Frage von Zockerbuben, 54

Ein wenig zum nachdenkende bringende Frage?

Spielen wir ein Spiel, in welchem es um die Person X geht. Diese Person X hat eine Mauer gebaut um sich selbst zu schützten. Diese Mauer besteht aus einer völlig anderen Persönlichkeit als die Person eigentlich ist. Die Person X dachte sich, ob jemals jemand auf die Idee oder gar einen Gedanke erwägen würde das es so ist. Person X hat das Vertrauen, dass die Menschheit einen Mensch hervorbringt, welcher die Mauer zu fall bringt. Dieses Experiment spielt die Person X schon seit dem sie denken kann. Die Familie kennt die Person hinter der Mauer. Die Außenwelt nur die Mauer. Würdet ihr die Mauer aufgeben wenn ihr die Person X seid ? Würdet ihr die Mauer erweitern und warten bis das Spiel gelöst wird ? Würdet ihr die Mauer selbst für die Familie errichten ? Habt ihr den glauben in die Menschheit das es jemandem auffällt und das Spiel beendet? Oder denkt ihr dass es jemand schon unterbewusst bemerkt hat aber das für völliger Schwachsinn sei ?

Antwort
von reginarumbach, 27

die person x wird schlicht und ergreifend einsam enden, wenn sie es nicht schafft ihre mauer zu erweitern. es ist gar nicht von einreißen die rede, aber erweiterung wäre wünschenswert. x könnte eine therapie machen, um sich selbst zu helfen, so müsste sie nicht auf den 'erlöser' warten und ihre möglichkeiten würden sich um einiges vergrößern...

das problem bei solchem verhalten liegt einfach darin, dass die person x selbst den entscheidenden schritt aus dem schneckenhaus tun muss. sie kann es nicht anderen überlassen. das nennt man selbstverantwortung.

Antwort
von sirbenni1993, 30

Also ich würde versuchen mit allen mitteln sofern möglich die Mauer der anderen Person zu durchbrechen, aber nicht aufdringlich. Es wird schon einen oder mehrere Gründe haben, warum diese Person eine Mauer als Schtz errichtet hat. Vielleicht aus lauter enttäuschungen, oder vertrauensbruch... Nur die Person weiß es.

Antwort
von Nashota, 7

Hm, darauf antworte ich mal erfahrungsgemäß so: Wer der Meinung ist, sich dauerhaft hinter einer Mauer verstecken zu müssen, weil er anderen nur misstraut bzw. nur dann mal über die Mauer schaut, wenn er was will, der soll dahinter versauern.

Die Welt ist definitiv kein Ponyhof. Aber sie besteht auch nicht nur aus Menschen, die ihren Arsch zum Gesicht erklärt haben. Was ganz einfach heißen soll, dass man nicht darauf warten kann, bis es mal Menschen gibt, die dir hinter die Stirn schauen können, um zu wissen, wie es dir geht, sondern die Zauberworte heißen reden und sich anvertrauen.

Es soll nämlich tatsächlich Menschen geben, die gut sind und andere nicht verletzen.

Ich für meinen Teil pule mir nicht mehr die Finger an menschlichen Mauern blutig, nur damit die Steine wieder eingesetzt werden. Wer nicht erkennen will, dass es auch andere Menschen gibt, hat ganz einfach Pech gehabt.

Antwort
von exxonvaldez, 22

Solange du niemanden schadest,kannst du Mauern bauen soviel du willst.

Die Frage ist nur: was soll das bringen und kannst du so wirklich glücklich werden!?

Antwort
von undNichtAnders, 14

Meschen sind innerhalb der Familie meistens anders als außerhalb und das ist normal. Wir können und dürfen verschiedene Rollen, verschiedene Seiten unserer Persönlichkeit ausleben. In dem von dir beschriebenen Fall klingt es aber irgendwie extrem, vielleicht nach einer psychischen Störung, ausgelöst durch etwas außerhalb oder auch innerhalb der Mauer. Die Person scheint sich über dieses Szenario viele Gedanken zu machen, eventuell ist ihr dieser Zustand nicht (mehr) so geheuer. Dann sollte sie dem nachgehen.

Darauf zu warten, dass Leute von außerhalb diese schauspielerische Meisterleistung aufdecken, scheint mir nicht sachdienlich. Was sollte damit bewiesen werden? Dass jemand, der sich völlig verstellt, trotzdem so gute Freunde haben kann, dass diese merken, mit ihm stimmt was nicht. Das halte ich für eine zu schwere Aufgabe.

Wozu überhaupt so ein Experiment? Es ist nicht wissenschafltich, nicht statistisch gesichert, bringt also kaum sinnvolle Erkenntnisse.

Ich würde so nicht agieren wollen und würde mir, wenn ich das selber nicht anders hinbekomme, Hilfe suchen, am besten von einem Menschen, der mir nahe steht, wenn das nicht möglich ist, da fände ich Alternativen und Person X mit Sicherheit auch, denn über Einfallsreichtum verfügt er/sie auf jeden Fall.

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