Frage von love12121, 50

Einberufene Männer auf dem Weg zur Kaserne, August 1914?

http://www.keili-online.de/images/a/ab/Mobilmachung_2.jpg

Das Foto zeigt einige Männer mit ihren Söhnen auf dem weg zur einberufung. Zwei kinder tragen eine pickelhaube (damalige Militärhelm)

Ich soll ein gespräch zwischen einem der abgebildeten väter und seinem sohn auf dem weg zur kaserne verfassen. Wie würdet ihr anfangen und was würdet ihr so schreiben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von x9flipper9, 19

Naja bedenke auf jeden Fall bei deinem Dialog, dass den Kindern damals in den Schulen schon immer eingetrichtert wurde, wie toll das Militär und wie ehrenvoll Krieg ist (Militarismus). Zuzüglich dem Nationalismus, waren denke ich schon die Kinder auf diesem Bild manipuliert worden und sehen in all dem eine verdammt tolle Sache. Sie freuen sich, Kinder von Kriegsdienenden zu sein.

Die Soldaten hatten eine extreme Kriegsfreude, weil sie in dem Krieg endlich einen Weg zur Entspannung der Lage in Europa sahen und das ganze noch durch Propaganda verstärkt wurde. Ehre und Ruhm wurden ihnen versprochen.

Ich würde Dinge einbringen, wie stolz das Kind auf seinen Vater ist und dass es eines Tages auch mal für Deutschland kämpfen möchte, dass der Vater seinem Sohn versicher er kommt heil wieder, dass das Kind fragt ob ihm der Helm steht, dass vielleicht das Kind fragt wer eigentlich der Feind ist? Dass der Vater sagt, das Kind soll auf die Familie aufpassen. Sowas halt.

Kommentar von love12121 ,

vielen vielen dank aber wer war denn eigentlich der fein des krieges, Serbien?

Kommentar von love12121 ,

feind*

Kommentar von x9flipper9 ,

Nein, Triple Entente (Großbritannien, Russland und Frankreich) gegen die Mittelmächte (Deutschland und Österreich Ungarn). 

Kommentar von love12121 ,

also wer ist denn jetzt der Feind

Kommentar von x9flipper9 ,

Pickelhaube = Deutsches Militär also war die Triple Entente der Feind.

Antwort
von Jerne79, 33

aber ich verstehe nicht sovieles über den 1. weltkrieg und der kriegsbegeisterung

Das ist hier nicht weiter von Belang. Ein Vater zieht in den Krieg und nimmt Abschlied von seinem Sohn. Du kennst sicherlich die Hintergründe des 1. Weltkriegs und dass viele kriegsbegeistert waren, weißt du offenbar auch. Der Rest ist persönlich, und das sollte man mit ein wenig Einfühlungsvermögen hinbekommen.

Kommentar von love12121 ,

ok danke:) aber kannst du mir ein paar beispiele nennen wie ich es schreiben könnte

Kommentar von Jerne79 ,

Könnte ich freilich. Werde ich aber nicht tun. Du weißt jetzt, worauf es ankommt. Da wirst du doch wohl ein bißchen Kreativität aktivieren können.

Mach dir Stichpunkte, mach ein Brainstorming, sortier deine Gedanken, dann wird das schon.

Kommentar von love12121 ,

okay.....

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