Einspruch einlegen gegen Verkehrswidrigkeit?

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8 Antworten

Hallo,

natürlich könnte die Schwester (fast) alle Aussagen verweigern und man könnte Einspruch einlegen.

Dabei wird man wahrscheinlich lernen, dass

  • die Behörden und deren Angestellte nicht so dumm sind, wie sie gerne hingestellt werden.
  • die Beweismittel durchaus ausreichen und entsprechende Qualität haben.
  • die Behörden bei der Geschwindigkeitsübertretung alles tun werden, um den Verstoß zu ahnden.
  • es gar nicht so schwierig ist, den richtigen Fahrer ausfindig zu machen.
  • die Behörden jede ihm einfallende Ausrede oder sonstige Ausflüchte schon kennen und wissen, wie sie darauf reagieren müssen.
  • ein Einspruch die Sache meist nur unnötig in die Länge zieht.
  • das Ganze schlussendlich meistens mit dem gleichen Ergebnis endet wie ohne Einspruch.
  • dass man ohne Rechtsbeistand nur in den seltensten Fällen Erfolg hat.
  • dass dieser Rechtsbeistand das alles bei Misserfolg noch erheblich teurer macht.
  • die arme Schwester als Halter dadurch nur unnötige Scherereien hat.

Andererseits könnte man aber auch einfach zu seinem Fehler stehen, der Schwester damit einen Haufen Ärger ersparen und die Strafe mit den dazugehörigen Sanktionen akzeptieren und das Bußgeld bezahlen.

Sollte er das nicht machen, dann lernt hoffentlich die Schwester daraus und gibt ihrem Bruder den PKW nie wieder.

Viele Grüße

Michael


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die gedruckten Bilder sind meist recht unscharf, der Halter bekommt den Bußgeldbescheid oder ein Anhörungsbogen wo er den Fahrer zu benennen hat. 

bei der Überschreitung kann es locker passieren, dass die Behörde vor Ort nach dem Fahrer ermittelt - bei der Stadt selbst oder in der Nachbarschaft

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Es ist fast immer ein Trugschluss das auf dem Foto nichts zu erkennen ist.
Wenn das so wäre dann würde die Bußgeldbehörde keinen Tatvorwurf machen weil sie diesen im Zweifel ja auch vor Gericht beweisen können muss.

Ich habe mal ein Original-Blitzerfoto angehängt, wie man sieht sieht man alles was man braucht.

Natürlich kann man trotzdem Einspruch einlegen, in der Regel zieht man das Verfahren dadurch aber nur in die Länge.
Von Beschuldigungen Anderer ist dringend abzuraten, damit begeht man eine Straftat. Alles was die Schwester als Halterin legal tun kann wäre anzugeben man wüsste nicht mehr an wen man sein Fahrzeug verliehen hat oder den Anhörungs- bzw. Zeugenfragebogen zu ignorieren. Damit überlässt man es dann der Bußgeldbehörde heraus zu finden wer der Fahrer war - was allerdings bei Bruder und Schwester nicht sehr schwer sein dürfte.

Wird der Fahrer nicht identifiziert gibt es auch niemanden den man zur Rechenschaft ziehen kann. Maximal wird ein Fahrtenbuch zur Auflage gemacht.

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Kommentar von aquax052
05.11.2016, 13:36

okay das Foto ist vom Kennzeichnen abgesehen mehr als nur eindeutig:D

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Wenn man 100km/h fahren darf, aber nur 36km/h schnell ist, wird man nicht geblitzt.

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Kommentar von peterobm
05.11.2016, 13:18

bei einer festgestellten Geschwindigkeit von 136 - bei erlaubten 100 schon ^^

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Kommentar von aquax052
05.11.2016, 13:35

Unnötige Diskussion hier. Ich denke was lässt sich rauslesen was gemeint ist!

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Kommentar von MrIronIE
05.11.2016, 14:17

alle haben es verstanden bis auf den ronny

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Wenn das Auto auf seine Schwester angemeldet ist, hat sie auf jeden Fall ein Zeugnisverweigerungsrecht, d.h. sie kann auf den Anhörungsbogen schreiben: "War ich nicht. Keine weitete Aussage"

Ist der Fahrer dann tatsächlich nicht zu identifizieren, dann wird das Verfahren eingestellt. 

ABER: Im Gegenzug kommt es dann regelmäßig zur Auflage, ein Fahrtenbuch zu führen - und dafür ist dann immer der Halter (Schwester) verantwortlich!

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Wenn der Fahrer nicht ermittelt werden kann und der Halter keine Auskunft geben will/kann, dann wird dem Halter in einem solchen Fall ein Fahrtenbuch auferlegt.

Seine Schwester darf sich also ab dem Zeitpunkt damit rumärgern.

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Kommentar von Optiman
05.11.2016, 13:38

häufig wollen sich aber auch die Behörden nicht mit diesem aufwendigeren und teurem Kram belasten.
Und wenn die Halterin zusätzlich ein belastbares Alibi angeben kann und nicht bereits eine Vielzahl solcher Ordnungswidrigkeiten vorliegen gibt's meist kein Fahrtenbuch!

na denn, Optiman

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Kommentar von Optiman
05.11.2016, 13:50

das gibt 1 Punkt und €120,- für die Rennleitung - mehr nich!

na denn, Optiman

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ihr könnt sagen das dein Freund das nicht war, aber nicht sagen wer es war und warten was dann passiert. Ihr könnt es lange hinauszögern und immer wieder irgendwas preisgeben aber nicht zu viel und nach 3 Monaten ist das dann verjährt und nichts passiert

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Kommentar von AnglerAut
05.11.2016, 13:10

Nie im Leben. Bei einem solchen Verstoß ist einem ein Fahrtenbuch sicher.

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Kommentar von ronnyarmin
05.11.2016, 13:16

Der Zeitraum zur Ermittlung des Fahrers fällt nicht in die Verjährungsfrist.

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Niemand. Wenn keiner identifiziert werden kann, muss keiner zahlen. Da hat er echt Glück gehabt.

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Kommentar von aquax052
05.11.2016, 13:06

Wird dann aber nicht ein Fahrtenbuch beantragt?

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