Nehmen wir an eine Firma "ABC" entscheidet sich an die Boerse zu gehen und will 100 Aktien zu deren bestimmten Preis von 10 Euro verkaufen (Diese aktien haben also einen jetztigen theoretischen Wert von 1.000 Euro) Sowie die Aktie im Handel ist, schwankt der Verkaufs/kaufpreis mittel Angebot und Nachfrage - wenn mehr Verkaeufer als Kaeufer sind sinkt der Preis, wenn es mehr Kaeufer als Verkaeufer gibt, steigt der Preis. Jetzt kommt der Knackpunkt: Wie kann es also sein, dass der Preis einer Aktie ueber 10 Euro, sowie der Wert der Firma uber 1.000 Euro steigen kann, wenn, angenommen alle 100 aktien werden an eine Person verkauft, diese Person die Firma im Wert von insgesamt 1.000 euro halten wuerde? Mir ist klar, dass die Firma im Verlauf der Zeit den Preis der Aktie weiter regulieren und bestimmen kann - gibt es noch weitere Faktoren die die Preisbestimmung beeinflussen? Etwa wie Regulierer, Maschienen an der Boerse? Wenn ja wie koennen diese Maschienen/Regulierer den preis Ein/neuschaetzen, an welchen krieterien, wenn der Einstiegs/anfangspreis schon vorbestimmt ist fuer 10 euro? - Also 1 aktie kostet 10 euro anfangs, wieviel wuerde die zweite aktie kosten wenn nur noch 99 present sind und der Preis wegen anderen Regeln (wenn die bestehen, aber ich glaube da muss es was geben weil der preis steigt sinnkt nach einem IPO) steigen wuerde/muesste?

[Als neue Antwort, da ich das Bild bei einem Kommentar nicht einfügen kann. Die Antwort bezieht sich auf Deinen Kommentar am 24. Januar 2009 15:22]
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Grundsätzlich ist der Wert aller Aktien (Gesamtzahl * Kurs) unabhängig vom eigentlichen Unternehmenswert (daher wird auch oft von über- oder unterbewerteten Unternehmen gesprochen). Es kommt also vor, dass man deutlich weniger zahlen müsste als das Unternehmen wert ist, wenn man alle Aktien zum aktuellen Kurs kauft - wenn, ja wenn, alle Aktienbesitzer die Aktien verkaufen würden.
Man kann aber nur das kaufen, was auch angeboten wird.
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Die Preisermittlung, die ich oben meinte findet in etwa so statt, s.a. Bild.
Bild/er:

Du mußt unterscheiden zwischen Aktienemmission und darauf folgendem Aktienhandel an der Börse. Bei der Aktienemission sorgt beispielsweise ein Bankenkosortium dafür, dass ein Unternehmen 10 Millionen erhält, wenn 1 Million Aktien zu 10 Euro verkauft werden (vor dem Börsengang!). Damit bekommt das Unternehmen, vereinfacht gesagt, seine 10 Millionen (ohne Berücksichtigung von Kosten und Sonderdeals mit der Bank wie green shoe o.ä.). ENDE. Das Unternehmen hat das Geld bekommen. AUS. Wenn jetzt der Handel der Unternehmensaktie an der Börse einsetzt, welcher Preis die richtige Bewertung hat, ob über- oder unterverkauft ist, das alles und weiter Denkbares ist Resultat einer blühenden Phantasie, auch der Deinen. Da gibt es dann "Anal-ysten", die wissen, was der faire Kurse ist, da gibt es Gurus, die wissen, wo die Reise hin geht, da gibt es Wahrsager, die den Kurs vom 31.12. 12:00 Uhr Mittag Monate im voraus kennen - all das ist blühende Phantasie. Dementsprechend spricht man ja auch von Kursphantasie, von Chrashpropheten und and anderen Phantasten. It's all up to you man and what you and other believe. Erhellt das ein wenig die Szene? Und wenn sich zu einem bestimmten Kurs Käufer und Verkäufer finden, gibt's einen Deal, und wenn nicht, dann nicht. Und so geht's rauf und runter und wird immer bunter bis das die Phantasien sieden bis zum Exzess, und wird das alles kalt kommt der Crash recht bald, hehe. In diesem Sinne: happy trading.

Wenn ich das noch richtig auf die Reihe bekomme, erfolgt die Kursermittlung nur wenn auch tatsächlich (Ver-)Käufe stattfanden.
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Jeder Käufer und jeder Verkäufer benennen Anzahl und Kurs (Limit) zu denen sie die Aktien (ver)kaufen wollen. Die Aufgabe des Maklers ist es nun, den Kurs zu bestimmen, mit dem am meisten Umsatz generiert wird (Anzahl * Preis).
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Vereinfacht ausgedrückt sucht er sich den Kurs bei dem die meisten Aktien den Besitzer wechseln.
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Etwas abweichend wird es unter http://www.finanz-lexikon.de/boersenpreisfeststellung_1126.html beschrieben.
yo richtig erklärt! nur wenn der verkäufer zu keinem preis verkaufen will, wird der makler auch nichts zu tun haben ;-)
Also wenn ich das richtig verstehe: Im internet Zeitalter gibt der Verkaufer eine Aktie zu einem gewollten Preis zum Verkauf (zB 20 Euro - das Doppelte vom IPO) und der Verkauf erfolgt erst dann, wenn sich der Kurs soweit nach oben entwickelt, dass sich ein Kaufer findet. Der kurs zeigt also historisch den kauf un verkaufs Preis an und hat nichts mit dem Wert der Firma zu tun? (Anfangs verkauft die Firma 100 aktien fuer 10 Euro und hat somit einen Firmen wert von 1.000 Euro mittels Aktien) Weiterfuehrend wuerde die Firma theoretisch auch in Zukunft den gleichen Wert behalten wenn nicht spekuliert wuerde (angenommen sie expansiert oder schrumpt nicht an wert) --> Weitergehend, verstehe ich richtig der Kurs (preisentwicklung) wird hauptsaechlig spaekulativ von Kaeufern und Verkaeufern beeintraechtigt. Der eigentliche Wert der Firma wird nicht im Preis wiedergespiegelt (die 1.000 euro Firmenwert steigen binnen kurzer Zeit nach einem IPO weil spekuliert wird)
wenn einer alle aktien besitzt und behält, findet kein verkauf/kauf statt, dh der gleichgewichtspreis (von angebot und nachfrage abhängig) verändert sich nicht! meines wissens, würde der preis bei 10 euro bleiben, und nichts würde passieren
Ueber die Termen von unter und ueberbewertung hab ich auch was gehoert - kannst du mir sagen welche Indikatoren man suchen muss um eine solche Vorstellung von einer Firma zu bekommen?
Nunja, dazu muss man den Unternehmenwert ermitteln (da gibt es sicher verschiedene Möglichkeiten), ggf. auch mit Ausblick in die Zukunft.
Das vergleicht man dann mit dem Börsenwert (Anzahl ausgegebener Aktien * Kurs).
s.a. http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/wie-die-berater-den-wert-der-unternehmen-ermitteln;1139482
Vielen Dank