Ein gefühlsmäßiger tiefpunkt?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Ich habe auch Depressionen und wollte mich auch zweimal umbringen, nur hab ich kurz davor aufgehört und es nicht geschafft. Diese Selbstmordgedanken kommen und gehen. Ich denke verdammt viel nach über mich und die "grausame" Welt und andere Dinge. Ich bin ein sehr negativer Mensch zur Zeit, aber es gibt auch Phasen in denen mir klar wird, das diese ganzen "Selbstmordaktionen" einfach nur dämlich sind und ich nicht so verzweifeln sollte. Dieses ganze " hör auf so zu denken. Das Leben ist schön. Blabla." hilft mir persönlich nicht, aber ich weiß nicht wie es bei dir ist. Aufjedenfall würde ich ritzen und sowas nicht tun, das ist auch gut von dir. Das wird dir nämlich kein bisschen weiter helfen. Du musst unbedingt mit jemandem reden, dabei ist es egal mit wem, am besten mit jemandem, dem du vertraust. Einfach über seine Probleme zu reden ist ein gutes Gefühl und wird dir helfen oder geh wirklich zu einem Psychologen. Viel Glück in deinem Leben!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von VWMM12
22.04.2016, 21:57

Danke

1

Ich kann Menschen in deiner Situation immer nur wieder das gleiche sagen: Kommuniziert! Das Schlimmste was man tun kann ist, zu versuchen mit allem selber klarzukommen und darauf hoffen dass es sich von selbst legt. Das wird nicht passieren. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, würdest du dir doch wünschen, dein Umfeld wüsste bescheid, du könntest offen sein, wenigstens einer einzigen Person gegenüber. Ich verstehe dass es schwierig ist, aus diesen Rahmenbedingungen heraus zum Beispiel auf deine Eltern zuzugehen. Aber genau das könnte den Anreiz dazu geben, dass diese krummen Verhältnisse endlich begradigt werden, dass sie die Augen aufmachen. Bitte suche dir jemanden, der deine Sache mitträgt. Noch kann sich alles zum Guten wenden. Sei mutig - je mehr sich anstaut, desto größer wird die Hemmschwelle, sich jemandem anzuvertrauen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weißt du, allein die Tatsache, dass du selbst entschieden hast dich nicht zu ritzen und Alkohol zu dir zu nehmen, zeigt schon wie stark du eigentlich bist. Du denkst darüber nach und du bist dir der Konsequenzen bewusst. Auch wenn es nicht einfach ist: Kopf hoch und weitermachen! Schau nach vorne, rede mit Menschen, etc.. Du wirst hundertpro jemanden in deinem Leben finden, den du vertrauen kannst, auch wenn das anfangs vielleicht etwas schwer ist.
Das mit dem Vergleich kenne ich schon gut, aber man kann einfach nichts dagegen machen. Man wird immer irgendwie mit irgendjemanden verglichen, keine Ahnung wieso, aber sei stolz auf das was du tust und was du erreicht hast, auch wenn es jetzt schwer ist und sich das alles einfach viel zu absurd anhört. Irgendwann wirst du aus der "Downphase" rauskommen und arbeite darauf hin. Kopf hoch und wehe du lässt ihn hängen! :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey ich kann sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst, ich bin selber seit einiger Zeit depressiv.. Ich bin fast nur noch schlecht drauf und traurig und ich fühle mich oft wertlos.. Nach außen hin zeige ich es natürlich keinem. Ich sage mir immer wieder dass ich das schaffe und dass alles wieder gut wird.. auch wenn ich nicht weiß wie.
Ich würde dir raten dich jemanden anzuvertrauen.. das würde ich selber auch sehr gerne tun nur leider fehlt mir der Mut dazu. Ich denke es hilft schon sich alles einmal von der Seele zu reden. Ich wünsche dir wirklich viel Erfolg, du schaffst das

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?