Frage von ladybirddots, 169

Einen Hund aufnehmen und in der Wohnung halten?

Ich hoffe hier auf einige Erfahrungsberichte zu stoßen, die mir bei meiner Entscheidung etwas weiterhelfen. Mein Freund und ich sind beide sehr tierliebend. Mein Freund wurde von zu Hause aus schon mit einem Hund groß und in meinem engsten Verwandtenkreis befanden sich auch immer Hunde. Jetzt, da wir zusammengezogen sind und unsere Lebensverhältnisse sehr stabil sind, überlegen wir uns einen English Cocker Spaniel zuzulegen. Wir sind vom Land in die Großstadt gezogen und bekamen von unserer Familie nur negatives Feedback, dass wir eine Großstadt einem Hund nicht zumuten können. Ihre Hunde sind es halt einfach gewöhnt, den ganzen Tag im Feld herumzulaufen und auch ein Freigang in den Garten ist diesen Hunden immer möglich. Ich sehe das allerdings anders. Ich bin die meiste Zeit zu Hause, da ich mit meiner Zeiteinteilung sehr flexibel bin und auch in der Nähe unserer Wohnung befinden sich viele Grünflächen und Parks. Auch sieht man in Großstädten mehr und mehr Personen, die einen Hund besitzen.

Meine konkrete Frage ist daher: wie handhabt ihr eine Hundehaltung in einer Großstadt bzw. ist das für euch vorstellbar? Seit ihr eher mehr so: totale Tierquälerei, dass kann man einem Hund nicht antun oder für wenn der Hund ausreichend Auslauf und Zuneigung bekommt ist das kein Problem. Ich bin auf eure Meinungen gespannt.

Vielen Dank schon einmal! :)

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Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von azmd108, 81

Meiner Ansicht nach hat es nichts mit Tierquälerei zu tun, wenn man einen Hund in der Stadt hält.

Es ist doch so, ein Hund benötigt entsprechend seines Bedarfes Aulastung
in Form von Bewegung und gg.f Kopfarbeit. Wenn man dem Hund das bietet,
ist es vollkommen egal ob der Hund im Haus mit Garten oder in der
Wohnung gehalten wird - viele meinen ja, dass ein Garten das Gassigehen
ersetzt (gut, kurz Wasser lassen vllt schon, allerdings alles andere nicht)

Für mich und ich denke auch für jeden Hund, sollte
die Wohnung / das Haus mit Ruhe und Entspannung verbunden werden, halligalli gibt es draußen, aber nicht in den eigenen Vierwänden. Wo
sich der Hund entspannt - ob eben im Haus oder in der Wohnung - wird ihm
herzlich egal sein und genau aus diesem Grund spielt es auch keine
Rolle ob ein Hund in der Stadtwohnung oder im Haus auf dem Dorf gehalten
wird. Wichtig ist nur, dass der Hund genügend Auslastung entsprechend
seines Temperaments erfährt.

Ich finde darüberhinaus, dass Stadthunde sich oft bei weitem besser in unserer Gesellschaft zurecht
finden und auch besser sozialisiert sind, als ein Hund, der tagtäglich
sein Leben in einem 20 Einwohner Dorf verbringt - natürlich kann man das
nicht verallgemeinern.

Kurz: Es kommt - natürlich rassebedingt schon ein bisschen - nicht wirklich auf die Wohnsituation an, sondern viel mehr, was man dem Hund bieten kann.

Kommentar von Goodnight ,

Danke für deinen wertvollen Beitrag!

Expertenantwort
von Berni74, Community-Experte für Hund, 85

Wenn es so ist, wie Du beschreibst, und Du zeitlich flexibel bist und Dich um den Hund kümmern kannst, dann sehe ich da absolut kein Prolbem.

Ein Garten ist zwar schön, aber um glücklich zu sein braucht ein Hund weit mehr als nur einen Garten.

Natürlich müßt Ihr das unbedingt im Vorfeld mit Eurem Vermieter klären und Euch idealerweise eine schriftliche Genehmigung für die Hundehaltung geben lassen.

Ich selbst lebe seit 17 Jahren mit meinen Berner Sennenhündinnen in Mietwohnungen in der Stadt (bzw. am Stadtrand) - ohne eigenen Garten ;-)

Kommentar von Goodnight ,

 Danke! Genau das bevorzugen Berner Züchter, sie geben ihre Hunde lieber in eine Stadtwohnung als sich sorgen zu müssen, dass ihre Tiere allein in den Gärten versauern. LG

Kommentar von Berni74 ,

Wohl wahr! Versauern muß bei mir garantiert kein Hund. ;-)

Gerade der Berner ist so ein bewegungs- und arbeitsfreudiger Hund. Den ganzen Tag im Garten rumzuliegen ist (zumindest für die schlanken und beweglichen ^^) Vertreter dieser Rasse total langweilig.

Kommentar von Bernerbaer ,

Ich wohne auf dem Land, habe ein Haus und einen großen Garten aber wo bin ich mit meinem Berner? Stundenlang in der Heide unterwegs.

Es macht einfach spaß - egal bei welchem Wetter.

Früher: mieses Wetter - Heute: ok,andere Jacke

Leider ist es aber auf dem Land wirklich oft so dass ein Hund als reiner Hofhund gehalten wird.

Antwort
von herakles3000, 37

Du kanst einen hund auch in der stadt halten aber vorher solst du wissen eine Hund ist kein Babyersatz und Leider behandeln so einiege hundebesitzerinen ihren hund und Erziehen ihn deshalb nicht richtieg.Wen du weisßt wie man eine hund richtieg behandelt und erzogen werden mus Dan ist das in ordnung.Aber bedenke vorher auch die nachteile eines hundes zb keine Ferien in einem  hotel oder Längere suche deswegen bis man ein hotel findet wo hunde erlaubt sind kein Auslandurlaub da dan die Qwarantäne bestimmungen greifen .Am wichtiegstens ist aber den hund nach seine rasse Artgerecht zu halten den leider tun das nicht alle.

Kommentar von Dackodil ,

Von was für Quarantänebestimmungen redest du?

Antwort
von LonelyBrain, 49

Ich bin die meiste Zeit zu Hause, da ich mit meiner Zeiteinteilung sehr flexibel bin

Das ist schonmal gut. Denn wie du sicher weißt sollten Hunde keinesfalls länger als 4 Stunden maximal alleine sein. Hund sind Rudeltiere und auch aus vielen anderen Gründen wäre eine längere Einsamkeit Tierquälerei.

In der Nähe unserer Wohnung befinden sich viele Grünflächen und Parks

Ist doch auch perfekt. Wo genau liegt dann jetzt das Problem?

Auch Hundebesitzer am Land halten deren Hunde oft in der Wohnung. Beim Spaziergang ist die Grünfläche dann zwar meist nicht weit weg aber solange es diese gibt (auch in der Stadt) sollte das kein Problem sein.

Das einzige Problem könnte die Größe der Wohnung im Verhältnis zum Hund sein und die Art des Hundes.

In einer kleinen Wohnung wäre es meiner Meinung nach auch Tierquälerei einen Husky o.ä. zu halten. Diese Hunde brauchen enorm viel Bewegung und müssen immer auf Trab gehalten werden. Das kann man in einer Wohnung ohne Garten dann echt nicht gewährleisten.

Informiert euch also über die jeweiligen Rassen ganz genau und durchforstet am besten Hundeforen /-portale bis zum umfallen.

Viel Erfolg!

Antwort
von brandon, 34

Ich denke wenn der Hund je nach Bedarf am Tag mindestens zwei Stunden Auslauf hat und es genügend Grünanlagen gibt kann das funktionieren.

Ich muß allerdings auch sagen das Hunde die immer nur an der Leine sind mir leid tun weil ich denke das ein Hund auch mal frei herumtollen muß, was in der Stadt leider nicht möglich ist.

LG

Kommentar von ladybirddots ,

Naja bei uns ist in jedem Park eine große Hundezone wo die Hunde nicht an die Leine müssen. Der größte Park in unserer Stadt ist sozusagen ein Wald, was auch als Hundezone geführt wird. 

Kommentar von brandon ,

Das ist natürlich prima.

Bei uns gibt es so was leider nicht.

Antwort
von FantaFanta76, 28

Das hört sich doch prima an! Jedoch ausgerechnet ein englischer Cocker ist die falsche Rasse für die Stadt. Die bellen extrem viel und das könnte zu Beschwerden führen. Oft sind sie quirlig und unruhig, die einfarbigen von Zeit zu Zeit auch aggressiv oder unverträglich mit anderen Rassen. Ein amerikanischer Cocker ist besser für die Stadt geeignet oder ein Papillion ( wenn es ein Spaniel sein soll).

Antwort
von Goodnight, 56

Kein Problem wenn ihr genügend Zeit und Möglichkeiten zum Freilauf habt.

Antwort
von Virgilia, 17

In welchem Stockwerk wohnt ihr und gibt es einen Fahrstuhl? Hunde sollten, bis sie ausgewachsen sind und im Alter, möglichst keine Treppen laufen. Und es könnte sehr anstrengend werden einen Welpen stubenrein zu bekommen, wenn ihr erst zwei Stockwerke runterlaufen und dann 200m zur nächsten Grünfläche müsst ^^ 

Ansonsten sehe ich da keine Probleme. Wir leben auch in einer relativ kleinen Wohnung ohne Garten am Stadtrand und bekommen in ca. sechs Monaten unseren Zweithund. In der Wohnung wird geschlafen, gefressen und gekuschelt; gerannt und getobt wird draußen. 

Antwort
von ladybirddots, 28

Vielen Dank für eure schnellen Antworten! Natürlich finde ich es großartig, dass ihr bis jetzt meine Meinung vertretet und auch sagt, dass es kein Problem ist einen Hund in der Wohnung zu halten.

Um mal einige hier zu beruhigen: der Vermieter erlaubt Hunde, es wohnen im Wohnhaus auch noch andere Hunde.

Ja, Auslauf ist mir auch wichtig für den Hund. Ich finde es nicht schlimm bei Regen raus zu müssen. Es gibt Regenjacken, Regenschirm usw. Und da sich Cocker Spaniel auch gut für Agility eignen, möchte ich das sowieso später mal anstreben. Da bleib nämlich auch ich fit. ;-)

Antwort
von Vampire99, 26

Wir wohnen selbst in einer Großstadt und haben einen Hund. Wir wohnen zwar möchte im Inneren der Stadt sondern weiter außen. Aber ich denke wenn man mit dem Hund viel rausgeht und sich um ihn kümmert ist das mit der Wohnung kein Problem. Die Wohnung sollte vielleicht nicht zu klein sein sodass der Hund auch mal in der Wohnung ein bisschen rumlaufen und spielen kann

Antwort
von kreuzkampus, 44

So, wie Du Eure Wohngegend beschreibst, geht das selbstverständlich. Wir hatten sogar einen sehr bewegungsfreudigen Rauhaardackel in einer Stadtwohnung. Der wurde 18,5 Jahre alt. Das einzig Wichtige ist, ob der Vermieter Hundehaltung erlaubt.

Antwort
von KaeteK, 39

Ein Hund kostet Geld, Zeit und man hat ihn mindestens 15 Jahre. In manchen Dingen ist man mit einem Hund eingeschränkt. Bist du krank und kannst dich kaum bewegen, so mußt du dennoch mit dem Hund raus. Hinzu kommt, was euer Vermieter dazu sagt und wenn ihr mal auszieht, ob ihr dann so schnell eine Wohnung findet, wo man auch einen Hund halten darf

lg

Kommentar von Goodnight ,

Das war ja nicht die Frage..

Kommentar von KaeteK ,

Ich antworte wie ich es für richtig halte.....So wie du vermutlich auch. Auch diese Dinge muß man bedenken, wenn man sich ein Tier anschafft. Wünschen kann man sich viel - aber ob sich die Wünsche realisieren lassen, ist eine andere Frage.lg

Kommentar von Goodnight ,

Es ist immer noch nicht die Antwort auf die Frage.

Antwort
von NanaHu, 84

Ein Haustier ist immer eine tolle aber auch anstrengende Aufgabe.

Selbstverständlich ist es möglich einen Hund in der Statd zu halten. Aber bedenke. Dass du mehrmals täglich (egal bei welchem Wetter, ebal ob du krank bist oder es dir schlecht geht ) mit dem Tier Gassi gehen musst.
Hast du keinen Garten in den du den Hund mal eben kurz raus lassen kannst, kann das bei wirklich schlechtem Wetter schnell unangenehm werden.

Kommentar von Berni74 ,

Ich finde es nicht schlimm, auch bei schlechtem Wetter mit raus zu müssen.

Kommentar von brandon ,

Ich finde es unangenehmer im Sommer bei 30 Grad und mehr zu laufen.

Kommentar von unknownhooman ,

Ein Garten ersetzt aber nicht den Gassi-Gang...

Kommentar von NanaHu ,

Ich habe mit keinem Wort behauptet, dass ein Garten einen Spaziergang ersetzt. Aber so kann man wenns einfach mal schnell gehen muss oder das Wetter wirklich mies ist, das Tier einfach kurz in den Garten lassen und muss nicht 3-5 Mal am Tag Spazieren gehen, weil der Hund mal muss.

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