nur in dem Punkt, den du reklamiert hast. Heist das Finanzamt (der ursprüngliche Sachbearbeiter) kümmert sich nur um deine Fahrten. Es kann i. d. R. auch keine "Verböserung" eintreten, dass heißt dein Ergebnis kann nicht verschlechtert werden. Du brauchst im Gegensatz zum Einspruch keine besondere Form beachten, das heißt du kannst den Antrag auch mündlich stellen. Viele hier bezeichnen diesen Antrag anscheinend auch als Widerspruch.

    Ich persönlich würde mich einfach mit dem Sachbearbeiter telefonisch in Verbindung setzen, wenn die Abweichung zu deiner Berechnung einen Grund hat, wird er ihn dir erklären und du kannst auch noch einmal nachfragen. Wenn tatsächlich ein Fehler vorliegt, dann wird der Finanzbeamte dir einen geänderten Bescheid zuschicken (das fällt dann auch unter die schlichte Änderung). Sollte dir das nicht gefallen, kannst du dir immer noch überlegen was du tun willst und eventuell Einspruch einlegen.

  • Antwort von glaubeesnicht 26.03.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du musst "Widerspruch" gegen den Bescheid einlegen! "Einspruch" wird z.B. gegen ein Urteil eingelegt!

  • Antwort von Helmuthk 27.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Lies Dir doch einmal genau die Erläuterungen in Deinem Einkommensteuerbescheid durch. Dort wirst Du finden, dass Du nur "Einspruch" einlegen kannst, und zwar entgegen der allgemein verbreiteten Ansicht nicht innerhalb von 4 Wochen, sondern innerhalb eines Monats nach Zugang des Einkommensteuerbescheides. Dort wirst Du ebenfalls lesen können, dass die Einspruchsfrist mit dem Zugang des Steuerbescheides zu laufen beginnt. das ist bei Zugang mit einfachem Brief der dritte Tag nach der Absendung (Poststempel auf Briefumschlag), außer Du kannst nachweisen, dass der Bescheid rst später in Deinem Briefkasten war.

  • Antwort von PeRiBa 26.03.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Du hast einen Bescheid bekommen, gegen den Du einen Widerspruch einlegst!

  • Antwort von Meandor 26.03.2012

    Widerspruch heißt das Ding im allgemeinen Verwaltungsrecht. In der Abgabenordnung heißt der Rechtsbehelf "Einspruch".

    Wie Du das Kind nennst, ist dem Finanzamt aber relativ egal.

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