ChristianvF90 am 29.04.2009 um 0:50 Uhr

Auf jedenfall. Nachts verarbeitest du nochmal alle Informationen. Das hilft enorm.
Man nimmt Emotionen heraus. Das ändert ab und zu die Sicht der Dinge.
"Interviews von mir nach dem Spiel haben nur bedingte Zurechnungsfähigkeit." (Oliver Kahn) Finde ich da ganz passend. Man sollte halt die Nacht nehmen, drüber denken, Weitsicht walten lassen, ec.
Eine Nacht schlafen hilft, wenn man in eine Stresssituation gerät. Es hilft, Abstand zu gewinnen und weniger emotional zu agieren als ohne den Abstand. An grundlegenden Einstellungen ändert das gar nix, aber an der akuten Einschätzung einer Situation kann es sehr viel ändern.
Hm. Ich versuche es jetzt und gehe schlafen. Ich berichte dir morgen, was meine Einstellung über Nacht gemacht hat. Gute Nach allerseits.
moccajoghurt am 29. April 2009 00:53 Gute Nacht
Hau Rein Susi
Igitta am 29. April 2009 01:05 Ich wünsche dir auch eine erholsame Nachtruhe. Danke gleichfalls. Grüessli Igitta
die sicht der dinge wird klarer. stress führt zu veränderten hormonausschüttungen und reaktionsmustern. es entstehen blockaden. unser gehirn arbeitet selbst in der nacht noch auf vollen touren. ...nun man spricht dann oft von der distanz zu den dingen, obwohl man von verarbeitungsmechanismen sprechen müsste.
Igitta am 29. April 2009 01:21 Stimmt. DH

Pillepalle, die mir am Abend noch wichtig erschien, hatte ich beim Aufwachen oft schon wieder vergessen. An wichtigen Entscheidungen hat aber auch der beste Nachtschlaf bei mir noch nie etwas geändert!

Ja,sicherlich. Manchmal. Im Unterbewusstein wird nochmals alles geordnet. Laut psychol. Test ist wirklich was dran.

ich glaube das ist eher ein vorwand, den man sagt um sich noch nicht entscheiden zu müssen. nachts schläft man, was soll sich da ändern?
zackl am 29. April 2009 00:58 so seh ich das auch, in der Nacht schläft man und denkt nicht. Klar verarbeitet man Ereignisse aber man löst jetzt keine Frage wie "wohin fahre ich jetzt in den Urlaub" wenn man 10 Urlaubsziehel zur Auswahl hat.
Schlafberater am 30. April 2009 13:28 "in der Nacht schläft man und denkt nicht." ist falsch! In der Nacht werden die Eindrücke des Tages verarbeitet. Das Gehirn ist nachts fast genauso aktiv wie am Tage. Bei Fragen, welchen einen wirklich beschäftigen, durchläuft unser Gehirn verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Mit "eine Nacht drüber schlafen" können die Emotionen herauszunehmen. Starke Gefühle und Stress lassen nur selten vernünftige Entscheidungen zu.

Nicht immer
Igitta am 29. April 2009 01:35 Bei Schnäppchen muss man sofort zupacken. DH

du mußt doch wissen,was du willst
Neben deinem schrecklichen Namen eine schreckliche Antwort. Er fragt doch garnicht nach "sich".
KerstinLisa am 29. April 2009 00:56 was willst DU denn?
Liebe
KerstinLisa am 29. April 2009 01:09 auch die muß man sich verdienen
Igitta am 29. April 2009 01:14 Aber eine Nacht darüber schlafen, bestätigt doch deinen Entscheid.
Auch wenn die Frage schon etwas zu alte ist... Vielleicht interessiert es ja trotzdem noch jemanden: Was hier noch ein bisschen außer acht gelassen wurde, sind die Prozesse und Funktionsweisen die während der Träume ablaufen, und ich vermute (ohne da einen Beleg zu zu haben) daher kommt auch der Spruch. Grundlegend ändert sich natürlich sehr selten die Meinung. Der erste Eindruck einer Situation ist dafür viel zu wichtig. Schaut man sich aber die Traumwelt an, sieht das schon anders aus. In Träumen kann es vorkommen, das absolut unwichtige Dinge auf einmal eine sehr große Bedeutung bekommen. Emotionen, Verhaltensarten, Hinweise und Worte die im Wachzustand nicht spürbar, oder nicht wahrgenommen wurden, können im Traum auf einmal hervorgehoben werden und eine große Rolle spielen. Bezieht man das am darauf folgenden Tag in seine Entscheidung mit ein, kann das sehr viel bringen, weil dann nicht nur unsere Logik die Entscheidung getroffen hat, sondern auch unser innerster Instinkt.
Ein Beispiel:
Als ich in meine letzte WG gezogen bin, hatte ich in der gleichen Woche noch einen Traum, der aussagte dass mein Zimmer nicht mir gehörend würde, sondern da schon wer drin wohnt... Tja und was passiert ein Monat später? Mir wird gesagt, dass ich doch bitte ausziehen soll, weil die WG jemand anderes drin haben möchte, der vor mir schon rein wollte, aber verhindert war... Vor dem Einzug hat für mich nichts darauf hingewiesen, dass das ich dort nur übergangsweise rein kann. Mir muss aber bewusst etwas entgangen sein, was mein Unterbewusstsein sehr wohl wahrgenommen hat...Was dann ja auch im Traum zum Vorschein kam.

Eine Nacht darüber schlafen, bestätigt doch noch den super Entscheid.

Jein. Wenn es um etwas geht, was einen gefühlstechnisch sehr beschäftigt, hat man durch die Zeit, die derweilen vergeht, einen anderen Blickwinkel - so lange kann man nicht durchgehend wütend, enttäuscht oder happy sein. Ob sich da wirklich was ändert an der Einstellung, kommt wahrscheinlich sehr auf das Thema an.

Es kann sehr behilflich sein, Sachverhalte mit einem klaren Kopf noch einmal unter die Lupe zu nehmen. Nach einer gut durchgepennten Nacht ist das ja oft gegeben. Bsp: meine Cheffin hat mich gestern ziemlich angepampt, und am liebsten hätte ich ihr den Kopf abgerissen. Heute morgen sah ich es wiederum als eine popelige Lappalie an und konnte es mit einem Schulterzucken hinter mir lassen.
Kommt drauf an,welche
So ist es Moccajoghurt. Super Antwort und DH.