Frage von laura25041999, 77

Ein weiterer Hund?

Ich habe schon seit ca. 10 Jahren einen Yorki Rüden, und möchte jetzt einen zweiten Hund. Das Problem an der Sache ist aber die, mein Hund ist nicht gerade sehr einfach. Wenn es klingelt rennt er sofort bellend an die Tür, oder er mag keine fremden Leute. Zu mir ist er total lieb, aber bei fremden ist das ganz anders. Er ist bisschen schwierig, aber trotzdem liebe ich ihn. :D Und nun zur eigentlichen Sache. Ich möchte mir jetzt ein Pomeranian Weibchen kaufen. Mein Vater meinte das dies aber keine gute Idee ist, da sie sonst auch zum "Problemhund" wird weil sie sich dann zuviel von meinen Rüden abschaut. Jetzt meine Frage: ist das möglich? Wird sie dann auch zur Kläfferin oder ist das totaler quatsch?

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 39

Hallo,

nach den Fakten deiner Frage würde ich dir von einem zweiten Hund abraten:

- Hündin und Rüde geht gar nicht, denn eine Läufigkeit muss die Hündin, um erwachsen zu werden, auf jeden Fall erleben - die Gefahr ist überaus groß, dass es bereits bei dieser ersten Läufigkeit zu einem Deckakt kommt.

- dein Yorkie lässt scheinbar jede grundlegende Erziehung vermissen, es entsteht der Eindruck, dass er der "Boss" daheim ist, und nicht du. Es steht also zu befürchten, dass er gar keine "schäbige Konkurrenz" dulden wird. Da du nicht das Sagen hast, stehst du dann auf verlorenem Posten.

- und ja, natürlich wird auch der zweite Hund kein Musterbild der Erziehung werden können, denn das Wissen über Hundeerziehung scheint dir leider zu fehlen. Die "Unarten", bzw. das Fehlverhalten deines ersten Hundes wird der zweite Hund mit Freude übernehmen.

Also keine gute Idee, du solltest dich lieber - es ist niemals zu spät dafür - mit der Erziehung deines Hundes beschäftigen.

Gutes Gelingen

Daniela

Kommentar von eggenberg1 ,

..... und sich  niemals  für eine  qualzucht  entscheiden =
Pomeranian

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 13

Dein Vater liegt absolut richtig.

Hunde lernen extrem viel und schnell voneinander. Positiv wie negativ. Ohne es böse zu meinen: wenn Du einen Hund nicht in den Griff bekommst, wirst Du mit zwei Hunden völlig überfordert sein.

Gerade das Kläffen kann sich bei zwei Hunden, die eine geschlossene Gruppe/ ein Team bilden, extrem schnell hochschaukeln. Jeder Hundehalter, der Erfahrung mit dem Thema Merhhundehaltung hat, wird Dir dazu raten, Dir niemals einen neuen Hund zu holen, bevor die erzieherischen Baustellen des Ersthundes abgearbeitet sind. Und bei Deinem Hund scheint es ja an ganz grundlegenden Dingen zu mangeln.

Außerdem kannst Du stark davon ausgehen, dass ein 10 Jahre alter Hund alles andere als erfreut sein wird, wenn Du ihm einen Zweithund und noch dazu einen Welpen vor die Nase setzt. Da ist Ärger bis hin zu Beißereien vorprogrammiert. Es gibt dazu eine erst heute gestellte Frage, in der es genau darum geht und bereits nach wenigen Wochen die Abgabe des Zweithundes im Raum steht.

Mein Rat: lass es und genieße die Zeit mit Deinem Rüden.

Antwort
von LukaUndShiba, 40

Ich halte es für eine absolut miese Idee dazu einen zweit Hund zu holen.

Und der Zwergspitz gehört zu den qualzuchten. Bist du dir dem bewusst?

Antwort
von adventuredog, 20

Ich kann dir leider auch nicht zu einem zweiten Hund raten.  Warte halt noch die Zeit ab und wenn dein Yorkie mal nicht mehr lebt, dann kauf dir deinen Traumhund (aber nicht unbedingt so einen verzwergten Modehund).

Ansonsten können neben den von deinem Vater völlig richtig genannten Problemen noch diese hier auftreten:

https://www.gutefrage.net/frage/zweithund-wieder-abgeben?foundIn=tag\_overview

und dann stehst du da mit 2 Problemen + 2 unglücklichen Hunden.....und dann??

Antwort
von Shiranam, 50

Sorry, aber deine Beschreibung klingt, als wenn dein Yorki schlecht erzogen ist und nicht auf Dich hört.

Wenn Du jetzt einen zweiten Hund dazu holst, warum sollte es mit dem besser klappen?

Ich würde Dir raten, deinem 1. Hund erst beizubringen, dass er nicht kläffend an die Tür läuft oder Aggressionen gegenüber Besuchern äußert. Wenn das geklappt hat, kannst Du Dir überlegen, ob Du noch einen 2. Hund dazuholen und erziehen möchtest.

Antwort
von Bitterkraut, 24

Dein Vater hat recht. Wer einen Hund nicht erziehen kann, wird es auch mit dem zweiten nicht hinkriegen und dann erzieht der erste Hund den zweiten. Außerdem hast du mit der Läufigkeit ein Problem, wenn du eine Hündin dazuholst.

Antwort
von MiraAnui, 6

Sorry...der erste Hund ist noch nichtmal erzogen und nun soll ein zweiter her?

Hund lernen schnell sachen von anderen Hund und meist sind es unerwünschte dinge..

erzieh erstmal den ersten Hund..

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 33

wenn man einen nicht so "einfachen" hund hat, dann sollte man sich keinen 2. hund holen.

dein vater hat recht -als erstes schauen sich hunde die fehler ab..

ausserdem ist es sehr unguenstig zu einem 10 jahre alten hund einen welpen zu holen. viele aeltere hunde finden welpen total bloede und anstrengend -sie mobben dann die kleinen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten