Frage von Kim0708 09.07.2012

Eingliederungsvereinbarung muss ich sie unterschreiben..??

  • Antwort von sonnig0815 09.07.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Auf keinen Fall eine EGV unterzeichnen. Die Verweigerung darf nicht sanktioniert werden. Falls das JC nach der Weigerung einen Verwaltungsakt durchführt kannst Du gegen diesen Widerspruch einlegen. Gegen die EGV aber nicht.

    Eine EGV die der Hilfebedürtige selbst unterschreibt ist ein freiwilliger Sklavenvertrag der die JC dazu ermächtigt z.B willkürlich festgelegte Bewerbungszahlen zu verlangen. Schafft der ALG II Empfänger das nicht ,DANN darf sanktioniert werden bis zum "gehtnichtmehr". Er hat ja FREIWILLIG unterzeichnet. Das hast Du richtig erkannt.

    Sinnlosen Massnahmen (1 Euro Job) wird der Weg auch durch die EGV geebnet. Widerspruch gibt es dann nicht mehr. Das geht NUR beim Verwaltungsakt!!

    Konsequenzen können Unbeliebtheit beim Sachbearbeiter sein, oder etwas Schreibkram beim Widerspruch des Verwaltungsaktes. Aber Frage: Muss ein ALG II Bezieher beliebt im JC sein ? ;-) Die SB´s sind es bei Euch ja auch nicht, oder? grins

  • Antwort von firepower 09.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich bin auch dafür, dass Du Dich einfach weigerst. Ich gehe gerne noch ein bisschen mehr für Dich arbeiten!! Ist kein Thema. Mache ich doch gerne.

    Wenn ich sowas höre, könnte ich k........

    Ist es zuviel verlangt, sich mal zu bewerben?

  • Antwort von Zicke1008 09.07.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    http://de.wikipedia.org/wiki/Eingliederungsvereinbarung

    ................Im Unterschied zur früheren Rechtslage bleibt seit dem 1. April 2011 die Weigerung einer leistungsberechtigten Person, eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, jedoch sanktionslos. Allerdings kann die Behörde anstelle der Eingliederungsvereinbarung die Eingliederung auch einseitig durch Erlass eines Verwaltungsakts regeln.

  • Antwort von charis0110 22.04.2014
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Vielleicht teilst du dem Menschen erst mal mit, welchen Punkten der EGV du nicht zustimmst und warum. Manchmal lassen die mit sich reden. Solltest du partout nicht mit dem Inhalt einverstanden sein, dann kann dich auch niemand zu deiner Unterschrift zwingen, nur kann der Sachbearbeiter dann die EGV per Verwaltungsakt beschließen.

    Zunächst mußt du keine Repressionen oder Kürzungen befürchten. Aber die Angelegenheit kannst du auch mit dem Sachbearbeiter klären und dich dabei (auch ohne zu unterschreiben) maximal kooperativ zeigen -das macht einen wesentlich besseren Eindruck.

  • Antwort von Helmt53 01.09.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    NEIN, die Eingliederungsvereinbarung (EGP) ist ein Dokument Deutscher Schande und muss deshalb nicht Unterschrieben werden. Es besteht nach dem Grundgesetz da wo Recht zum Unrecht wird ein Recht auf Widerstand Artikel 20 Absatz 2 GG "Gegen jeden der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist." Meiner Persönlichen Ansicht besteht sogar die Pflicht zum Widerstand.

  • Antwort von Zuckerschlampe 10.04.2014

    Das ist die eine Seite … (zur Antwort unten )

    Die andere Seite ist , wirst Du von an beginn gefragt ob Du in der Lage bist mindestens 3 Stunden täglich zu arbeiten , sonst hättest Du ja gar keinen Anspruch auf ALG II . ..

    Auf keinen Fall eine EGV unterzeichnen. Die Verweigerung darf nicht sanktioniert werden. Falls das JC nach der Weigerung einen Verwaltungsakt durchführt kannst Du gegen diesen Widerspruch einlegen. Gegen die EGV aber nicht. Eine EGV die der Hilfebedürtige selbst unterschreibt ist ein freiwilliger Sklavenvertrag der die JC dazu ermächtigt z.B willkürlich festgelegte Bewerbungszahlen zu verlangen. Schafft der ALG II Empfänger das nicht ,DANN darf sanktioniert werden bis zum "gehtnichtmehr". Er hat ja FREIWILLIG unterzeichnet. Das hast Du richtig erkannt. Sinnlosen Massnahmen (1 Euro Job) wird der Weg auch durch die EGV geebnet. Widerspruch gibt es dann nicht mehr. Das geht NUR beim Verwaltungsakt!! Konsequenzen können Unbeliebtheit beim Sachbearbeiter sein, oder etwas Schreibkram beim Widerspruch des Verwaltungsaktes. Aber Frage: Muss ein ALG II Bezieher beliebt im JC sein ? ;-) Die SB´s sind es bei Euch ja auch nicht, oder? grins

  • Antwort von Scary674 14.08.2013

    ich muss morgen auch zum jobcenter. und ich denke ich werde mich weigern, falls die mir eine evg andrehen wollen. es kann nicht sein, dass die mir ein bewerberangebot als callcenter agent schicken, obwohl festgehalten ist, dass callcenter in keinster weise meinem profil entspricht und vor allem der hauptgrund, ich hab vor zweieinhalb monaten den antrag auf hartz iv gestellt und bis heute keinen cent gesehen. ich bin mit zwei mieten im rückstanden, rechnungen stapeln sich und mahnungen auch. und persönlich hin wegen barauszahlung kann ich nicht, da ich keinen einzigen cent mehr hab. zu hören bekomme ich immer nur, der antrag ist noch nicht bearbeitet worden, liegt dem bearbeiter aber seit 8. juli bereits auf dem tisch mit allen unterlagen. und da seh ich es nicht ein, eine evg zu unterschreiben. es beruht immer von zwei seiten. arbeitsloser bewirbt sich und amt gewährt dafür leistungen. da aber amt NICHTS tut....

  • Antwort von herralex85 25.01.2013

    @ firepower. Er ist ja trotzdem verpflichtet sich zu bewerben. Es kann aber nicht sein, dass es Unstimmigkeiten gibt zwischen den SB. Der eine sagt schreib 3 Bewerbungen im Monat, der anderer wiederum meint schreibe über 20.

    Das ist doch kein faires Verhältnis. Arbeislose sind einfach mal gearscht.

  • Antwort von Veggiebabe 11.08.2012

    Buchtipp: "Wehrt euch mit §§" von Chris Wolker. Ist in dem Fall mehr als Gold wert!!

  • Antwort von diorhome 07.08.2012

    guten Abend,

    kann mir vielleicht jemand sagen ob mir jetzt eine Sanktion droht, denn ich wurde vor zwei Wochen zu einer Maßnahme angemeldet, die ich heute hätte antreten sollen. Nun habe ich das heute versäumt (vor zwei Tagen dachte ich noch daran)! Den Eingliederungsvertrag das ich vor zwei Wochen bekommen habe mit dem termin, habe ich bis heute noch nicht unterschrieben.

    Ein zweites Anliegen hätte ich noch, vor Drei Monaten hatte ich einen Weiterbewilligungsantrag gestellt die mir auch bewilligt wurde bzw, wird. Jedenfalls bewilligt das Jobcenter seit diesem Antrag jeweils Monatlich. Ich habe mir bis jetzt nicht zu Schulden kommen lassen! Wisst ihr vielleicht ob das rechtens ist weil ich hab monat für monat immer Angst ob ich ohne geld datehn werde!

    freundliche Grüße

  • Antwort von James131 09.07.2012

    Du musst diese vereinbarung nicht unterschreiben, allerdings weigerst du Dich eine eingliederungsvereinbarung ..... als vertrag ... auszuhandeln, so verstoesst gegen die rechtlichen vorschriften, die zu zusammenarbeit verpflichten und somit koennen die leitstungen gekuerzt werden. Es steht Dir doch recht frei die bedingungen fuer Dich im rahmen zu halten .... klare und begruendete formulierungen helfen da oft.

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