Frage von heikelie, 30

ein guter freund von mir ist Alkoholiker, er ist gehbehindert und frührenter, meine frage ist kann er trotzdem zur Entziehungskur?

Antwort
von Konrad Huber, 4

Hallo heikele,

Sie schreiben:

ein guter freund von mir ist Alkoholiker, er ist gehbehindert und frührenter, meine frage ist kann er trotzdem zur Entziehungskur?

Antwort:

Wenn bereits seitens der DRV eine Erwerbsminderungsrente oder eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen geleistet wird, ist in der Regel für eine derartige Maßnahme die Krankenkasse zuständig!

Ob diese Maßnahme seitens der Krankenkasse bewilligt wird, diese Entscheidung und Auskunft kann selbstverständlich nur dieser zuständige Kostenträger treffen und Auskünfte hierzu erteilen!

Die Chancen steigen, wenn eine aktualiserte und optimierte, eigene Krankenakte vorgelegt werden kann und wenn die behandelnden Ärzte entsprechend aussagfähige, medizinische Begründungen liefern!

http://www.erwerbsminderungsrente.biz/ihre-hausaufgaben/fruehrente-beantragen-un...

https://suchthilfe.de/therapie/index.php

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Antwort
von Dickie59, 2

Hallo,

ja, über seine Krankenkasse.

Du bist hier bei der Rentenversicherung. Diese Rehaleistung wird nur erbracht, wenn es darum geht sein Leistungsvermögen zu erhalten, damit er arbeiten gehen kann.

Beste grüße

Dickie59

Antwort
von konzato1, 20

Ich bin überzeugt, dass dein Bekannter trotz seiner Gehbehinderung das Recht auf eine Entziehungskur hat. Auch die "Frührenterschaft" sollte kein Problem sein.

Antwort
von Lohengrimm, 26

Sofern er das selber wirklich will, findet sich sicher ein Weg dorthin. 

Antwort
von Herpor, 6

Jeder kann zur Entziehungskur. Genauer: 8-14 Tage Entgiftung in einem Krankenhaus. zahlt die Krankenkasse.

Dann 6 Wochen b is 4 Monate Therapie. Zahlt die Rentenversicherung oder er Bezirk.

Seine psychosoziale Beratungsstelle sagt ihm das schon.

Kommentar von turnmami ,

Sofern eine Dauer EmRente gezahlt wird, ist die RV aus der Zuständigkeit raus!

Kommentar von Herpor ,

Dann zahlt der Bezirk.

Ich habe in den fast 29 Jahren, in denen ich mit Alkoholikern zu tun habe, nie einen erlebt, der wegen Geld nicht auf Entgiftung oder Therapie gehen konnte.

Die einzigen, die ein bisschen nachhaken müssen, sind die  Beamten und
privat Versicherten.

Da zicken manche privaten Versicherungen, weil Alkoholismus als "selbst verschuldete Krankheit" gilt.

Hat sich aber inzwischen wahrscheinlich auch geändert. War nur bei mir so. Und ich war damals zu schwach, um nachzuhaken.

Antwort
von Biberchen, 30

sicher kann er, wenn er auch will!

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