Frage von Katiko777, 33

Einfuhrumsatzsteuer bei Import aus Russland?

Wie ist es denn: - Der Firmensitz ist in Deutschland. Der Unternehmer U1 kauft die Maschinen in Russland U2 und möchte diese nach Italien U3 transportieren.Die Rechnung wird ganz normal erstellt. Aber was ist mit der Einfuhrumsatzsteuer? Muss d. Ware erst nach Deutschland und dann nach Italien? Oder kann man d. Ware direkt aus Russland nach Italien tranportieren und gleichzeitig die Einfuhr-USt wieder zurück bekommen?

Und wie ist es mit dem Unterschied von Ust in Deutschland (19%) und Italien (20%). Welcher USt wird beim verkauf nach Italien in die Rechnung gestellt?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von JBEZorg, 23

Die Rechung "ganz normal" sollte in dem Falle Nettorechnung und russische Ausfuhrerklärung bedeuten.

U3 ist wer? In welchem Verhätnis zu U1?

Und nochmal die EUSt ha auf der Rechnung nichts verloren. Das iste eine Exportrechnung ohne Märchensteuer.

Die Ware kann wie du willst. Sie kann direkt nach Italien und dort verzollt werden. Und dann zahlt der italienische Empfänger die italienische EUSt, die ihm von italienischen Fiskus in Rechnung gestellt wird.

Oder du kannst in Deutschland einführen, verzollen und netto nach Italien weiterverkaufen.

Kommentar von Katiko777 ,

Vielen Dank für die Antwort!
Jetzt ist der Puzzle um Kopf fast zusammen gekommen.

U3 ist der Endabnehmer in Italien.
U1 bin in dem Falle ich als deutsche GmbH.
Ich kaufe in Russland ein, und verkaufe es nach Italien.

Das heißt, ich bringe die Ware nach Deutschland, verzolle es, zahle die EUSt, "neutralisiere die Ware". Und verkaufe es nach Italien OHNE USt? Dann zahlt Italien auch keine Steuer beim Empfang?

Situation 2: Ich lasse die Ware aus Russland direkt nach Italien bringen, und dort wird die Ware verzollt. Dann zahlt der italienische Empfänger die italienische EUSt. Wie sieht dann meine Rechnung an den Italienischen Käufer aus? Ist da auch keine USt angegeben?

Vielen Dank im Voraus!

Kommentar von JBEZorg ,

Ich würde einfach um mir Bürokratie zu ersparen in Deutschland einführen und verzollen. Dann zahlt die deutsche GmbH die EUst und evtl. Zoll. Danach einfach ein innergemeinschaftlicher Verkauf ohne USt nach Italien und fertig. Der Empfänger in Italien hat einen innergemeinschaftlchen Import und zahlt keine USt. 

Logistisch ist Deutschland so gut wie auf dem Weg wenn man den Landweg nimmt und durch die Ukraine durch würde jetzt kaum jemand fahren. Also würde es eh mindestens über Weissrussland und Polen gehen.

Antwort
von dimawowaputjew, 10

Da der Erfüllungsort, ungeachtet des Ortes der Lieferung, Deutschland ist, musst du die auch in Deutschland abdrücken. Aber für so etwas gibt es spezialisierte Consulting-Firmen, die dich beraten...

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