Frage von helphannah, 71

Eine lange wichtige Frage?

Hallo ich habe einige Fragen zum Thema Psychiatrie

Zu mir: Ich bin 13 ein Mädchen und habe Probleme es sind nicht diese Aufmerksamkeits Probleme sondern echte, also nehmt es bitte ernst, danke

Ich wollte seit ich 5 bin also 8 Jahre schon nicht mehr leben damals wollte ich nicht sterben, da ich 5 war und da weiß man von Suizid noch nichts, ich habe jeden Abend geweint meiner Mutter gesagt ich wollte wieder ein Baby sein (warum? Weil ich damals noch nix mitbekommen habe) mein Vater (stief) ist schrecklich, er schlägt mich nicht aber er schreit nur und meine Eltern streiten immer so das mit dem das ich wieder ein Baby sein wollte ging bis ich 7 war dann hat mein Vater mal erzählt das ein Kollege von ihm sich erhängt hatte ich fragte warum da ich das natürlich nicht nachvollziehen konnte, er sagte wenn Menschen zu viele Probleme haben und nicht mehr klar kommen dann bringen sie sich um. Ich sah es als meine Lösung, angemerkt ich war 7 (?!?!) ich wollte es auch ich habe immer, jeden Tag mit dem Gedanken gelebt mich umbringen zu wollen. Dann war ich 11, immer noch den Gedanken des sterbens im Kopf, ich kam auf die “große“ Schule und wurde dort gemobbt, heftig, ich wurde mit Worten und Taten gemobbt und behielt es lange für mich (9 Monate) bis ich dann eines Tages, der Tag war besonders schlimm, am Bahnhof stand und einen Güterzug anfahren sah ich schreib auf einen Zettel “sorry“ stand auf ging an die Kante wartete auf den Zug und wollte springen leider hatte mich jemand aufgehalten, aus Panik rannte ich erstmal weg und fuhr dann nach Hause wo ich meiner Mutter alles bis auf den Selbstmordversuch erzählte sie klärte das dann auch und das Mobbing lies nach, natürlich kam dann der nächste Tiefpunkt meines Lebens mein Opa der wundervollste Menschen den ich je kennen gelernt habe erkrankte an Krebs, er wurde schnell trotz Behandlungen schwächer und war an's Bett gefesselt ich war jeden Tag bei ihm (5 h) und selbst als er starb war ich neben ihm und es war schrecklich für mich als er tot war hatte ich niemanden mehr, niemanden der mich tröstete oder der für mich da war. Ich sah keinen Sinn mehr in meinem Leben ich ging wieder mal zum Bahnhof und wieder mal wurde ich aufgehalten und erzählte es niemand.

Jetzt bin ich 13 habe die Schule gewechselt und ein richtig schlechtes Verhältnis zu meinen Eltern ich ritze mich und habe Tabletten daheim für einen weiteren Suizid, ABER ich bin verliebt und ich weis ich bin erst 13 und da gibt es keine Liebe bla bla doch, ich bin verliebt und auch das weis niemand. Ich habe mot vielen Internet-Freunden geredet und die waren der Meinung ich sollte mich behandeln lassen was ich auch möchte da ich aus dem allen nicht mehr raus komme so jetzt kommen dann auch mal die Fragen: -Ich möchte in eine Klinik ( nix ambulantes ) wie kann man sich dort “einweisen“ -wie sage ich es meinen Eltern die denken ich wäre der glücklichste Mensch der Welt -wie ist es dort, Regeln, Zimmer, Erfahrung? -Tipps? - sonstige Informationen?

Danke

Antwort
von truelovedies, 22

hallo. ich bin 20 jahre und habe selber viel erlebt und wandere wegen meiner psyche seit ich 12(?) von einer psychiatrie in die nächste. lass es bitte nicht soweit kommen, das du in die geschlossene musst. ich wsr da mehrmals und es war furchtbar. da siehst du teilweise auch wirkliches elend.... besorge dir am besten erstmal einen therapeuten, mit dem du reden kannst. es muss nicht immer sofort eine klinik sein. 

ich kenne deine eltern leider nicht. ich habe mich damals mit meinen für einen moment zusammen gesetzt und habe ihnen alles erklärt. doch egal wie dir die wut hochsteigt : keine vorwürfe ! kein ihr schreit euch ständig an oder ähnliches. das kannst du dann alles deinen therapeuten erzählen und in deinem alter ihnen sowas unter seiner aufsicht erzählen. in die klinik willst du nicht, glaub mir. sicher gibt es gute einrichtungen, aber ich bezweifle das dir das gut tun wärde. 

Antwort
von Leonhass, 22

Bestimmt hast du Freunde, mach mit denen viel und rede über deine Probleme. Verdränge deine Probleme am besten, irgendwann lösen die sich (hoffentlich) von selber. Suizid beendet Probleme, löst sie aber nicht. Versuche etwas zu finden, was dir Freude macht, z.B. Sport o.ä. je nachdem was du magst. Vertiefe dich nicht in deine Probleme, löse dich von ihnen. Dein Opa wäre bestimmt sicher sehr traurig, wenn du dich umgebracht hättest. Wenn du möchtest, können wir auf gutefraganet privat schreiben (wenn das überhaupt geht :s), bin zwar keine Experte, versuche aber dennoch zu helfen, kein Mensch ist verloren.

Antwort
von tigerlill, 25

Du musst mit deinen Eltern reden..denn es wird dir sicher was bringen in der Psychiatrie.. Es wäre dann für dich eine Jugend Psychiatrie.. Denn du bist ja 13..und beim Vorstellungsgespräch muss ein Teil deiner Eltern mit kommen..Also ich würde es machen denn je älter du wirst wird es naher schwieriger mit so einer Therapie.. Alles Gute dir

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