kodiaksa am 28.06.2008 um 15:43 Uhr
Hat jemand Erfahrung damit? Es geht um Schulplatzwechsel nach Sommerferien von Grundschule auf Gymnasium. Habe von 2 Schulen Ablehnungen erhalten wegen zu vieler Anmeldungen. Bin in Widerspruch gegangen und hab ausreichend begründet. Schulbehörde antwortet, dass Widerspruch eingegangen, aber die Beantwortung bzw. Entscheidung noch etwas Zeit braucht. Nun fangen aber in 2 Wochen bei uns die Sommerferien an und ich frage mich, ob ich sicherheitshalber vorher noch über Anwalt klagen soll, oder weiter abwarten. Aber was ist, wenn die bis zu den Ferien noch nicht entschieden haben?

Über Anwalt würde ich nicht gehen. Denn dann hat dein Kind nicht so einen dollen Start in der Schule, denn als Lehrer weiß man das ja. Und zumindest auf die Eltern hat man dann schon einen kleinen Hals. Muss es denn unbedingt eine der Schulen sein? So ein Anmeldestopp hat ja seinen Sinn, denn die Klassen sind einfach zu voll. Ist es in deinem Interesse, dass dein Kind "eingeklagt" in einer Klasse mit viel zu vielen Schülern sitzt? Ich würde nach einer Alternative schauen.
In zwei Wochen erst Sommerferien, da würde ich mir erst mal keine Gedanken machen. Wenn bei Euch solch eine Situation herrscht, kann es durchaus sein, dass sich bis zum Schuljahresbeginn noch einiges tut. Wenn ich ganz böse wäre, würde ich sagen - wart ab, Dein Kind ist schulpflichtig - was würde passieren, wenn Du es einfach nach den Ferien nicht zur Schule schickst? Die Ablehnungen hast Du doch sicherlich schriftlich - die Äußerung des Schulamts hoffentlich auch. Wichtig sind die Absagen für den Antrag auf Fahrtkostenzuschuß - schließlich ist es nicht Deine Schuld, wenn das Kind so weit fahren muss. Alles Gute!

Ich würde mich mal bei der Bezirksregierung/städtisches Schulamt/Verbraucherzentrale/ bezüglich deines problems melden.die können auch helfen oder rat geben.
gruß striker
kodiaksa am 29. Juni 2008 11:20 Na das sind doch die, die entscheiden und in meinem Fall abgelehnt haben.
ich würde mich bei dehn schulen bBEWERBEN dann entscheidet sich dass eigentlich sovort wenn dass nicht klappt zum anwalt aber in der bewerbung müssen viele argomente stehen warum auf diese schule!! habe ich auch gemacht
kodiaksa am 28. Juni 2008 15:50 Darüber entscheiden nicht die Schulen, sondern zentral das Schulamt, angeblich per Losverfahren. Zumindest hier in Berlin. Persönliche Bewerbungen haben wir ja gemacht an den Schulen, einschließlich Rektoreneinzelgespräche.
Aber was will man denn machen. Wir haben etliche Termine wahrgenommen, insgesamt 6. Tage der offenen Tür, Einzelgespräche, Anmeldetermine. Eine Ablehnung hab ich ja akzeptiert, aber 2 finde ich unzumutbar und demotivierend für mein Kind, das an all diesen Terminen teilgenommen hat. Ich muß dazu sagen, ich will nichts außergewöhnliches. Normales Gymn., in unserem Wohnbezirk, mit vielen anderen Kindern aus unserer Nachbarschaft. Statt dessen soll sie jetzt auf so ein Problemgymn., dass kaum Anmeldungen hat. Heißt doch, hier wird gelenkt, nichts mit freier Schulwahl.
Naja, dann kann ich dich schon verstehen. Das ist eben der Mist mit freier Schulwahl. Spring dem Schulamt auf die Matte. Würde ich tatsächlich persönlich tun und nicht am Telefon. Vor allem regel das schnell, denn im Schulamt geht in den Ferien oft nichts oder zumindest alles zähflüssig. Ist ja auch blöd für ein Kind, wenn es gar nicht weiß, wo es bald hinkommt. Ich drücke euch die Daumen!!!
Danke schön.
Freie Schulwahl gibt's hier auch nicht. Von den sechs vorhandenen Gymnasien konnte wir drei auswählen. Auf eins davon wurde unser Kind zugeteilt. Allerdings wird schon immer darauf geachtet, dass Kinder aus demselben Wohnbezirk zusammen in die Klasse kommen. Ist Dein Kind das Einzige, das auf die andere Schule soll?
Das komische ist, dass sie jetzt auf eine Grundschule in einem anderen Stadtteil geht, wofür sie 7 Stationen mit der U-Bahn fahren muß. Da sagt keiner was. Und das Gymn.,2,5 km und ca. 15 Fahrradminuten entfernt, soll zu weit sein?!