LadyJeanny am 18.06.2009 um 22:43 Uhr
Was haltet ihr von folgender Idee? Es gibt ja nun mehr als genug junge und vllt auch ältere Autoren, die für sich keine Chancen ausrechnen zu einem großen Verlag zu kommen. Wenn sich all diese interessierten Autoren und Autorinnen (Auch gedichte und Kurzgeschichten) zu einem Verlag zusammenschließen würden, mit dem Ziel ihre Werke selbst zu verlegen mit möglichst geringen Kosten, durchsichtigen Angeboten und auch anderen Neulingen die Chance zur Veröffentlichung zu geben. Wer (Autoren wie Nichtautoren) wäre an einer solchen Idee interessiert, dass sie durchgesetzt würde. Mir ist bewusst, dass dies viel Arbeit nach sich zieht, doch ich bin selber Autorin und beabsichtige meine Werke auf diese Weise zu veröffentlichen.
Viele Autoren "helfen" sich online z.B. mit XinXii, dem Marktplatz für eigene Texte und Dokumente. Dort kann man kostenfrei seine Werke hochladen, vorstellen und verkaufen: http://www.xinxii.com

Ich glaube das Marketing ist ebenso aufwändig wie das Verlegen selbst.
LadyJeanny am 18. Juni 2009 22:46 in marketing haben schon erfahrungen, ist nicht das problem.

Gibt es dafür nicht schon genügend Netzwerke?
Aber nur zu, ein weiteres wirkt.

Es gibt auch die Möglichkeit des "Selbstverlages" ...
LadyJeanny am 18. Juni 2009 22:47 letztendlich wäre es das ja auch

Soetwas gibt es schon. Google mal nach BOD.
LadyJeanny am 18. Juni 2009 22:55 dann wird eben noch einer gegründet, etwas persönlicher.
LadyJeanny am 18. Juni 2009 23:00 ich bin grad umgekippt nachdem ich die verlagspreise gesehen habe.
Die Frage ist ja auch, ob es nicht schon genug Werke von Autoren gibt, die in keinster Weise Lesevergnügen bereiten? Wenn Autoren oft abgelehnt werden, bedeutet es natürlich nicht automatisch, dass es ein schlechtes Werk ist, aber oft genug ist es eben doch so! Reichen die vielen schlechten Bücher und Pseudoliteraten, die wir besitzen, nicht schon aus?
LadyJeanny am 18. Juni 2009 22:59 und wer sagt das diese werke nicht nachhaltig noch verbessert werden können? so realititätsbewusstes denken ist für träumer uns schreiber nicht sehr hilfreich.
Keiner streitet ab, dass sie "nachhaltig verbessert" werden können... Ob eine Verbesserung aber (immer) das Erhoffte bringt, wage ich zu bezweifeln. Realität ist übrigens was Feines, auch (oder besonders) für Schreiber....

Genau deshalb habe ich auch einen Verlag gegründet. Erst mit dem Selbstverlegen meiner eigenen Werke begonnen, nachdem ich bei einigen Verlagen mich nicht gut genug betreut gefühlt habe. Doch ich muß eines sagen, es ist mehr Arbeit als man sich da am Anfang vorstellt. Viele wollten auf den Zug am Anfangmit aufspringen, doch ich bin zum Schluß allein übrig geblieben. Denn es hapert immer am Geld. Du musst alles in Vorleistung bringen, auch bei den Druckereien. Die Gestaltung des Covers, das Buchlayout, die Beantragung div. Dinge die unumgänglich sind und und und. Foren gibt es genug die müssen auch gepflegt werden. Davon kann ich nur ein Lied singen. Verträge müssen verfasst werden das kann nur ein guter Anwalt oder Notar machen. Wie Du siehst eine Menge Arbeit. Ach und nicht zu vergessen das Marketing das in der Branche nicht leicht ist da die GROßen Dir da einen Rang ablaufen und Du keine oder kaum Chancen hast. Auch eine interessante Adresse ist. www.lulu.com das war der erste auf dem Markt, vielleicht schaust Du dort mal rein. Und wenn Du Dich entscheiden solltest mit mehreren was zusammen zu machen handle gute Verträge aus, mach alles schriftlich.