Frage von Hallihallo6546, 49

Ein Vorstellungsgespräch auf Englisch bezüglich Medizin Studiums?

Hallo Leute! :)

Habe einige Fragen und brauche eure Tipps bzw. eure Hilfe.

Ich habe bald ein Vorstellungsgespräch auf Englisch, da ich mich bei einer Uni im Ausland für ein Medizinstudium in Englisch beworben habe. Ich weiß nicht genau was die Leute von der Uni mir für Fragen stellen werden, aber bestimmt sowas wie

Warum willst du Medizin studieren? und Warum sollen wir dich nehmen?

Also ich bin bei Vorstellungsgesprächen immer sehr aufgeregt und eigentlich sollte das nicht so schwer sein, aber es wäre trotzdem lieb wenn jemand mir mit Rat und Tat zur Seite steht und mir hilft ausführlich auf die zwei Fragen zu antworten und wenn möglich im perfekten Englisch, da das Gespräch alles auf Englisch ist. Und wenn jemand von euch Erfahrungen dazu gesammelt hat und/oder weitere Fragen kennt welche die einem Fragen können schreibt mir das bitte.

Vielen Dank im Voraus!! :)

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Antwort
von EHECK, 21

hallo Hallihallo,

Everklever hat recht. Natürlich wirst Du nicht nur gebeten, mal eben eine Antwort auf Deine beiden Fragen herunterzuleiern, sondern man wird dazwischenfragen, mal in die eine Richtung, mal in eine andere. Alles tun, um einen Eindruck von deinen wirklichen Englischkenntissen zu bekommen.

Was Du machen kannst, ist grob Antworten zurecht zulegen, und dann auf alle möglichen Fragen gefasst zu sein zu Deiner Biographie (was hast wo und warum wie gemacht?), Deinem Umfeld und Deinen Vorstellungen. Üben kannst und solltest du natürlich.

Sicherlich auch nicht schlecht ist, wenn Du einen anerkannten Englischtest vorlegen kannst, z.B. TOEFL oder sowas.

viel Glück dabei!

EHECK

Kommentar von Hallihallo6546 ,

Ok Danke! :)

Antwort
von mychrissie, 12

Man wird Dich sicher auch fragen, ob Du schon ein Praktikum in einem Krankenhaus gemacht hast, und was für Erfahrungen Du dort gesammelt hast. Vielleicht fragt man Dich auch, nach Interesse für den Biounterricht. Vielleicht will man auch wissen, ob Du mal einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht hast.

Kleine Anekdote aus meinem Medizinstudium. Wir waren zu sechst und mussten, um unsere Bafög-Förderung weiter zu bekommen, eine Prüfung machen. Der Physiologieprofessor kam auf den Gang, wo wir alle aufgereiht saßen und fragte: "Was kostet eine Atombombe?" Ratlose Blicke. Einer meinte: "1 Million!", ein anderer "Vielleicht 500.000!", ein dritter: "5 Millionen!".

Darauf der Professor: "Genau weiß ich selbst es nicht. Aber wenn die für solchen Scheiß Geld haben, dann haben sie auch Geld für Euer Bafög!" Und wir bekamen es alle ohne weitere Fragen.

Fazit: Man muss auf alles vorbereitet sein, sogar auf vernünftige Professoren. :-)

Kommentar von Hallihallo6546 ,

Danke, das ist gut zu wissen und eine coole Story :D aber warum hast du eigentlich angefangen Medizin zu studieren? :) 

Kommentar von mychrissie ,

Ich habe nach einem Baupraktikum ein paar Semester Architektur studiert, dann durch den frühen Tod meines Vaters beeinflusst 8 Semester Medizin in Berlin und Heidelberg und dann Philosophie und Germnanistik bis zur Promotion.

Das war damals noch möglich (1958 bis 1969) ohne NC und so lange man Lust hatte.

Aber da Du offensichtlich auf Anektdoten stehst, noch eine:
Ich musste wieder mal eine Prüfung für mein Bafög ablegen. Prüfer war wieder ein (diesmal aber völlig seniler) 85-jähriger emeritierter Physiologieprofessor.

Seine erste Frage: "Was halten Sie vom Blutdruck?" Was soll man darauf antworten? Eigentlich drängte es mich zu antworten: "Blutdruck? Find ich klasse!" Mir war aber klar, dass er das sicher nicht hören wollte, also fragte ich: "Entschuldigung, Herr Professor, aber wie meinen Sie diese Frage?" Antwort: "Wer stellt hier die fragen? Sie oder ich?" Na ja, ich hab dann eben doch noch ein paar Grundkenntnisse rausgekramt und kriegte mein Bafög weiter.

Fazit: man muss auf alles vorbereitet sein, sogar auf untote Professoren, bei denen man bedauert, nicht wie Daryl Dixon eine Armbrust dabei zu haben.

Kommentar von Hallihallo6546 ,

Auch wieder eine interessante Story :)  also wenn du mir irgendwie da weiter helfen kannst, wäre das super, vll kannst du super gut Englisch und kannst ein paar Standard Antworte geben zu den zwei Fragen oben?? :)

Kommentar von mychrissie ,

Ich habe zwar mein Studium mit einer Bühnenshow für amerikanische Touristen bestritten, bei der die Scherze und die Ansagen auf englisch waren, aber ich fühle mich im Englischen nicht so 100%ig zu Hause, und glaube, dass es bei GF viele gibt, die Dir diesbezüglich besseren Rat erteilen könnten.

Ich kann mir aber vorstellen, dass Antworten, die freundlich, sachkundig und charmant rüberkommen, eine Jury mehr beeindrucken als auswendig gelerntes "perfektes" Englisch. Sprich einfach so wie Dir der Schnabel gewachsen ist, Hauptsache der Inhalt stimmt und Du kannst Deine Begeisterung für das Studium vermitteln.

Du kannst doch nicht alle nur möglichen Fragen vorausahnen, das wäre wie ein Reiseführer, von dem ich als Junge mal fantasiert habe, in dem sogar Situationen berücksichtigt waren wie: "Könnten Sie mir bitte eine Reinigungskraft in mein Hotelzimmer schicken, an meinem Fensterkreuz hat sich der Lieblingsaffe des kirkisischen Staatspräsidenten erhängt".

Antwort
von Everklever, 19

und mir hilft ausführlich auf die zwei Fragen zu antworten

Wenn du die nicht selbst beantworten kannst, bist du in dem Aufnahmegespräch an der falschen Stelle. Und im Medizinstudium erst recht.

 und wenn möglich im perfekten Englisch, da das Gespräch alles auf Englisch ist.

Willst du die Antworten dann vorlesen, oder wie?

Kommentar von Hallihallo6546 ,

Ich will doch nur paar Tipps bekommen und speziell das mir jemand auf die zwei Fragen antwortet, wie man es am besten ausdrücken kann und mehr nicht. Also beruhig dich mal ''Everklever'' und antworte pls auf meine Fragen oder kommentier gar nicht zu thx! 

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