Frage von Manuel353, 71

Ein Nachbar ist arbeitslos, hat schon jede Menge Bewerbungen abgeschickt. Was tun?

Ein Nachbar (Betonbauer) hat schon jede Menge Bewerbungen abgeschickt, bekommt aber nur Absagen. Bei manchen Firmen wo er sich beworben hat wurden ein paar Wochen später Flüchtlinge angestellt. Er ist nicht Ausländerfeindlich aber er meinte das es ziemlich sinnlos wäre sich weiter zu bewerben und bei jeder Absage einen Schlag in die Magengrube zu bekommen. Weil er keinen Hintergrund als Flüchtling hätte wär es unwahrscheinlich das er nochmal einen Job bekommt. Um sich selbstständig zu machen hat er nicht genug Geld. Was soll er jetzt tun hat jemand eine gute Idee?

Zu den Fragen bzw. Antworten ergänze ich nun meine Frage.

Mein Nachbar ist Betonbauer und gute 30 Jahre alt. Er hat leider ein Rückenproblem wodurch er leider nur noch arbeiten machen kann bei denen er sein Rücken nicht zu sehr belastet. 

Er hat sich fortgebildet um einen Job zu finden der mit seinem alten Beruf verwandt ist, z.b. Baustoffhändler oder Baustoffhersteller. Als Ihm klar wurde das er aufgrund seiner Fortbildung keinen Job findet hat er sich als Arbeiter im Niedriglohnsektor beworben z.b. Security oder Taxifahrer, doch auch hier hagelte es Absagen. Falls jemand auf die Idee kommen sollte sich überregional zu bewerben, diese Idee hatte er schon nach der hundertsten Bewerbung.

Selbst wenn sein Lebenslauf niemanden vom Hocker reißt, was soll's, es gibt schließlich auch Leute die andere Probleme haben z.b. waren manche Leute im Knast. Haben die dann wegen einer Jugendsünde keine Zukunft mehr.

Oder manche Leute bekommen keinen Führerschein mehr, aus den unterschiedlichsten Gründen.

Was ist mit Leuten die wie mein Nachbar krank sind? Es gibt auch Leute die körperlich gesund sind aber einen optischen Makel haben z.b. Leute mit Brandverletzungen im Gesicht. Oder Leute die ein psychisches Problem haben.

Nicht zu vergessen sind die Leute die über 50 sind.

Haben all diese Leute keine Zukunft mehr?

Antwort
von TheAllisons, 53

Weiterbewerben, nicht aufgeben, und sich beim Arbeitsamt anmelden usw.

Kommentar von NoAnderstand ,

wichtiger Hinweis: beim AA angemeldet bleiben, sonst fehlen ihm später mal Monate zu seiner Rente

>leider erfährt man das idR erst, wenn es soweit ist.

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