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Eine Frage an die Gläubigen unter uns

gefragt von BetziBetzi am 30.07.2009 um 16:19 Uhr

Hallo Gestern hat mich eine ältere Dame angesprochen, die mir i-ein Buch über "unseren" Herrn geben wollte, wodurch ich mit ihr ins Gespräch gekommen bin. Ich persönlich bin absolut ungläubig und wollte fragen, wie das überhaupt sein kann, dass erwachsene Menschen an Gott glauben. Wieso glauben sie nicht an Schneewittchen, den Weihnachtsmann oder Arielle, dafür aber an Gott ?! Wobei Kindermärchen für mich noch sehr viel realistischer sind als das "Märchen vom lieben Gott". Ohne verletzend sein zu wollen, für mich ist das ganze absolut nicht nachvollziehbar, klingt lächerlich und ist eine der brutalsten Arten von Volksverdummung. Also meine Frage an euch: Aus welchem Grund glaubt ihr an Gott ?

Danke im Vorraus, Betzi

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Draschomat
beantwortet von Draschomat am 31. Juli 2009 11:53
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Es gibt so viele Sachen, die wir nicht erklären können...nicht einmal die wichtigsten Fragen der Menschheit. An diesem Punkt erreicht die Wissenschaft ihre Grenze, und alles was "dahinter" ist, kann keiner genau sagen. Aber es gibt genügend "übersinnliche" Erfahrungen von Menschen, daher glaube ich schon daran, dass es mehr gibt, als wir sehen und erklären können. Wie kann eine Mutter es schmerzhaft spüren, wenn ihr Sohn 30km weiter weg zeitgleich tödlich verunglückt?

Kommentar von 95d179c02083700c123da6e7e9d8f9e7smallgoodboy21 am 31. Juli 2009 15:20

Sehr gut! DH!


daddysdearest
beantwortet von daddysdearest am 31. Juli 2009 09:49
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Ich glaube an Gott, weil ich ihn erfahre. Bei Schnewittchen war das nicht so. Und ich finde Deine Art der Formulierung reichlich abfällig und voreingenommen. Man kann andere Ansichten auch respektieren, wenn man sie nicht versteht.

Kommentar von F36bbca3e4ba9b62f7c8cdfc33cea527smallBetzi am 2. August 2009 21:33

Gut. Wenn die Formulierung oben für dich schon abfällig klingt, dann musst du ja reichlich probleme haben.

Kommentar von 5afb96a7248abbcd04cd06a2c5bf758fsmallRazon am 3. August 2009 00:49

Entschuldige, aber deine Vergleiche zielen darauf ab, Religion im Allgemeinen als eine Form des Märchens hinzustellen, um von dieser vorgefassten Warte aus jemanden zu befragen, wobei du dies selbst zugibst, indem du sagst, welche Antworten du dir gewünscht hast.

Ich denke, es geht dir mehr darum, deine eigene Meinung kund zu tun über etwas, das dir nicht zugänglich erscheint. Ich kann verstehen, wenn andere dieses Vorhaben, das sich in deinen Formulierungen offenbart, als beleidigend empfinden.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 3. August 2009 09:59

Ich habe keine Probleme. Nur klare Vorstellungen von Achtung und Respekt - auch vor Andersdenkenden.

Kommentar von 82d51c5cbc88955e7ae4e2f5b480e216smallSecondAttempt am 4. August 2009 17:53

@daddysdearest
DH!


fruitsdemer
beantwortet von fruitsdemer am 30. Juli 2009 16:25
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Strom kannst du auch nicht sehen, so ist es auch mit gott, du kannst ihn fühlen wenn du dich ihm näherst.Auch wenn du dich mit der Naturwissenschaft beschäftigst und die entdeckung von ihren aufbau verstehst, dann wirst du schnell merken das es unmöglich evolution sein kann.Nur so um 2 beispiele anzuführen.


quetzalcoatl
beantwortet von quetzalcoatl am 30. Juli 2009 23:10
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BE-Weise gibts nicht, aber HIN-Weise.
Wenn's Beweise gäbe, müsste hier auf gute-frage.de nicht so viel Unsinn geschrieben werden.
In den letzten Tagen hat sich für mich noch mal ein Hinweis besonders dargestellt. Das Geheimnis unserer Erde. Auf unserer Erde wäre kein Leben möglich, wenn sie den Mond nicht hätte, wenn sie dadurch kein stabiles Klima hätte. Das Leben wär nicht möglich, wenn nicht der Jupiter neben uns verschiedenes von uns fernhalten würde. Nur auf unserem Planeten gibts eine Atmosphäre, nur dadurch ist Leben möglich. Alles einzigartige Wunder, jeder für sich trägt die Wahrscheinlichkeit eines Lottogewinns in sich. Für mich ist das alles ein Hinweis auf einen groß angelegten Plan. Aber andere sind mit der Erklärung von Zufälligkeiten zufrieden.


anonym
beantwortet von Aatheist am 30. Juli 2009 18:03
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Als AAtheist kann ich Dir sagen, dass sich noch keine einzige Behauptung der Atheisten belegen liess. Die meisten Ungläubigen glauben an irrationale Vorstellungen, die schon beim geringsten Hinterfragen an der realen Welt scheitern. Deshalb müssen sie ihr Unwissen möglichst versteckt halten und lieber die anderen kritisieren so wie Du. Du kannst gar nichts von dem erklären warum, woher und wohin. Warum lebst Du zum Beispiel? Bist Du nicht völlig überflüssig nach Deiner bescheidenen Weisheit? Wer hier wohl verdummt wurde?

Das Gegenteil von Dir sind Leute, die einen Weg suchen aus der Sinnlosigkeit. Ein Weg der oft zu sozialem Engagement führt. Allein wird keiner lange leben und danach fallen Maden aus der Nase und übrig bleibt Dreck. Warum? Soll das alles gewesen sein? Diese verzweifelte Frage aus der ältesten Erzählung der Menschheit haben religiöse Menschen aller Zeiten zu lösen versucht. Mit Dummheit kommt man da keinen Schritt weiter.

Und weisst Du was aus der Menschheit wird? Selbstverständlich würden schon lange Verbrecher herrschen und die Welt im Chaos versinken wenn es nicht etwas gäbe das immer wieder das Gute zum Vorschein bringt gerade wenn das Böse triumphiert. Selbstverständlich haben wir es nur einem glücklichen Zufall zu verdanken, dass die Erfindung der Atombomben nicht zur Auslöschung der Menschen geführt hat sondern diese bisher in besonnenen Händen gut aufgehoben waren. Aber was wäre wenn das nicht so gut gelenkt worden wäre. Zufall kann man sagen. Wie klein ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Menschen mehr als 1000 Jahre überleben ohne sich auszulöschen? Mithilfe Nachdenkens wirst Du feststellen dass es dringend einer regulierenden Macht bedarf um den Menschen eine Zukunft zu sichern. Die Möglichkeiten dieser Macht werden gut genug sein sich auszurechnen ob das Eingreifen noch Sinn macht oder ob es hier sowieso nichts mehr zu retten gibt. Deshalb kann jedes geringste Zeichen eines Eingreifens als sicheres Zeichen gewertet werden, dass die Menschen noch eine Zukunft haben. Es gibt Leute denen die Zukunft der Menschheit nicht egal ist, sie suchen nach solchen Zeichen. Du brauchst das natürlich nicht.


anonym
beantwortet von maltooo am 30. Juli 2009 16:30
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Hallo Betzi,

vorweg: Ich selbst bin nicht direkt gläubig, trotzdem hab ich mich gedanklich schon oft mit der Materie befasst.

Ich denke das Problem ist, dass die meisten Menschen Gott immer mit menschlichen Attributen beschreiben wollen und ihn, z.B. als alten, weisen Mann sehen.

Aber versuch mal Gott als etwas zu sehen, was du nicht verstehen kannst. Stell dir doch mal Unendlichkeit vor. Versuch dir vorzustellen, was nach dem Universum kommt. Wenn man länger darüber nachdenkt, dann kriegt man meist so ein ungläubiges, komisches Gefühl, weil man es einfach den menschlichen Verstand übersteigt.

Und jetzt geh mit diesem Gefühl an den Gottesbegriff heran. Versuch Gott einfach nur als etwas zu sehen, was der Verstand nicht greifen kann.

Ich denke, wenn man Glauben und Gott auf diese Weise betrachtet, kann man gläubige Menschen besser verstehen. Und Eigenschaften wie "Gütig" und "Weise" sind nur Versuche die eigene Sichtweise auf Gott in menschliche Worte zu verpacken. Das finde ich auch in keinster Weise lächerlich. Allerdings finde ich fromme Menschen, die an den alten Mann mit dem Bart und der tiefen Stimme denken, auch lächerlich.

Kommentar von 95d179c02083700c123da6e7e9d8f9e7smallgoodboy21 am 30. Juli 2009 16:32

DH!

Kommentar von F36bbca3e4ba9b62f7c8cdfc33cea527smallBetzi am 30. Juli 2009 16:37

So ne Antwort hab ich mir gewünscht. Ich selbst habe mich ja auch schon oft mit diesem Thema befasst und mir Gott eigntl. nie als Mann oder überhaupt als ein vorstellbares Wesen vorgestellt. Das wir nicht wissen was hinter dem Universum ist, wo es herkommt, ob es noch mehr gibt wäre für mich der einzige Grund an eine Art Gott zu glauben. Aber ich meine mit meiner Frage eher den Glauben an Gott im Bezug auf die Bibel, die Geschichten, Jesus, die Jünger, Die Schöpfungsgeschichte und das ganze Zeug...

Kommentar von maltooo am 30. Juli 2009 21:12

Na ja ich denke, dass das zum Teil einfach Versuche sind das Unbegreifliche greiflich zu machen. Ich kann Jesus auch nicht einfach als Sohn Gottes sehen, das erscheint mir auch zu sehr gegen meine Wahrnehmung. Aber wenn man mal drüber nachdenkt, dass eine Gottheit existieren kann, bzw. wir die Existenz einer Gottheit sind, dann brauchen die Menschen eine Möglichkeit diesen abstrakten Begriff zu versinnbildlichen. Und das ist die Bibel doch, eine große Sammlung von Sinnbildern und Gleichnissen (Der Koran ja noch viel mehr).

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 31. Juli 2009 12:30

D.H.! Das ist die Mitte, wo ich hoffe, dass eines Tages Atheist und Gläubiger, egal welcher Gemeinschaft, zusammen treffen....


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 31. Juli 2009 23:12
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Deswegen glaube ich an Gott:

"Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3:4)
"Gott ist überall im Weltall, wer ihn nicht sieht muss blind sein." (Napoleon)

Wenn man sich nur einmal etwas damit beschäftigt hat, wie komplex allein eine winzige Zelle aufgebaut ist und funktioniert (was ja eigentlich schon im Bio-Unterricht behandelt wird), hält man eine Evolution für unwahrscheinlich.

Ganz zu schweigen von ganzen Pflanzen, Tieren, Menschen, der perfekt für das Leben eingerichtete Erde... Gottes "Fingerabdrücke" sind überall zu sehen.

"Seine unsichtbaren Eigenschaften werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit..." (Römer 1:20)

Außerdem, weil in der Bibel - das Buch, das beansprucht Gottes Wort zu sein - Dinge vorausgesagt wurden, die Menschen einfach nicht wissen konnten, und die sich bis ins kleinste Detail erfüllt haben.

(http://www.gutefrage.net/frage/warum-glauben-die-menschen-an-gott)


goodboy21
beantwortet von goodboy21 am 30. Juli 2009 16:27
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Weil es ihn höchstwahrscheinlich nach meiner Meinung gibt. Wenn den genauen grund wissen möchtest warum, ich so denke dann schau dir hier diese lange Diskussion von mir an:

http://www.gutefrage.net/frage/warum-glauben-so-viele-menschen-an-gott


Gille
beantwortet von Gille am 30. Juli 2009 16:23
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Bei mir ist´s mal so, mal so....aber ich kann definitiv nicht glauben, dass der Mensch in diesen und anderen Universen an "oberster Stelle" steht!!! DAS glaube ich niemals... ;D

Kommentar von B576bda05184245160d4714404bdce90smallKithara1 am 30. Juli 2009 16:25

DH! Das glaubt er maximal - (aber ich glaube in seinem tiefsten Innersten weiß der Mensch, daß er ein Virus/Krebsgeschwür ist...)


almmichel
beantwortet von almmichel am 31. Juli 2009 16:48
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Eigentlich dürfte es gar nicht so schwierig sein, von dem ebenso naiven wie arroganten Standpunkt dieses „Ich glaube nur, was ich sehe“ loszukommen, wenn man bedenkt, wie wenig wir allein von der materiellen Welt kennen und wissen. Von da aus kann man sehr wohl zu der Einsicht gelangen, dass es Dimensionen der Wirklichkeit gibt, zu denen die bloße Vernunft keinen Zugang gewährt.


hell11
beantwortet von hell11 am 31. Juli 2009 09:24
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Die Erde ist, der Mensch mit Geist/Verstand ist, die Materie ist, das Univiserum ist, das schafft kein Mensch, aber es ist da!! Oder ist das für euch alles Illusion? Es muss doch es einen geben, der das alles geschaffen hat und dieser Allmächtige ist Gott.


morus
beantwortet von morus am 31. Juli 2009 20:00
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Was ist der Sinn des Lebens? Warum lebe ich überhaupt? Wozu gibt es mich? Ist alles Zufall oder gewollt? Auf all diese Fragen und noch mehr kann der Glaube an (einen) Gott eine Antwort sein.


elmarmaria
beantwortet von elmarmaria am 31. Juli 2009 10:38
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Was willst du machen, wenn es ihn wirklich gibt u. er sich in deinem Leben offenbart? Dann ist es keine Frage des Glaubens, sondern des Wissens und des Vertrauens. - Gott segne dich u. die alte Dame!


Kithara1
beantwortet von Kithara1 am 30. Juli 2009 16:24
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Ich glaube zwar nicht an Gott (oder an das, was uns die Kirche an sich vorgaukelt) aber ich bin davon überzeugt, das der Mensch immer an etwas glauben muss...seit es Menschen gibt, werden irgendwelche Wesen, Gottheiten oder ähnliches angebetet...Anders würde es die Spezies Mensch nicht auf diesen Planeten ertragen...auch die groben Richtlinien (10 Gebote) sind ja an und für sich nicht schlecht - nur das Bodenpersonal ist ein Trip...;o)

Kommentar von F36bbca3e4ba9b62f7c8cdfc33cea527smallBetzi am 30. Juli 2009 16:27

Ja gut, dass Urvölker an eine Art Gott geglaubt haben verstehe ich absolut. Vorallem wegen der Sonne. Aber heutzutage wissen wir doch wie alles zusammenhängt und wie die ganzen wundersamen Vorgänge auf unserem Planeten entstehen.

Kommentar von B576bda05184245160d4714404bdce90smallKithara1 am 30. Juli 2009 16:31

tja, und obwohl wir es wissen, gibts noch genügend Anhänger der einen oder der anderen Kirche...ich versteh`s auch nicht, was jemanden dazu veranlasst, manches was in den dicken, alten Wälzer steht, zu glauben...


anonym
beantwortet von Maik2 am 8. Oktober 2009 19:40
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Hallo Betzi,

Tut es denn weh an Gott zu glauben? Hast du irgendwelche nachweisbaren Nachteile durch diesen Glauben? Nein!Du fragst warum wir dann nicht an den Weihnachtsmann usw. glauben.Meine Antwort:Ich glaub ja auch nicht an Allah,aber ich streite mich nicht mit Moslems rum.Soll heissen:Der Weihnachtsmann gibt mir nicht das selbe wie der Glaube an Gott. Warum sprichst du von brutaler Volksverdummung?Das klingt nach negativen Gefühlen beim Thema Gott.Kannst du die dir erklären?


anonym
beantwortet von Gingryu am 30. Juli 2009 16:29
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Alle Menschen "glauben" an etwas. Ohne den Glauben würden wir mit der Zeit Wahnsinnig. Es ist nur der Unterschied, an WAS wir glauben (Gott, Geld, Wissenschaft, etc.) Der Glaube an etwas liefert uns erklärungen für Dinge, die wir gar nicht wissen können. Er beantwortet uns Fragen für die wir keine Antwort kennen. Und da das Leben mit vielen Antworten angenehmer für uns ist, hören wir oft auf, diese Antworten zu hinterfragen. Und deshalb Glauben Menschen (unter anderem auch an Gott).


Rabenfeder
beantwortet von Rabenfeder am 30. Juli 2009 16:28
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Der glaube an Gott gibt vielen Menschen Halt in schwierigen Situationen. Der Gedanke daran, dass er einem nicht mehr aufbürdet, als man ertragen kann, der Glaube daran, das selbst das Schlimmste Unheil nur eine Prüfung sei, oder aber als Wächter über das Gewissen. Gottglauben, oder aber der Glaube an mehrere Götter, gibt es ja schon, nachgewiesenerweise, seit es Menschen gibt. Auf verschiedenen Kontinenten wurden Abbildungen und Figuren von Naturgöttern gefunden, unabhängig voneinander. Nur glaubten die Menschen früher nicht daran, dass es nur einen Gott gäbe, sondern sie ehrten die Naturgeister. Vermutlich ist es einfacher, Dinge auf den lieben Gott zu schieben, als selbst darüber nachzudenken. Denn was immer auch geschieht, es war Gottes Wille. Ich glaube nicht an Gott, da ich mich immer noch dagegen wehre, dass da irgendwo son vielleicht bärtiger alter Mann hockt, der Spielfiguren über ein Schachbrett schiebt. Aber manchmal vermute ich schon, dass da irgendwo was sein könnte, dass ein Äuglein auf uns wirft. Vielleicht sinds aber auch nur die Spinnen an der Decke meines Büros, wer weiß das schon?

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 31. Juli 2009 23:07

Das mit dem alten Mann usw. ist ja auch eine völlig abstruse Vorstellung. Gott ist ein Geist (steht auch in der Bibel) und kein Mensch bzw. mit Menschen nicht vergleichbar.


anonym
beantwortet von Gammaray74 am 30. Juli 2009 16:22
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Warum? Weil es Glaube ist und nicht Wissen. Man kann da nicht nach einen Sinn oder einer Verifizierung fragen.

Kommentar von F36bbca3e4ba9b62f7c8cdfc33cea527smallBetzi am 30. Juli 2009 16:25

Aber man braucht doch iwo einen Anhaltspunkt, wodurch man fest an etwas glaubt. Und den möchte ich gerne wissen ^^ oder vllt sogar mehrere

Kommentar von Gammaray74 am 30. Juli 2009 16:28

Der Glaube ist der Anhaltspunkt, das macht das ja für uns 'Ungläubige' so schwer nachvollziehbar. Du sagst du willst das 'wissen'. Nun, genau das ist der Punkt. Jemand der glaubt muss das nicht 'wissen', DA er glaubt.


usagirl
beantwortet von usagirl am 30. Juli 2009 16:21
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Ich seh es als Hilfestellung in schwierigen Situationen. Bin selbst absolut deiner Meinung, aber kann mir vorstellen, dass gerade ältere Leute einfach nicht akzeptieren wollen, dass mit dem Tod alles zu ende ist. Deshalb suchen sie sich einen Halt, um die Angst zu verdrängen.


anonym
beantwortet von muhkuh am 30. Juli 2009 16:21
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irgendwer muss ja am persönlichen leid schuld sein.

Kommentar von B576bda05184245160d4714404bdce90smallKithara1 am 30. Juli 2009 16:26

auch ned schlecht, die Antwort...

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 31. Juli 2009 09:50

Ja, Menschen.


Nowka
beantwortet von Nowka am 14. November 2009 19:34
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der große physiker Max Plank sagte einmal:

Als Physiker, als Mann, der für sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft der Erforschung der Materie dient, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen S c h w a r m g e i s t gehalten zu werden. Und so sagte ich nach meinen Erfahrungen des Atoms folgendes: Es gibt keine Materie an sich. Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zu dem winzigen Sonnensystem des Atoms zusammen hält. Da es im ganzen Weltall weder eine intelligente noch ewig abstrakte Kraft gibt - es ist der Menschheit nie gelungen, das heiß ersehnte Perpetuum mobile (d.h. das aus sich selbst Bewegte) zu finden - so müssen wir hinter dieser Kraft bewußten intelligenten Geist annehmen ! Dieser Geist ist der Urgrund der Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche (der Boden), denn diese Materie bestünde, wie wir es gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das WAHRE. - Da es aber Geist an sich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müssen wir zwingend Geist-Wesen annehmen. Da aber auch Geist-Wesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen sein müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben, G O T T !!!!!!!


Karkelo
beantwortet von Karkelo am 30. Juli 2009 16:27
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Die Menschheit hat schon immer nach antworten gesucht. Diese antworten versuchen Religionen zu geben z.b. wie die Erde entstanden ist (Die Schöpfungsgeschichte). Trotzdem finde ich es in unserer Zeit ziehmlich dähmlich an "Gott" zu glauben.


zacki1
beantwortet von zacki1 am 30. Juli 2009 16:25
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ich bin zwar auch überzeugter atheist,zufall ist aber genau so wenig zu erklären wie gott.


anonym
beantwortet von Sumpfhexe am 30. Juli 2009 16:22
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Ältere Menschen brauchen einen Halt in ihrem Leben ... und den holen sie sich aus dem Glauben. Lass den Leuten diese Sicherheit, dass es einen Gott gibt, damit sind sie ausgeglichener.

Kommentar von 7bbbeea17466401292245a310432c017smalldaddysdearest am 31. Juli 2009 09:51

Ältere Menschen? Du müsstest mal die Massen von Jungvolk in unseren Gottesdiensten sehen.


tabeah
beantwortet von tabeah am 30. Juli 2009 16:21
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Jehova ??

Kommentar von B751f2a0075628b54fa2207986e59cf1smallTeddylein am 31. Juli 2009 23:03

Das ist der Name Gottes.

Kommentar von Progo am 16. Oktober 2009 21:00

Und Du gehörst zu den gleichnamigen Zeugen!


Mariposa68
beantwortet von Mariposa68 am 30. Juli 2009 16:20
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Ich glaube nicht an Gott

Kommentar von F36bbca3e4ba9b62f7c8cdfc33cea527smallBetzi am 30. Juli 2009 16:21

Wow .... danke

Kommentar von Bc7fd5790c0b0401b97af5f6dad47439smalleiskalteMilch am 30. Juli 2009 16:21

Schlaumeier... heißt ja auch: "Frage an die Gläubigen unter uns" ...


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