carsten75 am 07.02.2008 um 18:02 Uhr
da meine Verlobte nicht Haftpflichtversichert ist, möchte ich uns beide in einer Familienversicherung zusammenfassen. Habe nun zwei Angebote meiner Versicherung zugesand bekommen. Der Hauptunterschied liegt in der Versicherungshöhe 3Mio. oder 10Mio., welches ist ratsamer(?). Desweiteren ist bei der teureren noch eine Ausfalldeckung dabei, was versteht man darunter(?). Was ist eure Erfahrung, reicht ein Minimum an Versicherungsschutz, oder doch besser den exclusiv Vertrag wählen.
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Der Vertrag mit der höheren Versicherungssumme ist nur unwesentlich höher und ist vorzuziehen. Ihr beide braucht aber nicht jeder eine für sich, weil ihr verlobt seid (und selbst wenn ihr nur eheänlich zusammen wohnen würdet) reicht ein Vertrag für beide. Ohne Mehrkosten.

naja, wenn ich jetzt den Versicherungsfachmann raushängen lasse, denn könnte ich ein Horrorszenario von 10 und mehr Millionen euro aufzeichen...in der Regel sind aber PHV-Schäden wesentlich weiter unten angesiedelt..die 3 Mio-Deckung ist völlig ausreichend und zu Ausfalldeckung ein kopierter Link:
Einschluss Forderungsaufälle
Wenn Sie selbst geschädigt werden... Sie werden von einem Radfahrer angefahren oder von einem Hund gebissen - Sekunden mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen, auch in finanzieller Hinsicht. Denn wenn Ihr "Gegner" weder eine Privat- Haftpflicht- Versicherung hat - in Deutschland immerhin jeder Dritte - noch ein ausreichend vorhandenes Privatvermögen, müssen Sie den Schaden, der Ihnen selbst entstanden ist, aus eigener Tasche zahlen. Hiervor können Sie sich mit einer Forderungsausfall- Versicherung schützen, die bei Schäden i.d.R. ab 2.500 EUR (je Versicherer verschieden)einen finanziellen Ausgleich bietet.
Hinweis: Die meisten Versicherer leisten erst, wenn die versicherte Person einen rechtskräftigen, vollstreckbaren Titel gegen den Schädiger erwirkt hat und eine Zwangsvollstreckung aus diesem Titel erfolglos geblieben ist.
carsten75 am 7. Februar 2008 18:12 Danke für die Erklärung der Ausfalldeckung, jetzt hab ich dieses Fachchinesisch verstanden. Hast mir weitergeholfen, D.H.
andreas48 am 7. Februar 2008 21:04 Bitte ud gern geschehen
Robert seb. Grafetstetter am 9. Februar 2008 23:46 Eine Versicherungssumme von 3 Mio Euro ist vollkommen ausreichend? Siehe http://www.map-report.de/haftpfl.htm
Es handelt sich hier um eine Verbraucherfalle erster Ordnung und bei dem Tip zu den 3 Mio um eine klassische Fehlberatung.
lg. justii

Es braucht kein Familienversicherung. Du brauchst nur bei der bestehenden Versicherung, deine Verlobte nachtragen zu lassen. Dann ist sie mitverischert. Allerdings und das ist auch richtig so, sind gegenseitige Schadensersatzansprüche ausgeschlossen. Dies geht auch bei Neuabschluss.
Wegen dem geringen Preisunterschied würde ich zu 10 Mio € Deckungssumme raten.
Robert seb. Grafetstetter am 10. Februar 2008 00:09 Ich stimme hier absolut zu.
Ich gehe davon aus, daß es sich bei der von Dir genannten Versicherung um einen der Haftpflicht-Leistungssieger von Stiftung-Warentest (mit drei Buchstaben) handelt.
Über ausgewählte Berater ist der Versicherungsschutz mit 10 Mio. Euro Versicherungssumme mit bis zu 40% Rabatt möglich. Damit sind 10 Mio. sogar noch günstiger als die 3 Mio....
Es ist also gar keine Frage, für welchen Schutz Du Dich entscheiden solltest.
lg. justii

Also wenn ich zuammenrechne, was ich früher an Privathaftpflichtprämie bezahlt hatte, und wieviel Schaden meine Famile und ich angerichtet hatten, dann wäre es billiger gekommen, die Versicherung bleibenzulassen und die Brillenreparatur selber zu bezahlen (hatte mich draufgesetzt, Versicherung zahlte erst nach langem HickHack). Wir haben sie gekündigt.
Edgar Niklaus am 7. Februar 2008 18:13 Eine Privathaftpflichtversicherung ist die wichtiges aller Versicherungen. Die Kosten dafür sind so gering, dass es sich nicht lohnt darüber nachzudenken.
linuxopa am 7. Februar 2008 18:21 Seltsam, in 22 Jahren Ehe und mit 2 Kindern gab es 3 Schadensfälle, davon wurden 2 von der Versicherung bezahlt und einer abgelehnt (Außenlampe mit Leiter demoliert, und da ich Miteigentümer in der Hausgemeinschaft war, Eigenschaden).
Wenn man sich normal verhält und nicht allzu schusselig ist, ist die Versicherung völlig überflüssig.
Mathias Schulz am 9. Februar 2008 11:57 Ich denke bei der Haftpflichtversicherung ist es wohl die einzige Versicherung bei der Dir sogar jeder Verbraucherschützer widersprechen würde.
Die Haftpflichtversicherung ist wirklich eine der empfehlenswertesten Versicherungen überhaupt. Warum? Nun die Frage nach dem 3 Millionen oder 10 Millionen zeigt es ja schon. Denn soviel würde eine Versicherung in einem extremen Schadensfall zahlen. Und was kostet eine Haftpflichtversicherung? Es lohnt sich möglicherweise folgende Webseite durchzulesen: http://www.versicherung-en-versichern.de/haftpflicht-versicherung-en.html
Auf der Website kann man auch Online Haftpflichtversicherungen vergleichen
Die Haftpflichtversicherung ist wirklich eine der empfehlenswertesten Versicherungen überhaupt. Warum? Nun die Frage nach dem 3 Millionen oder 10 Millionen zeigt es ja schon. Denn soviel würde eine Versicherung in einem extremen Schadensfall zahlen. Und was kostet eine Haftpflichtversicherung? Es lohnt sich möglicherweise folgende Webseite durchzulesen: http://www.versicherung-en-versichern.de/haftpflicht-versicherung-en.html
Auf der Website kann man auch Online Haftpflichtversicherungen vergleichen

Ich gehe davon aus, daß es sich bei der von Dir genannten Versicherung um einen der Haftpflicht-Leistungssieger von Stiftung-Warentest (mit drei Buchstaben) handelt.
Über ausgewählte Berater ist der Versicherungsschutz mit 10 Mio. Euro Versicherungssumme mit bis zu 40% Rabatt möglich. Damit sind 10 Mio. sogar noch günstiger als die 3 Mio....
Es ist also gar keine Frage, für welchen Schutz Du Dich entscheiden solltest.
lg. justii