Frage von smile0902, 190

ein pferd kaufen...zu früh...?

hey ihr :D

also vorab möchte ich sagen, dass ich nur ernstgemeinte antworten annehmen werde...

es geht um meinen wunsch ein eigenes pferd zu haben... natürlich wollen das sehr viele teenies aber ich habe schon eine lange Zeit darüber nachgedacht...

ich bin zwar erst 14 und gehe auch erst in der 8. klasse aber trotzdem würde ich es unglaublich gerne versuchen!

ich möchte gerne meine eltern wenigstens dazu überreden, ein ernsthaftes gespräch mit mir führen zu können und das sie mich wirklich ernst nehmen!
mehr erwarte ich ja auch zurzeit garnicht.

über mich :
ich bin 14 jahre
gehe in die 8. klasse
habe eine kleine schwester die auch reitet
meine stiefmutter kennt sich auch ein wenig mit pferden auf und ist mit ihnen aufgewachsen.
ich lebe zwar abwechselnd bei beiden elternteilen, jedoch sind die busverbindungen nicht die schlechtesten und ich könnte jederzeit selbstständig zu meinem Pferd kommen.
und ich müsste das Pferd auf benachbarten hören unterbringen...

meine fragem an euch lauten nun :

wie kann och meine eltern davon überzeugen, mich ᗯIᖇKᒪIᑕᕼ ernst zu nehmen?

würde es theoretisch überhaupt klappen ein Pferd zu kaufen bzw. könntet ihr euch vorstellen, dass ich genug verantwortungsbewusstsein für ein pferd besitze?

was muss man bei diesem Thema noch alles beachten?

wie viel kostet ein Pferd ungefähr? (inklusive Unterkunft, Versorgung, Zubehör, der Preis für das Pferd allein usw.?)

Antwort
von FelixFoxx, 71

Ein Pferd kostet in der Anschaffung samt Zubehör ab 5000€ aufwärts. Monatlich kostet es für die Unterbringung, Hufschmied, Impfungen, etc. ca. 500€ bzw. Stallmiete plus 200-300€. Der Tierarzt kann im Fall von Krankheit oder Verletzung mehrere Tausend Euro kosten. Das ist das Geld Deiner Eltern, über das Du nicht einfach verfügen kannst!

Für ein Pferd braucht man viel Zeit, 2-3h täglich, 365 Tage im Jahr. Jetzt hast Du diese Zeit vielleicht noch, wenn Du nichts mehr mit Freunden unternehmen willst und alle anderen Hobbys wegfallen. Aber die Anforderungen in der Schule steigen mit jedem Jahr, Du musst den Abschluss schaffen, eine Ausbildung machen oder studieren, irgendwann arbeitest Du 8h am Tag, mit Pausen und Anfahrt sind das oft 10h pro Tag.

Und damit es dem Pferd wirklich gut geht, braucht man sehr gute Kenntnisse in artgerechter Haltung, Fütterung, Verhalten, Erziehung, Krankheiten, Biomechanik, etc.

Versuche, eine Reitbeteiligung zu bekommen und lerne weiterhin alles rund ums Pferd. Wenn Du dann finanziell auf eigenen Füßen stehst und immer noch genug Zeit und Lust hast, dann kaufe Dir Dein eigenes Pferd.

Antwort
von dancefloor55, 59

erstmal finde ich es gut, dass du dir Gedanken darüber machst, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, ein Pferd zu kaufen und ob du nicht eventuell doch mit 14 noch zu jung bist.

Leider finde ich aber, dass man mit 14 kaum bereit sein kann für ein eigenes Pferd. Wieso das?
Mit 14 bist du noc nicht geschäftsfähig. Das bedeutet das du dir rein rechtlich nicht einmal ein Pferd kaufen kannst, keinen Einstellvertrag ubnterschreiben kannst, keine Versicherung abschließen und daneben wird man mit 14 kaum so viel Geld auftreiben könnenn, um sich ein Pferd leisten zu können.
Deine Eltern würden also offiziell die Pferdebesitzer sein - wenn du Unsinn mit dem Pferd machst oder wegen dir irgend jmd zu Schaden kommt - dann sind deine Eltern dran und nicht du. Sie sind also auch dafür verantwortlich, wie du mit dem Pferd umgehst.
Also tragen sie die rechtliche Verantwortung, die finanzielle Veranwortung und auch die Verantwortung über die Pflege/Haltung/Umgang mit dem Pferd. Sie tragen alle Risiken - du nichts. Du hast nur deinen Spaß .
Um bereit für ein Pferd zu sein, muss man aber auch die Risiken tragen können und wollen. und am wollen scheitert es meistens bei den Eltern.
Da helfen die besten Argumente nicht (bzw. was für Argumente gibt es für deine Eltern FÜR ein Pferd - außer das sie eine glückliche Tochter haben (glücklich kannst du aber auch ohne Pferd sein).

Dazu kommt zusätzlich noch, dass 90% der jetzt 14 jährigen in 10-15 Jahren NICHT MEHR REITEN!  Hast du aber mit 14 ein Pferd bekommen, dann hast du es auch dann noch, wenn du das Interesse an den Pferden verloren hast.
Zusätzlich ändert sich dein Leben in den nächsten 10 Jahren noch sehr stark. Du hast keine Ahnung wie es ist einen  Job + einen Ehemann zu haben + einen haushalt führen musst und eventuell noch ein Kind versorgen sollst. Zeitlich hier ein PFerd unterzubringen ist kaum möglich.
Daneben weißt du auch noch nicht, ob du dir als Erwachsener überhaupt ein PFerd leisten kannst. Ewig werdne deine Eltern ja nicht6 die Kosten übernehmen. Mit einem Einstiegsgehalt ist das aber oft nicht möglich. Bzw. was ist wenn du mal schwanger wirst. Du brauchst dann einen mann der so viel verdient, dass ihr zu 3. von seinem Gehalt leben könnt + etwas ansparen könnt + zusätzlich noch genügend Geld für ein Pferd übrig ist. Also mein Mann verdient genug das wir gut davon leben können - finanziell wäre ein Pferd gerade niciht drinnen. ich habe derzeit deswegen nur eine RB . Die Besitzerin des pferdes hat auch das Problem, dass ihr Mann nicht genügeld Geld verdient. Sie arbeitet ein paar Stunden um sich das Pferd überhaupt leisten zu können. Deswegen hat sie aber zu wenig Zeit um das Pferd zu bewegen und darum braucht sie eine RB (und sicher auch das Geld das ich ihr jeden Monat überweise). Eine gute und zuverlässige RB zu finden ist aber auch nicht leicht...

Mit 14 ein Pferd bekommen finde ich nur in Ordnunng, wenn zumindest ein Elternteil selbst Pferdebgeistert ist und von den Tieren etwas versteht.  Die haben dann auch das Verständnis dich in schwierigen Lebensituationen weiterhin zu unterstützen (z.b.  bei finanziellen oder zeitlichen Engpässen). ansonsten nehmen sich die Eltern normalerweise aus der Verantwortung sobald du dein eigenes Geld verdienst. Wenn du dir dann dein Pferd nicht leisten kannst oder e szeitlich nicht hinbekommst, wirst du zu hören bekommen "dann musst du das Pferd halt verkaufen"

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Pferde, 37

wie kann och meine eltern davon überzeugen, mich ᗯIᖇKᒪIᑕᕼ ernst zu nehmen?

In der Regel gar nicht, es sei den sie haben selbst Pferde.

würde es theoretisch überhaupt klappen ein Pferd zu kaufen bzw. könntet
ihr euch vorstellen, dass ich genug verantwortungsbewusstsein für ein
pferd besitze?

Nein, am verantwortungsbewusstesein liegt es hier auch nicht, sondern am Wissen, an den Fähigkeiten und vor allem am Geld.

was muss man bei diesem Thema noch alles beachten?

Dieses Thema bis nach deiner Ausbildung und deinem geregelten Arbeitseinkommen zurückstellen und erst wieder drüber nachdenken, wenn die finanzielle Seite und die Freizeit dafür passen.

Ein Pferd kostet zwischen 2000 und 20000 (es geht auch mehr). Das ist aber nicht der Punkt - egal wieviel es zum Ankauf kostet, so sind die Unterhaltskosten doch das, was gerade jungen Menschen meist die Pferdehaltung verbietet.

Ein Pferd kostet plus/minus 500 Euro im Monat und das ist der Preis, ohne besondere Sachen wie Tierarztkosten. Eine Verletzung vom Pferd kann schnell mal bei mehreren 1000 Euro liegen - einfach mal so.

Rechne also mit 6000 bis 8000 Euro jährlich im Minimum - da Maximum wilst du nicht wissen.

Antwort
von sukueh, 32

Ich bin der Meinung, dass wenn für den Nachwuchs ein Pferd angeschafft werden sollte, müssen in erster Linie die Eltern das und die damit einhergehende Verantwortung, finanzielle und zeitliche "Belastung" WOLLEN.

Eigentlich trifft dies sogar auf die Pferdeanschaffung innerhalb einer Partnerschaft zu. Streit ist vorprogrammiert, wenn ein Pferd nur auf Wunsch eines einzelnen Familienmitglieds angeschafft wird. Der Nicht-Pferdemensch wird oft nicht nachvollziehen können, warum der Pferdebesitzer so viel Zeit und Geld in sein Hobby investiert. Akzeptiert er dies nicht, wird das Pferd wohl ständig Anlass für Diskussionen oder Streit sein.

Ähnlich ist es beim Wunsch von dir - wenn deine Eltern nicht voll hinter der Anschaffung eines Pferdes stehen und - da du ja noch minderjährig bist - auch die Verantwortung für das Pferd übernehmen müssen. Wollen sie das, steht der Anschaffung eines Pferdes meiner Meinung nach nichts im Wege. Müssen sie dazu überredet werden, steht die ganze Sache schon auf wackligen Beinen und man sollte seinen Wunsch auf die Zeit verschieben, wo man sich selbst ein Pferd finanzieren kann und auch voll geschäftsfähig ist.

Der Wunsch nach einem Pferd wird ja nicht "schlechter", wenn er nicht sofort erfüllt wird, sondern halt einfach auf einen Zeitpunkt verschoben wird, wo man es alleine entscheiden und finanzieren kann.

Meiner persönlichen Meinung nach hat die Pferdeanschaffung auch nicht viel mit "fühle mich bereit dazu" zu tun. Kenne viele, die sich "bereit" gefühlt haben und trotzdem Probleme hatten. Wichtig ist dann nur der Umgang mit solchen Dingen. Und da ist man als allein entscheidungsfähiger Erwachsener oft besser dran als jedesmal die Entscheidung anderen überlassen zu müssen, die einerseits weniger Ahnung von der Materie haben oder die Entscheidung / Verantwortung gar nicht haben wollen.

Deswegen meine Meinung, entweder wollen die Eltern auch ein Pferd, weil sie dann einen anderen "Umgang" mit Problemen versuchen werden oder man schafft sich ein Pferd erst dann an, wenn man es alleine stemmen kann (nicht nur finanziell, sondern eben auch von der geschäftlichen Seite her).

Eigentlich gibt es dann für den Kauf eines Pferdes nur ein Argument: Derjenige, der den Spaß berappen muss und die Verantwortung zu tragen hat, sagt: "ich WILL..." - egal, ob das Pferd jetzt für sich selbst oder den Nachwuchs angeschafft wird ..... Fehlt dieses "ich will", sollte man sich meiner Meinung nach überhaupt kein Tier anschaffen.

Expertenantwort
von Baroque, Community-Experte für Pferde, 25

Schau mal einfach auf die Webseiten der Ställe in Deiner Umgebung. Darauf findest oft die Preise für Vollpension in der Gegend angegeben. Auch wenn der Stall, wo Du einstellen würdest, keine Angaben hat oder keine Webseiten, findest im Internet vergleichbare Angebote.

Dazu addierst mal pi mal Daumen 200 Euro pro Monat für so Sachen wie Hufe machen, Zähne behandeln, impfen, Entwurmung, Ausrüstung, Mineralfutter, Versicherungen, ... wir haben das bereits hunderte Male vorgerechnet und so übern Daumen passen die 200 Euro immer. Da sind noch KEINE Kosten für Erkrankungen oder Verletzungen dabei, weil die sind nicht kalkulierbar. Meine Pferde hatten jetzt die letzten Jahre null Tierarztkosten für sowas, dafür war schon was dabei, wo in einem halben Jahr ein beinahe fünfstelliger Betrag anfiel in Summe: Klinikaufenthalt, Nachbehandlung zuhause, Medikamente, öfter Sattler, bis er wieder auf dem Stand war, der quasi sein Normalzustand ist, das läppert sich ...

Interessant sind aber die Startkosten. Es heißt immer, das ausgeschriebene Pferd kostet xy und Ausrüstung bringt es mit. ABER, man muss sich mal überlegen, wann Pferde verkauft werden, dann weiß man auch, warum man die Ausrüstung zu 99% vergessen kann: Wenn der Vorbesitzer finanziell überfordert ist. Dann aber wird er den Sattler länger nimmer zum Anpassen da gehabt haben, denn auch die Anpassung kostet, er wird versucht haben, die 200 Euro monatliche Nebenkosten so weit wie möglich runter zu fahren, um das Tier nicht hergeben zu müssen. Entsprechend ist die Frage, ob es mit einer Anpassung getan ist oder ob es einen neuen Sattel braucht. Auch bringt der Verkauf von Sattel und Pferd einzeln viel mehr Geld als wenn man Pferd mit Sattel ausschreibt. Wenn der also wirklich noch gut ist, wird er einzeln verkauft, nur ein Sattel, der nahe an seinem Lebensende ist, wird einfach mitgegeben. Wenn jemand ein anderes Pferd möchte, wird er einen noch guten Sattel behalten, bis klar ist, ob er dem nächsten Pferd passt und dann auch einzeln verkaufen. Gewerbliche Verkäufer geben eh nur mit, was wirklich "aufgebraucht" ist, denn die haben ständig neue Pferde und je mehr Sättel sie da haben, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass einer für den Beritt passt. Für eine komplette Ausrüstung mit einem immer wieder gut anpassbaren Sattel inkl. Gurt, Unterlage(n) und Steigbügel samt Riemen, einem Zaum, der ordentlich passt, Zügeln, die vernünftig in der Hand liegen und gutes Reiten nicht verhindern, ... musst schon 3.000 Euro rechnen. Auch für's alte Pferd, das selbst gar nicht mehr so viel kostet.

Grade vor dem Kostenhintergrund wäre mir schon in meiner Kindheit, als zu DM-Zeiten die Wirtschaft boomte, sich jede Familie mit einem Verdiener selbstverständlich ein Haus bauen konnte, nie eingefallen, meine Familie dazu zu bringen, mir dieses teure Hobby zu finanzieren, denn das zwingt zum sparen. Vielleicht muss man nur auf was verzichten, was eigentlich Luxus ist. Aber den Luxus verdient man sich selbst mit seiner eigenen Arbeit und jeder sollte von seinem hart verdienten Geld sich das gönnen können, was er sich gönnen möchte. Da finde ich es vermessen, so viel abgreifen zu wollen. Entsprechend habe ich gewartet, bis ich sesshaft und finanziell unabhängig war und mich dann für mein Pferd entschieden. Ich hatte zu dem Zeitpunkt immerhin schon 27 Jahre Erfahrung mit Pferden und manche Themen musste ich dennoch neu lernen, weil genau so ein Fall in 27 Jahren mit viel Pferdekontakt noch nicht vorgekommen war. Wieviel mehr ist es bei jemandem, dessen Erfahrung sehr viel kürzer sein muss, weil er noch gar keine 27 Lebensjahre hat?

Dann ist die Sache, dass Du zum einen rein rechtlich und zum anderen, weil Du nicht über Deine eigenen finanziellen Mittel entscheiden kannst, keine Entscheidungen treffen kannst. Möglicherweise fängt das schon bei der Frage an, warum den teureren Sattel nehmen, der mehr Möglichkeiten bietet, Dir über eine lange Zeit, Deinem Pferd über eine lange Zeit zu passen. Und es endet definitiv bei der Entscheidung über das Lebensende des Pferdes. Natürlich würden die finanziell abhängigen Pferdebesitzer auch die teuerste Behandlung für ihr liebes Tier gerne haben - aber können das die Eltern reell zahlen oder müssen sie sagen geht leider nicht, wir müssen das Tier erlösen? Daran hab ich schon Familien zerbrechen sehen.

Deshalb wird mein Plädoyer immer sein, abzuwarten, bis man auf eigenen Füßen steht und vor allem auch sesshaft ist.

Antwort
von LyciaKarma, 74

Wieso keine Reitbeteiligung? 

Was kannst du? Worüber hast du dich informiert? Was kannst du dem Pferd bieten?

Ein Pferd (solide ausgebildetes Freizeitpferd) kriegst du so ab 3.000€, dazu die Ausrüstung, nochmal mindestens 3.000€, wenn du zb einen neuen Sattel brauchst. 

Monatliche Kosten sind Stall + 200€, grob gesagt. 

Expertenantwort
von Dahika, Community-Experte für Pferde, 34

Wieso meinen Teenies und viele andere, dass Ernstnehmen gleich Wunscherfüllung ist? Ich als Eltern würde dich ernsthaft anhören und dann Nein sagen. Du bist 14 und damit zu jung.

Kommentar von janaTre ,

denkst du Erwachsene sind immer zuverlässiger als Pferdehalter? Es gibt viele , bei denen die Pferde schlechter aufgehoben sind als bei 14-jährigen! Wo siehst du denn das Problem? Ich finde wenn man das wirklich ernst meint dann ist man für nichts zu jung!

Kommentar von sukueh ,

Ein minderjähriger "Pferdehalter" braucht immer die Unterstützung der Eltern, die letztlich auch die Verantwortung für das Pferd haben. Insofern müssen die Eltern auch bereit sein, diese Verantwortung zu übernehmen. Sind sie das nicht/wollen sie das nicht, "leidet" letztlich das Pferd darunter.

Insofern ist ein Pferd für den Nachwuchs zu kaufen, eine Entscheidung, die die Eltern von sich aus treffen sollten und nicht eine, zu der sie überredet (oder erpresst) worden sind.

Kommentar von dancefloor55 ,

Wo siehst du denn das Problem? Ich finde wenn man das wirklich ernst meint dann ist man für nichts zu jung!

Wo das Problem ist? Die Eltern tragen die komplette Verantwortung. Blöd nur wenn die Eltern das nicht wollen, sie es aber müssen da das Kind rein rechtlich das einfach nicht  und finanziell sich auch das pferd einfach nicht leisten kann
Die Eltern bestimmen über das Leben des Pferdes - wenn sie Geld sparen wollen kommt es in einem schlechten Stall - egal ob das Pferd hier gut versrogt wird oder nicht, hauptsache billig. Da kann die Tochter noch so dagegen sein - sie bezahlt den Stall nicht, ihr gehört rechtlich das Pferd nicht. Sie hat also Pech gehabt, die Eltern bestimmen.
Auch bestimmen die Eltern wann und wie oft sie zum Pferd darf. Bei schlechten Noten darf sie eventuell ein paar Wochen zur Strafe nicht zum Pferd - ob das Pferd dann darunter leidet wird Eltern, die eigentlich eh kein Pferd wollten, eher egal sein.

eine 14 jährige kann es ernst meinen wie sie will - sie wird immer von ihren Eltern abhängig sein. Und genau das ist das Problem!

Antwort
von Dackodil, 56

Du möchtest es also versuchen.

Und wenn der Versuch schiefgeht?

Ein Pferd sollte kein Versuchstier sein.

Antwort
von Nuti12, 13

Hallo erstmal!

Also ich habe "mein" erstes Pferd mit 10 bekommen, aber nur weil meine Mutter auch reitet und schon immer den Wunsch nach einem eigenen Pferd hatte! Mittlerweile ist es aber auch zu zweit schon echt viel Arbeit. Gerade jetzt ist es auch sehr teuer, da mein Pferd oft und lange krank ist..

Insgesamt finde ich dich nicht zu  jung und deine Argumente sowie die Möglichkeiten sind sehr gut und verständlich, aber an deiner Stelle würde ich nur ein Pferd kaufen, wenn du mindestens 4x die Woche (hängt vom Charakter und Bewegungsdrang des Pferdes ab) Zeit hast. Außerdem würde ich mir im Vorraus jemanden suchen (zb Reitbeteiligung) der sich auch noch um das Pferd kümmert. Und (je nach Charakter des Pferdes und deinen Reitkünsten) ich würde mir einen Reitlehrer suchen um zumindest am Anfang etwas Unterstützung zu haben..

 Aber wer soll das Pferd im Ernstfall bezahlen??? Ich kann nachts kaum schlafen, da ich immer Angst habe dass mein Pferd ernsthaft krank wird und ich den Tierarzt nicht bezahlen kann, denn der kann sehr teuer werden...

Wenn du dich dafür entscheidest ein Pferd zu kaufen, würde ich den Vertrag von einem Anwalt prüfen lassen und das Pferd (mit Mitreiterversicherung, falls etwas passiert) probereiten!

Ich hoffe ich konnte dir helfen!!!

Antwort
von miriamkelzer, 71

Ich (20) habe zwei reitbeiligungen und da bin ich auch froh drüber. Wie oft die beiden plötzlich krank wurden und die Besitzerin Unmengen an arztkosten bezahlen musste. Ganz ehrlich diese Kosten möchte ich nicht tragen (kann ich auch nicht und ich möchte bei sowas auch nicht auf den Taschen meiner Eltern liegen). Aber nicht nur das Geld spielt eine Rolle. Ich habe einen von den beiden komplett zur Verfügung bekommen und die Besitzerin macht ihn nur, wenn ich keine Zeit habe, doch nun studiere ich und hätte gar keine Zeit jeden Tag zum Pferd zu fahren. Ich genieße es zwei tolle Pferde zu haben, aber halt nicht die 100%ige Verantwortung übernehmen zu müssen und die Besitzerin freut sich über meine Unterstützung.

Antwort
von Su0204, 37

Also ein Pferd kriegt man ab ca 3000€, und ich finde nicht das man mit 14 zu jung ist solange man die nötige Selbstständigkeit mitbringt. Du solltest bevor du mit deinen Eltern sprichst erst alles gut vorbereiten, also Kostentabelle(das ist pro Monat Min. 300-400€), Buslinien, etc. Wenn deine Eltern sagen das du noch zu jung oder unerfahren bist, dann schlag doch erst mal eine RB vor. Da könnt ihr alle sehen wie es so läuft

Antwort
von Secretstory2015, 61

Letztlich ist ein Pferd sehr teuer. Du kannst für die Anschaffung ca. 3000-4000€ rechnen. Dazu bist Du mit Zubehör bei weiteren ca. 500€ (wenn nicht sogar mehr, man muss ja auch den Sattler bedenken!). Futterkoste, Stallmiete und (Bar-)Hufbearbeiter kosten Dich etwa 650€ monatlich.

Okay, zugegeben, wenn Deine Eltern einen guten Job haben, ist das machbar. Aber was passiert, wenn Dein Pferd krank wird? Das kann schneller passieren, als man so denkt, und das geht dann ganz schön ins Geld (OP-Kosten und Klinikaufenthalt sind meist mindestens 3000€!).

Ein Pferd benötigt Zuneigung, Bewegung, Beschäftigung. In der 8. Klasse geht der härtere Schulstoff gerade los, Du wirst bald viel lernen müssen. Ein Pferd zu haben bedeutet, dass man täglich in den Stall muss. Nicht 2x in der Woche. Das Pferd gehört geputzt, bewegt und beschäftigt.

Ist es nicht besser, wenn Du Dir erstmal eine Reitbeteiligung suchst? Da spart ihr viel Geld mit, und Du kannst trotzdem viel Spaß haben.

Antwort
von dogmama, 69
Antwort
von Kito101, 79

Anschaffung 3000

Zubehör 500

Unterhalt/Tierarzt etc. 600/Monat = 7200/Jahr

Kommentar von cookie454 ,

15 .000 kommt eher hin :)

Antwort
von cookie454, 34

Schau dir mal das neue video von annika hansen an :)

Antwort
von Ree83, 56

Nimm es mal als Auto...warum kaufen wenn man es mieten oder leasen kann?
Ein Pferd kann verdammt teuer werden, grade wenn es krank wird.
Ich bin ehemaliger Reiter, dieses Hobby war sehr teuer.
Hatte aber nie ein eigenes Pferd, nur eine Beteiligung.
Stell dir mal vor DEIN Pferd wird krank, die OP kostet 3000-5000€? Woher nimmst du das Geld mit 14?

Kommentar von miriamkelzer ,

Kann ich ein Lied von singen. Meine rb hat sich verletzt und trotz abgeschlossener Versicherung übernimmt diese die op nicht, da diese Art der op nicht in den Katalog passte. Ende vom Lied: mehrere tausend Euro klinikkosten und nochmal hunderte Euro Tierarztkosten und natürlich ein krankes Pferd seit nun ca 3 Monaten. Ganz ehrlich ich bin froh, dass es "nur" meine reitbeteiligung ist und nicht mein eigenes

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