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Einen 4 jährigen mit dem Tod eines Tieres konfrontieren??

gefragt von BrittchenBrittchen am 27.02.2008 um 10:33 Uhr

Wie schon erwähnt wurde,ist einer unserer Hasen heute gestorben,ich habe gerade mit einer Freundin gesprochen und die war ganz ausser sich,als ich ihr gesagt habe,das ich meinem Sohn (4 Jahre) gesagt habe,das der Hase krank sei und wohl sterben wird.Ich habe ihm auch gesagt,das wir den Hasen dann Beerdigen. Bevor ich ihn in Kindergarten gebracht habe,hat er sich noch verabschiedet,findet Ihr das okay oder hätte ich ihm lieber die Geschichte "der Hase ist weg gelaufen" erzählen sollen??


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gri1su
beantwortet von gri1su am 27. Februar 2008 10:53
14x
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Auch wenn schon alles gesagt wurde: Besser hättest Du es gar nicht machen können. Super, einfach toll gemacht. Deine Freundin sollte besser mal ihre Einstellung zu solchem Thema überdenken.


anonym
beantwortet von namenslos am 27. Februar 2008 10:35
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Ich find es gut so wie du es gemacht hast! Wenn du deinem Sohn alles richtig erklärst wird er es auch verstehen was passiert ist!

Kommentar von 0dcb9f33d9edd2433ee47ac297839ee2smallBiggi2000 am 27. Februar 2008 10:59

DH

Kommentar von bleistift2 am 9. August 2009 23:52

das passt hier jetzt bestimmt nicht, aber was heißt "DH"?


MacJohn
beantwortet von MacJohn am 27. Februar 2008 10:45
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Tod gehört zum Leben wie die Geburt. Und das gilt auch für die Welt kleiner Kinder. Deshalb hast Du in meinen Augen genau richtig, einfühlsam und kindgerecht reagiert. Und wenn Dein Junge es will, wird er das Sterben auch im Kindergarten ansprechen, auch da wird er Untertützung bekommen.

Respekt!

Kommentar von F310aba0d6d8ff60c2101491599919c4smallBrittchen am 27. Februar 2008 10:50

Im KiGa hat er es direkt angesprochen,die anderen Kinder und die Erzieherinnen sind auch sofort drauf eingegangen....ich denke das wird heute ein riesen Thema in der Gruppe sein. Aber ich bin beruhigt,das Ihr das genauso seht wie ich,danke :o)


andreas48
beantwortet von andreas48 am 27. Februar 2008 10:35
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nein, ich finde das toll in Ordnung, was und wie du es getan hast, zum Leben gehört nunmal der Tod mit dazu, und damit umzugehen muss genau so lernen, wie vieles anderes auch im Leben und wenn es kindgerecht herüber gekommen ist, dann ist das kein Problem..


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 27. Februar 2008 10:36
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Absolut O.K.! Soll man Kinder mit Lügen erziehen? Sterben gehört nunmal leider auch zum Leben dazu! Man muss es den Kindern halt behutsam beibringen! Ich denke, dein Sohn wäre später vielleicht sogar mal sauer gewesen, weil er eben keine Gelegenheit gehabt hätte, sich von dem Tier zu verabschieden!


Kommentar von F310aba0d6d8ff60c2101491599919c4smallBrittchen am 27. Februar 2008 10:38

Das denke ich auch und mein kleiner hat es auch realtiv gut auf genommen,es war dann für ihn okay.

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 27. Februar 2008 10:39

Kinder sind oft "härter" als man denkt!

Kommentar von F310aba0d6d8ff60c2101491599919c4smallBrittchen am 27. Februar 2008 10:41

...vorallem merken die kleinen schnell,wenn man ihnen was verheimlichen will und fragen dann mehr nach ;o)


valvetvipe
beantwortet von valvetvipe am 27. Februar 2008 10:38
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Das ist gut und wichtig so wie Du es gemacht hast. Ein Kind muss seine Trauer verarbeiten. Und die wäre auch da, wenn der Hase weggelaufen wäre. Und hinterfragen würde er das sicherlich auch. So hat er die Möglichkeit mit Dir den Hasen zu beerdigen und Abschied zu nehmen.


Indy72
beantwortet von Indy72 am 27. Februar 2008 10:36
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Belasse es bei der Wahrheit. Der Tod gehört nun mal zum Leben.


raubkatze
beantwortet von raubkatze am 27. Februar 2008 10:39
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Dein Sohn hätte jede Lüge durchschaut! Sein Vertrauen in Dich hätte einen gewaltigen Knacks bekommen! Lass ihn den Hasen auch unbedingt mit beerdigen! Er muß sich auch verabschieden können.

Kommentar von F310aba0d6d8ff60c2101491599919c4smallBrittchen am 27. Februar 2008 10:41

Ich denke auch,das ich nichts falsch gemacht habe und da ich mit dem kleinen immer offen über alles spreche,habe ich auch bei diesem Thema kein Problem gesehen.


Taraa
beantwortet von Taraa am 27. Februar 2008 10:55
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Hallo Brittchen. So wie Du es gemacht hast finde ich es perfekt!!!

Im Leben gibt es nun mal kranke, lebende und tote Tiere. Das sterben gehört dazu. Wenn man sich so ein Tier anschafft, ist die Begegnung mit dem Tot vorprogrammiert und gewollt?!

Er konnte sich verabschieden und das ist gut so.


HelmutRn
beantwortet von HelmutRn am 27. Februar 2008 10:37
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Ich finde, das hast Du richtig gemacht. Warum sollte man die kleinen Kinder schon belügen. Die werden noch oft genug belogen. Und wie ich Deinen Text gelesen habe, hat er es doch verkraftet, wenn er sich noch verabschieden konnte!


minister
beantwortet von minister am 27. Februar 2008 10:45
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Ihr Sohn ist genau im richtigen Alter, um sich jetzt mit dem Tod zu beschäftigen, die Idee, den Hasen im Garten zu beerdigen, ist goldrichtig.

Jedes Kind muss lernen, dass dem Leben ein Ende gesetzt ist. Sie haben jetzt die Gelegenheit, die richtigen Weichen für seine seelische Entwicklung zu stellen.


anonym
beantwortet von beene am 27. Februar 2008 10:49
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Er konnte sich verabschieden. Das finde ich absolut richtig und fair. Und wie die andren sagen: Der Tod gehört zum Leben.


tradaix
beantwortet von tradaix am 27. Februar 2008 14:00
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Ich finde Dein Verhalten richtig. Vielleicht hilft Dir noch der folgende Artikel.

Letzte Ruhe - Wenn das Haustier stirbt http://www.tierheim-lahr.de/html/letzte_ruhe.html


TeddyO
beantwortet von TeddyO am 27. Februar 2008 10:41
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ich weis noch, als ich in diesem Alter war, ist meine Urgroßmutter gestorben. ich hab sie unheimlich lieb gehabt. Als ich dann auf ihrer Beerdigung war, hat man mir erklärt, dass sie gestorben ist, und nie wieder zurückkommen wird. Das habe ich auch sehr gut verstanden. Und dass sie jetzt im Himmel ist, war aus meiner Sicht gut, weil ihr dann nichts mehr wehtut. Aber warum dann alle weinen habe ich nicht verstanden. Für mich war das loslassen sehr einfach, obwohl ich sie so toll fand. ich denke, bei deinem Sohn wird das ähnlich sein.


KleineFrage
beantwortet von KleineFrage am 27. Februar 2008 10:59
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Und ich auch nochmal: Ich finde das auch genau richtig... Lieber man erklärt dem kleinen Knirps gleich, dass der Hase nun im Himmel ist und nicht zurück kommt, als diese blöde: er ist weggelaufen Geschichte... das wäre nicht nur unfair, sondern auch nicht unbedingt förderlich... vielleicht hätte er dann die nächsten tage gewartet und gehofft, dass er zurück kommt... so weiß er gleich bescheid und wenn er es schon halbwegs einordnen kann, was das bedeutet, sehe ich keinen Grund, ihm nicht die Wahrheit zu sagen...



carlotte
beantwortet von carlotte am 27. Februar 2008 11:15
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Respekt! Ich finde, du hast das genau richtig gemacht! Du kennst deinen Sohn, gehst einfühlsam mit der Situation um und verschweigst ihm trotzdem nicht, dass das Leben unter anderem auch Verlust und Abschied bringt. Ich wünsche dir, dass ihr den Hasen gemeinsam beerdigen könnt und Abschied nehmt, jeder auf seine Weise. Nochmal: Respekt!


anonym
beantwortet von BigStgtGirly am 27. Februar 2008 11:16
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Ich weiß nicht wie viel tote Tiere bei uns im Garten liegen. Ich hatte als Kind immer Hamster und die sterben nach 2 Jahren. Und die haben wir auch nach dieser Zeit begraben.Also ist es schon in Ordnung, das man sich von ihm verabschiedet und man ihm ein Grab zubereitet. Wir haben immer einen Schuhkarton mit Watte ausgelegt, ein kaputten Bettbezug genommen und ihm daraus ein richtig schönes Bett gemacht. Was meine Eltern gemacht haben mit dem Schuhkarton als ich nicht dabei war, weiß ich nicht, also ob sie den Hasen raus genommen haben und so beerdigt haben. Keine Ahnung. Ich weiß nur das es mir sehr geholfen hat. Wenn ihr kein Garten habt, begrabt ihn doch im Wald und macht zusätzlich ein Kreuz was ihr in eurem Garten nicht machen könnt den das ist meiner meinung nach ekelig :-( Gruß und das schafft ihr


RolfHoegemann
beantwortet von RolfHoegemann am 27. Februar 2008 14:51
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Das war goldrichtig, wie Du es gemacht hast - ich schliesse mich allen Vorrednern dazu an.


Janca
beantwortet von Janca am 27. Februar 2008 13:45
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Meinen Söhnen habe ich vernünftig und kindgerecht erklärt, warum das Häschen gestorben ist. Wir haben es dann im Garten begraben, sodas die Kinder, dann und wann das Grab besucht haben, um mit dem Häschen zu reden.

Das hat sehr gut geholfen über den Schmerz hinwegzukommen. Sterben gehört zum Leben

MfG Janca


anonym
beantwortet von bleistift2 am 9. August 2009 23:54
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richtige entscheidung

und wenn deinem kind das abschied nehmen schwer fällt - jedem ende wohnt ein anfang inne


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