Frage von CindyKeks, 117

Einen Welpen und einen großen Hund halten?

Hallo. Ich brauche mal Hilfe..

Mein Hund hatte vor 3 Monaten seine Hundefreundin gedeckt,diese hat am 21.Dezember 6 Welpen bekommen! :) So, wir nehmen jetzt einen kleinen Hund,aber das Problem ist:

-beide Rüden -der große HUnd (9 Jahre) ist der Vater, gut aber kann der jetzt mit einem kleinem Hund zusammen leben? (Border collies) Und so, worauf muss ich achten?

Was ich schon weiß, man muss die beiden nacheinander Füttern. Kein Spielzeug rumliegen lassen, keinen bevorzugen.

Habt ihr selbst zwei Tiere die sich von klein auf nicht kennen? (unmöglich,der andere wurde ja erst geboren haha)

Danke schonmal.

Antwort
von Weisefrau, 12

Hallo, immer gut auf den kleinen aufpassen. Einen Welpenschutz gibt es gar nicht bei Hunden. Das ist veraltetes Wissen und schon lange wiederlegt.

Wichtig ist das ihr sichere Tierhalter seit, die den Hunden erklären wo es lang geht. Wenn der Welpe erwachsen ist, dann wird sich zeigen wer im Rudeln wo seinen Platz hat.

Antwort
von dogmama, 49

21.Dezember 6 Welpen bekommen!

dann ist ja noch etwas Zeit, günstiger Trennungstermin von Mutter und Geschwister sind 12 Wochen, das wäre so um den 20.03.

Ausgewachsenen Hund und Welpen nicht unbeobachtet lassen, viele ausgewachsene Hunde sind mit dem Temperament eines Welpen überfordert und fühlen sich bedrängt. 

Aufpassen dass der Welpe den Liegeplatz/Rückzugsort des großen Hundes meidet und die Hunde getrennt füttern. Welpen im Alter von 12 Wochen müssen/sollten 3xtgl. gefüttert werden.

Dein älterer Hund wird aber nicht glücklich mit dem Neuzugang sein!



Kommentar von CindyKeks ,

Ja. :) Wir passen auch auf das der Hund den anderen Hund nicht zuviel nervt,er kriegt ja eh den Rang gezeigt.  Dankeschön für deine Antwort

Kommentar von dandy100 ,

warum denn nicht? Ich habe viele Bekannte, die irgendwann einen zweiten Hund hatten und das lief problemlos. Ich hatte selbst zwei Hunde, die sich sehr gut verstanden haben und es war toll zu beobachten, wie die beiden miteinander umgegangen sind. Natürlich gibts auch Fälle, wo sich zwei Hunden absolut nicht leiden können, das gibts nun mal bei allen Lebenwesen, aber prinzpiell ist ein Hund ein Rudeltier, das durchaus noch so viel wölfisches Erbe in sich trägt, dass er mit anderen Artgenossen zusammen leben kann; man sollte sich nur nicht einmischen, wenn die Rangordnung festgelegt wird, dann klappt das normalerweise wunderbar.

Antwort
von LukaUndShiba, 38

Klar kann das klappen, muss aber nicht. Es hängt immer ein Stück weit von den Hunden selber ab. 

Auch bei zwei junge Hunde oder zwei alte Hunde könnte es passieren das sie nicht mit einander auskommen.

Mich würde aber interessieren warum ihr Hunde vermehrt? Oder haben eure Hunde eine Zucht Zulassung?

Kommentar von Bitterkraut ,

Ein Züchter würde ja wohl kaum so eine Frage stellen. Undnicht von "Hundefreundin" reden.

Antwort
von dandy100, 52

na klar geht das, habe schon ganz oft Hundefreundschaften erlebt, wenn ein neuer Hund ins Haus kommt. Da es keine zwei gleichberechtigten Rüden gibt, regelt sich die Rangordnung von allein, in Deinem Fall ganz leicht, denn der Kleine hat ja noch Welpenschutz, er wird also auf keinen Fall von Eurem Hund aggressiv angegangen werden.

Sollten beide ein Alphatier sein, kann es natürlich später mal schwierig werden, aber normalerweise ordnet sich einer dann unter - einmischen sollte man sich dann nicht, wenn kleinere Rangordungskämpfe beginnen, das ist ganz normal und regelt sich von selbst. Hunde sind Rudeltiere und tragen immer noch ein wölfisches Erbe in sich, das es ihnen ermöglicht in Gruppen zusammenzuleben - das klappt schon

Kommentar von CindyKeks ,

Danke,aufjedenfall hast du mir damit geholfen! :)

Kommentar von Bitterkraut ,

Welpenschutz und Alphatier... und Rangordungskämpfe, das ist der blödeste Begrif überhaupt im Zusammenhang mit Hunden. Du weißt ganz offenbar nicht, wovon du redest und hast nur mal ein paar Wörter augeschnappt.

Kommentar von dandy100 ,

Was soll so ein Kommentar? Natürlich weiß ich wovon ich rede, wir hatten selbst viele Jahre eine Cocker Zucht und ich bin seit Jahrzehnten Mitglied im Jagdspanielclub - und natürlich gibt es Alphatiere,  ein Festlegen der Rangordnung und Welpenschutz, sonst wäre das Überleben der Art nicht gewährleistet.

Kommentar von Bitterkraut ,

Egal, in welchen Vereinen du bist, von´Hundeverhalten und Rudelbildung weißt du nix. Welpenschutz gibts nur im eigenen Rudel und man läßt Hunde auch keinen "Rang" auskämpfen und im Zusammenleben mit Hunden gibts nur ein Alphatier und das ist der Halter! Wo käme ich denn hin, wenn einer meiner Hunde der Alpha im Sozialverband wäre! Das dürfte er nur, wenn er auch meine Brötchen und sein Futter verdient und dafür sorgt, daß wir ein Dach über dem Kopf haben. Der Alpha bei meinen Hunden bin ich. und auszukämpfen haben die nix, da bin ich der Peacemaker.

Kommentar von dandy100 ,

Was ist denn das für ein Durcheinanderwerfen von Begriffen!! Natürlich bist Du als Mensch der Chef über Deine Hunde, aber Du bist kein Alphatier und für Deine Hunde bleibst Du in erster Linie mal ein Mensch bist und wirst nicht zum Artgenossen, nur weil Du der Herr im Haus bist.

Unter den Hunden selbst aber gibt es völlig unabhängig von Dir natürlich eine Rangordnung, wobei die Fähigkeit zum Leithund angeboren ist -  Hunde mit dieser Eigenschaft nennt man Alphatiere.

Im Zusammenleben mehrere Hunden gibt es keine zwei gleichrangigen Hunde und sollten zwei Alphatiere gezwungenermaßen miteinander leben müssen, wird es immer zu Auseinandersetzungen kommen, solange bis sich einer dem anderen unterordnet.

Vielleicht informierst Du Dich mal über das Sozialverhalten von Hunden - Menschen überschätzen sich da übrigens gerne maßlos, was ihre eigene Rolle angeht - nur weil man mehr Macht hat, nimmt man noch lange keine Leitfunktion ein, auch wenn sich viele das einbilden: Ein Hund geht nämlich nicht für jeden Menschen durch das sprichwörtliche Feuer - soviel dazu

Kommentar von Bitterkraut ,

Von Machtausübung ist in meinem Kommi nicht die Rede. Leittier ist, wer leitet, wer die Kompetenz dazu hat und nicht wer sich mit Macht durchsetz. Es geht um kompetenz, nicht um Macht. Und in meinem "Rudel", das ja keines ist, sondern eine Sozialgeminschaft mit Hunden und Katzen, hab ich die Kompetenz.

Und falls du auf Wolfsrudel anspielst, - da gibts keine Rangordnungskämpfe innerhalb des Rudels. Das ist ein Märchen, wurde aber noch nie so beobachtet. Ein Rudel würde sich druch solche Kämpfe nur schwächen, daran hat kein Tier im Rudel Interesse. Es gibt Maßregelung, aber keine Kämpfe.

Antwort
von Flauschy, 42

Ich habe drei Rüden. Der zweite ist als 12 Wochen alter Welpe eingezogen als der erste knapp 2 Jahre alt war und der dritte mit 1 1/2 als Nr. eins 4 1/2 und Nr. zwei knapp 3 Jahre alt war. Bei mir klappt das super mit den drei Hunden

Es kann bei dir auch klappen, muss aber nicht.

Mein ältester Hund hatte nie Probleme mit Welpen und ich hatte auch einen ruhigen Welpen.

Mit 9 Jahren würde ich meinen Hunden aber keinen Welpen mehr vor die Nase setzen denn Welpen sind oft ziemlich aufdringlich bei Althunden. Es kann sein, dass du viel managen musst und für Ruhezeiten beim Welpen sorgen.

Es gibt bei mir keine starre Rangfolge und es gibt auch keinen Welpenschutz außerhalb des eigenen Wurfs. Verlass dich also nicht darauf, dass der Althund dem Welpen nichts tun wird. Bei mir wird unter den Hund nichts allein geregelt. Bevor sich hier etwas hochschaukelt greife ich ein und habe dadurch ein problemlose Miteinander unter den Hunden.

Und natürlich darfst du keine Ressourcen (Futter, Spielzeug) rumliegen lassen und musst ausreichend Schlafplätze zur Verfügung stellen.

Antwort
von FuehledasMeer, 56

Unser Schäfi-Mix ist 12 Jahre und Rüde. Wir haben am 27.12. eine 9 Monate alte Schäferhündin zu uns geholt. Wir haben vorher natürlich geschaut, ob die Beiden sich vertragen. Hier daheim läuft es auch sehr gut. Betty muss natürlich noch viel lernen und Marlow zeigt ihr auch mal, wenn es ihm zuviel wird. 

Kommentar von Bitterkraut ,

Mit 9 Monaten ist ein Hund aber kein Welpe mehr. Ein Welpe und oft auch ein Junghund ist für einen erwachsenen Hund eine Zumutung.

Und ich hoffe, ihr könnt vermeiden, daß der Rüde die junge Hündin demnächst deckt...

Kommentar von CindyKeks ,

Na das ist ja schön ! Ich hoffe bei unseren wird das auch so sein .

Antwort
von Bitterkraut, 56

ich rate davon ab, zu einem älteren Rüden einen Welpen dazuzupacken. Erwachsene Hunde sind von Welpen sehr schnell genervt. Dein Althund wird massiven Stress haben. Und offenbar habt ihr ja nicht mal den einen Hund unter Kontrolle, dann wird das mit einem zweiten Hund erst recht nicht klappen.

Und ja, ich hab 2 Hunde, 2 Rüden und der 2. ist dazugekommen mit anderthalb Jahren, da war mein Alter 7. Aber ich hab über 40 Jahre Erfahrung mit Hunden und mein Althund ist sehr zuverlässig und souverän.

Kommentar von CindyKeks ,

Wie? Woher weißt du denn das jetzt? Wir haben unseren Hund sehr  gut unter kontrolle.

Kommentar von dogmama ,

sowas ist allgemein bekannt und hat nichts mit unter Kontrolle haben zu tun. 

Ältere Hunde bevorzugen nunmal ihre Ruhe, so wie alte Leute auch. Oma und Opa gehen ja auch nicht in den Kindergarten, sondern in ein Seniorenheim. Warum wohl?

Kommentar von CindyKeks ,

Wo zum Teufel ist das jetzt klar?  Ich meinte ja eigentlich das wir den nicht Unter Kontrolle haben,wenn sie meinen das der Hund ohne zu wollen die Hundedame gedeckt hat,dann ist das falsch.

Kommentar von Bitterkraut ,

Ach, dann seid ihr Vermehrer? Dann habt ihr euch nicht unter Kontrolle, oder ihr mögt keine Hunde. die Tierheime sitzen nämlich voll mit Hunden, die keiner braucht und die mal so wie eure zustande gekommen sind!

Kommentar von CindyKeks ,

Entschuldigung,aber ich verstehe ihr Kommentar gerade nicht.

Kommentar von Bitterkraut ,

ihr habt nicht verhindern können, daß er seine "Hundefreundin" deckt. Das bedeutet, nicht unter Kontrolle haben. Oder ihr seid Vermehrer, dann habt ihr euch selbst nicht unter Kontrolle.

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