Frage von ChristinaTeru, 97

Ein paar Fragen zur Jugendklinik (Eure Erfahrungen)?

Ich habe ein paar Fragen zur Jugendklinik (wenn man Freiwillig hingeht und nicht Lebens gefährdet ist). Natürlich ist mir bewusst, dass es bei jeder Klinik anders ist, deswegen würde ich gerne wissen, wie es bei euch war. Also hier die Fragen:

  1. Durftet ihr Handy und/oder Laptop mitnehmen?

  2. Wie lange durftet ihr Schlafen?

  3. Gab es bei euch eine Mensa, oder durftet ihr in eurem Zimmer essen?

  4. Gab es auch Einzelzimmer?

  5. Was ist, wenn man irgendetwas braucht (z.B Shampoo), darf man sich das dann kaufen gehen?

Würde mich über ein paar Erfahrungen freuen :)

Antwort
von Psychojf, 20

Durftet ihr Handy und/oder Laptop mitnehmen? Handys durfte man nur im Ausgang benutzen und Laptops waren garnicht erlaubt.

Wie lange durftet ihr Schlafen? Während der Woche bis 7:30 Uhr und am Wochenende bis spätestens 8:45 Uhr.

Gab es bei euch eine Mensa, oder durftet ihr in eurem Zimmer essen? Alle mussten zusammen an einem Tisch essen und warten bis das Besteck gezählt wurde.

Gab es auch Einzelzimmer?Es gab eins und dort kamen meistens die Fixierten hin oder Personen mit ausgeprägter Aggression.

Was ist, wenn man irgendetwas braucht (z.B Shampoo), darf man sich das dann kaufen gehen? Das bringt man von Zuhause mit und wenn es leer geht, kann man sich neues im Ausgang kaufen.

Grüße JF

Antwort
von summersweden, 21

Also Laptop und so durften wir nicht mitnehmen. Aber das vermisst du auch nicht wirklich. Das Handy mussten wir abgeben und dann gab es Handyzeiten (insgesamt eineinhalb Stunden am Tag, am Wochenende länger), wo wir es verwenden durften. Aber auch das vermisst man nach einer Weile nicht mehr. Die meisten fanden es sogar fein, kein Handy zu haben. In der Handyzeit mussten wir sowieso im Zimmer sein und wenn man mit den anderen zusammen war, hat man sich voll auf die konzentrieren können.

Bei uns wurde nichts mit ausschlafen. Um halb acht gab es Frühstück und da mussten wir alle anwesend sein. Abends mussten wir um halb elf das Licht ausmachen (das heißt nicht, dass wir dann geschlafen haben). Am Wochenende gab es dann andere Regeln, aber länger als bis um 10 konnte man auch nicht schlafen.

Bei uns gab es ein Speisesaal (wir waren auch nur 10 Leute + 2 Pfleger), wo wir immer gegessen haben. Im Zimmer durften wir nur Kleinigkeiten wie Müsliriegel und so essen, halt was wir von Zuhause so bekamen. 

Es gab nur Doppelzimmer, was gerade am Anfang sehr praktisch war, weil man einfach bei Fragen sich an den Mitbewohner wenden konnte. Das einzige Einzelzimmer war das Krisenzimmer, der Name sagt alles, und da will keiner freiwillig rein.

Grundsätzlich mussten wir alles dabei haben, was wir so brauchen. Aber wenn etwas gefehlt hat, hat man es entweder vom Krankenhaus bekommen und jemand hat es nachbringen müssen. Es gab auch einen Kiosk, und wer Ausgang hatte (also wem die Ärzte vertrauten), durfte pro Tag für eine bestimmte Zeit allein die Station verlassen. Das reichte von 15 min auf dem Klinikgelände, was gerade für einen Gang zum Kiosk reichte, bis zeitlich und örtlich unbegrenzt (dann durfte man auf Absprache auch zwei Stunden in die Stadt). Gerade wenn man freiwillig dort ist, darf man die Station auf Rücksprache mit dem Personal für solche Sachen schnell verlassen. 

Eigentlich ist das ganze eine Mischung aus Feriencamp und WG, nur das ständig Ärzte rumrennen. Es ist bei weitem nicht so schlimm, wie man es sich vorstellt. Und der beste Tipp, den ich dir geben kann, ist einfach kooperativ zu sein. Klar gefällt dir dort nicht alles, aber wenn man kooperativ ist, sind sie es auch, und man kann Kompromisse mit ihnen eingehen, wodurch man es eigentlich ganz bequem dort hat. Und wenn du noch Fragen hast, kannst du mich einfach fragen.

Antwort
von kruemelchen05, 33

Hallo:) Bei mir war das so:

1. Einen Laptop durfte ich nicht mit nehmen, mein Handy schon. Das Handy durfte allerdings nur Abends so für ca. 2 Stunden an sein.

2. Für gewöhnlich durften wir so bis um 9 Uhr schlafen, es gab aber auch ausnahmen wie z.B am Wochenende oder wenn bestimmte Sachen gemacht wurde die recht früh stad gefunden haben.

3. Bei uns gab es eine art Mensa wo wir immer gemeinsam gegessen haben.

4. Einzelzimmer gab es (bei mir auf der Station, was mit den anderen ist weiß ich leider nicht) nicht. Es waren immer 2-3er Zimmer.

5. Wenn man etwas kaufen wollte dann musste man das in der Zeit machen wo man raus durfte. Also wir hatten feste Zeiten wann man raus durfte und für wie lange. Wenn man wieder da war musste man zeigen was man gekauft hat inklusive dem Kassenbon. 

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen und wünsche dir alles gute:)

Antwort
von xemily, 15

Was ich hier von den anderen so lese hört sich ja ganz locker an ,bei mir war das irgendwie nicht so..

Laptops durften gar nicht mitgebracht werden , Handy's mussten abgegeben werden ,durften aber im vorher abgesprochenen Ausgang (max. 30min pro Tag) mitgenommen werden.

Nachtruhe war ab 9 , am Wochenende durften die Pfleger entscheiden (meistens ab 10) Aufstehen um 7 auch am Wochenende.

Essen war im Zimmer komplett verboten, wir waren 3 Gruppen (5-7 pro Gruppe) auf Station ,und alle Gruppenmitglieder mussten gemeinsam in ihrem Gruppenraum essen. Mitgebrachte Süßigkeiten wurden im Gruppenraum im Schrank eingeschlossen und man durfte sich nach dem Mittagessen etwas raus nehmen ,der Gruppenraum durfte nur zu Therapien oder zum Toilettengang verlassen werden. Betreten von anderen Gruppenräumen oder Zimmern war verboten.

Gab nur Doppelzimmer (3 mit Kameraüberwachung)

Shampoo ,etc. musste mitgebracht werden ,ansonsten gibt's das vom Krankenhaus.

Antwort
von Indivia, 9

Ich lann dir nur von einer Erwachsenen Klinik berichten:

zu

1.) Ja durften wir, Laptop alllerdings nur im Gemeinschaftsreum nutzen

2.)Wurden um 7.15 geweckt, am We durfte mana uch mallänger schlafen.

3.) Weder noch, gegessen wurde im Gemeinschaftsraum, wir hatten Tbaletts die nahm man sich aus dem Wagen und stellte sie später auhc zurück.

Da Uniklinik gab es auch eine Mensa ,allerdings war das Freizeit wenn man da essen ging.

4.) Nur auf der privaten Station. bei uns gab es 2-4 Bett Zimmer. Die Klinik ist jetzt imUmbau bald soll es nur noch 2 Bettzimmer geben.

5.) Meist haben die Kliniken auch einiges da, aber ja wir durften auch raus und es uns kaufen.

Antwort
von einfachichseinn, 21

Bei mir gab es keine Einzelzimmer.

Handys mussten nur während der Therapie abgegeben werden.

Wir wurden alle um 7 geweckt. Frühstück war um 7.15.

Es gab feste Uhrzeiten zum essen, diese mussten eingehalten werden. Alleine auf dem Zimmer durfte niemand essen. Es gab aber auch ein Café, wo wir noch etwas hätten essen können. Außerdem wurde immer mal wieder Pizza auf der Station bestellt.

Wir durften immer mal wieder in die Stadt fahren, allerdings musste das dann mit einem Therapeuten der Station und einem anwesenden des Pflegepersonals abgesprochen werden.

Kommentar von Neutralis ,

Ich glaube wir waren in der Gleichen.

Kommentar von einfachichseinn ,

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir das nicht waren. Aber daran lässt sich erkennen, dass ich wirklich richtig liege, wenn ich sage, dass die Kliniken einen sehr sehr ähnlichen Ablauf haben.

Antwort
von FelinasDemons, 50

Handys etc mussten bei uns angegeben werden,damit man sich ausschließlich auf die Therapie konzentrieren kann.Um halb 11 mussten wir schlafen gehen und um spätestens 7 Uhr morgens aufstehen.

Wir mussten alle zusammen im Speisesaal essen und zwar pünklich um halb 1

Es gab Einzel und Doppelzimmer. Bei den Einzelzimmern musste man sich mit dem Nachbar das Bad teilen.

Du konntest unter der Woche zwei Tagesausgänge beantragen. Am Wochenende gabs nochmals zwei Tagesausgänge die du beantragen konntest oder eine Nacht zu Hause schlafen.

Ich hoffe meine Antwort war hilfreich und viel Glück in der Klinik. Es ist nur so schlimm,wie man denkt;)

Kommentar von FelinasDemons ,

*Es ist NIE so schlimm,wie man denkt

Antwort
von WastedYout, 13

Ich kenne wenn der da freiwillig reingegangen ist und der fand es so schlimm das er sich selbst entlassen hat (konnte er ja da er freiwillig reingegangen ist). Vielleicht ist es auch interessant das es ihm danach noch schlechter ging durch die Antidepressiver die er dort nehmen musste und die andren die dort waren.

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