Frage von Herzenslogiker, 315

Ein liebender Gott und gleichzeitig ewige Verdammnis?

Mich würde interessieren, ob Ihr Euch einen Gott - der die ewig verzeihende Liebe, selbstlos und bedingungslos ist - vorstellen könnt, der gleichzeitig einen Menschen in die ewige Verdammnis oder Hölle schickt? Würde das jemand von Euch tun, indem er z. B. sein Kind, das ihn ein Leben lang nicht beachtet hat oder das gegen ihn war, für eine Ewigkeit bestraft? Und könnte er sich gleichzeitig liebend und ewig verzeihend nennen?

Freue mich über jede Antwort, aber bitte aus dem Herzen. Bibelzitate und dogmatische Lehrsätze kenne ich selbst zur Genüge.

Antwort
von RobinsonCruesoe, 52

Du stellst eine falsche Prämisse auf und verlangst dann, dass man sie nur "aus dem Herzen" widerlegt? Wie soll das gehen? Das hieße, den Glauben gegen die Vernunft auszuspielen.

Die falsche Prämisse steht im Relativsatz, mit dem Du Gott charakterisiert: "der gleichzeitig einen Menschen in die ewige Verdammnis  oder Hölle schickt". Du sagst "Verdammnis oder Hölle" als ob diese beiden Begriffe austauschbar seien. Das sind sie aber nicht. "Hölle" bezeichnet die absolute Gottesferne. Diese völlige Trennung von Gott kann Gott gar nicht herbeiführen (weil sich ja dann Gott von sich selbst trennen müsste: wie soll das gehen?), sondern nur der Mensch, der sich von Gott lossagt. Während sich nämlich der Mensch zwar freiwillig Gott zuwenden kann, aber ohne eigene Leistung, sondern nur durch Gottes Gnade erlöst ist, gilt bei der Abkehr von Gott, dass dies sowohl der Entschluss des Menschen als auch seine eigene Leistung ist.

Was bedeutet "sich von Gott abzukehren"? Auf die Frage, welches die beiden wichtigsten, höchsten Gebote seien, antwortet Jesus: "Du sollst den Herrn, Deinen Gott, lieben und verehren alle Tage. Das ist das eine. Das andere lautet: Du sollst Deinen Nächsten lieben wie Dich selbst. Beide Gebote sind eins": Man kann nicht seine Mitmenschen wahrhaft lieben ohne das Vertrauen, von Gott selbst rückhaltlos geliebt zu werden. Denn genau dieses Vertrauen in die Liebe Gottes ist unsere Liebe zu Gott. Mehr verlangt Gott nicht. Es ist eigentlich ziemlich einfach.

Erst dieses "Urvertrauen" befreit davor, sich unmenschlich zu verhalten. Aber gibt es nicht auch Menschen, die sich lt. eigener Aussage von Gott losgesagt haben - die also nicht mehr darauf vertrauen, dass sie ohne eigene Leistung geliebt werden! - und die trotzdem menschlich gut handeln? Im Verlauf eines solchen Lebens kann es durchaus solche guten Momente geben. Aber auf lange Sicht wird sich ein Mensch eher von den anderen Menschen abkehren: da er sich nicht als Beschenkten begreift, sondern als jemand, der das, was aus ihm geworden ist, größtenteils sich selbst verdankt, hat er andere in seiner Vorstellung eigentlich nicht nötig, sondern bestenfalls als Mittel zum Zweck. Seine Berufung, wahrhaft menschlich zu handeln,  ist ihm lästig. ER will von seinen Mitmenschen eigentlich nichts wissen. Diesen Zustand nannten die Alten "acedia", Trägheit.

Diese Zweckethik wird dann brüchig, wenn der Mensch den eigenen Verfall und den Verfall der Welt erlebt. Dann zieht sich der Mensch immer mehr zurück. Er wird Gottes Er ist enttäuscht vom Leben: das Leben, die Welt hat ihn getäuscht und jetzt merkt er diese Täuschung. Wenn er sich dann voller Enttäuschung Gott zuwendet, dann versteht er unter dieser Zuwendung zu Gott, dass er eigentlich etwas besseres verdient habe. Nichts, was er bisher erlebt hat und genießen durfte, reicht aus, um sein Verlangen nach Gottes Liebe zu stillen. Ein solcher Mensch ist typischerweise maßlos, aber auch maßlos traurig; die Welt ist für ihn ein Bild der Hölle und durch die ihn und seinesgleichen wird die Welt erst zur Hölle, zur Aufhebung der Liebe, sowohl zum Geschöpf als auch zum Schöpfer: so führt die Acedia zur Tristitia, zur Traurigkeit der Welt.

Dem Menschen dagegen, der darauf vertraut, dass er auch ohne eigene Leistung geliebt wird, ist die Welt, jedes Detail in ihr, auch das kleinste, unscheinbarste ein Bild für die Liebe Gottes zu seiner Schöpfung: die Welt wird für ihn zum Gleichnis (Bild) für den Himmel, zur Liebe selbst: zum Geschöpf und zum Schöpfer.


Antwort
von NichtZwei, 51

Gott, die Absolutheit bestraft niemand, das machen die Wesen nach ihrem Ableben selbst, weil sie sich schuldig fuehlen, das wurde ihnen zu Lebzeiten in ihren Verstand gebrannt. Selbst wenn sich Wesen fuer eine Zeit in einer Art Hoelle aufhalten wollen, kommen sie meistens dann doch in den Himmel. Diese ganze Hoellenbestraferei ist ja sowieso sinnlos, denn du willst dann an deinem neuen Leben arbeiten und diesmal die Dinge zum Guten wenden. Du kannst ja alles erfahren, was du willst, dafuer gibt es dieses Videospiel "Mensch auf Erde", und es fuehlt sich wirklich echt an, jedenfalls als Mitspieler. Letztlich versuchen wir die Liebe zu entwickeln, die wir schon ursaechlich sind, das ist unsere wahre Natur, leider haben wir auf unserer Reise vergessen, dass wir grandiose Multidimensionale Wesen sind, die alles koennen und nun muessen wir uns aus diesem Schlamassel hier unten wieder befreien. Diese ganze menschliche Hoelle-Paradies Geschichte entspringt dem denkenden Verstand in der Dualitaet, du bist schon perfekt. Alles Gute!

Antwort
von hertajess, 27

Der Vergleich hinkt da wir einen freien Willen haben, ein kleines Kind diesen aber erst noch entwickeln muss. 

Wer einen freien Willen hat kann Entscheidungen treffen. Entscheidungen können niemals auf einer Alternativlosigkeit beruhen denn wenn eine Handlung alternativlos ist kann es nicht zu einer Entscheidung kommen. Erst wenn verschiedene Möglichkeiten / Alternativen eine Auswahl, eine Entscheidung ermöglichen, ist die Nutzung des freien Willens möglich. 

Davon ausgehend ergibt sich folgerichtig dass Entscheidungen auch ihre Konsequenzen nach sich ziehen. Solche Konsequenzen sind schon Bakterien bekannt die seit 2,5 Milliarden Jahren diese Erde bevölkern. 

Warum es Menschen schwer fällt diese einfache dargestellte Tatsache wahrzunehmen erschließt sich mir nicht. Immerhin behaupten wir Menschen doch von uns wir seien das einzige Wesen auf Erden mit Verstand. Wo aber versteckt sich Verstand wenn sich diese Grundlage nicht erschließt?

Kommentar von DottorePsycho ,

Stellt sich die Frage, ob die Grundlage Deiner verstandesmäßigen Erkenntnisse und Bewertungen auch auf die weniger irdische Idee einer Seele Anwendung finden muss.

Dass man von Bakterien auf die menschliche Seele zwingend gültige Rückschlüsse ziehen können muss, entzieht sich meinem irdischen Verstand tatsächlich.

Überhaupt erscheint es mir fragwürdig, im Themen-Bereich von Seele, Leben nach dem Tod, Himmel, Hölle, Paradies Logik anwenden zu wollen. Es geht hier um Glauben - weil wir nichts wissen.

Antwort
von Philipp59, 23

Hallo Herzenslogiker,

Du denkst völlig richtig - der Glaube an einen Gott der Liebe und Barmherzigkeit steht in völligem Widerspruch zum Glauben an eine Feuerhölle. Es überrascht Dich vielleicht zu erfahren, dass diese in der Bibel auch gar nicht gelehrt wird.

Dennoch behaupten viele Kirchen, die Hölle sei ein Ort feuriger Qualen, an dem Gott Menschen für immer bestraft. So kann man in einem katholischen Katechismus lesen: „Die Lehre der Kirche sagt, dass es eine Hölle gibt und dass sie ewig dauert. Die Seelen derer, die im Stand der Todsünde sterben, kommen sogleich nach dem Tod in die Unterwelt, wo sie die Qualen der Hölle erleiden, ‚das ewige Feuer‘. Die schlimmste Pein der Hölle besteht in der ewigen Trennung von Gott“ (Katechismus der Katholischen Kirche, 1993, Seite 295).

Dass es gem. der Bibel gar keinen Ort geben kann, wo Menschen nach dem Tod gequält werden, geht aus folgenden Worten hervor, die beschreiben, was mit den Menschen tatsächlich nach dem Tod geschieht: „Die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, die Toten aber wissen nichts“ (Prediger 9:5, Lutherbibel). Dass die Toten ohne Bewusstsein sind, zeigt auch die folgende biblische Aussage: „Sie kehren zurück zu ihrer Erde; am selben Tage vergehen alle ihre Gedanken“ (Psalm 145:4, Allioli-Bibel). Wenn also die Toten kein Bewusstsein mehr haben, dann ist es auch nicht möglich, dass sie in irgendeiner Form gequält werden.

Wenn also die Hölle in der Bibel nicht gelehrt wird, warum wird sie dann dennoch in vielen Kirchen als feste Glaubenslehre vertreten? Nun, das liegt z.T. daran, dass mehrere biblische Wörter fälschlicherweise mit dem Wort "Hölle" wiedergegeben werden. Es geht hauptsächlich um die beiden Wörter "Scheol" (hebräisch) und "Hades" (griechisch). Darüber heißt es in einem Nachschlagewerk:„Der hebräische Ausdruck Scheol wird von unseren Übersetzern leider im allgemeinen mit dem Wort Hölle wiedergegeben. Es wäre vielleicht besser gewesen, das hebräische Wort Scheol beizubehalten oder es jedesmal mit ‚das Grab‘ oder ‚die Grube‘ wiederzugeben. . . . In dem N[euen] T[estament] bedeutet das griechische Wort Hades ebenso wie Scheol mitunter lediglich ‚das Grab‘ . . . In diesem Sinne heißt es in Glaubensbekenntnissen über unseren Herrn: ‚Er fuhr in die Hölle‘, womit der Zustand der Toten im allgemeinen gemeint ist.“ (A Dictionary of the Bible von William Smith).

Wenn man also in einigen (vorwiegend älteren) Bibelübersetzungen auf das Wort "Hölle" stößt, dann ist in der Regel einfach das Grab gemeint. Die Stellen in der Bibel, die von einem "Feuer" in Verbindung mit der Bestrafung von Menschen sprechen, sind symbolhaft zu verstehen und meinen damit die ewige Vernichtung, nicht die ewige Qual.

Die Lehre von einer Feuerhölle lässt sich, wie Du in Deiner Frage ja schon angedeutet hast, in keiner Weise mit der Persönlichkeit Gottes vereinbaren, denn sie macht aus ihm einen grausamen und rachsüchtigen Gott. Wie die Bibel erkennen lässt hat er noch nicht einmal Gefallen am Tod eines Bösen ( siehe Hesekiel 18:23), wie viel weniger dann daran, einen Menschen in irgendeiner Form zu quälen. Selbst wir unvollkommenen Menschen betrachten körperliche oder auch seelische Qualen (Stichwort Folter), die jemandem als Strafe für gesetzloses Verhalten zugefügt werden, als widerlich und unmoralisch und diese werden in den meisten Ländern per Gesetz auch nicht zugelassen. Einem liebevollen Gott ein solches Verhalten zu unterstellen, ist äußerst verwerflich und, wie Du gesehen hast, auch unbiblisch.

LG Philipp

Antwort
von zehnvorzwei, 84

Hei, Herzenslogiker, sprechen wir vom Christengott: Bisher ist Bösen nur angedroht, in der ewigen Verdammnis zu verkommen. Ob tatsächlich nach dem Jüngsten Gericht dort jemand landet, liegt im unergründlichen Ratschluss Gottes für uns (noch) verborgen. Man darf, wenn man Christ ist, nicht so kleingläubig sein ... Und mal menschlich gefragt: Welche arme Seele wäre dann - beim Jüngsten Gericht - noch beharrlich darauf versessen, böse zu sein? Grüße!

Antwort
von DerBuddha, 41

der fehler liegt schon in deiner frage und zugleich auch die antwort darauf, warum es keinen gott gibt..........:)

..........:"ob Ihr Euch einen Gott...........vorstellen könnt"

fakt ist nämlich, dass JEDER gläubige seinen eigenen gott erfunden hat, in dem moment, wo er sich vorstellt wie sein gott sein müsste..............fakt ist nämlich auch, und dass vergessen alle immer, würde es wirklich ein wesen wie einen gott geben, einem erbauer des universums, dann würden wir menschen ihn niemals erfassen, niemals verstehen, niemals in irgendeine kategorie einteilen können, denn ein erbauer des universums, mit all den "schlimmen" aber auch "schönen" abläufen darin hätte gar kein interesse daran, wie oder was wir tun, wir wären nur ein produkt der normalen abläufe der entwicklungen von milliarden verschiedener spezies und dass wir die krone der schöpfung sein sollen, ist nur ein wunschdenken von uns...........:)

aber welcher gläubige will das zugeben und damit seinem leben den sinn entziehen?...........

Kommentar von Garfield0001 ,

Wer sagt, dass er gar kein Interesse daran hätte, was wir tun? Die Bibel sagt das er uns "als Gegenüber" erschaffen hat. Und wenn ich ein Gegenüber habe - dann habe ich wohl viel Interesse daran, was er/sie tut etc.

Kommentar von Georg63 ,

Ein Interesse, dass sich als Ignoranz darstellt, kann man vernachlassigen.

Kommentar von DerBuddha ,

@Garfield0001

das ist nur das wunschdenken von gläubigen............*g*

warum müsst ihr immer denken, dass die märchen in der bibel wahr wären?...........wären sie es wirklich, wäre der dort beschriebene gott der teufel selbst...........:)

Antwort
von 1988Ritter, 63

Liebe ist ja nicht gleichbedeutend mit limitiert sein. Wenn sich jemand beim besten Willen nicht eines besseren besinnen möchte, dann muss er auch mit Konsequenzen rechnen.

Antwort
von suziesext04, 56

hi Herzenslogiker - wie die Monotheisten so nen Widerspruch lösen, weiss ich nicht genau. Ich bin buddhistisch und bei uns gibts auch Himmel und Hölle und den Zwischenzustand der Vertierten und der Aggressiven.

Aber bei uns findet so n Gericht beim Absterben statt, wo dein ganzes Leben wie n endloser Film nochmal abspult, und du selber, wie n Zuschauer und Kritiker, du bist der Richter, und kann passieren, dass du dir selber nicht verzeihen kannst und quälst dich endlos mit Hass und Reue und Verzweiflung.

Und weil beim Sterbenden die innere Zeitmessung als erstes abstirbt, kommste in nen Zustand, der sich anfühlt wie endlos, zeitlos, ewig. Aber dass n Gott, der die Liebe ist, jemand in die Hölle schickt, das glaub ich wirklich nicht.

Vielleicht so n barbarischer, schrecklicher Gott wie in den alten Teilen der Torah oder in den Suren in Medina. Wo nur gedroht und verdammt wird.

Antwort
von Fred4u2, 61

"Bitte aus dem Herzen. Bibelzitate und dogmatische Lehrsätze kenne ich selbst zur Genüge." Aus dem Herzen? Das ist so als wollten wir demokratisch über das Ergebnis einer Rechenaufgabe abstimmen. Hättest Du Dir vor 2001 vorstellen können das Flugzeuge in Wolgenkratzer reinfliegen? Wer sich stetig mit Horrorfilme gefüttert hat hätte mit der Vorstellung keine Probleme, andere Menschen eventuell schon. Des Menschen Herz ist böse von Jugend an, das Bibelzitat kennt Du wohl auch. Die ewige Verdammnis und Hölle hast Du wohl aus dem Katholizismus, doch woher hast Du die ewig selbstlose bedingungslos verzeihende Liebe? Gottes Liebe hat einen hohen Preis, den er aber selbst bezahlt hat, es hat nichts mit Lieblosigkeit zu tun wenn Gesetzlose Übeltäter nicht mit Ewigem Leben belohnt wird.  http://www.theologe.de/theologe19.htm

Kommentar von Herzenslogiker ,

Hallo Fred4u2, danke für Dein Freundschaftsangebot. Ich habe mich erst vor ein paar Tagen bei "gute Frage" angemeldet, kenne mich also noch nicht so gut aus. Sooooo wichtig ist mir das alles auch nicht. Da müßte ich viel zu viel Zeit investieren. Interessant war, daß auch nach zweimaligem Nachfragen sich schließlich keiner zu einer Antwort bzw. Entscheidung durchringen konnte, ob er selbst so handeln würde (ewige Verdammnis), wie Gott das angeblich tut. Es gehört wohl schon Mut dazu zu sagen: Ich habe mich gegen die kirchliche Lehr entschieden, weil ich sie für falsch halte.

PS: Bibelzitate habe ich jetzt eine ganze Menge. Eine klare Antwort nicht.

Antwort
von Lumpazi77, 66

Das ist doch von der Kirche so gemacht um Gläubige unter Druck zu setzen. Gott ist nicht Rachsüchtig !

Antwort
von Georg63, 76

Du  suchst grade die Logik in der Religion - da wirst du nicht fündig.

Kommentar von Garfield0001 ,

warum sollte Religion nicht logisch sein können?

Kommentar von Georg63 ,

Weil sie schon im Ansatz in den tiefsten Widersprüchen steckt.

Antwort
von Andrastor, 50

Eine Hölle widerspricht tatsächlich der Beschreibung eines liebenden Gottes.

Jesus: Lasst mich ein, ihr Leute!

Leute: Warum?

Jesus: Damit ich euch retten kann!

Leute: Wovor?

Jesus: Vor dem was ich euch antue, wenn ihr mich nicht reinlasst!

Sehr liebevoll, nicht wahr?

Wir können froh sein, dass es weder Gott noch die Hölle gibt.

Kommentar von Garfield0001 ,

warum widerspricht sich das?
Und aus welchem Buch der Bibel stammen deine Zeilen von Jesus?

Kommentar von Andrastor ,

Das woiderspricht sich, weil es Erpressung ist.

Wenn dir jemand eine Waffe vors Gesicht hält, dann gehst du auch nicht davon aus, dass das ein Akt der Liebe ist.

Und genau das tut Gott, indem er alle die nicht an ihn glauben zur Hölle fahren lässt.

Diese Zeilen sind nicht aus der Bibel, wie man am Schreibstil erkennen sollte, sie sind eine Metapher um klar zu machen warum die Hölle einem liebenden Gott widerspricht.

Es heißt man muss Jesus als Erlöser akzeptieren um ins Paradies zu gelangen, tut man das nicht erwartet einen die Hölle. Also passt die obige Metapher wie die Faust aufs Auge.

Antwort
von Azizamasrya, 18

Lies einfach das letzte Kapitel in der Bibel. Nachdem Gott den Erlösen 1000 Jahre Einblick in die "Bücher" gegeben hat, werden die anderen auferstehen und die Stadt Gottes angreifen. Sie sterben sofort. Und sind für immer tot. Da gibt es kein ewiges Höllenfeuer.

Antwort
von Mentalistqua, 40

Richtig deshalb gibt es laut Bibel keine Hölle https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/fragen/was-ist-die-hoelle/

Das das NICHT SEIN mit einem Ort verglichen wird in dem man geqüält wird zeigt doch wie schön das Leben in Vollkommenheit sein muss. 

Antwort
von tinimini, 56

Die Ewige Verdammnis kannte Jesus nicht, und die wurde erst im Mittelalter oder schon etwas früher eingeführt, um die Gläubigen bei der Stange zu halten, Das ist eine Verfälschung des Glaubens so wie Jesus ihn kannte. Die Bibel spricht immer von der Vergebung der Reue und der Umkehr,

Kommentar von Garfield0001 ,

aber auch von ewiger Ferne von Gott ...

Kommentar von tinimini ,

Solange man sich nicht um Gott kümmert ist man ihm fern.

Antwort
von Viktor1, 50

Hallo,
wir haben nun mal die Botschaft Jesu. Wenn es egal für das Heil (Leben) wäre, was einer tut, wäre die Botschaft Jesu für die Katz:
Die Lehre aus der Reformation ignoriert deshalb diese auch weitgehend zugunsten einer (passiven) Gnaden-Lehre.
Aus dieser beziehst du wohl auch deine Hinterfragung.

z. B.sein Kind, das ihn ein Leben lang nicht beachtet..
..für eine Ewigkeit bestraft? Und könnte er sich
gleichzeitig liebend und ewig verzeihend nennen ?

Jedem der umkehrt, sich vom begangenem Unecht abwendet, wird verziehen in dem Maß, wie er dies auch tut.
Ist das nicht logisch ? Wird so nicht auch im "Vater unser..." gebetet ?
Wenn jemand im Unrecht verharrt, also z.Bsp. andere quält und seine Gesinnung dazu beibehält, wer selbst anderen  kein Unrecht nach sieht und verzeiht, wie kann der in seinem Herzen - darum geht es - zum "Heil" finden ?
Das Bild der "Hölle" wollen wir hier mal beiseite lassen. Es geht hier um (transzendentes) "ewiges" Leben - oder nicht.
Die "reinen Herzens" sind, werden "Gott schauen". Wie geht dies mit böser Gesinnung ?

Gruß Viktor


Kommentar von Lumpazi77 ,

Die "reinen Herzens" sind, werden "Gott schauen"

na das werden aber dann nicht viele sein und auch sehr wenige Priester

Antwort
von Sturmwolke, 42

Nein, das kann ich mir nicht vorstellen. Eine Hölle, in der Menschen ewig gequält werden, gibt es auch nicht.

Schau Dir dazu hier mal die hilfreichste Antwort an:

https://www.gutefrage.net/frage/wann-wird-entschieden-ob-jemand-in-den-himmel-od...

Kommentar von Garfield0001 ,

zuerst sagst du dass du es dir nicht vorstellen kannst. Dann sagst du dass es sie nicht gibt. Wenn es sie aber nicht gibt, musst du dir ja auch nichts vorstellen können.

Was verstehst du auch darunter: "in der Menschen ewig gequält werden"?

Antwort
von Nasibaer, 55

Wieder eine Frage die zeigt, dass Religion nicht über Logik erklärbar ist.

Antwort
von He333, 25

Soweit ich weis ist die Hölle die Abwesenheit von Gott. Das bedeutet nur, dass wenn das jüngste Gericht kommt und du dich nicht (vor allem durch Taten) zu Gott bekannt hast die Ewigkeit ohne Gott verbringst. Da Gott Liebe, Glück und Freude ist (du Lebst zur Zeit mit Gott), ist die Abwesenheit von all diesem "die Hölle". In dem Moment, in dem man sich von Gott abwendet zB durch einen Mord, aber nicht von ganzen Herzen reut und um Vergebung bittet  wird man schon ein Stück gottlos. Dennoch wird es für Alles Vergebung  geben können, wenn du den Fehler eingestehst und dich zu Gott bekennst.

Kommentar von robi187 ,

wer sagt das? ein mesch? = menschlich oder ein gott = göttlich?

alle frage immer nur an gott stellen wenn man glaubt, denn die menschen geben nur menschliche antworten?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten