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einmal Einlagen - immer Einlagen?

gefragt von 2SchwarzeSchafe2SchwarzeSchafe am 13.08.2008 um 14:24 Uhr

Ich habe jetzt seit 3 Jahren Einlagen wegen Knick-Senk-Spreizfüßen. Bisher hatte ich Kork-Leder Einlagen. Mein Arzt sagte, die wären nicht mehr ausreichend und ich habe jetzt Schaleneinlagen bekommen. Die sind jetzt erheblich dicker als die anderen. Für was habe ich die anderen Einlagen getragen, wenn es eh nichts nützt und die Einlagen immer dicker werden.


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Resistance
beantwortet von Resistance am 13. August 2008 14:30
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Diese Frage solltest Du Deinem Arzt stellen.


gertrude2
beantwortet von gertrude2 am 13. August 2008 14:30
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http://www.medizin-websites.de/forum/viewtopic/p-2999.html die antworten sind teilweise sehr interessant


Einlagenservice
beantwortet von Einlagenservice am 14. August 2008 13:39
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Hallo,

Die Einlagenmaterialien sind im laufe der Jahre immer dünner und besser geworden. So kann man Schaleneinlagen sogar in modernen Slippern tragen.

Allerdings werden diese Einlagen nur selten verschrieben, weil die meisten Ärzte nicht auf dem neusten Stand sind, bzw. mit den Sanitätshäusern anderes absprechen. Darum werden immer mehr unbrauchbare Einlagen verschrieben (Einlagentest auch bei youtube zu sehen).

Infos zu den modernen Einlagen findet man auch in kürze bei youtube (oder googeln nach goBest - den Link möchte ich hier besser nicht senden).

Grundsätzlich ist es so, dass man einen kindlichen oder jungen Knick- Senkfuß, so wie auch einen Innen- oder Außengang therapieren kann. Bei alten Menschen kann man mit (den richtigen) Einlagen einen Fußstabilitätsverbesserung von bis zu 80% erreichen.

Mit den heute beliebten Weichschaumeinlagen ist das aber nicht möglich!


Davinci2008
beantwortet von Davinci2008 am 23. August 2008 23:47
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Das Einlagenmodell der reinen Stütze,ob nun weich oder hart,macht die Fussmuskeln nur noch schwächer. Neurophysiologische proriozeptive Einlagen stärken die Fussmuskeln wieder, bringen Bein- und Gelenkachsen sowie Muskelketten wieder in physiologische Funktion. Mal unter Podoorthesiologie nachsehen. Vielleicht meint auch Herr Andreas Herr, 14.8.08 diese Einlagen oder etwas ähnliches. Sascha Kedor

Kommentar von 540dad54b4b61e3ab6c552b96bd037e6smallEinlagenservice am 13. Januar 2009 13:14

Es gilt als erstes zu unterscheiden, aus welchem Grund man Einlagen trägt. Beim kontrakten Senk- oder Plattfuß kommt man anfangs um starre Materialien nicht herum. Das Fußgewölbe muss angehoben werden und das funktioniert nur mit harten Materialien.

Beim leichtem Senkfuß mit stark ausgeprägtem Knickfuß verwendet man eine Einlage, die die Ferse führt und stützt und das Fußgewölbe auf natürliche Weise unterstützt.

Beim leichten Senkfuß oder für Menschen, die in Stehberufen arbeiten oder intensiven "Gelenkschädlichen" Sport betreiben, verwendet man Einlagen aus Materialien, die analog der gesunden und kräftigen Fußmuskulatur den Fuß unterstützen. Man kann diese Einlagen mit dem natürlichem Laufen im Sand vergleichen. Die Fußmuskulatur kann darauf nicht erschlaffen,- ganz das Gegenteil ist der Fall.

Leider werden heute überwiegend Weichschaumeinlagen ausgegeben, die maschinell gefertigt sind und beim Knickfuß mehr schaden als helfen. Die meisten Kork-Leder Einlagen, die man heute verschrieben bekommt, stammen ebenfalls fix und fertig aus der Fabrik und haben mit echten Maßeinlagen nichts mehr zu tun.

Da die reine "Abgabe" von Einlagen dem Sanitätshaus keine große Arbeit (Lohnkosten und Dreck) macht, die Gewinnspanne aber riesig ist, werden mit diesen Teilen heute Millionen umgesetzt. Die meisten Patienten kennen die Unterschiede zwischen echten Maßeinlagen und Kasseneinlagen nicht,- man vertraut dem Arzt, dem Sanitätshaus und dem kaputten Gesundheitssystem....


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