Frage von jenshiller, 178

Ein Kind, 10 Jahre alt, trifft gewisse Aussagen. Wie kann kann die Glaubhaftigheit dieser aussagen festgestellt werden, möglichst rechtssicher?

Hallo, ich versuche die Sache werteneutral darzustellen und erbitte eure Meinung. Ein aus einer geschiedenen Ehe hervorgegangenes Kind (10J) möchte das von ihm getrennt lebende Elternteil nicht sehen. Das nicht betreuende Elternteil zweifelt dies an und unterstelt den Versuch der Entfremdung. Wie können beide Seiten den Wahrheitsgehalt der Kinderaussage erfassen? Kinder sind schwammig und wechselhaft. Handyvideos o.ä., in der die Meinung abgspeichert wird, sind doch eher eine Belastung für das Kind. Ein in dem Alter kann sich aber auch nicht durchsetzen, wenn eins der Elternteile seine eigene Meinung durchsetzen möchte. Wie funktioniert das in der juristischen Praxis? Das Problem kann doch nicht so ungewöhnlich sein.

Ideen? Danke

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Antwort
von Dahika, 74

Wenn die Aussage des Kindes nicht geklärt werden kann, wird meist vom Gericht ein psych. Gutachten angeordnet.

Kinder lügen nicht, aber sie werden leider sehr, sehr oft von einem Elternteil beeinflusst. Das heißt nicht mal, dass das bewusst geschieht, aber Kinder sind so sensibel - sensibler als jeder Erwachsene - dass sie sehr wohl spüren, was der entziehende Elternteil eigentlich will. Da reicht schon eine betrübte oder besorgte Miene, ein Seufzer zur rechten Zeit.  Und so gestalten sie dann auch ihre Aussage. Sie lügen damit nicht, aber sie sind leider das Sprachrohr des beeinflussenden Elternteils.
Ich habe schon (meist) Mütter erlebt, die ganz treuherzig - und das selbst durchaus glauben - erklären, dass sie nichts dagegen hätten, wenn das Kind den Vater sieht. Obwohl sie den Vater am liebsten vom Planeten schubsen würden. Und genau das spürt das Kind, auch wenn die Mutter dies niemals bewusst äußert. Kinder sitzen im Trennungskrieg leider oft zwischen zwei Stühlen.

Es kommt also nicht darauf an, den Wahrheitsgehalt der kindlichen Aussage zu prüfen. Das Kind sagt die Wahrheit. Es kommt darauf an, herauszuschälen, was davon Beeinflussung ist.

Kommentar von jenshiller ,

Ja, da ssprichst du große Worte gelassen aus:-(

Klar, ein Seufzer hier, ein kleiner Schnaufer dort und schon geht es los.

Ich denke da mal in Ruihe drüber nach und würde dann gern nochmal auf dich zukommen, wenn das okay für dich ist.

Ich danke dir....

Kommentar von jenshiller ,

Ich habe mir deine Worte noch mehrmals durchgelesen und überdacht.

Das die sicher nicht grundlos getrennten Elternteile immer friedlich und harmonsich miteinander umgehen ist zwar wünscheswert, jedoch eher eine Utopie.

Ergo, merkt das Kind zwingend, dass etwas schief läuft.

Die Frage ist, wo beginnt eine normale "Phase der eigen Meinungsbildung" und wo beginnt eine bewusste oder auch unbewusste Beeiflussung.

Ja, ich würde den anderen Elternteil auch gern vom Planeten schubsen. Ich würde aber gern meinen Nachbarn vom Planeten schubsen, wenn am Samstag die Kreissäge austestet :-)...und dennoch gehen wir doch friedlich miteinander um.

Kommentar von Dahika ,

Eltern würden sich nicht trennen, wenn alles harmonisch und voller Liebe wäre. Aber sie sollten lernen, die Paarebene von der Elternebene zu trennen. Ein/e untreue/r verlogene/r Ehefrau/mann kann trotzdem ein guter Vater/Mutter sein.
Leider werfen Eltern aber diese beiden Ebenen - die Paarebene und die Elternebene gerne durcheinander und ziehen oft ihre Kinder mit in diesen Streit hinein. Und das sollten sie unterlassen. Einfach ist das nicht, das gebe ich zu. Oft braucht man dazu eine gute Beratung. Und man muss oft über seinen Schatten springen.
vor kurzem habe ich es noch erlebt, wo eine Mutter ihrem Kind, als der Vater vorbeifuhr, sagte: "Ach ja, guck mal. Da fährt der Papa mit seinem schönen Auto vorbei. Leider können wir uns das nicht leisten, denn der Papa zahlt ja nicht genug Unterhalt."

Das geht eben nicht. Da muss man als getrennter Elternteil sensibel für werden. Zum Wohle seines Kindes.

Ich rate dir für nähere Fragen auf diese Seite zu gehen. Sie ist sehr hilfreich. Du wirst auf Menschen mit gleichen Problemen stoßen und die Berater sind alles ausgebildete Psychotherapeuten.

www.bke-elternberatung.de

Kommentar von jenshiller ,

Hallo Dahika,

ich muss fast lachen, die Sache mit dem Auto und dem Unterhalt kenne ich. Bei uns ist es anders gelagert aber es passt.

Bei uns war es so, dass das Kind die KM fragte, warum sie dicker wäre, als ihre Stiefmutter. Nun, solch Fragen hört nicht mal eine Frau mit Konfektionsgröße 32 gern, wie Kinder aber nun so sind.

Antwort der KM.: "*Name der Stiefmutter* ist keine Mama. Ich bin deine Mama. Echte Mamas hatten ihre Babys im Bauch und haben sie lieb."

Nun, dass nur als kleine Anekdote ..... dem Link folge ich. Ich danke dir ganz herzlich, ernsthaft, zu diesem Thema ist guter Rat schwer zu bekommen.

Danke

Antwort
von Goodnight, 29

Allein so eine Aussage reicht natürlich nicht.

Genau wie die Eltern auch hat ein Kind ein Besuchsrecht aber auch eine Besuchspflicht.

Ein Kind muss klare Aussagen machen können, warum es nicht zum einen Elternteil will. Dass man da mehr gehorchen muss, es da andere Regeln gibt etc. reicht nicht aus.

Vom Wahrheitsgehalt  und eigener Meinung kann man ausgehen, wenn ein Kind die unmittelbaren Folgen oder Konsequenzen  der Ursachen benennen kann.

 Zum Beispiel: Ein Kind das mit einem Gürtel in die Hand geschlagen wird, weiss, dass es vor Schmerz die Hand nicht mehr öffnen kann, es weiss auch wie lange und kann den Schmerz beschreiben. Das erzählt es auch, wenn man nicht versucht dem Kind Sachverhalte in den Mund zu legen.

Am besten kann man sich auf Aussagen verlassen, wenn man das Kind nicht versucht zu beeinflussen.

Kinderzeichnungen sind oft sehr aufschlussreich.

Kinder geraten mitunter so stark unter Druck, dass sie das erzählen, was sie glauben, das der Frager hören möchte.

Oder sie wurden so eingeschüchtert, dass sie sich zum Übeltäter stellen.

Eine andere Möglichkeit kann sein, dass das Kind glaubt es verletze einen Elternteil, wenn es sich nicht hinter den vermeintlich Schwächeren stellt.

Ich war etwas jünger als dein Kind und wollte meinen Vater nicht mehr sehen weil er für uns nicht bezahlt hat. Wir hatten nicht mal genug zu essen. Diese Aussage von mir hat dem Jugendamt gereicht. Ich wurde dazu im Jugendamt allein befragt, kann mich noch gut erinnern wie konsequent ich in meiner Aussage war, umstimmen konnte die Mitarbeiterin mich nicht.

Kommentar von jenshiller ,

*puh*

Ich lese deine antwort später nochmal. In der steckt eine Menge Pfeffer.

Würdest du jetzt immer noch sagen, dass ihr nicht genug zu essen hattest oder das es ev. etwas aufgebaut wurde?

Denn, mal ehrlich, in Deutschland muss niemand hungern, der es nicht möchte und der Sozialstaat baut ja eher ab, denn auf.

Bildung hast du genossen, interessiert bist du...darf ich fragen wie alt du bist und wie du die Zeit (insbesondere den Streit zwischen deinen Eltern) damals erlebt hast. Hast du heute Kontakt zu deinen Eltern?

Danke schön.

Kommentar von Goodnight ,

Ja wir hatten definitiv nicht genug zu essen, kaum Kleidung und überall hat das Geld gefehlt. Meine Mutter ging mitten im Winter mit Sandalen zur Arbeit, das erkennt man schon als sehr kleines Kind.

Das waren damals noch andere Zeiten in der Schweiz, Alimentenbevorschussung gab es noch nicht.

Der Streit, die soziale Ausgrenzung und Verwahrlosung war zuweilen schlimm.

Natürlich wurden wir aufgehetzt, haben das aber locker durchschaut.

Für mich war damals entscheidend, dass mein Vater uns an den Besuchswochenenden nie alle zusammen mitgenommen hat.Wenn er dann mal wieder fand er müsse und doch wieder mal abholen, hat er uns bei seinen Eltern geparkt und ist gegangen oder sass mit uns in Bars umgeben von Tussies.

Meine älteren Geschwister hatten eine andere Realität als wir Kleinen. Wir Kleinen wurden oft für das scheitern der Eltern verantwortlich gemacht.

Auch das merkt man, dass das bescheuert ist. Da waren vor allem die Grosseltern der Mutterseite schlimm. 

Eigentlich mochte ich meinen Vater, die Konsequenzen des Handelns, baden aber eben die Kinder aus. Interessanterweise nehme ich meiner Mutter wesentlich mehr übel als ihm. Ihr Verhalten mussten wir direkt ausbaden.

Lange Zeit hab ich den Eltern nichts nachgetragen und fand immer meine Kindheit war ein "Psychologiestudium" und Sozialstudie.

Seit ich selber Kinder habe kann ich vieles nicht nachvollziehen, warum man seinen Kindern so etwas antut. Unreife, Dummheit, Unfähigkeit sich dem Leben zu stellen was weiss  ich..

Man sollte nicht urteilen über Situationen in den man nicht selber steckt. Man muss nicht alles verstehen.

Zu meinem Vater hatte ich noch losen Kontakt seit er den Weg zu mir gesucht hat, bis er bald darauf sehr früh starb.

Zu meiner Mutter hab ich endgültig den Kontakt abgebrochen, weil sie auch in meiner Familie begann Unheil anzurichten. Sie lebt auch schon länger nicht mehr. Auch wenn es hart klingt, ich war nicht traurig als sie starb.

Kinder verlieren ihre Eltern oftmals lange bevor sie sterben.

So die oberflächliche Kurzfassung.

Will nur sagen, mit einer Trennung kommen Kinder klar, mit Eltern die keine Eltern sind weniger. 

So seltsam es klingen mag, meine Kinder hatten eine schöne Kindheit, weil ich ihnen geben konnte was ich  selber vermisst habe. Aus viel Mist kann auch viel Gutes werden.

Hoffe für euch alle, dass ihr das auch schafft! LG

Kommentar von jenshiller ,

*eieieii*, *eieiei*

Ehrlich,....da möchte man nur den Kopf schütteln.

Deine Antwort gefällt mir, einzig stutzig macht mich, dass es fast keinem Elternteil vergönnt ist, sich so freizumachen von der last der Eltern.

Oftmals sind es doch die Elternteile, die ihre Kinder schlecht behandeln, welche selbst ziemlich zu tun hatten.

Was du hier ausdrückst ist klasse, gefällt mir, schreib bitte mehr.

Danke dir und wenn du mal nach FFM kommst, meld dich, der Kaffee geht auf mich.

Antwort
von Tremswaldi, 63

Hallo,

ich würd mich z.B. ans Jugendamt wenden. Dort gitb es kompetente Menschen die die Aussagen des Kindes besser beurteilen können.

Und letztendlich hat der andere Elternteil ja ein Umgangsrecht - jedenfalls im Normalfall

Viel Glück!

Antwort
von petrapetra64, 30

Eine neutrale kompetente Person spricht alleine mit dem Kind, jemand vom Jugendamt z.B. oder ein Psychologe. Da kann man auch raushören, ob dem Kind der Wunsch eher eingeimpft wurde (weil es denkt, die betreuende Person möchte den Besuch nicht oder weil die betreuende Person negative Sachen über die andere Person erzählt) oder ob die Ablehnung aus eigenem Erleben kommt. 

Wenn das Ablehnen "echt" ist, dann kann das Kind auch beschreiben, welche Situationen, die sie mit ihrem Elternteil erlebt hat, sie gestört haben und warum genau. Wenn dann aber nur kommt, ich will nicht dort hin, weil der böse ist oder pauschale Aussagen, dann ist es wohl eher eingeimpft. 

Kommentar von petrapetra64 ,

Zudem kann die neutrale Person dem Kind zureden, dem anderen Elternteil noch mal eine Chance zu geben und dem Kind erklären, dass es das Recht hat, auch Spass mit dem anderen Elternteil zu haben und kein schlechtes Gewissen haben muss.

Kinder sind halt sehr sensibel und sie identifizieren sich leicht mit dem Elternteil, bei dem sie leben, sie sehen den Schmerz der Person und oft redet der Elternteil aus diesem Schmerz heraus aus negativ über den anderen Elternteil (selbst wenn man es vielleicht gar nicht will) und das Kind denkt dann, sie darf nicht gerne bei jemanden sein, der Schuld am Schmerz des anderen ist. 

Kommentar von jenshiller ,

hm.....der Gedanke, dass Kind müsse kein schlechtes Gewissen haben, ist sehr interessant.

Ein schönes Beispiel dafür, wie sehr man sich stellenweise in Grabenkämpfe verliert.

Vielen Dank, ich melde mich nochmal.

Danke schön.

Kommentar von Goodnight ,

Das Kind ist vor allem vom Elternteil abhängig bei dem es lebt. Es kann nicht wissen, noch nicht mal sich ausmalen, wie es weiter existieren würde ohne diesen. 

Das ist oftmals der entscheidende Punkt.

Antwort
von gnarr, 18

garnicht. der umgang wird durchgesetzt von beiden eltern. über das für und wieder der meinung des kindes gibt es eine ebene in der die eltern eine front zeigen und hand in hand arbeiten. 10 jährige kinder haben solche meinungen nicht, es sei denn sie sind vom betreuenden elternteil eingeredet.

in einer juristischen auseinandersetzung vor gericht, würde der umgangselternteil seinen umgang weiter bekommen und der betreuende elternteil könnte beschwert werden mit ordnungsgeld ersatzweise haft, androhung auf entzug des sorgerechtes bei weiterer manipulation.

ein kind welches einen elternteil ablehnt, sagt auch genau warum. ich will nicht zu xy, weil er die ganze zeit auf mich einprügelt, schlecht über mutti redet und mich zwingt sachen zu tun, die ich nicht will. wenn ein kind keine meinung erfassen kann dazu, dann ist es manipuliert vom anderen elternteil und wird gerade in einen loyalitätskonflikt gestürzt.

Kommentar von jenshiller ,

hm....mein Problem hier ist, dass ich es werteneutral halten möchte.

Das Kind hat schon ahndfeste Argumente, die es anführt. Die Frage ist doch aber, sind diese Argumente ernsthaft die Argumente des Kindes oder sind es Argumente, die das betreuende Elternteil (nebst Familie) dem Kind einimpfen?

Völlig unbefangen werden Ex-Partner wohl selten miteinander umgehen können und für Streit reicht eine Seite.

Schwierig, schwierig....

Kommentar von gnarr ,

ein kind hat keine handfesten argumente, es sei denn es sagt, vati missbraucht mich jedes umgangswe sexuell, er misshandelt mich indem er mich grün und blau schlägt bis krankenhausreif. das wären handfeste argumente, die es kindgerecht wiedergeben würde. andere argumente ziehen nicht und sind uninteressant.

du kannst in der sache nicht wertneutral sein. wenn der betreuende elternteil das kind nicht zum umgang übergibt, ohne grund, dann boykottiert es den umgang. das ist fakt und keine wertung. gründe wurden benannt. liegt also weder misshanldung noch missbrauch vor und ist kv nicht stoned oder schwer betrunken, gibts für umgangsboykott keinerlei gründe und das kind geht mit, egal was betreuender elternteil will oder nicht.

Antwort
von DFgen, 35

Ein 10-jähriges Kind hat noch nicht die "Entscheidungsfreiheit", den Umgang abzulehnen...

Sein betreuender Elternteil ist im Rahmen seiner "Wohlverhaltenspflicht" gehalten, auf den Umgang mit dem anderen Elternteil positiv einzuwirken.

Würde dem umgangsberechtigten Elternteil der Umgang mit dem Kind vom betreuenden Elternteil verwehrt (aufgrund von Aussagen, Behauptungen o.ä....) könnte er sich Hilfe suchend an das Jugendamt wenden (...) oder den Umgang beim Familiengericht einfordern.

Das Familiengericht würde ggf. einen Gutachter ("Kinder-Psychiater" o.ä.)   beauftragen, die "Aussagen" des Kindes entsprechend zu beurteilen.....

Kommentar von jenshiller ,

Hallo DFgen,

ich versuche das möglichst neutral zu formulieren und dennoch auf deine Zeilen einzugehen.

Laut des betreuenden Elternteils wir das Kind ermutigt, dass andere Elternteil zu besuchen. 

Laut des nicht betreuenden Elternteils, findest das nicht statt.

Beide Elternteil haben ein Interesse / Anspruch...nur wie umsetzen?

Sind es die "Verfahrensbeistände", die beim Kind nach der Wahrheit suchen?

Hier im konkreten Fall ist das Jugendamt eingeschaltet, jedoch recht zurückhaltend.

Kommentar von DFgen ,

Eine entsprechend ausgebildete Person wird versuchen herauszufinden, was sich hinter den Aussagen des Kindes verbirgt, das kann dauern...

Wurde denn von dem Kind auch abgelehnt, etwas mit beiden Eltern zusammen, an einem "neutralen" Ort, zu unternehmen...?

Kommentar von jenshiller ,

hm....der Gedanke kam noch nicht auf.

Ein Elternteil ist etwas "aufbrausend" und ich fürchte, dass Kind wäre mit der Gesamtsituation überfordert?

Jedoch ein interessanter Gedanke, den lasse ich mal sacken.

Ich danke dir.

Kommentar von gnarr ,

verfahrensbeistände setzen das wohl des kindes durch. in dem fall wird das kind ohne eltern beobachtet und während einer unterhaltung über belanglosigkeiten wird ausgelotet was im kind vorgeht und wie es die welt sieht.

es wird mit vati (angenommen er währe umgangselternteil) beobachtet und wenn das alles ungezwungen abläuft, dann schreibt der verfahrensbeistand seinen bericht und trägt seine sicht dem gericht in der verhandlung vor. in den wenigsten fällen ist es der wille des kindes das es etwas wirklich nicht will. meist findet sich das übel bei mutti (bet.)

Kommentar von jenshiller ,

Ich denke auch, dass Kind spiegelt den Willen der Eltern ( betreuenden Personen). Der betreuende Elternteil hat ja auch oft eine(n) neue(n) Partner(in) usw.

Meine Eltern haben sich auch scheiden lassen und der Streit war derb. Danach war aber mehr oder weniger Ruhe.

Das würde ich mir hier für uns auch wünschen.

Du gibst gute Denkanstöße.

Antwort
von brido, 10

Sehr häufig, aber leider wird meistens der Mutter Recht gegeben, da die Aussage des Kindes nicht erkennen lassen, ob es die Wahrheit ist oder das Produkt einer Gehirnwäsche. Ein Lügendetektortest wird wohl nicht gemacht werden können. 

Antwort
von SerenaEvans, 43

Erst einmal fände ich es wichtig, dem Kind zu glauben. Was soll ein Kind sonst lernen, wenn das andere Elternteil behauptet es würde Lügen?

In einer echten Familie, würde man sich nun zu dritt zusammensetzten, mit dem Kind reden und versuchen dem Problem auf den Grund zu gehen. so etwas ist leider nicht möglich, wenn die Eltern ihren Beziehungskrieg auf dem Rücken des Kindes austragen.

Kommentar von jenshiller ,

Hallo Serena,

ich danke f.d. Antwort.

Antwort
von Marshall7, 42

Ich denke ,da gibt es Leute mit der richtigen Ausbildung,die dies beurteilen können.

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