Frage von Dirndl2, 120

Eine Freundin erlaubte mir ein Packet auf Ihren Namen per Nachname zu bestellen das Packet habe ich aber dann nicht angenommen, Firma droht mit Betrugsanzeige?

Hallo

Meine Freundin erlaubte mir auf Ihren Namen einige Bestellungen zu machen per Nachname weil mit der Firma ich vor Jahren Probleme hatte und darum ich nicht unnötig wieder was aufflammen lassen wollte. Als das Packet bereits unterwegs war telefonierte ich erneut mit der Firma wegen einigem Zubehör für die Erstbestellung erst dann erfuhr ich das dass Gerät keine Garantie hat ich wusste zwar das es Gebraucht ist aber das es keine Garantie hat wusste ich nicht zudem habe ich erst später negative berichte gelesen im Internet über das gerät, ich dachte mir wenn die Firma Mehrwertsteuer verlangt dann währe eine kleine Garantie dabei leider war es nicht so, das alles verunsicherte mich und darum veranlasste ich dann das ich meine Freundin bat das Packet zu verweigern bzw. nicht anzunehmen. Natürlich war dann auch das Zusatz Packet mit dem Zubehör dann unnötig geworden da es nur zu den gerät passt in der erst Bestellung und habe darum es erst mal bei der Post hinterlegen lassen falls ich es doch brauche nach 18 Tagen ging dann das Packet zurück zur Firma. Die Firma schickte dann eine Spesenrechnung für beide Päckchen, bezahlt habe ich dann die Spesen und Rückporto für das zweite Packet das ich auf der Post hinterlegt lies, nicht jedoch bezahlt habe ich für das erste packet da mir gesagt wurde ich hätte bei Verweigerung ein Rücktrittsrecht was ich im diesen Augenblick nutzte.

Die Firma droht nun mit Betrug und Betrugs Absicht weil ich mit einem anderen Namen bestellte und die Ware dann nicht angenommen habe. Ich bin da jetzt unsicher ob das betrug ist..? Ich habe jedenfalls mit Erlaubnis meiner Freundin es bestellt sie hat mir erlaubt Ihren Namen zu verwenden.

Ist das Tatsächlich Betrug oder Betrugs Absicht ?

Antwort
von g1206868, 64

Um was für eine Größenordnung in Euro geht es? (Nur interessenhalber).

Zwischen Deiner Freundin und dem Händler ist ein Kaufvertrag zustande gekommen, wenn Deine Freundin mit der Bestellung einverstanden war. Von einem Kaufvertrag kann man nicht einfach zurücktreten, es sei denn, dass eine Ware Mängel aufweist. Auch im Falle von Mängeln ist ein Rücktritt nur in bestimmten Fällen erlaubt.

Ob man von Betrug sprechen kann? Hast Du Dir einen Vermögensvorteil verschafft? Das ist doch nicht der Fall. 

Kommentar von Dirndl2 ,

Es ging um Knappe 1200 Euro da sind bereits die Steuer usw. dabei. Ich wollte keinem Schaden auch nicht mich bereichern darum habe ich per Nachname bestellt es war mein Wunsch per Nachname aber die umstände was ich dann erfuhr Garantie usw. habe ich anders entschieden bzw. packet verweigert.

Kommentar von g1206868 ,

Also von Betrug kann man hier meiner Meinung nach nicht sprechen. Was passieren kann, ist dass der Händler auf den Kauf besteht. Dann wäre deine Freundin in der Pflicht. 

Eine Anzeige wegen Betrugs? Dann dürfte man ja keine Geschenke mehr kaufen.

Kommentar von PolluxHH ,

Selbst ob er auf den Kauf bestehen könnte, bliebe fraglich. Vor dem Kauf wurde einem Widerrufsrecht oder einer Gewährleistung nicht widersprochen, Kommission war nicht erkennbar, nicht ersichtlich, daß der Kommittent eine Privatperson war, so etwas kann unter arglistige Täuschung fallen, denn damit mußte die Käuferin von einem Verbrauchsgüterkauf ausgehen. Allerdings läge die Beweislast bei der Käuferin, durch die Neueinstellung aber sollte es möglich sein.

Kommentar von Dirndl2 ,

Danke

Antwort
von chanfan, 62

Tschuldigung, aber du bist der Alptraum jedes Händlers.

Wie kommst du auf ´die Idee, das MwSt gleich Garantie für Gebrauchtwaren betrifft?

Du hattest schon früher ein Problem mit der Firma und bestellst trotzdem?

Ist das Tatsächlich Betrug oder Betrugs Absicht ?

Für mich hört es sich zumindest nicht so an als ob du das Geschäft überhaupt ordnungsgemäß durchführen wolltest.

Kommentar von Dirndl2 ,

Doch das wollte ich schon..

Antwort
von Panazee, 59

Wenn die Firma dir aufgrund von Vorkommnissen in der Vergangenheit keine Ware geliefert hätte und du deswegen auf den Namen einer anderen Person bestellst, dann ist das schon sehr grenzwertig. Zu einem Betrug gehört immer der Vorsatz sich zu bereichern, oder dem Vermögen eines anderen zu schaden. Das sehe ich hier nach deinen Ausführungen jetzt nicht. Ob ein Gericht dir das so glaubt steht wieder auf einem ganz anderen Blatt Papier.

Allerdings hast du dem Vermögen der Firma real dann doch geschadet, weil sie ja Kosten hatten. Du hast auch falsche Tatsachen vorgespiegelt.

Ich als Laie würde sagen, dass du da nicht ganz ungeschoren davon kommst, wenn diese Firma dir nichts verkauft hätte, wenn sie gewusst hätte, dass deine Freundin nur deine "Strohfrau" ist.

Kommentar von Dirndl2 ,

Ich wollte keinem Schaden auch nicht mich bereichern darum habe ich per Nachname bestellt es war mein Wunsch per Nachname aber die umstände was ich dann erfuhr Garantie usw. habe ich anders entschieden bzw. packet verweigert.

Kommentar von PolluxHH ,

Zu einem Betrug gehört immer der Vorsatz sich zu bereichern, oder dem Vermögen eines anderen zu schaden. Das sehe ich hier nach deinen Ausführungen jetzt nicht.

Das ist schon sehr gut, allerdings bedarf es dafür nicht der Aussage des guten Willens, um dies zu belegen.

Im Falle der Annahme wäre kein Vermögensschaden entstanden, im Falle der Ablehnung der Annahme kein Vermögensvorteil, da die Übergabe erst nach Zahlung des Nachnahmebetrags erfolgte. Gerade aber der beabsichtigte rechtswidrig erlangte Vermögensvorteil unter Bewirkung eines stoffgleichen Vermögensschadens wäre Bedingung für Betrug. Alleine Lieferung gegen Nachnahme schlösse damit Betrug seitens der Kundin in diesem Fall aus.

Hinzu kommt, daß von der Annahme des Pakets abgesehen wurde, weil erst nach dem Kauf ersichtlich wurde, daß keine Gewährleistung auf den Artikel gewährt wird. Das bedeutet aber auch, daß ein Ausschluß der Gewährleistung nicht auf der Site angegeben gewesen sein dürfte, womit dann aber eine Gewährleistung zu gewähren gewesen wäre, die aber (dann unwahre Tatsachenbehauptung) am Telefon negiert wurde. Dabei ist es unerheblich, ob die fehlende Angabe schuldhaft durch den Kommissionär unterlassen wurde, denn das beträfe nur das Innenverhältnis zwischen Kommissionär und Kommittenten.

Hier wäre m.E. eher auf Betrug auf Seiten des Verkäufers zu prüfen :D.

Kommentar von Dirndl2 ,

Ich wusste erst am Folgetag also bei Bestellung des zweiten Paketes das es keine Garantie gab usw, am Tel, sagte mir man erst am zweiten tag das Komission ist und das es nur eine reine Versand Gewährleistung ist also Transportgarantie, für das gerät selbst mehr aber auch nicht. Das hatte dann zufolge das ich nach den Telefon erst alles realisierte und darum dann meine Freundin bat das Packet zu verweigern da es in meiner Finanziellen lage kein sinn hätte etwas ohne Garantie zu nehmen wenn eventuelle spätere Reparaturen dann ich mir nicht leisten könnte. 

Kommentar von Dirndl2 ,

Danke

Antwort
von PolluxHH, 38

Betrug ist es nicht, auch wenn es ggf. eine Täuschung über den Vertragspartner beinhalten könnte. Hier aber hat sie bestellt und sie abgelehnt, damit ist es eigentlich rund und eine Täuschung liegt nicht vor, da sie Vertragspartnerin ist und damit auch sie Schuldnerin, falls nicht von euch Du als Vertragspartner herausgestellt wurdest, also hier von Dir zugegeben wurde, daß Du der Vertragspartner warst. Doch das ist hier nebensächlich.

Der eigentliche Punkt ist die Sache mit dem Vermögensvorteil, den man rechtswidrig zum Schaden Dritter über eine Täuschung für sich zu realisieren versuchte. Da aber hier in keiner Weise ein Vermögensvorteil zu Deinem Vorteil entstehen konnte (auch nicht bei Annahme), ist schon der objektive Tatbestand eines Betrugs nicht erfüllt, auf den subjektiven Tatbestand (der hier auch nicht gegeben wäre) braucht deshalb erst gar nicht geprüft zu werden.

Bliebe der zivilrechtliche Bereich. Bei einer Nichtannahme der Nachnahme bei einem online abgeschlossenen Kauf wurde bis 2014 von einem Widerruf durch Rücksendung ausgegangen, was seit 2014 nicht mehr möglich ist. Ein Widerruf - hier durch deine Nachbarin zu üben - bedarf seit 2014 der Textform (sollte die Nichtannahme weniger als 14 Tage her sein bitte schnell zusenden, E-Mail reicht, ein qualifiziertes Fax wäre besser). Bei Widerruf müßte nach § 357 Abs. 2 BGB der Verkäufer auch die Hinsendekosten tragen resp. zurückzuerstatten, also wäre auch ihm kein über eine reguläre Anwendung des Widerrufrechts hinausgehenden Kosten entstanden. Wo ist das Problem?

Übrigens kann bei einem Verbrauchsgüterkauf die Gewährleistung auf ein Jahr reduziert werden, aber nicht ausgeschlossen, § 475 Absatz 2 BGB, Garantie ist immer eine freiwillige Leistung des Herstellers.

Kommentar von Dirndl2 ,

Danke für deine ausführlichen Erklärungen.

Naja ich wollte wirklich nichts böses ich hatte auch das Geld schon vorbereitet und freute mich sogar auf die Ware, am nächsten tag telefonierte ich nochmal mit der Firma wegen Zubehör erst dann erfuhr ich das es keine Garantie hat das wusste ich wirklich nicht wenn ich das eher wusste würde ich es gar nicht bestellt haben. Nach dem Telefongespräch begann ich dann zu überlegen ob das sinn macht ein gerät zu kaufen ohne Garantie wenn ich sonst kaum Geld habe für eventuelle Reparaturen usw, die Firma sagte Sie verkauft das gerät auf Komission darum auch  keine Garantie das wusste ich ja alles beim tag der Bestellung nicht ich dachte die Firma verkauft das gerät gebraucht von sich aus, es ist mir halt witzig vorgekommen das die Firma auf Komission verkauft aber trotzdem MWST verlangt. Das 2 Packet mit Zubehör habe ich zuerst hinterlegen lassen bei der Post bzw. bat ich meine Freundin darum  es denn Postboten so zu sagen, ich dachte mir ich überlege mir das mit dem Zubehör nach 18 tagen ging das Packet dann zurück die kosten aber dazu habe ich der Firma auch gezahlt für dieses packet was ich hinterlegen lies. Nur für das erste Packet was ich ablehnte habe ich keine kosten gezahlt spesen und Rückporto gebühr was die Firma dann haben wollte.

Kommentar von PolluxHH ,

Bei Kauf auf Kommission (also im Auftrag und auf Rechnung eines Dritten) schuldet der Kommissionär nur die Leistung der Kommission, nicht die Ausführungsleistung, wozu auch die Gewährleistung zählt. Handelt nun der Kommissionär im Auftrag eines privaten Kunden, so ist eine Gewährleistung wie im B2C-Verbrauchsgüterkauf nicht gegeben, was hier wohl der Fall war. Dann wäre die Aussage auch richtig. Allerdings wäre dies dem Kunden deutlich vor Abschluß anzuzeigen gewesen, insbesondere das es sich dann um ein C2C-Geschäft handelte.

Gerade die fehlende Gewährleistung ist ein wesentlicher Bestandteil der Produkteigenschaften. Fehlte dieser Hinweis, so liegt sogar ggf. ein Verschulden des Kommissionärs unter Täuschung des Käufers vor. Dies würde ich - seitens Deiner Freundin - ganz dick in den Widerruf schreiben. Ggf. kann man hier sogar davon sprechen, daß hier ein offener Einigungsmangel vorlag und es damit gar nicht zu einem wirksamen Vertrag kam. Den zweiten Auftrag kann man dann als vom ersten abhängig betrachten.

Die Forderung einer Mehrwertsteuer ist übrigens auch in dem Fall rechtmäßig und verpflichtend.

Kommentar von Interesierter ,

Hier muss ich dir widersprechen. Zum Einen besteht hier kein Vertrag zwischen der Freundin und dem Unternehmen. Die Freundin hat damit gar nichts zu tun. Ohne entsprechende Vollmacht handelt  die FS eigenmächtig und sucht sehr wohl den eigenen Vorteil.

Wäre die Ware problemlos bei einem anderen Unternehmen zu bestellen gewesen, hätte die FS dies doch zweifellos getan.

Kommentar von PolluxHH ,

Dem Anschein nach ist zunächst der, welcher namentlich den Kauf tätigt, auch Vertragsnehmer. Da der Verkäufer den Auftrag von der Freundin erhielt, diese auch als Empfängerin gekennzeichnet war, ist damit zunächst auch die Freundin Vertragspartnerin.


Meine Freundin erlaubte mir auf Ihren Namen einige Bestellungen zu machen per Nachname

Erst durch die Erklärung, daß die FS und nicht die Freundin den Kauf tätigte, wird dies fraglich, allerdings gibt es Formen, die es erlauben, im Auftrag Dritter (mit Vollmacht) Käufe zu tätigen, was hier der Fall war. Damit sehe ich es keinesfalls so eindeutig wie Du. Da hier keine Unterschriftenfälschung vorgelegen haben dürfte, wäre das Vorgehen durch eine Vollmacht gedeckt.

Bei dem Vorteil geht es um den Kauf als solches, aber hier wird Stoffgleichheit gefordert, um Betrug zu realisieren. Bei Nachnahme aber wird der Betrag vor Übergabe des Pakets übergeben, d.h. mit Annahme wäre keine Vermögensschaden seitens des Verkäufers eingetreten und nur in dem Fall wäre ein Vorteil für die FS erwachsen. Wenn aber bei Bezahlung und Annahme der Versender nicht geschädigt worden wäre (Gewährung vertraglich geschuldeter Leistungen Zug um Zug), wäre durch Annahme - und nur hier entstünde der FS ein Vorteil, also müßte bei Annahme ein stoffgleicher Vermögensschaden des Verkäufers entstehen, was nicht der Fall ist - auch kein Betrug realisiert worden, mithin auch nicht durch Verweigerung der Annahme ein versuchter Betrug.

Wie aber wirkt sich die Verweigerung der Annahme aus? Der Schaden für den Verkäufer beläuft sich damit auf die durch die Hinsendung entstandenen Kosten, die der Verkäufer bei einem wirksamen Widerruf hätte tragen müssen, also kann weder eindeutig ein Eingehungs- noch ein Erfüllungsschaden daraus abgeleitet werden. Ein Vorteil für die FS entsteht durch die Rücksendung in keinem Fall. Also liegt auch hier in isolierter Betrachtung kein Betrugstatbestand (dann vollzogener Betrug) vor, selbst dann nicht, wenn schon bei Bestellung die Nichtannahme feststand.

Umgekehrt aber kam es nur zum Vertragsschluß, weil man von einem normalen B2C-Geschäft ausging, also auch von einer Gewährleistung von mindestens einem Jahr. Dem Kunden - es sei angenommen, daß dies aus dem Angebot nicht ersichtlich war, insbesondere nicht hinsichtlich der Rechtswirkung bezüglich einer entfallenden Gewährleistung - aber hätte davon zwingend vor dem Kauf in Kenntnis gesetzt werden müssen. Da nun aber Gewährleistung ein geldwertes Recht ist ... zudem eine Täuschung vorliegen könnte ... verbunden mit einem Vermögensschaden des Kunden ... siehst Du, worauf das hinauslaufen könnte?

Kommentar von Dirndl2 ,

 siehst Du, worauf das hinauslaufen könnte?

Naja ich kenne mich leider absolut nicht aus mit diesen dingen tut mir wirklich leid, für mich nur schwer zu erkennen was damit genau gemeint ist.

Inzwischen hat die Firma das Gerät wieder zum verkauft eingestellt als gebraucht aber es steht nicht da wie damals auch nicht das es eigentlich ein Kommission verkauf ist. Und unter Komission verstehe ich persönlich das die Ware für jemand anders vermittelt wird bzw. der verkauf, das wiederum habe ich erst am nächsten tag erfahren als ich die Zubehör Artikel bestellte. Ich dachte nämlich das die Firma das gerät von jemanden aufgekauft hat und selbst es nun als gebraucht Ware verkauft darum dachte ich automatisch das die verlangte MWST ein teil davon ist und das gerät deswegen eine Garantie hätte. das Geld hatte ich ja Schon bereit ich wollte es ja annehmen aber diese Erfahrungen bzw Auskunft das es dann doch ohne Garantie usw. ist haben mich dann zur Verweigerung gebracht. Für mich ging es um viel und ich musste darüber nachdenken ob es sinnvoll ist ein gerät ohne Garantie zu kaufen wenn ich kaum Geld später habe um eventuelle Mängel usw. zu reparieren, darum auch dann die Verweigerung auch, zusätzlich habe ich einige Abratungen im Forum bekommen dieses gerät tatsächlich zu kaufen wegen bestimmter Werksmängel, das alles führte dann zu meinem Handeln.

 

Kommentar von PolluxHH ,

siehst Du, worauf das hinauslaufen könnte?

Das war auch nicht für Dich gedacht, sondern für Interesierter. Es war eine Reaktion auf seinen Widerspruch. Ich hatte mit der Herleitung eigentlich schon ein Großteil der Prüffolge für § 263 StGB abgearbeitet, also die Möglichkeit in den Raum gestellt, daß die Geschäftspraktiken des Kommissionärs selber auf Betrug zu prüfen sein könnten. Bei Gebrauchtgütern ist nämlich die Frage nach Gewährleistung direkt preiswirksam (damit wäre auch Stoffgleichheit gegeben).

Aber jetzt zu Dir. Mache einen Screenshot vom neu eingestellten Angebot und sichere diesen. Damit hättest Du zumindest einen Beweis dem Anschein nach (das Angebot, welches Du bestelltest, kannst Du ja nicht mehr per Screenshot dokumentieren).

Den Rest hattest Du ja schon zuvor erläutert und eigentlich stand es schon zwischen den Zeilen in Deiner Fragestellung.

Kommentar von Dirndl2 ,

Ich habe gerade geguckt und auch gescreent also es steht nur oben Links Secoundhand Gebrauchtgeräte dann ist die gesammte Beschreibung was das gerät bietet oder kann und ganz unten dann:

gebraucht in gutem Zustand leichte Kratzspuren seitlich und oben am Gehäuse..

Mehr steht da aber nicht, ich dachte mir die Firma hat das gerät von jemanden gekauft wie ab und zu Leute ältere Gegenstände als Anzahlung für neue geben. Darum dachte ich Automatisch auf Garantie das es hat, das es auf völlige Komission ist und ganz ohne Garantie steht da nirgends auch gesagt wurde mir das nicht bei der ersten Bestellung.

 

Kommentar von PolluxHH ,

Menno, das hab ich Dir doch schon längst "abgekauft", aber jetzt habe ich die Bestätigung ... wichtig ist ein Screenshot des Angebots, denn so muß man davon ausgehen, daß es ein Verbrauchsgüterkauf ist mit den entsprechenden Rechten für Verbraucher (Gewährleistung, Widerrufsrecht).

Wenn Du nicht weißt, wie man einen Screenshot erstellt oder sichert , frage einen Bekannten.

Kommentar von Dirndl2 ,

Die Screens habe ich gerade gemacht 3 stk im ganzem, 1 Screen reichte nicht aus um die gesammte seite zu screenen.

Kommentar von Dirndl2 ,

Danke

Antwort
von Blindi56, 39

Woher wissen die denn, Dass DU und nicht Deine Freundin das bestellt hat?

Wenn Du das verraten hast, bist Du selber Schuld. Es IST Betrug, unter einem anderen Namen was zu bestellen, weil man bei der Firma Probleme hat. Es wäre kein Betrug, wenn Deine Freundin da was für Dich bestellt.

Rückgaberecht ohne Angabe des Grundes hat man immer, wenn einem die Ware nicht gefällt, und bei korrekten Shops muss man dann höchstens das Porto bezahlen. AUCH das fürs Zuschicken der Ware evtl.!

Aber dann lässt man sich das liefern, prüft es und schickt es dann eben zurück....


Antwort
von Vampire321, 32

Schon ne blöde situation

Wieso redest DU mit denen? Das hätte deine Freundin machen müssen - SIE ist der Geschäftspartner ... DU hast einen Vertrag mit jemandem abgeschlossen, der davon ausgegangen ist, das sein Geschäftspartner jemand anders ist - und als wenn das nicht genug wäre: jetzt kommst DU aus dem Hintergrund und stornierst den auftrag?!

Ich kann den Händler verstehen... allerdings wird der sich an deine Freundin wenden, denn DIE ist sein Geschäftspartner - nicht DU

Und wenn du sagst, das du den Auftrag in ihrem Namen ausgeführt hast, ist die auch der Ansprechpartner - es sei denn, sie sagt das die das nicht wollte, dann solltest du damit rechnen, das die. Betrugsanzeige durchaus Erfolg haben könnte

Der Grund der Stornierung/ Rücksendung ist dabei völlig uninteressant!

Kommentar von Dirndl2 ,

Sie erlaubte mir nicht nur Ihr Namen auch die Adresse durfte ich verwenden, das Paket währe also nie bei mir angekommen da es auch  Ihre Adresse es ist, das mit den Rücksende Spesen usw habe ich dann eh Erledigt meine Freundin wusste über jeden meiner Handlungen diesbezüglich bescheid.  Ich habe nichts gemacht was Sie nicht wusste.

Kommentar von Vampire321 ,

Dann ist die Freundin der Handelspartner und auch Ansprechpartner für den Händler - aber wenn DU dich da jetzt reindrängst ... dann wird der Händler halt alles probieren

Lass deine Freundin die Rücksendung abwickeln, Zahl die Gebühren und such dir nächstes mal einen Händler, mit dem du noch keine schlechte Erfahrungen gemacht hast

Antwort
von Interesierter, 32

Nochmals zum Verständnis: Du hast Ware auf den Namen eines Anderen bestellt und dann die Annahme verweigert?

Ohne entsprechende Vollmacht bist du nicht berechtigt, für Andere Willenserklärungen abzugeben. Die Absicht zur Täuschung hast du in deiner Frage bereits zugegeben.

Faktisch ist das der Straftatbestand des Betruges. Dir war klar, dass dieses Unternehmen mit dir keine Geschäfte mehr machen will. Deswegen hast du einen fremden Namen verwendet. Das ist schon recht eindeutig. Die Absicht zur Täuschung ist ja wohl unstrittig.

Kommentar von PolluxHH ,

Leider umfaßt Betrug mehr als nur Täuschung (und die Freundin hatte es ihr gestattet, in ihrem Namen zu bestellen).

Faktisch ist das der Straftatbestand des Betruges

Dazu gehört, sich oder einem Dritten über eine Täuschung rechtswidrig einen Vermögensvorteil verschaffen zu wollen unter Bewirkung eines Vermögensschadens bei einem anderen über Erzeugung oder Erhaltung eines Irrtums. Über die Rechtsprechung wird zudem Stoffgleichheit von Vermögensschaden und Vermögensvorteil gefordert. Hier wird zudem explizit Vorsatz bezüglich des Vermögensvorteils gefordert. Deine Prüfung hört bei Täuschung und Vorsatz zur Täuschung auf.

Entweder Annahme unter Hinnahme eines Vermögensschadens für sich und eines stoffgleichen Vermögensvorteils für den Verkäufer oder Ablehnung der Annahme ohne Vermögenswirkung auf der eigenen Seite und einen Vermögensschaden auf der anderen Seite, wie er im Rahmen eines Widerrufs entstanden wäre. Ich sehe keinen Straftatbestand des Betruges auf Seiten der Fragestellerin realisiert.

Kommentar von Dirndl2 ,

Danke

Antwort
von AntwortMarkus, 45

Du wolltest ja auch betrügen.  Die Firma sieht das ganze realistisch.

Kommentar von Dirndl2 ,

Wenn ich betrügen wirklich wollte dann würde ich nicht auf Nachname bestellen wollen Nachname war mein wunsch.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Du hast unter falschen Namen bestellt. Da gibt's nichts zu diskutieren. Betrug ist Betrug

Antwort
von Charlybrown2802, 51

klar ist das betrug und wenn du so weiter machst, wird bald die Polizei vor deiner tür stehen.

bevor man etwas bestellt sollte man sich auch vorher schlau machen

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