Frage von schurkraid, 47

ein Haus kauf machbar mit 2500 netto zusammen und 50.000 eigenkapital.?

ISt das sowas machbar?

Muss ja nicht direkt nen neuhaus sein aber halt auch nicht ne bruchbude aber ich frage mich ob da was machbar wär überhaupt?

sollte nen familienzuwachs mal bekommen würde das 2te gehalt "von frau" schrumpfen, und zwar auf ca 800-900€ das wär dann 2300 € netto. zu zweit

aber ob das machbar ist weis ich nicht so da ich kaum ahnung habe was für kosten an haus den alles so kommt?

versicherung klar, aber welche alles?, strom usw auch klar am besten wäre hier eine antwort der ein eigenes haus besitzt und nicht nen luxus haus sondern nen normales und "noramle" kosten hat und hier mal so schreibt was man den alles für nebenkosten hat für ein haus.

Antwort
von Teifi, 20

Mach dich mal schlau, wie teuer die Häuser in deiner Gegend sind. Je nachdem, wo du lebst, unterscheiden sich die Hauspreise gewaltig. Dann ist die Frage, wie alt ist das Haus, wie groß ist es, wie groß ist das Grundstück, ist das Haus freistehend oder ein Reihenhaus.

Wenn ihr wisst, was für ein Haus es sein sollte und wie teuer Häuser dieser Kategorie bei euch sind, dann mach einen Termin mit der Bank und lass dir mal die Zins- und Tilgungsbelastung bei Krediten mit verschieden langen Laufzeiten ausrechnen. Denk auch an Nebenkosten wie evtl. Maklerkaution, Grunderwerbssteuer, Notarskosten usw.; da wird dir die Bank sagen, mit wieviel Prozent man in deinem Bundesland rechnen muss. Ich glaube, hier bei uns muss man noch 8% auf den Kaufpreis drauf rechnen (kann mich in der Höhe aber auch irren).

Wir haben es in dem Jahr vor unserem Hauskauf so gehalten,dass wir die Summe, die wir pro Monat zahlen mussten abzüglich der damaligen Miete, zurückgelegt hatten; einfach um mal zu gucken, können wir mit diesen finanziellen Einschränkungen leben. (Ja, wir konnten.)

Zu deiner letzten Frage zu den Nebenkosten: die Zahlen beziehen sich auf unser ganz normales Einfamilienhaus (173 qm Wohnfläche, 1200 qm Grundstück) und aufs ganze Jahr

Feuerversicherung: 80,-

Wohngebäude (Wasser, Rohrbruch, Frost, Sturm, Hagel, Überschwemmung und Rückstau): 490,-

Hausrat: 160,-

Grundsteuer: 170,-

Abwasser: 270,-

Abfall: 520,-

Strom- und Gaskosten sind aufgrund der Größe eines Hauses natürlich auch höher als bei einer Wohnung.

Und dann sollte man, wenn es möglich ist, noch einen gewissen Betrag auf die Seite legen für unverhoffte Ausgaben wie eine kaputte Heizungsanlage, schäden am Dach usw.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.

Antwort
von DieKatzeMitHut, 26

Es ist sehr schwierig da pauschal etwas zu sagen, weil das auch immer damit zu tun hat wie teuer das Haus ist.

Wir haben monatlich in etwa Kosten von 700 Euro, inklusive Abtrag, Versicherung, Strom, Gas, Telefon, Müll, ...

Meist bezahlt man für ein Haus nicht erheblich mehr als für eine Mietwohnung, nur dass man nunmal immer die Unsicherheit hat Reparaturen komplett selbst tragen zu müssen.

Antwort
von Julischka, 21

Solltest dich bei deiner Bank  erkundigen ... unverbindlich stellen sie dir ein Finanzierungsangebot für dein Vorhaben auf und du kannst alle genaueren Einzelheiten abfragen ...

Antwort
von TitusPullo, 31

Meine Frau verdient 2500€ Netto und würde ein Kredit mit 200.000€ bekommen. Stand vor einer Woche DSL Bank.

Kommentar von schurkraid ,

was würde sie den da zurückzahlen? hab grad kreditrechner gemacht mit ca 150.000€ und zinsen was gerade so sind.

müsste ca 750€ zurückzahlen für 25 jahre.

Kommentar von TitusPullo ,

Die haben uns einen Kredit für 350.000€ ausgerechnet wo wir monatlich 990€ für 35 Jahre zahlen müssten.

Wir wollen auch bald bauen und vergleichen im Moment mehrere Anbieter aber unter 300.000 ist heutzutage bei diesen Grundstückspreisen kaum was zu holen.

Antwort
von auchmama, 26

50.000 Euro Eigenkapital sind schon ordentlich!

Da die Zinsen immer noch im Keller sind, bekommt man als Häuslekäufer immer noch sehr günstige Konditionen bei den Banken. Somit dürfte der Abtrag in Höhe einer normalen Miete liegen! Die Nebenkosten hängen natürlich auch vom eigenen Verbrauch und der Größe des Objektes ab - bezahlen muss man die in einer Mietwohnung allerdings auch.

Wenn man insgesamt realistisch bleibt, es wirklich keine Bruchbude ist, wo viel renoviert und erneuert werden muss, würde ich nach einem passenden kleinen Häuschen suchen!

Viel Erfolg und alles Gute

Kommentar von schurkraid ,

naja was wären so den nebenkosten kannst du die vielleicht mal aufzählen.

?

Antwort
von christl10, 30

Ist schon etwas wenig mit nur 2.300€ netto im Monat. Wenn das Haus keine 100.000€ kostet, dann kannst Du es riskieren, sonst würde ich eine ordentliche Gehaltserhöhung über 500€ netto fordern oder es lassen. 

Kommentar von schurkraid ,

schätze nicht das cih von 1400€ netto dann nen 500€ netto gehaltserhöhung kriege :D wenn ich ´überhaupt 100€ bekommen würde wär ich ja schon froh.

Kommentar von DieKatzeMitHut ,

Eben, es ist total utopisch mal eben so eine Gehaltserhöhung von 500 Euro zu bekommen.
Und wie viel soll ein Haus denn deiner Ansicht nach kosten, wenn noch nicht einmal 100.000 Euro?

Kommentar von christl10 ,

Bei Deinem Gehalt solltest Du Dir gar kein Eigentum leisten. Sorge erst dafür daß Dein Gehalt steigt, oder träum weiter vom Eigenheim. 

Antwort
von hawking42, 11

Ich rechne das einfach mal rückwärts.

1.) Du musst deine Festausgaben kennen. Wieviel von den 2.300 netto gebt ihr im Monat für Versicherung, Essen, Auto, Sparen.... aus und wieviel bleibt übrig.

2.) Von dem Rest ziehst du

-  geschätzte Nebenkosten ab (Posts gab es ja genug)

- Rücklagen für Instandsetzung: je nach Hauszustand: 10€ pro m² und Jahr

Wenn ich ncihts vergessen habe, bleibt der Rest für die Tilgung und Zinsen übrig.

3.) Unter der Annahme, dass 500,- übrig bleiben, macht das 6.000,- pro Jahr (grob gerechnet ohne Zinseszins). Bei einer gewünschten Tilgung von 1% und 2% Zinsen, sind die 6.000 3% des Darlehens, der Kredit also 200.000.

4.) Du musst wissen, dass die Kauf-Nebenkosten vom Eigenkapital bezahlt werden müssen. Ein Kaufwert von 200.000 erzeugt ungefähr 10% Nebenkosten. du musst also schon einmal von deinem Eigenkapital 20.000 abziehen und hast somit nur noch 30.000 Eigenkapital für den Hauskauf.

Ab hier kannst du beliebig rechnen / schätzen. Willst du 4% tilgen und schneller schuldenfrei sein, wären die 6.000 ganze 6% und somit der Gesamtkredit nur noch 100.000.-

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