Frage von Omics, 15

einseitige Ohren- Hals-, Schulter-,Kopfschmerzen, Ärzt ratlos?

Guten Abend, seit Juli 2014 plage ich mich mit den oben genannten Problemen rum, kein Arzt kann mir helfen, der eine sagt, Trommelfell gerissen, das sieht man aber offensichtlich nicht, ein anderer hat bereits eine Quetschung eines Halswirbels nicht ausgeschlossen. Zur Vorgeschichte: Nach einem Langstreckenflug mit Erkältung trat nach Anknunft stechender Ohrenschmerz im rechten Ohr auf. Dies versucht ich durch das schnäuzen bzw. hochziehen des rechten Nasenlochs zu kompensieren, welches gnadenlos verstopft war. Beim Hochziehen wandte ich solch rohe Gewalt an, dass ich offensichtlich etwas beschädigte haben musste, denn der stechende Ohrschmerz wurde unaushaltbar. Im Krankenhaus wurde mir nur Schmerzmittel verabreicht, an einer Diagnose war niemand interessiert.

Wochenlang ging dann der Schmerz nicht weg, wurde aber besser, bis langsam folgende Symptome auftraten, alles beschränkt sich auf die rechte Seite: quietschendes Geräusch, sowie ein PFFTTwie bei einer Zerstäubersprühflasche und ein spürbarer Lutzug im Ohr. Fremdkörpergefühl in der Luftröhre, welcher beim Druck einen Hustreiz auslöst, geschwollene Lymphknoten am Hals, insbesondere Verhärtung unter dem Ohr hinter dem Kiefergelenk, geschwollene rechte Mandel, austrahlende Kopfschmerzen in den Hinterkopf und besonders auffällig auch über dem Auge, so ähnlich wie beim Eisessen, wenn man zu gierig ist, Verspannungen der rechten Hals/Schultergegend, krachende Geräusche beim Senken des Kopfs zur rechten Schulter, die wohl von der Wirbelsäule kommen, manchmal stechender Schmerz beim Druckausgleich, Taubheitsgefühl der rechten Gesichtshälfte, kanckende Geräusche beim Schlucken

Kann mir jemand einen Tipp geben, was ich nach meinem Ärztemarathon noch tun kann bzw. was es sein kann? Es muss ein kausaler Zusammenhang zwischen dem brutalen Nashochziehen und dem Ohrenzschmerz bestehen. Gibt es in München einen guten Diagnostiker, den es interessiert, was die Ursache ist und der nicht immer nur Symptombehandlung macht?

Antwort
von WosIsLos, 15

Hier erst mal ein guter HNO-Arzt:

www.med-kolleg.de/arzt/hno/602.html

Möglicherweise ist aber ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik mit HNO-Abteilung nötig, die auch bildgebende Verfahren anwenden können (sofern wirklich am Ohr was kaputt gegangen ist).

Mal schaun.

Kommentar von Omics ,

Danke, ich werde es dann wohl noch mit diesem Arzt versuchen.

Antwort
von Gast41, 14

Du schreibst leider wenig dazu, was die Ärzte gemacht haben (z. B. CT, Röntgen).

In welchem Land warst Du (Langstreckenflug) und warst Du tauchen? In was für Gewässern warst Du evtl. unterwegs?

Warst Du bei einem Zahnarzt, der abgeklärt hat, ob da ein Weisheitszahn drückt? Ähnliches habe ich erlebt, die Beschwerden waren weg, als er endlich durch war.

Kommentar von Omics ,

Gut dass du fragst, hatte ich vergessen:

Ich habe 11 Monate in Australien gelebt und war in der Zeit für 7 Tage in Thailand beim Tauchen, genauer gesagt in der Andamanensee. Ansonsten war ich in der Korallensee schwimmen, dort gibt es sehr viel kleine Quallen, die ins Ohr könnten, stehende Gewässer habe ich gemieden, ansonsten gerne mal in einen Creek gesprungen zur Abkühlung. Jetz fällt mir ein, dass ich beim Tauchen in Thailand nach einem Seestern tauchte und beim Druckausgleich traten ebenfalls Ohrenschmerzen, und zwar auch nur am rechten auf. Diese waren stechend und es dauerte ca. 3-4 Tage, bis sie abgeklungen waren. Seither tauche ich nicht mehr. Ich hatte als Kind auch schon ab und zu Beschwerden an diesem Ohr, grade beim Tauchen. Das habe ich aber auch bereits den Ärzten gesagt. CT oder Röntgen wurden nicht gemacht. Lediglich eine Schilddrüsenuntersuchung, bei der auch die geschwollenen Lymphknoten auftauchten im Ultraschall.

Die Weißheitszähne wurden vor 1 Monat entfernt, das hat nichts gebracht. Sie hatten ohnehin zu wenig Platz.

Die HNO-Ärzte haben mich abgetastet, den Rachen untersucht, ins Ohr geschaut, das Ohr freigepustet und der Orthopäde hat meinen Kopf ganz fürchterlich hin und her gedrückt und gedehnt, dass es nur so gekracht hat. Aber nichts hat was gebracht.

Eine Trommelfellperforation wurde von einem Arzt mal diagnostiziert, bzw. vermutet, aber er konnte im Ohr angeblich nichts sehen.

Kommentar von Omics ,

Zusätzlich traten in meinem Leben ca. 10 mal Schwindelattacken im Schlaf auf, welche mich aufweckten, wobei ein zweiter Anfall möglich war, wenn der Kopf zu niedrig lag. Diese waren aber mit einem extremen Durst verbunden, sodass ich dahinter nicht das Gleichgewichtsorgan, sondern vielmehr eine Kreislaufbedingte Störung vermute, welhe durch Schwitzen, Dehydrierung verursacht sein könnten.

Ich hatte auch mal vor etlichen Jahren Wasser im Ohr, welches tagelang nicht raus wollte.

Könnte da eine bisher nicht erkannte Vorerkrankung vorliegen?


Kommentar von Omics ,

Ah und wegen dem Tauchen: tiefer als 1 Meter geht nicht, die Schmerzen werden dann unerträglich.

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