Einladung zur Besprechung vor der Arbeitszeit am Sonntag nachm.auf privatem Handy.Ist das rechtens?

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5 Antworten

Kann ich die Gruppe einfach verlassen?

ICH würde das tun. Oder übers Wochende das Habdy ausschalten.

Kein Mensch kann Dich zwingen, rund um die Uhr auf Deinem privaten Handy erreichbar zu sein.

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Mich konnte mein Arbeitgeber nie außerhalb der Arbeitszeit erreichen, da ich meine HandyNr. nie rausgerückt habe. Solange ich ein Diensthandy hatte, war das klar, dass ich auch nach Feierabend mal erreichbar war, aber sich nicht an Sonntagen.

Mach einfach Deinem Chef klar, dass Du sonntags Dein Handy ausgeschaltet hast und somit die Nachricht erst zu spät liest. Kein Chef kann erwarten, dass Du am Sonntag für ihn erreichbar bist.

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Das ist ein genau so hochbrisantes wie hochaktuelles Thema, da diese Form der "Entgrenzung" vom Arbeitsplatz hinein in das Privatleben stetig zunimmt. Hierzu gibt es leider - noch - keine "handfeste" Rechtslage und diese Lücke nutzen AG sehr gerne aus.

Prinzipiell gilt jedoch erst einmal, dass in der Freizeit (laut Dienstplan) keinerlei dienstlichen Verpflichtungen nachgekommen werden muss.

Früher musste der AG eben mühsam jeden einzelnen AN telefonisch kontaktieren und z.B. das frühere Erscheinen zu erbitten. Durch die moderne Kommunikationstechnik ("Whatsapp" etc.) geht dies nun sehr einfach, pauschal und vor allem einseitig. Da ist das "Nein" Sagen schon deutlich problematischer.

Beauftragt am Besten Euern Betriebsrat mit Nachdruck, hierzu mit dem AG eine Reglung abzuschließen, in der Eure Rechte und Pflichten in diesem Zusammenhang klar(er) geregelt werden.

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Auf jeden Fall die App so konfigurieren das niemand sieht das Du diese Nachricht auch bekommen hast.

So eine App kann ja ganz nützlich sein, aber das Arbeitsrecht hebelt sie ganz bestimmt nicht aus. Du bist also nicht verpflichtet heute dienstliche Anweisungen zu lesen.

Oder Du schreibst ganz offen in die Gruppe:

NEIN, tut mir leid, hab schon was anderes vor.

Da kann Dir auch keiner was am Zeug flicken.

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Wenn der Vertrag es hergiebt, ist die Erreichbarkeit als Bereitschaftsdienst zu werten. Das bedeutet, dass für jede Bereitschaft ein "Gegenwert" angeboten werden muß.

Ein Typischer Fall: Der MA hat in der Woche Rufbereitschaft, dafür erhält er je angefangene 12 Stunden Bereitschaftsdienst je 1 Stunde seines Stundensatzes ausgezahlt. Das ergibt bei einer Woche 14 Stunden zusätzlich.

Eine Andere Art: er bekommt eine Bereitschaftspauschale.

Wenn Dein AG das nicht zahlen will, kann er Dich außerhalb der Normalen Arbeitszeit eben nicht erreichen. Basta!

Diese Erreichbarkeit durch den AG ist auf jeden Fall von Deiner Gutmütigkeit (man kann auch Dummheit sagen) abhängig.

Lies einfach mal, was in Deiner Stellenbeschreibung steht und vergleiche das einmal mit dem, was der AG von Dir verlangt. Was nicht schriftlich festgehalten ist, gehört nicht zu Deinem Aufgabenbereich.

Wenn Deine Vergütung allerdings weit oberhalb des Normalen liegen sollte und Du nur bis zum 40 sten arbeiten must, damit dann der Rest Deines Lebens finazierbar ist, dann kannst Du so weitermachen. Das dauert ja nicht mehr so lange.................. bis zum Infarkt.

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