Einkommensversteuerung, wenn man in Schweiz & Deutschland einen Wohnsitz hat?

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4 Antworten

Mit einem Wohnsitz bist Du im Land, wo Du den Wohnsitz hast, unbeschränkt einkommensteuerpflichtig.

Wo die jeweiligen Einkünfte besteuert werden, richtet sich dann ggf. nach dem "DBA" (Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung).

In Deinem Beispiel würde z. B. ein in Deutschland bezogenes Gehalt nur in Deutschland besteuert.

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Du zahlst in dem Staat Steuer, in dem sich dein Lebensmittelpunkt befindet, das ist üblicherweise der Ort, in dem du dich mehr als die Hälfte des Jahres aufhältst. 

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Wie die Schweizer das handhaben weiss ich nicht. Der deutsche Fiskus langt ungeachtet Deines Wohnsitzes zu wenn Du Dich mindestens 180 Tage im Jahr in Deutschland aufhälst. Gibt da genug Beispiele von "Reingefallenen" aus dem Spitzensport.


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Der Hauptwohnsitz befindet sich dort, wo man sich überwiegend aufhält. Also mindestens 183 Tage im Jahr. Es spielt dabei überhaupt keine Rolle, ob man noch eine Unterkunft in Deutschland geltend macht, es kommt auf die Zeit des Aufenthaltes an. Wer keinen Hauptwohnsitz in Deutschland hat, hat auch von einer Gemeinde keine Steuernummer, folglich unterliegt er nicht den eigentlichen Steuerrichtlinien bei Einkommen in Deutschland (seit 1.1.13). Da diese jedoch zu versteuern sind, bedarf es einer Steuernummer, die man auf Antrag beim zuständigen Haupt-Finanzamt bekommt (im allgemeinen dort, wo die Einkommen anfallen.). Wer diesen Vorgaben nicht nachkommt, also sich zum Beispiel in Deutschland nicht abmeldet, verhält sich strafbar. Eine Abmeldung kann auch von Amts wegen vorgenommen werden, die Gemeinde teilt dieses der ihr bekannten Adresse mit. Meist werden die Steuern, unabhängig vom tatsächlichem Familienstand, nach Klasse 1 berechnet

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