Frage von allrounder1986, 93

Eine kurze Frage zur Einkommensteuererklärung?

Hi,

sitze hier vor meiner Steuererklärung. Die Umsatzsteurerklärung ist bereits fertig. Nun suche ich nach den entsprechenden Formularen für die Einkommensteuererklärung. Nun habe ich etwas gefunden den sogenannten "Mantelbogen" allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob dies die richtigen Formulare sind, habe nämlich keine Anlage G dabei.

Mache von der Kleinunternehmerregelung gebrauch und habe ein Gewerbe. Steuererklärung kann ich in Papierform abgeben, da ich unter einen Umsatz von unter 410 EUR liege.

Hat jemanden einen Link zu den entsprechenden Formularen für 2014?

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Antwort
von RudiRatlos67, 93

Wer nicht einmal weiß, wo man die Formulare bekommt, tut sicherlich gut daran, einen Steuerberater oder Lohnsteuerhilfe Verein um Hilfe zu bitten um nicht am Ende wegen einem Straftat Vorwurf bezichtigt zu werden. Dann kann es sehr schnell richtig teuer werden. Ansonsten wie schon gesagt wurde, bei Elster kann man die Formulare runter laden.

Kommentar von are2705 ,

Hi, ein Lohnsteuerhilfeverein darf hier nicht unterstützen. Und ob sich ein Steuerberater lohnt bei dem geringen Umsatz?

Kommentar von Silo123 ,

Na, komm, von einer Straftat ist der Frager weit entfernt. Das Finanzamt ärgert sich zwar über jeden, der die Einkommenssteuer selber macht, weil das ist für das Finanzamt viel mehr Arbeit.

Aber wenn man da was falsch macht, das falsche Formular benutzt , ist das kein Beinbruch. Ein freundliches Finanzamt wird das sogar mit falschen Formularen akzeptieren, ein fieses Finanzamt durch immer neue Nachfragen und andere gewünschte Formulare den Steuerpflichtigen dazu bringen, einen Steuerberater aufzusuchen und dann das Gewerbe aufzugeben, weil der Bürokratieaufwand in keinem Verhältnis mehr zum Verdienst steht.

Eine Straftat ist nur Steuerhinterziehung, aber nicht eine unmöglich ausgefüllte Einkommenssteuererklärung, wo vielleicht die Sachen in die falschen Formulare eingetragen wurden. So weit sind wir zum Glück noch nicht mal im Bürokratiestaat Deutschland.

Antwort
von NickgF, 84

Der Mantelbogen ist das Grundformular für alle (Personalien, Bankv. usw.).

Die jeweils in Betracht kommenden Anlagen sind dann individuell zusammenzustellen

https://www.lohnsteuer-kompakt.de/steuerwissen/formulare-fuer-die-steuererklaeru...

Kommentar von NickgF ,

P.S.- Möchtest du die Vordrucke lieber über die Tastatur am Bildschirm ausfüllen, benutze diesen Link

http://www.finanzamt.bayern.de/Informationen/Formulare/Steuererklaerung/Einkomme...

Antwort
von kevin1905, 34

Wenn du Einkünfte aus Gewerbebetrieb hast, musst du dem Mantelbogen die Anlage G schon ausgefüllt beifügen zzgl. Gewinnermittlung oder EÜR und Belegen.

Anlage Vorsorgeaufwand würde ich auch abgeben.

Steuererklärung kann ich in Papierform abgeben, da ich unter einen Umsatz von unter 410 EUR liege.

Was haben die 410,- € mit dem Umsatz zu tun?

Hat jemanden einen Link zu den entsprechenden Formularen für 2014?

www.elster.de

Antwort
von Silo123, 45

Oh, wenn Du von dere Kleinunternehmerregelung Gebrauch machst, kannst Du Dir die Umsatzsteuererklärung schenken. Entweder oder! Wenn Du denen die Umsatzsteuererklärung beifügst werden die davon ausgehen, daß Du von der Kleinunternehmerregelung keinen Gebrauch machst.

Hier der Link für die Formulare:

https://www.formulare-bfinv.de/

Kommentar von kevin1905 ,

Oh, wenn Du von dere Kleinunternehmerregelung Gebrauch machst, kannst Du Dir die Umsatzsteuererklärung schenken.

?

Ist mir neu! Wenn grundsätzlich ust-pflichtige Umsätze dabei sind ist die Abgabe meines Wissens verpflichtend. Finanzamt kann ja nicht riechen ob ab 2016 nicht Regelbesteuerung eintreten würde.

Kommentar von Silo123 ,

Ist so, ich kann da keine Links liefern. Aber ich habe selbst den Übergang mitgemacht, erst Kleinunternehmer, dann war irgendwann der Umsatz weit darüber. Ich habe sogar da erstmal auf die Umsatzsteuererklräung verzichtet, aber das Finanzamt forderte die (absolut nicht überraschenderweise) dann nach.

Ich kann Dir echt verbindlich sagen, daß Du die mit einem so geringen Einkommen nicht machen mußt.

Das Finanzamt sieht sehr wohl an Deiner Einkommenststeuerklärung, was Sache ist.

Und: Du kannst auch bei niedrigem Einkommen Dich umsatzsteuerpflichtig machen, wenn Du es willst. Ja, das machen manche echt, wenn sie planvoll durchstarten und in der Anfangszeit viele Investitionen haben. Dann bekommst Du echt eine Vorsteuerrückerstattung ohne Ende- das KANN echt lohnen

Kommentar von frsssssssll ,

doch, denn man muß das 5 jahre beibehalten. man kann nicht wechseln wie man möchte und natürlich weiß das finanzamt darüber bescheid.

die grenzen für kleinunternehmer stehen allesamt im UStG. da kann man nachlesen, ab welchem umsatz bzw. gewinn man kein kleinunternehmer mehr ist.

man kann als kleinunternehmer aber auch gemäß §9 UStG optieren und ist dann verpflichtet, die USt auszuweisen auf den rechnungen, darf aber auch VSt geltend machen - lohnt sich zb dann, wenn man viele sachen anschafft (waren, geschäftsausstattung etc.)

Antwort
von Y0DA1, 46

Beginnend mit der Einkommensteuererklärung 2011 sind Personen, die Gewinneinkünfte erzielen, zur elektronischen Übermittlung verpflichtet.
Gewinneinkünfte sind Einkünfte
   aus Land- und Forstwirtschaft (§ 13, § 13a, § 14, § 14a EStG
   aus Gewerbebetrieb (§ 15, § 16, § 17 EStG)
   aus selbständiger Arbeit (§ 18 EStG)

Du bist somit verpflichtet elektronisch abzugeben.

In Härtefällen kann das Finanzamt die Abgabe von Erklärungen in herkömmlicher Form zulassen. Diese sind aber in der Regel solche, dass es dem Stpfl. nicht zuzumuten ist (z.B. alter oder kein PC vorhanden).

Kostenlos elektronisch abgeben geht z.B. hier: www.elster.de

Kommentar von NickgF ,

@Y0DA1

Du bist somit verpflichtet elektronisch abzugeben

Der Fragesteller weiß hier mehr als du und liegt fast richtig - es sind 410 € Einkünfte, nicht Umsatz.

Beachte die Ausnahme für Arbn mit geringen Nebeneinkünften (bspw. in der amtl. Anleitung zur ESt 2014 auf Seite 1 nachlesbar)

Die Einkommensteuererklärung ist elektronisch an die Finanzverwaltung zu übermitteln, wenn Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit erzielt werden.

Die Pflicht zur elektronischen Übermittlung greift nicht, wenn daneben Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit mit Steuerabzug erzielt werden und die positive Summe der Einkünfte, die nicht dem Steuerabzug vom Arbeitslohn zu unterwerfen waren, sowie die positive Summe der Progressionseinkünftejeweils den Betrag von 410 € nicht übersteigen.

Kommentar von Y0DA1 ,

Mit dem einen hast du Recht, nur bist du dennoch auf dem Holzweg.

Hier nochmal die Abgabe der elektronischen Erklärung in anderen Worden, vielleicht verstehst du was ich meine:

Die Pflicht zur elektronischen Übermittlung greift im Regelfall nicht, wenn Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit erzielt werden und die Summe der übrigen Einkünfte den Betrag von 410 € nicht übersteigt.

allrounder1986 schrieb, dass sein Umsatz < 410 € ist. Davon kann man keine Schlüsse auf seine übrigen Einkünfte ziehen. Somit weiß es keiner von uns hier allen besser, denn allrounder1986 ging vom Umsatz aus, was ja falsch ist und wir kennen seine übrigen Einkünfte nicht. Ich bin erst gar nicht auf die 410 € eingegangen (wir kennen ja seine übrigen Einkünfte nicht), sondern auf die Härtefallregelung und auf die generelle Pflicht zur Abgabe in elektronischer Form.


Antwort
von Berlinfee15, 54

https://www.formulare-bfinv.de/ffw/content.do

Hier müssten Formulare zu finden sein...

Antwort
von wurzlsepp668, 41
Antwort
von Akecheta, 49

Lade dir doch einfach das ElsterFormular runter. Ist kostenlos und alles dabei was man brauchen kann.

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