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Eine frage an die raucher oder ex raucher!

gefragt von Himmelsmensch am 07.07.2009 um 0:05 Uhr

Eine frage an die, die mit dem rauchen aufgehört haben. Ab welcher Zeit ist es euch leichter gefallen darauf zu verzichten? Und ab wann habt ihr euch Körperlich besser Gefühlt? (mehr ausdauer, keinen verschleimten hals, kein raucherhusten) Was sind die schlimmsten tagen oder wochen? Die ersten 3 tage oder kann man sagen die ersten wochen sind sogar schlimm?


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anonym
beantwortet von steinreis am 7. Juli 2009 00:09
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also ich fand die ersten 4 tage am intensivsten, kommt drauf an wie willensstark du bist.

wenn ich dir einen tipp geben darf, der es mir sehr erleichtert hat: verzichte einfach auf die erste zigarette am tag, dann tust du dir am leichtesten. also nimm dir einen fixen tag an dem du aufhören willst und rauch auch ned an diesem tag eine letzte zigarette.

sieh es positiv, sag dir und deinen mitmenschen "ich habe aufgehört zu rauchen" nicht "ich bin am aufhören".

rückschläge kommen vor, aber fang nicht an dich wieder hinanzutasten (nur beim ausgehn rauchen oder nach stressigen situationen).

normale kaugummis oder immer eine flasche mineralwasser dastehen zu haben erleichtern dir das orale bedürfnis.

ich konnte erste verbesserungen schon nach wenigen tagen feststellen.

alles in allem viel glück beim aufhören, wenn du noch fragen hast beantworte ich dir so gut ich kann mit meinen erfahrungen.

Kommentar von Himmelsmensch am 7. Juli 2009 00:19

Wenn ich nicht rauche werde ich oft sehr reizbar, aggressiv und meine nerven stehen unter hochspannung, wann wird das aufhören? Oder gibt es was um dem entgegen zu wirken?


anonym
beantwortet von tagesklinik am 7. Juli 2009 00:17
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Die ersten 2-3 Wochen waren am schlimmsten. Ich habe jeden Tag mindestens 2 Schachteln Roth-Händle ohne Filter geraucht und mußte aus gesundheitlichen Gründen aufhören. Ich habe mir Nikotinpflaster gekauft, aber nicht benutzt, sondern mir ein Bild gemacht, mit einem übervollen Aschenbecher und Erinnerungsfotos aus dem Urlaub. Darüber stand dann: So, oder lieber so. Im Anfang habe ich den Qualm noch eingezogen, wenn bei mir geraucht wurde. Nach ca. 2 Monate kam dann der Punkt, wo es mich gestört hat. Nach 4-5 Monate war es mir egal. Es macht mir nichts mehr aus. Ich rauche jetzt 2 Jahre nicht mehr. Trotzdem fällt es einem doch noch schwer, nach dem Frühstück oder nach dem Essen auf die Zigarrette zu verzichten, das war schon ein Ritual. Aber ich fühle mich viel besser. Der Raucherhusten ist weg, ich kann besser die Treppen hochlaufen, usw. Geld spart man aber keins wenn man verheiratet ist, der Partner findet schon eine Möglichkeit das auszugeben. Wenn du aufhören willst, wünsche ich Dir viel Erfolg. Du bekommst auch einen Kalender für die ersten 100 Tage, der sehr hilfreich ist, ich weiß leider nur nicht mehr von wo.


anonym
beantwortet von wladis am 7. Juli 2009 00:08
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ich hatte mir ein video angeguckt von Allen Car damit ist es mir ab dem ersten Tag leichtgefallen mit dem rauchen aufzuhören und bis heute habe ich kein verlangen mehr. es hat seit dem ersten tag aufgehört.Versuchen dir das Video "ALLEN CAR ENDLICH NICHTRAUCHER" zu besorgen es macht einem viele dinge einfacher

Kommentar von Simple_avatar5smallCarolaM am 7. Juli 2009 00:10

Habe ich auch mit dem Buch geschafft. Allan Carr ist übrigens an Lungenkrebs gestorben letztes Jahr.

Kommentar von wladis am 7. Juli 2009 00:11

Ja das ist ist er ist mir auch schon zu ohren gekommen aber seine methode ist sehr gut


ClockworkPink
beantwortet von ClockworkPink am 7. Juli 2009 00:09
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Ich habe vor 12 Tagen aufgehört! Ich habe vorher 1 1/2 Schachteln am Tag geraucht! Die ersten 4 Tage waren nicht schön aber insgesammt hätte ich mir das alles schlimmer vorgestellt :-)


CarolaM
beantwortet von CarolaM am 7. Juli 2009 00:08
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Körperlich besser gefühlt sofort. Vermißt habe ich den Dreck nach Jahren noch, aber das war psychisch. Es sind die "Genußzigaretten", die man am meisten vermißt. Nach dem Essen, nach dem Sex oder im Biergarten.


anonym
beantwortet von Ravyn am 7. Juli 2009 00:13
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Ich habe vor 1,5 Jahren spontan aufgehört. Einfach nicht mehr rauchen als hätte ich nie geraucht. Ich fand es nicht besonders schwer. Vielleicht hat auch ein bisschen geholfen, dass mein Freund in der Wohung raucht und der Nikotinentzug nicht so krass war. Gesundheitlich ging es mir bereits nach einem Monat besser. Auch habe ich mittlerweile bessere Haut (keine Augenringe mehr, rosig, sehe gesünder aus) und meine Bronchien freuen sich auch. Versuche nicht übers rauchen nachzudenken. Ich habe heute noch manchmal Probleme nach dem essen einfach da zu sitzen und nichts zu machen anstatt wie früher mir eine Zigarette anzuzünden. Aber wer es wirklich will hält das durch. Man darf nicht erwarten, dass die Sucht einfach aufhört. Ich hatte wahrschenlich einfach nur Glück, den richtigen Zeitpunkt erwischt ect.


DaSu81
beantwortet von DaSu81 am 7. Juli 2009 00:34
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Ich fand es nie wirklich schlimm. Aber in den Ersten Tagen war die Macht der Gewohnheit einfach noch ziemlich stark und es war ein bisschen anstrengend entgegenzuwirken/stark zu bleiben. Aber das "bessere Körpergfühl" merke ich jetzt wirklich extrem beim Sport = bin viel leistungsfähiger.

Bin übrigens 1 Jahr, 1 Monat und 2 Tage rauchfrei!

Viel Erfolg beim Durchhalten und alles Gute!

Kommentar von 0519299e430412381fd26eae6ffab35dsmalltruckerchen am 7. Juli 2009 08:09

Und irgendwann kommt die Zeit, an der Du die Tage nicht mehr zählst... ;)

Schön zum Ausrechnen ist der SWR Rauchfrei-Elch: http://www.swr3land.de/gruppen/index/show/group/526


Aglajana
beantwortet von Aglajana am 7. Juli 2009 08:05
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Gesüchtelt hab ich noch nie... Eine Schachtel hat bei mir gut einen Monat gereicht, eine Freundin nannte mich mal Gelegenheits-Gelegenheitsraucherin :) Ich habe halt geraucht, weil und wann es mir geschmeckt hat.

Daher war auch das Aufhören recht einfach...ich habe erfahren, dass ich schwanger bin, habe meine letzten Zigaretten meiner Freundin aufgedrängt...und gut war es. Das ist jetzt fast 7 Jahre her und ich habe seitdem keine Einzige mehr geraucht.


truckerchen
beantwortet von truckerchen am 7. Juli 2009 08:14
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Vieles gute wurde schon geschrieben. Nach ca. einer Woche sind die körperlichen Entzugserscheinungen verschwunden, dann geht es nur noch um die Psyche. Versuche es besser nicht, allein durchzustehen. Suche Dir Ansprechpartner, die jederzeit für Dich da sind. Sei ehrlich zu ihnen und vor allem zu Dir!

Mir hat das Googlen damals geholfen, habe alles verschlungen, was mit dem Rauchen zu tun hat und bin auch in die eine oder andere Internet-Community gegangen. Eine (die beste, nämlich rauchfrei-online.de) gibt es leider nicht mehr, aber ich kann Dir www.ohnerauchen.de empfehlen. Dort findet man immer Gleichgesinnte.


novaplaneta
beantwortet von novaplaneta am 7. Juli 2009 15:00
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Ich habe 8 Jahre lang geraucht und das letzte halbe Jahr meiner Nikotinsucht lag ich bei fast 40 Zigaretten am Tag. Als ich mit Allen Carrs Easyway-Methode aufgehört habe zu rauchen, merkte ich trotzdem bereits nach 3 Tagen überhaupt kein körperliches Verlangen mehr danach. Aber das ist auch logisch, denn der Körper baut fast alle giftigen Substanzen in den ersten Tagen nach der letzten Zigarette ab. Das ist das einzig "Positive an der Rauchersucht", im Gegesatz zu harten Drogen: die körperliche Sucht ist fast zu vernachlässigen. Die Psyche braucht da schon länger. Nach ca. 1-2 Wochen war es dann aber auch damit bei mir vorbei. Mir stanken Zigaretten dermassen, dass ich diesen Mist nicht mehr in meiner Atemluft haben wollte. Eine generelle Entzugszeit gibt es aber nicht, das hängt immer von der richtigen Einstellung zum Leben im Allgemeinen und zum (Nicht)Rauchen im Einzelnen ab und mit welcher Methode man sich das Rauchen "abtrainiert" hat. Es gibt Ex-Raucher, die leiden selbst Jahre danach und trauern den "Genußzigaretten" hinterher. Da hat die Methode zu Anfang schon nicht gepasst. Trotz der meisten Behauptungen von Ex-Rauchern braucht man(n) oder frau beim Aufhören folgendes gar nicht: Willenskraft, Disziplin und orale Ersatzhandlungen. Der gesunde Menschenverstand, emotionale Selbsterkenntnis, Wissensdrang und vor allem eine positive Selbstwahrnehmung reichen völlig aus um den Nikotinteufel für immer ins Jenseits zu befördern.


bugenhagen
beantwortet von bugenhagen am 8. September 2009 10:51
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Der Anfang ist schlimm. Die ersten 4 Wochen sind schwer. Aber: Die Kunst ist nicht aufzuhören, sondern auch nach 2 Jahren usw. nicht anzufangen! Wenn man eine Zeit lang nicht mehr raucht denkt man schnell - "ach, jetzt auf dieser Party kann ich ja mal eine rauchen" - und ZACK! schon qualmt man wieder. Hab nach über 3 Jahren diesen Fehler gemacht und war wieder voll dabei. :/


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