gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ


Einmischen, wenn das eigene Kind ständig Ärger mit anderen Kindern hat?

gefragt von angora73 am 07.06.2008 um 18:04 Uhr

Mein Sohn ist 9 und wird in letzter Zeit öfter von seinem Kumpel geärgert. Der bildet ein Team in dem mein Kind je nach Belieben des "Chefs" drin sein darf oder raus muss. Ist er draußen, verlangt der andere dann von den Team-Mitgliedern mein Kind zu ärgern. Manche machen mit, manche nicht. Nun fängt der nächste an und hetzt die anderen Kinder auf. Ist er schon ein klassisches Opfer oder sehe ich das zu verbissen. Ist das eine normale Plänkelei unter Jungs? Ehrlich gesagt erschreckt es mich zu sehen, dass KInder schon in dem Alter so eine Macht über das Wohl und Wehe anderer Kinder haben. Soll ich mich einmischen?


Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

KInder (17209)
Streit (731)
ähnliche Fragen
Frage beantworten


anonym
beantwortet von mara07081979 am 7. Juni 2008 18:13
3x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo, ich würde mich an Deiner Stelle auf jedenfall einmischen... man kann ja versuchen erst mal mit den Kindern in Ruhe tzu reden und sollte das nicht der Fall sein würde ich den nächsten Schritt gehen und mich mit den anderen Eltern in Verbindung setzen...Meist hat das dann doch wirkung. Ich selbst habe auch so ein ähnlichen Fall, allerdings ist mein Sohn erst 4 1/2 und geht noch in den Kindergarten.


Kirsche69
beantwortet von Kirsche69 am 7. Juni 2008 19:32
2x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Schwierige Situation! Da dein Sohn sich bislang nicht gewehrt hat denke ich, dass er überfordert ist + Hilfe braucht. Vielleicht kann ein "echter" Freund ihn unterstützen. Es wäre eine Möglichkeit, ein drittes Kind einzuweihen und um Hilfe zu bitten. Wenn das nicht geht/nicht hilft, würde ich mir entweder den Anführer zur Brust nehmen oder ein Gespräch mit der Klassenleitung suchen. Evtl. wirkt es weniger "einmischend", wenn eine Lehrerin das regelt (statt Mama). Dein Sohn ist das typische Opfer, weil er sich nicht zu wehren weiß. Selbstverteidigung kann nur bedingt helfen. Mein Sohn macht seit Jahren Hapkido (bald grüner Gürtel) und wurde dennoch nicht selbstbewusster...


Angelfire
beantwortet von Angelfire am 7. Juni 2008 18:12
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

einmischen nur, wenn es zu handgreiflichkeiten kommt. so handhabe ich das, meine grosse ist eher der stille typ, der sich alles gefallen lässt. so soll das aber nicht sein bzw bleiben, also muss sie sich durchsetzen. helfen will man als elternteil immer, das ist wohl normal, aber man tut keinem kind einen gefallen, wenn man seine auseinandersetzungen austrägt. das kind bestärken, sich damit auseinandersetzen gemeinsam, aber nur eingreifen wenn es wirklich eine gefährliche grenze erreicht. wenn es verbal ausartet, kann man mal laut "hallo" rufen, dass auch der gegenüber etwas gebremmst wird, geht es ins handgreifliche über, dann natürlich sofort einschreiten. sowas muss nicht sein. aber im grunde, wird man als elternteil nicht immer da sein können und für den fall, muss sich ein kind auch zu helfen wissen können, das geht aber nur, wenn man ihm die auseinandersetzungen nicht stetig abnimmt. lernen können sie nur, wenn sie auch dürfen. lg

Kommentar von angora73 am 7. Juni 2008 18:21

Die anderen Kinder halten ihn auf Befehl fest oder bringen ihn zu Fall. Das passiert in der Schule, nur sieht das offensichtlich keine Aufsichtsperson. Ich finde es beängstigend, dass jetzt der nächste anfängt die anderen aufzuhetzen. Mit meiner Tochter macht das gleiche KInd das übrigens nicht, darum meine Frage ob mein Sohn das klassische Opfer ist. Habe schon überlegt ihn in einen Kickbox-Kurs gehen zu lassen - einfach um sein Selbstvertrauen zu stärken. Nicht um die anderen zu vermöbeln.

Kommentar von Simple_avatar2smallAngelfire am 7. Juni 2008 18:31

ich kenne dies, habe selber 2 kinder und ein kickbox-kurs, kann schnell zur retoukutsche werden, weil er nicht begreift, dass es nur zur selbstverteidigung dient. wenn sich die tochter "behaupten" kann ohne kurs, kann er das auch. die schulen bzw das lehrpersonal ist in meinen augen, überfordert, oder steht den tatsächlichen problemen hilflos bis gleichgültig gegenüber. dem kind einfach den rücken stärken, dass er sich verbal wehren kann, denn das ist das grösste manko der heutigen zeit, dass sich kinder verbal richtig und korrekt äussern können. ihn mehr daraufhin "trimmen", dass er sich erstmal verbal helfen kann, damit nimmt man den meisten schon den wind aus den segeln.

Kommentar von angora73 am 7. Juni 2008 19:24

Danke dir

Kommentar von Simple_avatar2smallAngelfire am 7. Juni 2008 19:34

gerne :) lg


anonym
beantwortet von Ellie2 am 7. Juni 2008 18:53
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

In diesem Alter steht ein "Kräftemessen" an. Leider haben heute die Spiele, in denen man das ausübte, zur Lächerlichkeit geführt, und- wie Ihr schon sagt, heute geht es dann zum Kickboxen... In manchen Ländern gab/ gibt es Initiationsriten in diesem Alter, hier entspicht das vielleicht einer Kommunion.(Bin nicht katholisch) Gruppe ist dazu da, um die Standpunkte an jeder Position kennenzulernen. Dabei gibt es Herausforderungen, die einen Aufforderungscharakter haben, sich zu entwickeln. Alles, was brutal wird, muß natürlich unterbunden werden. Als Erziehender in diesem Alter der Kinder sollte man sich als "das verlängerte Ich" des Kindes verhalten.

Kommentar von angora73 am 7. Juni 2008 19:27

Danke.


ades13
beantwortet von ades13 am 7. Juni 2008 19:41
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

ich würde die eltern von den jungs die deinen sohn das antun anrufen und fragen warum das so ist und fragen ob die es überhaupt wissen wie ihre jungs tikken?



Mia1de
beantwortet von Mia1de am 8. Juni 2008 19:12
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Bei meinem Sohn hat Karate extrem geholfen und ihn selbstbewusster gemacht. Karate ist ein reiner Verteidigungssport und die Kinder bekommen beigebracht, dass man Karate nur im Notfall anwenden darf. Dennoch macht es die Kleinen selbstbewusster und allein das Wissen der anderen Kinder, dass er Karate kann, macht Eindruck. Kann ich also nur empfehlen. Außerdem habe ich festgestellt, dass sich bei Kindern wirklich gute Freundschaften entwickeln, wenn sie im Sportverein sind und "Teamsport" betreiben, wie z.B. Fußball, Volleyball, etc.

Kommentar von angora73 am 13. Juni 2008 12:13

Danke dir sehr.


Frage beantworten

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Verwandte Fragen

Verwandte Fragen


Mehr verwandte Fragen

Verwandte Fragen
Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.