Frage von AllAboutPC, 86

Eine Spannung von 3,20 Volt sinnvoll?

Hi,

Und zwar will ich eine Led zum leuchten bringen die eine Spannung von 3,20 Volt braucht. Muss der Widerstand dann auch 3,20 Volt haben ?

Expertenantwort
von Peppie85, Community-Experte für Strom, 17

es kommt darauf an, wie viel strom die LED braucht, und wie hoch die versorgungsspannung ist... gehen wir mal von 13,2 volt aus, dann sind 10 volt im vorwiderstand zu verheizen. wenn die LED nun sagen wir eine stromaufnahme von 20 mA (0,02 A) hat, dann hieße das also 10 volt geteilt durch 0,02 Ampere, das macht einen benötigten vorwiderstand von 200 ohm. da es aber bei LEDs nach oben nicht so genau auf den vorwiderstand ankommt, kannst du einen 220 ohm Widerstand verwenden.

lg, Anna

Kommentar von Chefelektriker ,

Bloß NICHT,er braucht 510 Ohm als Vorwiderstand.

Weiß nicht,was DU da gerechnet hast,aber mit 220Ohm wird die LED glatt durchbrennen.

Ohne passenden Vorwiderstand brennen die LED durch oder leuchten sehr schwach oder garnicht.

Bei 10V und 20mA sind das 500Ohm und NICHT 220Ohm,gewählt 510Ohm

Antwort
von Herb3472, 59

Uff - da kennt sich aber einer ganz hervorragend aus 8-)

Ein Widerstand hat keine Spannung, und 3,2 Volt sind für eine LED auch ein wenig viel. Was für eine LED ist das, die eine so hohe Spannung benötigt? Und wie hoch ist die Speisespannung? Davon hängt nämlich der Wert des Widerstandes ab.

Kommentar von AllAboutPC ,
Antwort
von electrician, 12

Die LED hat einen Strom von 0,03 A. Ziehe von Deiner Betriebsspannung die LED-Spannung ab. Den Widerstand berechnet man grundsätzlich mit

R = Differenzspannung : LED-Strom,

das macht bei Deiner LED je Volt (1 V : 0,03 A) = 33,33 Ω.

Bei zwei Rundzellen (6 V) z.B. wäre die Differenzspannung 6 V - 3,2 V = 2,8 V. Zwei Berechnungsmöglichkeiten gibt's in diesem Fall:

  • 2,8 V : 0,03 A = 93,33 Ω
  • 2,8 V x 33,3 Ω/V = 93,32 Ω

Der nächst höhere Wert der E-Reihe wäre 100 Ω.

Bei einer anderen Betriebsspannung ändert sich der Widerstand entsprechend.

Antwort
von Togriz, 26

Es gibt verschieden Beschaltungen von LEDs. Aber einfach ist es hier: http://www.gsc-elektronic.net/elektronik/led.html dargestellt. Ein wenig rechnen, wie der Kollege unten es beschrieben hat und schon hast du die nötigen Informationen.

Antwort
von newcomer, 45

nee er muß das an Spannung verbraten was der LED zu viel ist. Wenn die LED mit 13,2 V betrieben werden soll muß Widerstand 10 V verbraten.

Kommentar von newcomer ,

U r = U ges - U led

Kommentar von Fugia ,

Gute Kühlung für den Widerstand

Kommentar von newcomer ,

30 mA der LED x 10 V Spannung am Widerstand ergeben 0,3 Watt also reicht 0,5 Watt Widerstand mit 330 Ohm

Kommentar von newcomer ,

wenn du andere Spannung U ges hast brauchste natürlich auch anderen Widerstand

Kommentar von Herb3472 ,

http://www.reichelt.de/VSW-2-0-330/3/index.html?&ACTION=3&LA=446&ART...

Wenn er nur einen Widerstand (oder ein paar wenige) benötigt, ist eine Bestellung bei Reichelt Humbug. Sofern die Bestellung überhaupt bearbeitet würde, wäre der Versand viel zu teuer.

Kohleschicht- oder Metallfilmwiderstände bekommt er bei jedem Elektronikshop um die Ecke.

Kommentar von 97BlackWolF97 ,

????? Benutze einen trafo und keinen Widerstand dadurch gibt es einen viel zu hohen Verlust

Kommentar von Chefelektriker ,

Hä? Einen Trafo,bringt Wechselspannung,brauchst aber für die LED Gleichspannung. Na klar Trafo,Gleichrichter,Spannungsregler.....usw.

Bringt ordentliche Verluste,für 1LED.

Zumal,wie wolltest du aus der Batteriespannung,Wechselspannung erzeugen um einen Trafo zu nutzen?

Wenn Du von Elektronik keine Ahnung hast,halte Dich besser zurück,bevor Du dich noch lächerlicher machst.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community