LeonhardvL am 04.12.2008 um 19:55 Uhr
Hallo zusammen!
Haltet ihr Sporen in der Reiterei für sinnvoll und Pferdgerecht?? Bitte mit Begründung!!
Besten Gruß, Andreas
Bild/er:

So pauschal kann man darüber gar nicht urteilen. Es gibt stumpfe und scharfe Sporen. Es gibt Reiter, die sie gezielt einsetzen und Reiter, die ihre Schenkel eh nicht unter Kontrolle haben. Es gibt abgestumpfte Pferde, die vom unbesporten, ständig klopfenden Schenkel/Absatz gleichgültig geworden sind. Es gibt sensible Pferde, bei denen schon ein leichtes Schenkelanlegen "ankommt". Es gibt Pferde, die von Sporen wieder aufmerksam wurden (und wo man die Sporen auch wieder weglassen kann) und es gibt Pferde, die mit Sporen blutig gequält wurden.

Nur wenn die Pferde sie tragen und auf den Menschen sitzen!

..ich reiten generell für Tierquälerei halte.
nun ja,bei Licht betrachtet, ist vieles Tierquälerei. Und viele Menschen halten Tiere und haben keine Ahnung davon. Es lebe die pauschalisierung.

aber nur die runden !! zur hilfe stellung optimal .aber auch nur für erfahrene füße geeignet
Momo06 am 5. Dezember 2008 21:05 gute AW, wirklich nur für erfahrene Leute...

wir sind doch nicht im wilden Westen
blackrose84 am 4. Dezember 2008 20:00 das hat mit wilden westen nix zu tun . klar gibt es so spezis die die dinger in den pferde bauch rammen ,aber richtig eingesetz bewirken sie wahre wunder
CrazyDaisy am 4. Dezember 2008 20:01 Leider haben garantiert die meisten, die automatisch Tierquälerei schreien, noch nie auf einem Pferd gesessen.
blackrose84 am 4. Dezember 2008 20:05 stimmt !naja mir ist egal ,ich hab gute erfahrung damit und meine 3 süßen renn nich vor mir weg ,wenn ich komm, also kann es denen nicht schlecht gehen
Tremor am 4. Dezember 2008 20:10 Ich kenne Pferde sehr gut, und hab auch schon öfter drauf gesessen. Der durchschnitts-Reiter braucht keine Sporen sondern Schenkel, Gewicht und Zügel. Mag sein, dass es in einigen Fällen und im Dressurreiten durchaus sinnvoll sein kann mit Sporen unterstützend zu operieren, aber keinesfalls immer
CrazyDaisy am 4. Dezember 2008 20:12 So wie Du es jetzt schreibst, Tremor, ist es natürlich richtig! Und im Wilden Westen gab es auch gute und schlechte Reiter, wie eben fast überall!
kommt drauf an wie empflindlich die Stute ist. Situation wurde oben schon sehr gut besechrieben. Und wenn ich mal ein Pferd mein Eigen nennen kann reite ich es auch ohne Sporen. Und ohne Kandarre und Martingal. Und es geht trotzdem da hin wohin ich es lenke.....
Kristall08 am 4. Dezember 2008 20:17 Ich habe das Reiten drangegeben, weil ich es als Tierquälerei empfand. In meiner Familie werden seit Generationen Pferde gezüchtet. Ich mag denen das nicht mehr antun. Weder Springen noch Dressur.
Ja oder die gehören zu der Gruppe die das Pferd lieber Quetschen, Klopfen und permanent in Fluchtbereitschaft halten weil sie es mit falsch verstandener "Tierliebe" betütteln!
Das Optimum ist natürlich ein Pferd so weich einzustellen und den eigenen Schenkel so weit unter Kontrolle zu bringen dass man milimetergenaue Hilfen geben kann, das ist mit Sporen einfacher zu erreichen als mit der ganzen wade! Ja man treibt mit der Wade (flach) nicht mit Hochgezogenen hacken! Und ein Pferd ist keine Zitrone die man mithilfe seiner ganzen Muskelkraft ausquetschen muss!
tausendfragen am 4. Dezember 2008 20:07 Die wahren Wunder die du meinst ist wenn die Tiere vor Schmerzen in alle richtungen schlagen und springen und du nichts ereichst , ohne Gewalt geht es am besten das haben doch die Pferdeflüsterer schon so oft gezeigt
blackrose84 am 4. Dezember 2008 20:13 dann befast dich mal genauer mit dem pferdeflüsster kram . das die pferde ihren eigenen willen mehr oder weniger aufgeben und sich unterordnen weil sie, zwar ohne gewalt ,dazu gedrenkt werden . in einem blick dichten kreiß hin und her gescheucht werden und dann irgendwann aufgeben weil sie sich ergeben . sporen sind nur hilfen die nicht weh tun ,wenn man es ordentlich macht , aber die tiere im kopf kaputt machen ist ja viel besser ich vergas.
grada13 am 4. Dezember 2008 20:46 DH für deine aussage. Es stimmt.
Snowrider am 7. Dezember 2008 04:39 Lehne ich auch ab, weil es einfach nicht nötig ist..wer redet von ständig klopfenden und quetschenden Schenkeln, das geht auch behutsam ohne Sporen, ich reite seit vielen Jahren...
Ein vorsichtig und Einfühlsam eingesetzter Sporen ist mit Sicherheit Angenehmer für das Pferd als ein ständig klopfender und Quetschender Schenkel der abstumpft. Einen Sporen kann ich gezielter Positionieren als die Wade ohne ihn fest oder für das Pferd unangenehm nutzen zu müssen! Das oberste Gebot bevor man überhaupt auf ein Pferd steigt sollte jedoch immer die eigene Körperkontrolle und kontrolle über die Koordination des eigenen Körpers und der Extremitäten sein!
Das ist mein Fazit dazu!
CrazyDaisy am 5. Dezember 2008 18:42 Absolut richtig. Allerdings lernt man Reiten nur durch Reiten. D.h. die Körperkontrolle, die man beim Reiten benötigt, kann man schlussendlich nur auf dem Pferd lernen. Aber auch das kann durchaus geschehen, ohne dass sich das Pferd gequält fühlt. Nur braucht man als Anfänger natürlich eine sanfte "Liesl" oder einen gutmütigen "Hans", die nicht so schnell übelnehmen und bei falschen Hilfen einfach nichts tun. Ich hatte mal so ein Pony, nicht mit Gold aufzuwiegen, die war sanft wie ein Lamm zu den Kindern. Stimmten die Hilfen, machte sie, was die Kinder wollten (bzw. was ich ihnen vorher ansagte), stimmten die Hilfen nicht bzw. waren sie nicht eindeutig, blieb sie stehen oder marschierte zum Reitplatzausgang und blieb dort stehen. Natürlich ritten die Kinder nur unter Aufsicht und Grobheiten waren streng verboten. Unter Erwachsenen konnte die 1,35 m kleine Stute übrigens ordentlich Temperament und Gangwillen zeigen, wenn man sie forderte. Leider musste sie mit 25 Jahren wegen starker Dämpfigkeit eingeschläfert werden.

man sie einfach hin und wieder mal benötigt und es gibt tatsächlich Menschen die damit umgehen können. Nur ein Anfänger sollte nicht damit losgelassen werden. Bei uns im Reitstall herrscht Sporenverbot für Anfänger und bei Fortgeschrittenen die Ihre Beine noch nicht ruhig halten wird ganz besonders drauf geachtet und entweder abgespornt oder der Dorn sehr gut abgeklebt
richtig eingesetzt, verstärken sie ein Signal in der Reiterei. Ich selbst bin von der klassischen Reitweise zur Westernreitweise gewechselt und das hat mir sehr gut getan. Wer einen sehr guten Sitz hat, ausbalanciert ist auf dem Pferderücken, jede Muskelbewegung des Pferde durch den Sattel spürt und mit seinen Beinen nicht klammert kann durchaus mit Sporen reiten. Denn wie gesagt, die Sporen dienen nur der Signalverstärkung.
reden wir hier von kleinen mädchen die gerne reiten können würden oder von profis? kommt natürlich auf das pferd und auf den reiter an: ein reiter, der kein ruhiges bein sollte auf keinen fall sporen verwenden, auch bei einem empfindlichen pferd sollte man keine sporen verwenden, aber wenn ein guter reiter, gezielt im richtigen moment die sporen einsetz, um ein abgestumpftes pferd korrektur zu reiten oder ein verdorbenes pferd wieder zu sensibilisieren, dann ist dagegen nichts einzuwenden! also kurz, profis die sich auskennen und wissen wie man sporen verwendet können gerne welche benutzen, reitschüler auf keinen fall!

ich gegen tierquälerei bin und das gehört dazu
blackrose84 am 4. Dezember 2008 20:08 dann google mal tiequälerei ich glaube, den sinn hast du noch nicht ganz begriffen . ist nich böse gemeint, aber sporen, sind nicht gleich sporen und reiter ,ist nich gleich reiter.also nur bedingt quälerei

Das würde ich meinem Pferd nie antun, richtig reiten geht sowieso nur ohne Sattel...
blackrose84 am 4. Dezember 2008 20:03 kommt immer darauf an was man unter reiten versteht
CrazyDaisy am 4. Dezember 2008 20:06 :-) DH blackrose84! Der Pferderücken dankt! Nicht jeder ist ein Wunder an Geschmeidigkeit...
zahraa am 4. Dezember 2008 20:03 :-)) ja ja so isses

Habe meine Sporen letztes Jahr verkauft. Liebe meine Pferde.

das alles Tierquälerei ist.

Das tut dem armen Pferd doch weh!
ich selber bin nie mit sporen geritten, habe sie auch nicht gebraucht und bin der meinung es gib mit ruhe und geduld immer möglichkeiten auf sanftes reiten. ich kenn allerdings ein pferd, auf dem waren die reiter ohne sporen verloren. der hat den schenkel und selbst wenns gar nicht anders ging die ferse des reiters einfach ignoriert. sobald der druck auf die kleine (wohlgemerkt stumpfe!!!) sporenfläche konzentriert war, gings plötzlich...

Weil ich Tiere nur nervös mache.

Kommt drauf an, was man für ein Pferd hat. Außerdem würde ich es Anfängern abraten, mit Sporen zu reiten.. wenn man also ein ruhiges bein hat, ein Pferd, dass die Sporen annimmt und sich dabei auch nicht unsicher fühlt finde ich es durchaus sinnvoll mit sporen zu reiten, denn man kann seine hilfen z.B. bei Seitengängen damit gut verfeinern!

neya ein vorteil : man bekommt das pferd wenn es nich gut reagiertbesser an die hilfen, besser gestellt , bebogen..usw
ey, des tut nicht mehr- sorry, das ich des hier so ,zumüll´aber des is scheiße, ihr wisst, was ich mein!!
oh man, ich bin zu dumm, um des anzuklicken!! =(=(=(=(
äääh, sorry, ich hab nicht ,Halte ich nicht für sinnvoll, weil:´ sondern orange, also ´halte ich für sinnvoll, weil:´ najaa, sorry!!^^
man dem pferd bessere hilfen und vorallem feinere geben kann.

solange man dem Pferd keine schmerzen oder schäden zufügt schon. Ich kann mir ein reiten ohne Sporen kaum noch verstellen und die hilfengebung ist viel feiner.
wenn man damit umgehen kann , kann man viel feinere Hilfen geben wenn man nicht damit umgehen kann sollte man es umbedingt lassen !
man mit Sporen gezielter Hilfen und auch feiner geben kann und das Pferd so besser unterstützt als wenn man dauernd quetscht oder am Ende die Hacken "reinhaut". Hier sprechen voll viele, dass das ja kein Rennpferd werden soll und so weiter. Sporen sind nicht zum Treiben da oÔ Was ich aber Unfair fand war die Bemerkung "reden wir hier von kleinen mädchen die gerne reiten können würden oder von profis?" es gibt auch kleine Mädchen die gut genug reiten um mit Sporen zu reiten ;) Ich bin auch noch nicht erwachsen und reite auch mit Sporen. Das hilft meinem Pferd viiiel mehr als wenn ich dauernd quetsche oder sonstiges und es damit noch abstumpfe. Nochmal zu meinem "zitat" : Bei uns am Stall gibt es das Perfekte beispiel. Ich glaube das Mädchen ist jetzt 9 oder 10. Hat ein eigenes Pferd ist quasi auf dem Pferd aufgewachsen (ihre Mutter und ihre große Schwester haben aber ebenfalls ein Pferd und reiten ;) ) reitet heute mit ihrem Pferdchen A-Dressur. Finde ich ist schon eine Leistung =)

Zum einsatz von Sporen sollte es grundsätzlich nur dann kommen wenn man mit der normalen Hilfegebung des Körpers nicht oder nur geringfügig erfolg bei der einübung einer neuen Lektion hat allerdings sollte der einsatz dieses Hilfsmittels mit geringster Kraft genutzt werden an Ungeübten Reiterfüßen haben solche dinger Eh nix zu suchen und außerdem kann eine Reitgerte die ebenfalls nur leicht eingesetzt werden sollte genauso gute effekte erzielen
Ich als Reiter bestimmen kann wann und wie ich meine Hilfen einsetze. Wer das nicht kann hat auch keine Sporen zu tragen! Ganz einfach. Naturlich gibt es Reiter die meinen ihre Pferde mit 10 cm langen Rädchensporen blutig zu reiten und gegen diese gehört genauso vorzugehen wie gegen Reiter die Dopen, denn das ist eindeutig Tierqüälerei!!! Allerdings kann ein Sporen an einem koordinierten!!! und einfühlsamen!!! Reiterbein sehr viel nützen. @ Snowrider: Sporen sind nicht dazu da um Pferde durch die Gegend zu hetztn sondern um gezielte und FEINE!!! Hilfen zu geben.
Lg

..man weder Tiere fast zu Tode hetzen soll, man denke nur an Hans Günter Winkler , der hat noch ganz andere Dinge gemacht, noch sollte man aus Reittieren Rennpferde machen, die mit Gewalt behandelt werden...Tierquälerei, wilder Westen - das ist alles fehl am Platze!

Die sollte man den Reitern in den Hintern rammen. Wer sein Pferd versteht(und nur solche Leute sollten Reiten)der braucht leichten schenkeldruck und seine Hände um ein Pferd sicher zu steuern.
LG Sikas
Momo06 am 5. Dezember 2008 21:08 entschuldigung, aber wer hat von "Rammen" gesprochen? ich lehne Sporen auch klar ab, wenn sie "gerammt" werden, wenn sie aber normal, also fein(ich weiss ja nicht was für andere Leute normal ist) angewendet werden, bin ich eigentlich dafür, wenn sie nötig sind`...
Da hast Du aber ein super leichtrittiges, sensibles Pferd - sikas. Setz dich mal auf unsere Schulpferde, dann bleibst in der Mitte stehen (grins).

ich ganz andere möglichkeit habe um das pferd zu motivieren. Angefangen von der schwingender hüfte!!!!bis zu das unterlassen von riegeln.Und wenn es doch sein muss, nur qualifizierten reiter/in aber sicher auf keinem fall bis es blutig wird oder so ähnlich. Ich reite auch aber ohne sporen. Gebe unterricht und will keine sporen sehen.

Das ist doch klar das man keine Sporen bei Pferden einsetzt , weil es überhaupt nichts bringt das Tier ist verunsichert und weiß nicht was was der Reiter will , daher wird das Pferd unruhig und du wirst es nicht mehr in der hand haben , die beste medode um mit Pferden umzugehen zeigen die Pferdeflüsterer ohne Gewalt ist das Pferd am lernfähigsten
genau so seh ich das auch
Danke! Wieder jemand, der differenzieren kann. Ich persönlich z.B. trage keine Sporen, weil ich fürchte, dass ich sie nicht gezielt genug einsetzen könnte. Zum Glück brauche ich das auch nicht, Pferdi geht willig genug. Aber ich weiß auch, dass es Menschen gibt, die es können.
Bin auch dieser Meinung!
super aw, genau meine Meinung ;-)