Frage von Isaak25, 68

einsamkeit schadet sie dem mensch oder hat es vorteile wie nachteile?

Antwort
von zahlenguide, 31

für den menschen ist ein gutes verhältnis zu anderen menschen lebenswichtig, denn fast jeder mensch erlebt in seinem leben irgendwann mal eine phase, in dem er oder sie mal einen wichtigen menschen im leben verliert oder etwas anderes passiert, was ähnlich schlimm ist (z.B. selber sehr schlimm krank werden)

in dieser phase ist es auf der einen seite gut zu wissen, wie man sich selber hilft - aber auf der anderen seite sind menschen, die einem helfen da durchzukommen und zeigen, dass es auch eine positive welt da draußen gibt, entscheidend. es kann dabei sehr helfen solche menschen kennen zu lernen, indem man einerseits sich freunde dort sucht, wo man gemeinsame interessen und hobbys hat (wegen der starken bindung bzgl. dieser interessen) hat (z.B. bei Konzerten, Cons, Sport, Freizeitclubs ...) und andererseits diese bindungen steigert, indem man auch in nicht-krisen zeiten bereits mit ihnen über seine/ihre gefühle spricht, wenn mal der schuh drückt - so kann man sehen, ob ihre reaktionen in ordnung sind oder eben nicht - und sich die geeigneten freunde suchen für solche situationen...

Antwort
von ClowdyStorm, 27

sowohl als auch, allerdings, was verstehst du unter Einsamkeit? Man muss doch nicht immer von Menschen umgeben sein um Glücklich zu sein, oder? Das Glück und die Freude beginnt in jedem von uns bei uns selbst. Wenn das nicht vorhanden ist, da kannst du noch soviele Menschen um dich haben, es bringt wenig bis gar nichts.

Kommentar von Isaak25 ,

inwiefern? stichwort muss nicht lange sein kann es auch googlen:)

Antwort
von kleinefragemal, 32

Ich glaube vollkommene Einsamkeit schadet dem Menschen eher. Ein Mensch, der *nur vollkommen alleine vor sich hin lebt, kann glaube ich nicht sehr glücklich sein ..mit wem soll er denn all seine Emotionen teilen? An was soll er sich denn festhalten (schon gar, wenn er nicht an Gott glaubt ..aber auch dann ..der Mensch ist an für sich eher für die Gesellschaft, das Miteinander geschaffen, als für die vollkommene Einsamkeit, denke ich). Ich glaube schon, dass Menschen auch die Nähe bzw. (emotionale) Verbindung zu anderen Menschen brauchen, um richtig leben zu können ..Menschen, die gar keine Bindung eingehen, sich von ihrer Familie bspw. trennen, keine Freunde haben ..woran haben sie denn Freude? Sie müssen doch irgendwie hohl - oder zumindest sehr unglücklich sein..

Ab und zu "einsam zu sein", bzw. sich mal zurückzuziehen, um in Ruhe über sich selbst nachzudenken (oder auch darüber, wer einen erschaffen hat, wie das alles hier zustande gekommen ist) halte ich aber für keineswegs schlecht oder schädlich, ganz im Gegenteil. Manchen Menschen, die vielleicht in Spitzenpostionen sind, berühmt, etc. würde es vielleicht auch ganz gut tun, mal *nicht* ständig in Gesellschaft anderer zu sein, um sich darauf zu besinnen, wer man eigentlich wirklich ist, wenn der Rest der Menschheit mal nicht auf deine Taten schaut - um zu sich selbst zurückzufinden innerlich, sozusagen ..versteht man das? ^^

Kommentar von Isaak25 ,

ja ....naja ermeiten tuen das sich ganz zurückziehen. muss mal ein interviewen. danke

Kommentar von kleinefragemal ,

hab grad das Wort "Emerit" gegooglet, weil ich mir über dessen Bedeutung nicht ganz sicher war und (bei wikipedia) gelesen .."Emerit" ist auch der Name eines Käfers ..:D meintest du wohl nicht grade ^^ aber ..hm, wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist ein emerit jmd der sich ganz zurückzieht "um sein Leben ganz Gott" zu widmen - sprich: er wäre ja nicht vollkommen alleine mit sich selbst. (Das meinte ich auch unten in meinem Kommentar) - sondern hätte jemanden für den er sein Leben geben würde, mit dem er es sozusagen "teilen" würde, zu dem er eine Verbindung hätte .. vollkommene Einsamkeit verstehe ich so, dass man sich von allem trennt, außer einem selbst. Das denke ich ist auf gar keinen Fall gesund.

Wenn du aber von menschlicher Nähe - oder eben auch nicht-Nähe sprichst ..ja, wie gesagt, auch da denke ich, Menschen brauchen im Grunde Menschen um sich herum ..aber ein Emerit wäre (wenn er an Gott glaubt) ja nicht komplett einsam bzw nur auf sich selbst gestellt, verstehst du? Kann sein, dass er sich trotzdem nicht (komplett) einsam und/oder unglücklich fühlt ..aber ja, interview mal einen, der kann dir da bestimmt authentischer von erzählen als ich ;) :D (P.S.: lass mich wissen, was er gesagt hat, wenn du einem über den Weg gelaufen bist ;) )

Kommentar von Isaak25 ,

ok. du hast mir geholfen. mach ich. 

Kommentar von kleinefragemal ,

sehr nett :D

Antwort
von Glueckspilzler, 30

Es ist stark vom eigenen Charakter abhängig. Es gibt Menschen, die schon nach 5 Minuten allein sein nichts mit sich anfangen können und welche die das allein sein hingegen genießen können. Dadurch, dass aber eben die Mehrheit lieber Kontakt zu Mitmenschen sucht, wird das allein sein als schlechter und bedrückender Zustand dargestellt. Letzendlich ist es weder gut noch schlecht. Die Antwort ist eben wie der Mensch selbst es lieber hat.

Antwort
von Sonnenstern811, 32

Es gilt als erwiesen, dass Menschen mit sozialen Kontakten glücklicher sind, gesünder und demzufolge sogar länger leben. Zuviel Rummel und Dauerstress sind dagegen natürlich auch nicht der wahre Jakob.

Einsame Eremiten im Wald könnten die Ausnahme bilden. Jeder muss für sich entscheiden, was für ihn besser sein wird.

Kommentar von ClowdyStorm ,

sowas kann man nicht beweisen, weil jeder anders ist und jeder anders bestimmte Situationen sieht. Ich finde diesen ganzen "es ist
bewiesen" kram unsinnig. Wer hat es bewiesen? Kennt diese Person alle Menschen auf der Welt? Woher die sicherheit das es auch so ist?

Dieses blind alles Glauben ist falsch.

Kommentar von kleinefragemal ,

stimme dir im Großen und Ganzen zu (was das "blind glauben" und dass man eine Sache nicht gleich auf alle beziehen kann..) ich denke aber schon, dass es bestimmte ..hm, sagen wir mal Gesetzmäßigkeiten gibt, denen alle Menschen mehr oder weniger gleichermaßen unterworfen sind. Nicht nur im physischen Sinne (dass wir zB erstmal die Pubertät durchmachen müssen, um wirklich "auszureifen" bzw zu einem Erwachsenen zu werden, dass wir alle sterben, usw.) - sondern ich denke im psychischen Sinne gibt es auch durchaus Ähnlichkeiten bei uns Menschen, funktionieren wir im Grunde ganz änhlich.. (Fast) jeden Menschen macht es zB glücklich, wenn er gelobt bzw. geliebt wird ..Menschen sind leicht verführbar (durch Geld, etc.), usw. ..natürlich gibt's hier Unterschiede, je nachdem was man für eine Persönlichkeit hat, aber bestimmte "Verhaltensmuster" bzw. bestimmte Emotionen werden doch bei vielen Menschen hervorgerufen, als Reaktion auf eine bestimmte Handlung oder einen Zustand ..zB dass die wenigsten Menschen es mögen, wenn man sie in persönlichen Dingen beleidigt oder sie mit Sachen kränkt/diese niedermacht, die ihnen wichtig sind.

Naja ..und ich denke schon, dass das (in gewissem Maße) auch auf menschlichen Umgang zutrifft. Kann mir zumindest nicht vorstellen, dass jemand der ÜBERHAUPT keine Bindungen hat - weder zu seiner Familie, noch überhaupt anderen menschlichen Kontakt (oder auch mit Tieren, ging hier ja nicht um menschlichen Kontakt, sondern um "Einsamkeit") ..und dann glaubt dieser Mensch vielleicht nicht mal an Gott ..ich meine - was hat er dann noch, wozu lebt er Tag für Tag - an was hält er sich fest? Er muss doch irgendwie ziemlich hohl sein innerlich ..kann es mir zumindest nicht anders vorstellen ..wenn du das anders siehst/verstehst, kannst du mir ja gerne erklären wie:)

Antwort
von Kathy1601, 16

Ja es schadet da man vereinsamt

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