Frage von Luki333, 250

Eine Frage an alle Veganer?

Eine Frage, die ich bereits in einem veganen Forum gestellt habe, da wurde ich großteils nur blöd angemacht.

Falls der Begriff Naziganer noch kein allseits bekannter ist, kurz als Einleitung. Der Naziganer ist der, der den Veganismus wie eine Religion lebt und laut schreiend, jeden auf biegen und brechen, der kein veganer ist zum veganismus konvertieren will. Nicht zurückschreckt vor beleidigungen, falsch-studien, falschaussagen und allem was zu diesem extremismus dazugehört.

Ich habe jetzt nun im Bekannten-, Freundes- und Familienkreis, Bauern, die ihr Vieh wirklich artgerecht aufziehen und alle klagen über dasselbe. es kostet einfach extrem viel geld das vieh artgerecht zu halten, der veganismus als trend zeigt schon spuren! Die Billiganbieter werden auch nicht weniger und die kosten für artgerechte haltung immer höher.

ich denke mir, wenn die anzahl von naziganern stetig steigt und sie immer mehr leute versuchen zu konvertieren... und das auch schaffen, werden sich die bauern, die noch wert auf artgerechte haltung legen, sich das nicht mehr leisten können. Da es aber immer Fleisch- bzw tierproduktkonsumenten geben wird, werden die dann auf billigprodukte zurückgreifen (müssen), da die bauern für gute haltung entweder aufhören, oder den preis in die höhe treiben müssen.

Folgendes klingt jetzt etwas radikal, aber man könnte doch irgendwo sagen, dass irgendwann der veganismus massentierhaltungen und billigprodukte unterstützt. zumindest laut meiner logik. und ich denke, dass ich da nichtmal so verkehrt damit liege.

meine frage ist nun, wie eure gedanken dazu sind, ob ihr so etwas bedenkt/berücksichtigt? Gibt es eine Bewegung gegen Falsch-studien, meinungsmache und bücher, die... ich sag mal ein bestimmtes bild prägen sollen (zum bsp die china study, wo sowas von schindluder betrieben wurde)? Die Idee vom veganismus ist ja total cool und ich respektiere jeden, der das aus rein ethischer sicht macht. Der Trend ist wie ich finde, das was aus der ganzen situation eine große "gefahr" macht.

Mich beschäftigt das schon ziemlich, wenn ich ehrlich bin.

Antwort
von Schokolinda, 53

naziganer - was für ein toller begriff - klingt eher so, als dürfte man nur nazis essen, aber egal. hauptsache, man kann wieder jemand beleidigen, der einem eigentlich am popo vorbei gehen sollte, wie der rest der welt, der auch so manches anders macht, als die liebe verwandtschaft.

aber klasse, dass du trotzdem respektierst - das ist wichtig, sehr wichtig. ich weiß zwar nicht, wie du das konkret machst und mir kommt es so vor, als würde sich respekt und menschen als naziganer zu bezeichnen, wechselseitig ausschliessen. aber hey, ich glaube dir deinen respekt trotzdem.

ich finde es jetzt auch auf einmal total logisch, dass leute, die fleisch nicht kaufen, die preise kaputt machen und so andere konsumenten zwingen, das billige zeugs zu kaufen.

ich hatte zwar vorher gedacht, dass die bauern, die artgerecht halten wollen, das geschäft kaputt gemacht kriegen von den konsumenten, die bei der billig-konkurrenz kaufen, weil sie zu geizig sind, um korrekte preise zu zahlen, und zu gierig, um sich im konsum auf ein vernünftiges maß einzuschränken.

aber hey, man kann ja auch mal auf deine weise die situation betrachten. und ich muss sagen: deine sicht hört sich total logisch an.

es ist klar, dass veganer und vegetariar zwangsweise den markt formen, da sie zwar insgesamt nur ca. 11% der bevölkerung ausmachen, aber durch ihren aktionismus enorme schlagkraft haben.

früher gabs zwar auch schon den eingeschweissten formschinken für 99 pfennig für 200g und noch keine vegetarier, oder zumindest so wenige, das kaum einer einen persönlich kannte. aber das war vor einführung des modewortes "artgerecht" und da haben nutztiere ganz natürlich gelebt, wie der bauer das wollte.

wahrscheinlich muss man zur rettung deutschlands und der welt drastische schritte gehen. aber das ist gerechtfertigt - schliesslich geht es gegen naziganer.

du solltest dich schnellstmöglich in einem anti-vegan-forum anmelden - dort findest du sicher unterstützung.

Antwort
von zahlenguide, 35

Ursprünglich gab es ja den Vegetarismus und erst später Bewegungen/ Lebensformen wie Veganismus, Rohkost, Fruktarier...

Seit dem es in Deutschland Vegetarismus gibt, ist der Fleischkonsum der Deutschen um 10 Prozent zurück gegangen. Klar, in Deutschland wird immer mehr Fleisch produziert - aber eben nicht für die Deutschen - hier sinkt die Nachfrage.

Dann gibt es natürlich verschiedene Veganer. Manche machen es für ihre Gesundheit, andere aus politischen Gründen, manche weil sie ein Projekt brauchen...

Was nun das preiswertere Fleisch angeht, sieht es da ja schon besser aus als vor 15 Jahren. Damals war es absolut üblich, dass die Tiere viel schlechter gehalten wurden als heute. Heute haben Verbraucher z.B. die Chance zwischen Bioeiern, Freilandhaltung, Bodenhaltung usw. zu unterscheiden. Solche Gedanken haben sich die Deutschen vorher eher selten gemacht. Wir stehen am Beginn einer Veränderung der europäischen Ernährung. Ich verlange von niemanden, dass er von jetzt auf gleich sein Leben umstellt und denke, dass das von ganz allein geschehen wird - aber eines solltest du wissen...

Das beliebteste Gericht in Deutschland ist nicht der Döner, die Pizza oder der Burger - sondern Tiefkühlfisch. Wenn du dich damit beschäftigst, was alleine Biofisch aus Norwegen für einen ökologischen Schaden anrichtet, denn zehntausende von Fische schwimmen in einem See herum und ihre Exkremente verseuchen den ganzen See und das essen wir dann, dann wirst du merken, dass wir in Sachen Tierschutz noch in den Kinderschuhen stecken. Das Thema ist unendlich und wir könnten hier viel dazu schreiben, aber ich denke, dass das Problem sich über mehrere Jahrzehnte von ganz allein lösen wird. Ob wir darüber diskutieren oder nicht, wird daran nichts ändern.

Übrigens: was deine Verwandten angeht. Es gibt auch Bauern, die für Tiere aus Prenzlauer Berg superhochwertige Tiernahrung aus echtem Edelfleisch herstellen. Der Fleischmarkt erweitert sich ja schließlich auch, dadurch, dass Konsumenten mehr auf Gesundheit achten. Auch bei ihren Hunden.

Antwort
von jeanettex, 81

Ich verstehe deine Logik teilweise. Aber auch die sogenannte Artgerechte Tierhaltung ist meiner Meinung nach falsch. Tiere zu züchten, sie zu schlachten und dann zu essen finde ich nicht richtig und sehr absurd. Und wenn mehr Menschen vegan werden heißt es dass weniger Fleisch konsumiert wird und dadurch auch weniger Tiere sterben.
Und nein , ich bin keiner der Veganer die ständig Diskussionen anfangen und andere Verurteilen die Fleisch essen. Und damit mache ich mich bei anderen Veganern sehr unbeliebt. Denn deren Meinung nach ist es meine Pflicht als Veganerin auch andere davon zu überzeugen . (Ich rede von wenigen Ausnahmen in manchen Foren.)

Andererseits verstehe ich die Aussage dass die Tiere dafür gezüchtet werden auch nicht :/ und dass es immer heißt man könne ohne Fleisch nicht leben..  aber ich schweife gerade vom Thema ab.

Auch wenn es Bauern gibt die sich die Mühe geben die Tierw "Artgerecht" zu halten wird es meiner Meinung nach nie Artgerecht sein. Es muss was daran geändert werden ! Und es wird nur was daran geändert , wenn man genau das nicht weiter finanziell unterstützt . Nur so kann langfristig was erreicht werden.

Ich hoffe ich konnte dir etw weiterhelfen :)

Kommentar von DreiGegengifts ,

Ich kann die prinzipielle Ablehnung der Tierhaltung durchaus nachvollziehen. Aus meiner Sicht ist das in keiner Weise abwegig.

Ich sehe allerdings auch keinen wichtigen  Grund eine "haustier-artgerechte" Haltung abzulehnen. Tiere können nun mal sehr gut mit Menschen zusammen leben. Vorausgesetzt, der Mensch hat ein Verständnis dafür. Dass das funktioniert sollte jedem klar werden, der sich mit solchen Tieren beschäftigt und beurteilen kann, ob es ihnen gut geht.

Kommentar von Luki333 ,

Auch aus meiner sicht keineswegs abwegig! Leben und leben lassen! Die frage ist nur, ob irgendjemand rinder, schweine oder hühner halten würde, wenn sie keinen ertrag abgeben. Klingt natürlich hart, aber würde auch keine schweine halten weil ich so gerne mit ihnen kuschle.

Kommentar von jeanettex ,

Haustiere sind wohl ein ganz anderes Thema.. ich finde , dass Fische und Allgemein die Käfighaltung alles andere als gut oder Artgerecht sind.
Mit Katzen kenne ich mich nicht genug aus um mir eine Meinung bilden zu können.
Hunde sind ein schwieriges Thema. Da es bereits sehr viele Hunde gibt , denke ich , dass man so viele aus den Tierheimen und von der Straße holen sollte wie es nur möglich ist. Unseren haben wir als ich 10 war von einem Züchter gekauft. Und ich will ihn auf gar keinen Fall missen (!) , aber heute würde ich welche aus dem Tierheim holen. Und das auch nur wenn ich nicht voll berufstätig bin. Den Fakt ist nun einmal, dass wir der einzige Bezug für das Tier sind, er ist auf uns und unser Zuneigung angewiesen. Wenn ich mir andere Tierhalter angucke , die nicht wollen , dass ihre Tiere mit anderen Artgenossen spielen , dann krieg ich das Kotzen! Und wenn ich sehe , dass einer der Liebsten Hunde die ich kenne von einem Alkoholiker gehalten werden.. und Rechte haben die Tiere auch nicht. Lt gesetzt sind das ja auch nur Gegenstände.

Also das Thema sehe ich sehr Zwiegestalten ...

Kommentar von DreiGegengifts ,


Haustiere sind wohl ein ganz anderes Thema..

Haustiere sind domestizierte Arten. Nutztiere sind Haustiere. Ich sprach von Nutztieren.

Antwort
von blechkuebel, 132

Ich verstehe deine Logik nicht. Wieso treibt mehr Veganismus die Preise des Bauers, der das Tier artgerecht hält, in die Höhe? Weil es insgesamt weniger Fleischkonsumenten gibt? Aber das würde doch die Industrie, die mit Massentierhaltung arbeitet, genauso betreffen..?

Vllt schaffen die Veganer es ja auch, dass Leute bewusster Fleisch konsumieren und dann eher bei jenem Bauer einkaufen.

Kommentar von Luki333 ,

das wäre natürlich saugut! artgerechte haltung ist leider kostspielig. richtiges futter, richtige verpflegung, geeignete weiden, guter stall... das alles kostet mehr geld als billiges mastfutter, antibiotika, und kastenställe. werden jetzt immer weniger leute tierprodukte konusmieren, wird des im vergleich zu den massentierhaltern nur noch teurer werden und die billiganbieter werden immer billig sein! ein artgerechter bauer hat dann 3 möglichkeiten. aufhören, weil es sich nicht mehr rentiert, weniger vieh züchten, was dann den kosten/nutz faktor auch wieder schwierig macht oder die produkte noch teurer verkaufen. was aber dann auch wieder schwierig wird, wenn die massentierhaltungsprodukte immer noch billig sind

Kommentar von Maisbaer78 ,

=D

Kommentar von Maisbaer78 ,

ein artgerechter bauer hat dann 3 möglichkeiten.

Naja praktischer Weise wird das Fleisch, egal ob vom Vorzeigelandwirt oder vom Massenti...

......halt warte mal, warum hat Omni eigentlich noch nicht protestiert weil du so inflationär das Wort Massentierhaltung verwendest?

.......  Naja egal, das Fleisch wird ja nicht auf Altären geopfert. Es wird gekauft, und zwar von 90% zb. der deutschen Bevölkerung. Du gehörst dazu. Kauf es bei dem Landwirt bzw. dessen Geschäftspartnern, dessen "Liebe" zum Tier du zu schätzen weisst. Protestiere gegen die schwarzen Schafe der Branche. Du könntest dir ein paar Veganer als Protestunterstützer holen, die haben für sowas auch was übrig. Schon wäre dem Bauern der sein Vieh liebt geholfen.

Also..mh  offengesagt versteh ich dein angebliches Dilemma nicht so ganz. Du bist doch am Drücker. Du entscheidest.

Antwort
von triggered, 111

Wieso steigt denn der Preis für artgerechte Haltung wenn Leute sich vegan ernähren?

Kommentar von Luki333 ,

artgerechte haltung ist leider kostspielig. richtiges futter, richtige verpflegung, geeignete weiden, guter stall... das alles kostet mehr geld als billiges mastfutter, antibiotika, und kastenställe. werden jetzt immer weniger leute tierprodukte konusmieren, wird des im vergleich zu den massentierhaltern nur noch teurer werden und die billiganbieter werden immer billig sein!

Kommentar von DreiGegengifts ,

lol

Kommentar von triggered ,

Das Futter wird doch nicht teurer? 

Antwort
von wickedsick05, 33

aber man könnte doch irgendwo sagen, dass irgendwann der veganismus massentierhaltungen und billigprodukte unterstützt.

das hast du richtig erkannt.

DE produziert 120% Fleisch (gemessen am eigenbedarf) und verkauft davon 50% ins Ausland wenn einer Verzichtet oder alle dann wird eben 51% oder 120% exportiert und der Preis sinkt. Die haben das prinzip der Globalisierung noch nicht so ganz verstanden. DE Produziert NICHT nur für DE.... Studien zeigen wenn Industrieländer auf ALLES Fleisch verzichten würden würde der Preis fallen und in 3. welt länder der Konsum steigen dann würde also ALLES Fleisch BILLIGST ins ausland verkauft...und deren lokale Bauern zu grunde gehen wie auch unsere...

solange es länder gibt die nicht am Lebensmittelüberschuss leiden
sinkt nur die Deustche nachfrage und dann wird eben alles ins ausland verkauft.


Während Vegetarier häufig argumentieren, dass Fleisch
eine Verschwendung von Wasser und Getreide wäre, von dem hungernde Menschen leben könnten, legen aktuelle Studien eine andere Sichtweise nahe. Demnach könnte sich Vegetarismus nur dann positiv auswirken, wenn er sich auch international durchsetzen würde. Beschränkt er sich auf die Industrieländer, so führe dies zu sinkenden Fleischpreisen in den Entwicklungsländern und damit eher zu wachsendem Fleischkonsum.

http://www.mdr.de/lexi-tv/Vegetarier102.html

In Deutschland wird mehr geschlachtet als je zuvor


http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/lebensmittelindustrie-in-deutschland-wird-...


Der Verzicht bringt weder eine bessere haltung noch fördert
er die Produktion/Nachfrage regional ökologisch nachhaltig angebauter Produkte...Der Verzicht steigert den Export da dann der Preis sinkt.

Das wird gern ignoriert da sonst der Verzicht eine Sackgasse ist.

Gibt es eine Bewegung gegen Falsch-studien, meinungsmache und bücher, die... ich sag mal ein bestimmtes bild prägen sollen

JA

https://indyvegan.org/

Kommentar von Maisbaer78 ,

Der Verzicht steigert den Export da dann der Preis sinkt

Der Export richtet sich nach der Konkurrenz und dem Herstellungspreis.

Niedrigere Preise bewirken, dass die Produktion nicht mehr rentabel ist und aufgegeben wird.

Das kleine 1x1 der Ökonomie.

Als ob unbegrenzt Absatzmärkte für deutsches Fleisch vorhanden wären. Wir können jetzt schon grad so die Produktion rentabel halten, in dem wir Billiglöhner aus dem Ausland zum Mindestlohn beschäftigen. Noch einen Tick weniger Gewinn und sowohl der Export als auch die Billigfleischproduktion würde mangels Rentabilität austrocknen.

  • Wir sollten also Kleidung aus Kinderhänden kaufen, sonst steigt deren Export nach anderswo.
  • Wir sollten alle bei Amazon kaufen, sonst verkaufen die mehr nach Frankreich oder gar das reiche Afrika -_-
  • Wir sollten unbedingt Braunkohle verheizen, denn sonst verkaufen wir davon mehr ins Ausland.
  • lass uns mehr Benzin, Strom und Wasser verbrauchen, sonst steigt der Verbrauch in anderen Regionen der Erde.

Der gesteigerte Export und die höheren Schlachtzahlen haben mit dem Verzicht der vegetarisch oder vegan lebenden Menschen wohl kaum was zu tun. Im Gegenteil, würden der Absatz auf dem Binnenmarkt noch besser laufen, wäre die Anzahl der Schlachtungen noch höher. Ist eigentlich der Export von deutschen Luxuskarossen gestiegen, weil jetzt Kleinwagen gefragt sind? Nein, es werden mehr Kleinwagen produziert.

Keine Aussage ist absurd genug, wenn nur das Töten weiter gehen darf. 

Antwort
von Omnivore13, 73

Ich finde die ganze Bewegung sinnlos. Egal ob Missionierung oder nicht. Aber die missionierenden sind dennoch am schlimmsten! Erst recht jene, die sogar an Schulen - einem eigentlich wertneutralem Ort der Bildung - ihre Falschaussagen, Verleumdungen und Propaganda verbreiten. Das sind für mich die allerschlimmsten. Ethisch betrachtet ganz niederes Niveau.

Die China-Study an sich ist ja keine Falschstudie. Jedoch gibt es einen gewissen Dr. Campbell, der mit unwissenschaftlichen Methoden die Studie völlig missinterpretiert hat. So in der Art laufen fast alle Geschichten im Veganismus ab. Und so kommen dann solche Hirngespinste in die Welt, dass Nutztiere 16kg Getreide am Tag futtern.

Und es gibt an sich auch kein Billigfleisch. Die Aufwandkosten für 1kg Schlachtschwein beträgt etwa 2€. Das sind ganz normale Zahlen. Es gibt nur haufenweise schlecht bezahlte Landwirte, die sie 16h den Hintern am Tag abrackern und dann nicht ordentlich vom Abnehmer bezahlt werden. Das finde ich schrecklich. Daraus braucht man aber nicht gleich ableiten, dass das Fleisch keine Qualität hat.

Aber Menschen die keine Ahnung von der Materie haben übersehen, dass die Aufwandkosten niedriger werden, die Produktion der Futtermittel durch Düngetechnik und Ackermaschinen natürlich einen höheren Ertrag hat uind damit auch die Fleischleistung steigt. Dadurch kann auch der Preis sinken. Menschen ohne Ahnung folgern daraus aber lieber eine schlechte Qualität, obwohl uns die ganze Welt um die Qualität aller unserer Lebensmittel beneidet.

Der Veganismus treibt zwar keine Preise hoch, aber er betreibt Raubbau und das ist umweltschädlich für die Landwirtschaft.

Ich hoffe ich konnte helfen

Gruß
Omni


Kommentar von Luki333 ,

die china-study ansich ist eh cool! nur haben eben ein paar forscher studien erstellt die... naja... richtig fürn hugo sind. zum bsp, dass tierisches protein krebs erzeugt und pflanzliches nicht. dass das fleisch keine qualität hat, wollte ich damit auch nicht sagen, aber wenn ich jetzt die entscheidung habe zwischen einem freilandhuhn, dass wirklich was vom freiland sieht und einem huhn aus batterien, dasselbe mit eiern, entscheide ich mich allemal für die freilandhühner! aus rein ethischer sicht. ich habe noch nie in die buchhaltung von den bauern geschaut, sie "jammern" halt immer, dass es immer teurer wird. wahrscheinlich im verhältnis zum lohn der abnehmer. aber bestätigt das nicht meine theorie (auch wenn jetzt von einem anderen blickwinkel betrachtet)?

Kommentar von Luki333 ,

ergänzend noch dazu vlt,... ich kaufe die produkte nicht im supermarkt, sondern auf bauernmärkten und/oder von meinen verwandten und freunden direkt

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Der Preis liegt unter zwei Euro, den man fürs Kilo bekommt, bei 1,70 bis1,80 Euro. Heißt man muß das Kilo noch billiger produzieren, wenn man Gewinn machen will.

Und so billig kann man nur in Massentierhaltung produzieren, nicht in Kleinbäuerlicher haltung auf Stroh.

Der Verbraucher bekommt was er zu Zahlen bereit ist. Schweinefleisch, gemästet mit Gensoja, aufgewachsen auf Betonspalten.

Und wer schon mal ein "Bauernschwein" gegessen hat, das langsam gewachsen ist, und mit abwechlungsreicher Kost, der denkt doch über den Begriff Billigfleisch aus dem Supermarkt noch mal nach.

Kommentar von Omnivore13 ,

Man kann nicht "noch billiger" produzieren! Wie stellt ihr euch das vor? Nutztiere wachsen nicht aus Luft und Liebe. Man kann nur schlecht bezahlt werden!

Und so billig kann man nur in Massentierhaltung produzieren, nicht in Kleinbäuerlicher haltung auf Stroh.

Massentierhaltung ist eh nur ein begriff für fachfremde Laien, die keine sachliche Diskussion über Viehzucht führen können. Mit solchen Unfugs- und Suggestionsbegriffen , welche nirgends definiert sind, diskutiere ich grundsetzlich nicht.

Und Stroh ist auch kein Futter für alle Tiere. Es wird als Raufaser Anteil bei Rindern vielleicht dazugegeben. Ansonsten dient es als Einstreu. Schweine mit Stroh zu füttern ist nicht artgerecht und alles andere als gesund! Egal bei was für einer Haltung!

gemästet mit Gensoja

Es wird kein Soja verfüttert, sondern Sojaextraktionsschrot.

der denkt doch über den Begriff Billigfleisch aus dem Supermarkt noch mal nach.

Was für Billigfleisch? Im Supermarkt kauf ich eine Salami, die 34€/kg kostet und NUR im Supermarkt gibt! Bitte lass solche Vorurteile. Jeder Mensch kann in Supermarkt gehen und sehen, dass das nicht billig ist. Und selbst wenn! Jemand der "Massentierhaltung" als Diskussionswort benutzt bekundet eh, dass er keine Ahnung hat....woher soll diese Person dann noch wissen wie teuer eine Aufzucht überhaupt ist? Du kannst doch den Preis dafür gar nicht abschätzen, weil du nur mit Vorurteilen beladen bist!

Kommentar von Omnivore13 ,

Batterien sind schon längst verboten, aber egal!

Kommentar von AloeVera1403 ,

Sorry, aberwass soll man den sonst sagen anstatt "Massentierhaltung"? "Haltung ganz vieler Tiere auf engstem Raum unter ganz grausamen Bedingunge" oder was? Ich bin gespannt welche Alternative du vorschlägst. Und den Punkt warum Veganismus so schlecht für die Landwirtsxhaft und Umwelt ist ahb ich nochnicht ganz verstanden. Währe nett wenn du mir das nochmal erklärst : )

Kommentar von Omnivore13 ,

Sorry, aberwass soll man den sonst sagen anstatt "Massentierhaltung"? "Haltung ganz vieler Tiere auf engstem Raum unter ganz grausamen Bedingunge" oder was?

Verallgemeinernde Fantasie würde ich sagen!

Und den Punkt warum Veganismus so schlecht für die Landwirtsxhaft und Umwelt ist ahb ich nochnicht ganz verstanden. Währe nett wenn du mir das nochmal erklärst : )

Veganismus ist Raubbau, da der Nährstoffkreislauf nicht geschlossen ist! Veganismus ist totale Futtermittelverschwendung. Und Veganismus fördert den Import von Lebensmittel, die hier nicht das ganze Jahr wachsen: Obst und Gemüse!

Kommentar von AloeVera1403 ,

Verallgemeinernde Fantasie? >90% des gekauften Fleisches in Deutschland kommt aus Massentier oder (neues Wirt gelernt:) Intensivtierhaltung(was einfach nur ein anderes Wort für Massentierhaltung ist). Und daran kann man nichts schön reden außer den günstigen Preis und die hohe Verfügbarkeit. Warum ist Veganismus Futtermittelverschwendung? Meiner Meinumg nach ist eher die Tierindustrie Lebensmittelverschwendung. Erst müssen Pflanzen angebaut werden, dann werden sie den Tieren verfüttert und erst dann kann erst der Mensch die Tiere essen, anstatt direkt die Pflanzen zu essen. Dadurch entstehet übrigends auch ein ziemlich hoher Wasserverbrauch. ~15.500L pro 1kg Rindfleisch. Dazu kommt noch, dass die Gülle das Grundwasser stark belastet, da es einfach ZU VIEL ist. Ich will ja jetzt garnichts gegen irgendwelche kleinen Bauernhöfe sagen, aber wie gesagt, es stammen ja auch nur <10% aus sollchen Höfen.

Kommentar von Omnivore13 ,

Verallgemeinernde Fantasie? >90% des gekauften Fleisches in Deutschland kommt aus Massentier oder (neues Wirt gelernt:) 

sosooo....komisch, dass die zahlen des BMELV da andere zahlen sprechen! Die kennen nämlich solche Laienbegriffe nicht!

Warum ist Veganismus Futtermittelverschwendung?

Weil du davon 95% nicht im Traum anrühren würdest! Oder ist du gerne Gras, Heu, Stroh, Silage, Biertreber, Schlempe, Extraktionsschrote, Futtergetreide?

Erst müssen Pflanzen angebaut werden, dann werden sie den Tieren verfüttert

Pflanzen, die DU nicht isst!

anstatt direkt die Pflanzen zu essen.

Na viel spaß mit Silage und Futtergetreide. Wenn du es schaffst aus Futtergetreide Brot zu backen, dann geb ich dir ein aus!

Dadurch entstehet übrigends auch ein ziemlich hoher Wasserverbrauch. ~15.500L pro 1kg Rindfleisch.

Vollkommender Unsinn! Diese Zahl stammt aus der Waterfootprint und beschrieb ein Weiderind aus fernen Ländern. Sieht in Deutschland ganz anders aus:

http://waterfootprint.org/media/downloads/Report-48-WaterFootprint-AnimalProduct...

Seite 51
020220
Grazing (7869, 91, 721)
Mixed (7037, 88, 703)
Industrial (3560, 85, 606)

Stallhaltung: 85 Liter Trinkwasser. 95% ist Regenwasser.

Dazu kommt noch, dass die Gülle das Grundwasser stark belastet, da es einfach ZU VIEL ist.

Unfug!

Deine 15.500 Liter zeigen, dass du nicht in der Lage bist sachlich zu recherchieren! Und Wasser kann nicht verschwinden, das nur mal so am Rande!

Kommentar von AloeVera1403 ,

Ach ja, noch zu dem Obst und Gemüse das eingeschifft werden muss: Omnivoren (ist das der richtige Plural?) sollten auch regelmäßig Obst und Gemüse essen. Das ist nicht nur son Veggi-Ding. Und durch Fleisch wird die Uwelt warscheinlich sehr viel stärker belastet, als durch die paar Kilo die wegen Vegetariern/Veganern mehr verschifft werden müssen.

Kommentar von Omnivore13 ,

Und durch Fleisch wird die Uwelt warscheinlich sehr viel stärker belastet

Ganz sicher nicht! Weil Fleisch können wir hier das ganze Jahr produzieren. gemüse nicht. Und Obst erst recht nicht.

Kommentar von Maisbaer78 ,

Fleisch können wir hier das ganze Jahr produzieren.

Stimmt, können wir, und Sigi weiß auch warum.

Sigmar Gabriel, Bundeswirtschaftsminister:

"Die deutschen Landwirte profitieren mehr als jeder Andere in Deutschland von den Sojaimporten aus Südamerika und anderswo"

Schweine grasen nicht, bilden aber das Rückgrat unserer Fleischproduktion.

Wie ist das Omni, kommt das Sojaschrot zu Fuss zu uns? Oder tragen es die selben Elfen über den Atlantik zu uns, die auch die kleinen Feldtiere vor der Futtermittelernte aus dem Feld pflücken, damit Ihnen nichts passiert? Anders als auf Feldern die mit Nahrung für vegan lebende Personen bestellt sind?

gemüse nicht. Und Obst erst recht nicht.

Grünkohl, Rotkohl, Weiskohl, Porree, Chicoree, Rüben, Kartoffeln, Äpfel, Birnen.

Alles Obst bzw. Gemüse das bequem über den Winter gelagert, sogar teilweise im Winter geerntet wird. Das machen die Leute hier zu Lande schon seit einigen hundert Jahren.

Kann man Futtergetreide im Winter ernten? Omni? Mh? kann man?

Antwort
von AloeVera1403, 38

Ich bin nur Vegetarierin, aber ich antworte jetzt mal trotzdem :P
Teils kann ich deine befürchtung nachvollziehen, allerdings sind Veganer ja eher gegen Massentierhaltung und für bewusstes Essen. Meiner Meinung nach ist es vertretbar wenn man Fleisch ais wirklich artgerechter Tierhaltung ist. Also sollte es ja soetwas sogar eher noch unterstützden. Wenn ich Menschen dazu bringe bewusster über ihr essen nachzu denken, werden viele warscheinlich denken: "lieber wenig aber dafür gutes fleisch" und zu bauern wir von dir beschrieben gehen.

Ich weiß jetzt nicht ob ichs verständlixh rübergebracht hab und ob ich keinen denkfehler gemacht hab, aber ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen oä. : )

Und sorry für sie miese Rechtschreibung, aber am handy sind tippfehler fast unvermeidlich.

Antwort
von eostre, 63

Erstens solltest du deinen erfundenen Begriff sein lassen, denn dieser impliziert, dass du nicht weißt, was im Nationalsozialismus passiert ist. 

Bauern gehen nicht pleite, weil weniger Menschen Fleisch essen, sondern weil die 2 großen discounter die preise diktieren und damit völlig kaputt machen. Auch Bäcker leiden darunter. 

Würden die Menschen wieder dazu über gehen nur sonntags Fleisch zu essen und dafür aber die angemessenen 35€ pro Kilo zu zahlen, dann wäre eine halbwegs artgerechte Haltung der Tiere möglich. 

Wer nicht raucht drückt ja auch nicht den preis für Zigaretten und wer keine tierischen Produkte konsumiert fördert auch keine intensivtierhaltung.

Der Bedarf an tierischen Produkten ist unnormal hoch, da will jeder mitmischen und verdienen. 

Antwort
von kiniro, 42

"Artgerecht ist nur die Freiheit".

Selbst beim Bio-Fleisch wird das Tier vor seiner Zeit getötet.
Etwas später als bei der Massenproduktion - aber es kann nicht bis an sein natürliches Ende leben.

Ich finde den Begriff Nazi im Zusammenhang mit Veganern extrem daneben, da es die echte Bedeutung des Wortes Nazi sehr verwässert.

Dein ganzer Text ist für mich ein einziger Rechtfertigungsversuch dafür, weiterhin tierische Produkte zu konsumieren.

Die Bauern sollten mal lieber der EU und ihren so manch hirnrissigen Regelungen die Schuld geben, anstatt gegen die Veganer zu wettern.

Antwort
von Kittylein123, 46

Sicher gibt es krasse Veganer, die mal nerven. Aber kann man denen nicht einfach aus dem Weg gehen? Muß da erst so ein bescheuerter Begriff wie hier benutzt werden? Da hat doch das eine mit dem nächsten nicht wirklich was zu tun. Toleranz ist gefragt.

Ich stelle grad um auf vegan und damit fördere ich nicht die Massentierhaltung. Ich bin bei foodsharing, komme dadurch an Lebensmittel gut ran und ernähre mich zum großen Teil davon.

Ich zwinge niemand sich so zu ernähren. Es ist meine Entscheidung.

Das Gemüse und Obst, was ich esse ist vom Markt. Wir holen es dort ab. Saisonal und regional. Also absolut umweltbewusst. Kein Plastik, wenn es vom Markt kommt. Und wird nicht weggeschmissen.

Ich kann ja die Bauern verstehen, wenn es für sie ein Problem ist. Viele denken wohl langsam um und wollen was verändern. Aber Bauer und vegan sind für mich verschiedene Baustellen. Vorher habe ich viel im Hofladen gekauft.

Antwort
von Maisbaer78, 51

Ich finde es erstaunlich, dass die meisten Fragen zum Thema vegane Ernährung und Lebensweise inzwischen von nicht-vegan lebenden Plattformmitgliedern stammen, die dann in den meisten Fällen auch eine irgendwie geartete Abwertung gegen einen Teil, oder gleich gegen alle der so lebenden Menschen, sei es durch frei erfundene Spitznamen oder Ähnliches, einfliessen lassen.

Wie nennt man denn eigentlich solche Menschen? Gibt es dafür auch einen Kunstnamen?

Denkst du eigentlich auch ähnlich über die Menschen, die keinen Zobel tragen? Immerhin könnte deren Verhalten ja das Geschäft der Züchter, die Ihre Tiere besser behandeln, verschlechtern.

Oder wie steht es mit Kleidung aus Kinderarbeit? Es soll Fabriken geben, da arbeiten die nur 10 statt 16 Stunden wie anderswo üblich. Wenn du jetzt keine Produkte aus Kinderarbeit kaufst, oder gar noch gegen Kinderarbeit aktiv wirst, schädigst du die, die Ihre Kinderarbeiter gut behandeln immens.

Was der Verzicht auf bestimmte Lebensmittel jetzt mit dem Nationalsozialismus zu tun hat, erschliesst sich mir nicht gänzlich, ich vermute mal der Wunsch nach Beleidigung ist da treibende Kraft, glücklicherweise äußerst plump in der Ausführung, wie gewöhnlich.

Regt es nicht zum Nachdenken an, das es solche provokativen Fragen, Spitznämchen und wirklich tieschürfende Fragen die gar den Verzehr männlichem Ejakulates betreffen, nicht von Seiten der vegetarisch oder vegan lebenden User gibt? Man könnte fast meinen, da will jemand etwas Öl ins ausgehende Feuer schütten.

Manchmal hat eben der, der nach Ruhe schreit, die lauteste Stimme im Saal.

Antwort
von Thomas19841984, 89

Essen ist halt zum Statussymbol geworden. Statt gegen Missstände zu demonstrieren, kann man halt vegan sein und auf dem Hintern sitzend die Welt retten und sich moralisch überlegen fühlen

Kommentar von Maisbaer78 ,

kann man halt vegan sein und auf dem Hintern sitzend die Welt retten und sich moralisch überlegen fühlen

Oder man tut gar nichts und flamed ein wenig gegen Veganer.

Boykott ist die stärkste Waffe um Produzenten zum Umdenken und Einlenken zu bewegen, denn Gewinn ist nunmal das Hauptanliegen eines jeden wirtschaftlich basierten Unternehmens. Funktioniert natürlich nur, wenn genug Leute mitziehen. Aber leider ist ja das Schnitzel auf dem Teller wichtiger als irgendwelche Prinzipien, erst recht, wenn Sie nicht die eigene Art betreffen.

Statt gegen Missstände zu demonstrieren,

Keine Woche ist es her, da wurde hier über Veganer geschimpft, die gegen Missstände demonstriert haben. Und die gleichen üblichen Verdächtigen haben dort fleissig mitgewettert.

Was wollt Ihr also? Sollen Sie die Fresse halten oder mehr demonstrieren? Was man auch tut, solang man für sich selbst entscheidet vegan zu leben, fühlt sich Jemand angegriffen. Vielleicht sollte man nicht so sehr nach dem Wort Vegan suchen, wenn einen das Thema ankotzt.

Ist wie mit dem lockeren Zahn an dem man immer mit der Zunge rumdrückt, oder? Man muss immer wieder nachsehen wie sehr die Veganer doch nerven.

Antwort
von FunnysunnyFR, 94

Bin kein Veganer, aber Bäuerin.

Hab keine Antwort, nur eine Anmerkung.

DANKE FÜR DIESE GUT FORMULIERTE FRAGE.

Ps, ich hab auch nix gegen Veganer, solange sie mich in Ruhe lassen.

Kommentar von Luki333 ,

danke für das kompliment. spürst du auch den trend, oder kannst du aus erfahrung sprechen, was den kostenfaktor angeht?

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Es ärgert mich maßlos das einerseits Fleisch aus Massentierhaltung im Supermarkt verschleudert wird, andererseits ich mich immer wieder rechfertigen muß, wenn ich Tiere zum Essen halte.

Ich denke aber nicht das der Preisdruck durch diese "Kampfveganer" entsteht.

Die gehn mir zwar auch gewaltig auf die Haarwurzeln, aber der Preisdruck, der es einem schwer macht, Tiere in kleinbäuerlcher Haltung wirtschaftlich zu halten, der kommt von der immer mehr steigenden "Ignoranz und Unwissenheit" der Massenverbraucher.

Es kann sich kein Mensch, der im Supermarkt eingeschweißte Schnitzel kauft, das Schwein dazu vorstellen. Oder wie es aufgewachsen und geschlachtet wurde. Es giebt in unser "Verstädterten" Wohlstanskonsumgesellschaft, absolut keinen Wertebezug zu Lebensmitteln mehr.

Hauptsache billig, sonst wird es nicht gekauft.

Vegane Ernärung halte ich auch für eine Art Religion, eine Wertevorstellung die Ausgelebt wird.

OK soweit. Aber wenn Kinder mit einbezogen werden, halte ich es für Grenzwertig im Bezug auf Körperverletzung.

Und diese Kampfveganer sind einfach nur Terroristen im Namen ihrer Wertevorstellung. Gegen Veganer die einfach nur ihre Wertevorstellung leben, aber andere in Ruhe lassen, werde ich nie was sagen.

Mal von Marktpreisen abgesehen.

Wenn ich jetzt hier hin schreibe, das zu Weihnachten 30 Kaninchen ihr Leben lassen werden, weil ich sie schlachte.

Oh je, was werde ich dann wieder als Herzlos und Grausam abgestempelt werden. Kann damit leben.

Kommentar von AloeVera1403 ,

Grenzt an Körperverletzung? Wenn man sich nicht ausgewogen ernährt kann es zu Nährstoffmangel oä. führe. Ja. Das ist bei anderen Ernährumgsweisen aber auch so. Dann solltest du auch sagen: "Allealleinerziehenden Mütter die dauernd Fertiggerichte für ihr Kind kochen, weil sie für etwas anderes keine Zeit haben sind für mich unverantwortlich. Ich finde das grenzt schon an Körperverletzung." Wie ich oder andere daheim kochen geht doch niemand anderenetwas an, sollange das Kind gesund ist und es ihm schmeckt. Wenn ich theoretisch ein Kind hätte und es vegan ernähren würde, düfte es bei Freunden oder wo anders halt auch essen was es will. Nur weil ich daheim vegan koche heißt das doch nicht das ich es meinem Kind aufzwinge. Und das mit dem Terroristen im Namen ihrer Wertvorstellungen ist doch auch reichlich übertrieben. Ich hab z.b. noch nie etwas von einem Veganer gehört der sich im Namen seiner Wertvorstellungen an einem öffentlichen Platz in die Luft gesprängt hat oder ähnliches. Aber falls du davon schonmal gehört hast, darfst de es gerne schreiben. Würde mich mal interessieren.

Kommentar von FunnysunnyFR ,

Es ist doch eine gute Einstellung, wenn du anderen nichts aufzwingen willst. Und wenn du deinem Kind eine Richting vorgiebst, es aber frei entscheiden darf, ob es diese annimmt oder nicht, ist doch auch OK.

Leider ist das aber nicht oft der Fall. Ich hab mich schon genug beschimpfen lassen müssen. Ich hab die Mail Texte noch da, aber es würde zu weit führen, diese hier rein zu kopieren.

Wenn die Menschen, Kampfveganer drohen, dir den Hof abzufackeln, dann sind es für mich Terroristen.

Solange alle tollerant miteinander umgehen, ist doch alles OK. Aber es giebt Auswüchse, das ist nicht normal.

Mit der Fertigfraßernärung geb ich dir übrigens 100% recht.

Mir kommt keine Maggi Fix Tüte oder Dosensuppe ins Haus. So was würde ich nicht essen, und schon gar nicht meine Kinder damit vergiften.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community