Frage von Nemo70, 74

Ein komplizierter Busunfall?

Hallo zusammen. Mein Kumpel hat ein folgendes Problem . Er ist Nacht Busfahrer und ist im folgendes passiert. Er hat ein Discobus gefahren und plötzlich wurde die Straße gesperrt er musste drehen, dadurch hatte einen Fahrgast gebeten um ihm nach hinten den Weg zu zeigen er wusste aber nicht dass der Fahrgast angetrunken war und beim Rückwärtsfahren hatte zu spät im stop geschrieben, dadurch hatte ein Ampel getroffen. Gewisser weise nicht umgenietet sondern leicht geknickt. Er versuchte die Leitstelle anzurufen und Bescheid zu sagen ( die Polizei dadurch zu verständigen) leider ist der keiner ans Telefon gegangen die Fahrgäste waren unruhig weil sie teilweise angetrunken waren, deshalb musste weiter Fahren. Nächsten Tag ist er sogar allein auf dem Polizeirevier gegangen. Es wurde alles geklärt von der Polizei Seite. Zwischendrin wusste die Firma dass er operiert wird. Die brachten im Kündigung nach Hause ohne Begründung. Dann ist er beim Anwalt gelandet. plötzlich stelle ich heraus dass die Firma in Rechnung stellen über 9000 € weil sie sagen dass er Fahrerflucht gemacht hat und die Bus Schaden sind so hoch obwohl es eine krasse war.

Ich meine das ist ein Arbeitsunfall und das keine von der Leitstelle ans Telefon gegangen konnte er das nicht melden. Die Firma möchte ihn nur eine verpassen Frage muss er die Schulden bezahlen oder ist das Arbeitsunfall in dem Fall sind alle fahre versichert????

Antwort
von Nomex64, 25

Hier werden arbeitsrechtliche und verkehrsrechtliche Probleme in einen Top geworfen.

So was lässt sich nur über einen Anwalt klären, sinnvoller Weise über einen der Arbeits- und Verkehrsrecht als Schwerpunkt hat. Als Berufskraftfahrer hat er hoffentlich eine gute Rechtsschutzversicherung.

Antwort
von RuedigerXY, 62

Er hätte statt der Leitstelle die Polizei anrufen müssen als der Unfall passierte. So wie es jetzt gelaufen ist, kann man das tatsächlich als Unfallflucht auslegen.

Antwort
von Still, 24

Vermutlich lag schon ein Verstoß vor, als er sich von einem Fahrgast einweisen ließ. Ferner war es eine glasklare Unfallflucht, auch wenn diese strafrechtlich nicht sonderlich verfolgt wurde. Er sollte sich mal an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, denn vermutlich hat die Firma die Kündigung nicht ordentlich begründet.

Antwort
von PatrickLassan, 70

Dass man unter 110 anruft und niemand abnimmt, halte ich für eine reine Schutzbehauptung deines Freunds.

Kommentar von Nemo70 ,

als allererstes wird immer die Leitstelle angerufen dann die Leitstelle leitet das auch weiter

Kommentar von PatrickLassan ,

Ob er nun 110 oder 112 angerufen hat, ist gleich. Unter beiden Nummern geht jemand ran.

Kommentar von oelbart ,

Ich vermute mal, er meint die Leitstelle des Busunternehmens. Dass diese Nachts nicht mehr besetzt ist halte ich nicht für soooo ungewöhnlich.

Kommentar von PatrickLassan ,

Ich hatte eher an die Rettungsleitstelle gedacht, die ist 24/7 besetzt.

Kommentar von claushilbig ,

Hm - ich habe als Fahrer bisher immer zuerst die Polizei angerufen und erst danach meine Leitstelle ...

Antwort
von ES1956, 40

Was soll da kompliziert sein?
Dafür gibt es Gesetze:
https://dejure.org/gesetze/StGB/142.html

Kommentar von ES1956 ,

Ein Berufskraftfahrer der "meint" es genüge der Versuch seine Leitstelle anzurufen hat entweder keinen Führerschein oder er sollte keinen haben.

Kommentar von PatrickLassan ,

Ich nehme an, er meint die Rettungsleitstelle, die man über 112 erreicht.

Antwort
von Glueckskeks01, 69

Unfall haben und dann weiterfahren ist nunmal Fahrerflucht. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Die Polizei wäre sicher ans Telefon gegangen. Man kann nicht einfch abhauen. Eigentlich sollte man das wissen.

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