In der Nähe meines Wohnortes befindet sich ein Einkaufszentrum, welches am 3. Oktober seine Pforten für Hardcorekonsumenten öffnen wird und ich bin jetzt schon genervt ob der Hektik und Wuselei, welche die Ruhe und Besinnlichkeit des Feiertags im allgemeinen, unmöglich machen wird. Wie seht ihr das?

ich finde das ehrlich gesagt total übertrieben! Mir tun die Verkäufer leid, dass sie noch nicht mal am Feiertag entspannen können. Für was haben wir denn eigentlich gesetzliche Feiertage?!Ich kann meinen Einkauf auch 1-2 Tage vorher erledigen!

Für das Verkaufspersonal ist es mit der Besinnlichkeit und Ruhe des Feiertages vorbei!
Daran denken aber die wenigsten, die jede Minute nutzen wollen um ihre paar Kröten auszugeben.
Ich finde die Ladenöffnungszeiten schon ausgedehnt genug! Es sollte in diesem Rahmen jedem möglich sein ein Zeitfenster zu finden in dem er Einkaufen kann.

Fluch:
Produkte werden durch längere Öffnungszeiten nicht billiger.
Die Umwelt leidet, wenn man ständig zum Einkaufen fährt.
Es muss doch mal EINEN TAG ohne Konsum gehen?
Wie haben die das früher überlebt, als die Geschäfte nur von 9-18 Uhr geöffnet waren???
Grübel
Wenne am 30. September 2009 10:03 "...Wie haben die das früher überlebt, als die Geschäfte nur von 9-18 Uhr geöffnet waren???..." <- Tja, wir waren früher eben Überlebenskünstler! ;-) Was für die Jugend heute unvorstellbar ist, aber es gab auch ein Leben vor der Erfindung des Handys, Walkmans (MP3-Player), der Tankstellenshops und eben dem langen Donnerstag. ;-P
Exotime am 30. September 2009 10:10 dat war früher warte mal ich hab ein früher gabs noch keinen gabelstabler oh die leute tun mir leid die was abladen müssen..:D

nimm Dir ein Gläschen Wein ,was gutes zu essen setz Dich hin beobachte die Leute und freu Dich das andere so behämmert sind am feiertag einkaufen zu müssen!

Wir wohnen hier ja im Drei(bundes)ländereck. BaWü, RLP und Hessen haben ja auch unterschiedliche Feiertage! Was da manchmal abgeht, ist der schiere Wahnsinn! Nur frage ich mich, warum Menschen das machen. Am Feiertag extra früh um 7 Uhr aufstehen, dann von Mannheim aus nach Viernheim ins Rhein-Neckar-Zentrum gondeln, immerhin gute 30 km. Dort dann erst mal eine gute Stunde im Stau auf der Autobahn und nochmals ca. eine Stunde um einen Parkplatz anstehen. Sich dann durch Menschenmassen hindurchdrücken (lassen), um genau die Sachen zu sehen, die man an jedem Tag in jedem anderen Laden (teilweise sogar noch billiger) auch sehen kann! Und dann, nach Stunden der Qual, vollkommen fertig wieder nach Hause fahren! Wenn man aber mal mit jemandem spricht, würden die das nie machen! Wer ist das dann, der dort jeden 1. November ein Chaos veranstaltet? Einzige Erklärung für mich: Das müssen Menschen sein, die ansonsten gar kein Sexualleben hätten!
papi08 am 30. September 2009 10:22 Hihi!
Das ist wohl KONSUM.
Wohl dem, der sich nicht von Werbung verführen lässt und nur das kauft, was er wirklich braucht.
Ich habe mir das "shoppen gehen" schon lange abgewöhnt. Das gekaufte Glück hält nur bis kurz nach der Kasse an.
Aber lasst die Leute doch einkaufen gehen - es ist die Droge des Kapitalismus. Und sein Motor.

Egal, von welcher Seite her man es betrachtet: es ist absolut sinnlos. Wenn man schaut (24/7-Shops wie in den USA) wird nachts am wenigsten Umsatz gemacht, höchstens mit Alkohol und Tabak. Letztlich hat der Verbraucher nicht mehr Geld zur Verfügung, nur weil sich die Öffnungszeiten/Tage ändern. Feiertagen messe ich persönlich keine besondere Bedeutung bei, andererseits tut mir das Personal leid, ist in meinen Augen "Ausbeutung", aber ist ja im öffentlichen Dienst nicht anders.
Exotime am 30. September 2009 10:09 bissel einseitig personal weißt du was die gewinnspanne von lebensmitteln ist? überleg mal die masse würde es dann schon bringen und was noch besser ist es gibt ja soganannte gewerkschaften somit wäre das personal auch bedient siehe mal wer alles arbeitslos ist! aufschwung bzw. mehr arbeit = mehr Kaufkraft oder hab ich da was verpasst?
antidepri am 30. September 2009 10:22 Sicher, es würden mehr Leute eingestellt, die dürfen dann ihre Zeit "absitzen", ich kenne auch 8,5 Stunden Nachtschichten, da ist rein gar nichts los, in anderen Nächten "brummt" es, aber beim "Nichtstun" fühle ich mich nicht so wohl, obgleich die Kohle stimmt (A8). Ich sehe da auch den psychologischen Aspekt für die Angestellten im Einzelhandel. Gewinnspannen bei Lebensmitteln kenne ich nicht genau, könnte aber mal nachgooglen.

wenn er bis 22:00 uhr auf hat ein segen ist einfach nur leer und entspannend einzukaufen...wäre auch dafür ein 24std. öffnungszeiten einzuführen^^
DH, vollste Zustimmung.
papi08 am 30. September 2009 09:48 Ja, am besten 24 Stunden Flutlicht und Energieaufwand für 3 Kunden, díe nach 22 Uhr noch ne Pulle Schnaps kaufen wollen.
Prima Idee!
Schon mal überlegt, dass längere Öffnungszeiten höhere Kosten verursachen?
Wer zahlt das am Ende?
antidepri am 30. September 2009 09:56 Ganz meine Meinung: sinnlos (siehe meinen Beitrag), wird sich niemals rechnen und viele "Zufriedene" wird´s auch nicht geben.
Exotime am 30. September 2009 10:05 typisch deutsch^^ es soll ja auch welche geben die nachts arbeiten^^ und was noch besser wäre ein gewisse zahl an arbeitslosen würde es weniger geben...ausserdem wer hat das belegt mit den 3 kunden?
papi08 am 30. September 2009 10:14 "Typisch Deutsch" war mal ein begehrtes Markenzeichen... wie´s einem ergeht, wenn man den Amis alles nachmacht, sehen wir ja jetzt täglich...
Sollten wir uns wirklich weiter in allem am Amiland orientieren?
Längere Öffnungszeiten führen nicht zu mehr Umsatz - aber sie erhöhen die Kosten für alle.
Wer kauft denn nachts ein? Gelegenheitskäufer und die Unterschicht.
Das dürfte kaum für die 24h-Kosten reichen...

ich wäre froh am Feiertag einkaufen zu können,3.10 hat keine grosse Bedeutung für mich!
Besinnlichkeit eines Feiertages ist die eine Sache, Umsatzsteigerung die andere.
Es gibt auch Konsumenten, die während der Woche derart viel Hektik haben, dass sie die Besinnlichkeit des Feiertags gerne für einen ruhigen Einkauf nutzen, weil sie sich an anderen Tagen immer abhetzen müssen.

Ich empfinde es genauso wie Du!
Da fragt man sich nach den Sinn des Feiertages, wenn die Geschäfte trotzdem öffnen.
Sonn- und Feiertags sollten die Geschäfte geschlossen bleiben. Die langen Öffnungszeiten während der restlichen Tage allerdings begrüße ich sehr.
Seid wann ist der dritte Oktober ein ruhiger und besinnlicher Feiertag??? Ich finde sowas klasse, kann man den Tag wenigstens nutzen. Du kannst ja zu hause am Kamin bleiben.
Ich versuche aus so gut es geht, die Stoßzeiten beim Einkaufen zu umgehen. Und wenn dann feiertags oder sonntags alle gehen, bleib ich lieber daheim.
Früher hat man die Japaner für verrückt erklärt, weil sie meistens am Sonntag shoppen waren. Bei uns ist es zwischenzeitlich genauso. Das fuerchterliche daran ist, dass man, anstatt mit den Kindern auf Kinderspielplaetze zu gehen, in die grossen Einkaufszenter faehrt.